DE1530946A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Waschen der Stirn- und Seitenflaechen von Fahrzeugen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Waschen der Stirn- und Seitenflaechen von Fahrzeugen

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DE1530946A1 DE19651530946 DE1530946A DE1530946A1 DE 1530946 A1 DE1530946 A1 DE 1530946A1 DE 19651530946 DE19651530946 DE 19651530946 DE 1530946 A DE1530946 A DE 1530946A DE 1530946 A1 DE1530946 A1 DE 1530946A1
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Kleindienst GmbH and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S3/00Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles
    • B60S3/04Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles
    • B60S3/06Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles with rotary bodies contacting the vehicle
    • B60S3/063Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles with rotary bodies contacting the vehicle the axis of rotation being approximately vertical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Waschen der Stirn-und Seitenflächen von Fahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtungen zum Waschen der Stirn-.und Seitenflächen von Fahrzeugen mit Hilfe paarweise angeordneter vertikaler Bürsten, die während ihrer Rotation eine Relativbewegung zu den Fahrzeugflächen -ausführen. Die-Erfindung geht also von ortsfesten Waschanlagen aus, durch die das zu waschende Fahrzeug hindurchbä-I ..
  • wegt werden muß, ebenso wie,es im Sinne der Erfindung möglich sein soll, eine ortsbewegliche Waschanordnung an einem stehenden Fahrzeug vorbeizubewe5en. Waschanördnungen der geschilderten Art«sind in-verschie-.. denen Ausführungsformen vorbekannt. Bei einer,bekannten Anordnung werden vier vertikal angeordnete BÜrsten paar-' weise angeordnet und zum Waschen der Stirn- und Heckflächen,des Fahrzeuges verwendet. Diese Bürsten sind in Durchfahrtrichtung des Fahrzeuges versetzt angeordnet und über ein kompliziörtes System von Schubstangän-miteinanäer verbunden. Darüberhinaus ist bei dieser Anordnung der Bürsten ein Paar zum Waschen der Stirnfläche und ein anderes--Paar zum Waschen der Heckfläche eingesetzt. Die Seitenflächen werdenvon-beiden Bürstenpaaren gewaschen. Bei einer anderen bekannten Anordnung sind zwei Seiten-. bürstenpaare ebenfalls in Du:rchfahrtrichtung des Fahrzeuges versetzt angeordnet, Auch bei Aeser Anordnung wird zum Waschen der Vorder- und Heckpartie des Fahrzeuges jeweils ein besonderes Bürstenpaar eingesetzt, während die Seitenflächen von beiden Paaren bearbeitet werden. Zum Rückstellen der SeitenbÜrsten, die zum Waschen der Heckpartien eingesetzt werden, sind Zylinderanordnungen mit entsprechenden Steuereinrichtungen vorgesehen und erforderlich.
  • Alle bekannten Einrichtungen zeichnen sich dadurch aus, .daß sie erhebliche Herstellungskosten verursachen und dennoch keinen-'äü'.sreiche-nde'n-Waschef.fekt'-l*m Verhältnis zum. Auf- wand erzielen lassen. Das Problem der Erfindung besteht daher darin, den-Wagdheffekt zu verbessern und den konstruktiven sowie kostenmäßigen Aufwand der dazu erforderlichen Anlage wesentlich zu senken. Dabei geht die Erfin-, dung davon aus, daß der Wascheffekt sich in besonderem Maße steigern läßt1 wenn man die Bürsten mit unterschiedlicher Drehrichtung antreibt. Bürsten, die nur nach einer Richtung angetrieben werden, kÖnnen nicht das Uberspringen von Hohlkehlen oder sonstigen verdeckten Stellen vermeiden, während diese-Nachteile -nicht mehr entstehen, wenn Bürsten mit unterschiedlicher Drehrichtung nacheinander die gleichen Fahrzeugflächen bearbeiten.
  • Ausgehend von diesen Voraussetzungen besteht das erfindungsgemäße Verfahren darin, daß das dem Fahrzeug bei Waschbeginn näher liegende Büritenpaar, bezogen auf die Fahrzeug,-stirnfläche, in gegenläufigem" sowie nach innen gerichtetem Drehsinn una das folgende Bürstenpaar in ebenfalls gegenläufigem aber entgegengesetztem Drehsinn angetrieben werden. Die zweckmäßi ste Ausführun-sform für die erfindun,-"sgemäße 9 Idee besteht sicherlich aus zwei nebeneinander liegenden -vertikalen Bürsten, die das -erste Bürstenpaar bilden, denen sich sofort dahinter die beiden anderen Bürsten, welche das zweite Bärstenpaar bilden, anschließen. In ihrer Ausgangs- Stellung können beispielsweise diese-Bürstenachsen die' Ecken eines gedachten #echteck-es oder Quadrates bilden. Ferner wird davon ausgeg-angen-,Aaß dIe Bürsten in Schwenkarmen in an sich bekannter Wei'se-gelägert sind-. Wenn nunIM Zuge der-Relativbewegung zwischen Bürs . ten-und Fahrzeugen die Fahrzäugstirnflächä auf das erste Bürstenpaar guftrif.Zt, dann soll durch die er:#induiigsg6mäße-Drehrichtungsmaßnahme gewährleistet sein,* daß die Bürsten de's -L-rsten*Bürstenpaares wegäh ihrer'Drehriähtung-geeignet sind, sich selbständig vom mittleren Berbich bis zu den Seitenflächen des Fahrzeugäs'nath außen zu'arbeiten, in det-die
    sich
    Borsten während der Rotation/an der Shirnfläche des riahr-
    zeuges abstützen und somi . t---eine seitliche Kra-f-t, au-süben. Sobald-diese Bürsten an den Seitenflächen'des-Fahr2euGes . angelangt -sind, 'besteht -die'M.öSlichkeit" . daß. 'das -föl-S e n d c Dürstenpaar die gleiche'Stirnfläche -d'es Fahrzeu-Ges hä-är-, beitet. Nachdem aber diese BÜrsten das zweiten BUrätenp aa:res -entgegengesetzte Drehrichtung aufweisen, erfo,lS.-b--sotilt bine sehr.intensive Reihigung der Stirnflächen-des Fa-'hrzeuges , die bekanntlich am. mel verschmutzt - sind. * #Iluch diese Bürsten sind alsdann geeignet-, die Seitenflächen und die rüc.kwä.rtige Fläche deA.-Fahrzeuges zu be*ai#beiten, So daß tatsächlich.6 jede Stelle der Fahrzeu gst,irb- und -seitenflachen von Bürsten mit un-#erschiedlicherDrehrichtuhc be" arbeitet werden. Eine- Seeignete"Vorrichtung zur Durchführung des erf indungsgemäßen Verfahrens geht von mindestens vier paarweise sowie vertikal-angeordneten rötierfähigen Waschbürsten aus, die in &">'eh-vienkarmen drehbar gelagert sind -und während einer Relativbewegung zwischen dem Fahrzeug und den-Bürsten sowohl.die Stirn- und Heckflächen als auch die Seitenflächen bearbeiten. Das Erfindungswesentliche an dieser Vorrichtung besteht darin, daß die jeweils hintereinander angeordneten BÜrsten mit unterschiedlicher Drehrichtung angetrieben sind.* Im Rahmen eines besonders vorteillhaften Ausführungsbeispieles der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schwenkarme für..das dem Fahrzeug näcImbliegende BürstenppLar in ihrer.Ausgangs-Stellung etwa parallel zueinander sowie parallel zur Fahrzeuglängsachse angeordnet-und gelagert sind, während die Lager der-Schwenkarme de s nächstfolgenden Bürstenpaares .weiter voneinander entferntsind. Dadurch ergibt sich automatisch eine spitzwinkelige Einstellung-der.Schwenkarme des zweiten BÜrstenpaares in bezug auf die Fahrzeuglängsachse mit der Folge, daß diese BUrsten wegen der Lagerung ihrer Schwenkarme leichternach-außen-währe nd der Relativbewegung zwischen Fahrzeug-und Bürsten gedrückt werdenkann, was besonders deswegen wicht ig ist, weil die Bürsten eine umGekehrte Drehrichtung aufweisen und daher nicht kletter-_ fähig sind. Diese besondere An-Ordnung der erfindungsgemäßen Schwenkarme bietet dai#Überhinaus den Vorteil, daß sie in an sich bekannter Weise lediglich kraftschlüssig-gegeneinander bzw. gegen die Fahrzeugflächen gedrÜckt zu werden. brauchen, was 'dadurch z.B. möglich ist, daß sie mit Federanordnungen versehen:sind.' Es ist aber-auch möglich, die Bürsten geneigt anzuordnen, so daß-sie zufolge ihres Eigengewichtes sich selbständig nach der Mitte zu bewegen.
  • Eine vorteilhafte Ausge.staltung der Erfindung besteht darin, daß alle Lager der Schwenkarme etwa auf gleicher Höhe an einem portala rtigen Gestell angeordnet sind. Diese An-Ordnung ist besonders deswegen möglich und vorteilhaft, weil die Wahl der Drehrichtung-der Bürsten es erlaubt, die Schwenkarme des ersten Bürstenpaares in Richtung zum Fahrzeug in der Grundstellung anzuordnen. Diese Anordnung wäre an.sich sehr riskant, weil eine.Stauchung zwischen Fahr-
    zeug und Bürsten-Schwenkarmen befürchtet werden müßte..
    der Bürsten
    Da aber die Drehrichtung zu einer Kleterbewegung/näch außen
    führt, ist in Wirklichkeit keinerlei Gefahr vorhanden. Somit könnt-en d.ie Schwenkarme des-ersten Bürstenpaares nahe beieinander liegend'angeordnet werden. . Dies'hat zur Folge, daß auch die Schwenkarme des zweiten Bürstenpaares auf gleicher Höhe, d.h. bei vörtikaler Ansicht-in gleicher Linie mit den Schwenkpunkten der>Schwenkarme des ersten Bürstenpaares anzuordnen. Möglichkeit , die :krstenhängend an!t-üordnen,-" weil äi& -durch. -ihre. hesondere Drehrichtunsä,Wahl ;leicht,--,7iu handhaben sind.
  • Ein iv'äitär-er'.'-Gegenstaüd der Erfindung-*best-eht#darin, daß die hintereinander liegenden Bürsten gn einem waagehabe-lrti'An Bestell S-eIagert-#und dieses.Gestell mit dem eigent.-# a 9 lichen Schwenkare gelenkig verbunden istl.,wobe.i das-.Gelen.4 sich zwisehen den Bürstenachsen befindet. Dabei empfiehlt es sich, wenzi:die,beiden Schwenkarme miteinander durch Federn verbunden--sind,-die den-Andruck der Bürsten am Fahrzeug bewirken.,Außerdem,empfiehlt-sich die-Anordnung eines den--Schwenkweg der SchwePkarme--nach innen begrenzenden Anschlages.,:#um zu vermeiden, daß-*sich-die Bürsten wesentlichineinaüder-verfilzen.-Weitere,Einzelheiten der Erfindung ergeben sich 'aus der Zeichnung,.,--.T.n.ihr ist die-Zrfindung schematisch und beispielswei#s Jargestellt-i Es-zeigen-.
  • Fig. 1 bi s' #3 -,schematizche Drauf sieht auf die Bürstenanordnung -nac4.der Erfindung, in drei verschiedenen Stell ungen',.
  • Fig 4 -Seitenansicht der erfindungsge-.--mä»ß.en Bürs-tenanordnung, Fig.-5 eine schematische Draufsicht der erfindungsgemäßen Bürstenanordnung, Fig. 6 bis 11 : schematische Draufsicht auf ein..anderes Ausführun#sbeispiel-der erfindungsgemäßen Bürstenanordnung in verschiedenen Arbeitsstellungen, Fig. 12 eine schematiäche Seitenansicht der Bürsten'anordnupg gemäßTige* 6 und Fig. 13 eine schematische Draufsicht der Bürstenanordnung gemäß '.',Pig. 12. Iln AusfÜhrungsbeispiel der Fig. 1.bis 3 ist davon ausgegangen, daß die Bürsten stationär angeordnet sind und das Fahrzeug 11 sich durch die Bärstenanlage hindurchbewegen soll, wobei eine Reinigung der Stirn-i Heck- und Seitenflächen des Fahrzeuges-11 erfolgen soll. In welcher Weise die Deck-, Kühler- und Heckflächen bearbeitet werden,- was meistens durch horizontal ge--la#zerte BÜrsten erfoLgt, bleibt beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung dahinges.tellt. Die erfindungsgemäßen Bürsten 1 sind in paarweise angeordneten Gruppen A und B zusammengefaßt. Die Bürstengruppe A ist dem Fahrzeug 11 am nächsten gelegen. In der Draufsicht besitzen die Bürsten der Gruppe A eine entgegengesetzte Drehrichtung, die jedoch, bezogen auf die Stirnfläche des Fahrzeuges 11, von außen nach innen läuft. Wenn somit* das Fahrzeug 11 auf dieses Bürstenpaar A auftrifft, dann haben die Bürsten der Gruppe A das Bestreben, weden ihrer Rotation sich nach außen an der Stirnfläche des Fahrzeuges 11 ab--urollen', weil die auf die*S tirnfläche auftreffenden Borsten-eine entsprechend gerichtete Abstihkraft ausÜl#en. Dies hat zur Folge, daß die in den Schwenkarmen 9 gelagerten Bürsten 1 der Bürsten-S.r,uppe A S egen die Wirkung der Feder 12 nach.außen gesc#iwonkt werden, wobei angenommen ist, daß die Lager.8 der Schwenkarme 9.der'Bürstengru-ppe A nahe beieinander liegend angeordnet -sind, so daß diese Schwenkarme 9 etwa paralle12ueinander sowie zur.Fahrzeuglängsachse liegen.
  • Die dahinter.lieg-enden Bürsten 1 der Bürstengruppe B weisen demgegenüber eine entg-egenges.e4#te aber eben-falls gegeneinander gerichtete Drehrichtung.auf. Diese BÜrsten 1 der Gruppe B haben.-somit'nicht'die.Eigenschaft, sich selbständig beim Auftreffen auf die Stirnfläche de.s Fahrzeuges'11 nach außen zu arbeiten, sondern sie verbleiben lieber-in ihrer urgprünlichen Stellung. Da*ab-er die Lager 8 der SchwAnkarme 9 dieser Bürsten 1 der Gruppe B,weit auseinander liegend angeordnet sind, was, zu einer querliegenden Anordnung,der Schwenkarme9 fährt, werden die Bürsten 1 der Gruppe B durch das Auftreffen des FahPzeuges 11 um die Achse 8.nach außen bewegt, wobei sogar Federn 12 als Widerstand gegen digse Bewegung vorGesehen sein können. Auf alle Fälle ist durch diese unterschiedliche Bürstenrotation erreicht, daß ein*und dieselbe Fahrzeu-obelle von mit-unterschiedlicher Drehrichtunm bearbeitetwird, was zu einem besondors vorteilhaften Wascheffekt führb. In Fig. 2 ist eine Stellun' gezeigt,' bei 4er die Bürsten 1 9 der Gruppe B auf die Stirnfläche des Fahrzeuges 11 auftreffen, während die Bürsten 1 der Gruppe A schon die Seitenflächen des Fahrzeuges 11 bearbeiten. Die Drehrichtung ist die gleich e geblilebeni In Fig. 3 ist die Stellung der erfindungsgemäßen BÜrstenanordnung kurz vor Beendigung der'Wascharbeit dargestellt. Die Bürsten der Gruppe A sind bereits an.der Heckpartie.des Fahrzeuges 11.angelangt. Weil das Fahrzeug 11 keine,große StÜtzkraft auf die Bürsten ausübt, werden diese durch die Yeder 12 zusammengezogen..Die Bürsten 1 der Gruppe B bearbeiten hin:--gegen noch die Seitenfläche des Fahrzeuges 11 und werden dann ebenfalls.beim Durchlauf-des Fahrzeuge's-die Heckfläche des Fahrzeuges in entgegengesetzter Drehrichtung bearbeiten.
  • Das AusfÜhrungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 läßt erkennen, daß die Bärstenanordnung auch auf einem Fahrgestell vorgesehen sein kann, das am stehenden Fahrzeug vorbeigeführt wird.## Di6 Erfindung beschränkt-bich-demgemäß nicht auf ortsfest angeordnete Bürsten In den Ausführungsbeispielen der Fig. 4 und 5 sind die Bürsten gemäß Fig. 1 bis 3 in vergrößerter Darstellung gezeigt. Es ist ersichtlich, daß die einzelne Bürste 1 hängend an einem Schwenkarm 9 angeordnet ist, der im Schwenklager 8 drehbar gelagert ist. Die Schwenklager 8 Q befinden sich an einem Portal 10, welches das Fahrzeug 11 u-artig umgreif t. Ferner ist aus beiden Fig. 4, 5 ersichtlichl daß sämtliche vier Schwenklager 8 sich auf gleicher Höhe, d.h. in gleicher Linie zueinander befindene Die Bürstenwelle-2 ist in* einem Bärstenlager 3'geführt und an ihrer oberen Stirnseite mit einer Riemenscheibe 4 versehen Über die ein«Riementrieb 7.bekannter Art bis zu einem Motorritzel 5 gefÜhrt-ist. Der Motor 6-ist ebenfalls am Schwenkarin 9 befestigt. Aus Fig.'5 ist besonders deutlich zu ersehen, daß die Schwenkarme der Bürstengruppe A in ihrer Grundstellung achsparalbl-zum Fahrzeug 11 angeordnet sind. so daß die.se Schwenkarme auf Stauchung
    werden
    beansprucht/würden, falls nicht die-Drehrichtung in der
    erfindungägemäßen Weise gewählt wird.
  • In den Ausführungsbeispielen der Fig.-6 bis 11 ist eine andere Variante der Erfindung dargestellt. Dabei wird. davon ausgegangen, daß hintereinander liegende Bürsten 1 der Gruppen-A und B in einem waagehebelartigen Gestell 13 vertikal angeordnet und gelagert sindt das seinerseits mit dem Schwenkarm 9 gelenkig verbunden ist.. Das Verbindungsgelenk 14 soll sich dabei zwischen den Achsen 2 der Bürsten AIBI befinden. Ferner ist davon ausgegangen, daß die Schwenkarme 9,durch Federn 12.miteinander so verbunden.sind, daß die Schwenkarme stets bestrebt sind, nach innen zu-Achwenken.t In den Pig.*'6 bis 11 bind.verschiedene Stellungen der Bürsten dargestellt, wobei der Einfachheitihalber-ebenfalle davon ausgegangen ist, daß das, Fahrzeug 11 durch diä stationäre Bürstenanlage hindurch bewegt wird* Beim Bei»spiel der-Fig. 6 kommt das Fahrzeug 1 1 von links gegen -die Bürstenanlage A,B., wobei die Bürsten 1 in der gleichen Weise wie im Beispiel der Fig. 1 bi a 3 dargestellt,'angetrieben sind. Zufolge des-Qelenkes 14 und der Drehrichtune der Bürstengruppe-A wird jedoch. erreicht, daß nkhtdie Schwenkarme 9 sondern zunächst das Gestell 13'um* das Gelenk 14 verdreht wird.- Sobald die türsten 1 der Gruppe B mit dem*Fahrzeug 11 in Berührung kommen, werden dannauch,die Sohwenkarme 9 nach außen gegen. die Wirkung der Feder 12 gesähwän*kt.- Das Verbindungsgelenk 14.zwischen'dem Gestell 13-und dem Schwenkarm 9 sorgt dafür, daß die,Bärsten 1 der Gruppen A und B sich immer in günstigster Lage zum Fahrzeug 11 befinden. In Fig.'7 ist der Überg,ane der BÜrstenarbeitder Gruppe A von.der Stirnfläche zur Seitenfläche darge-.stellt, während in Fig. 8 gezeigt ist, daß beide. Bürste'ngruppen As B die Seitenflächen des Fahrzeuges 11 bearbeiten, dabei jedoch verschiedene Drehrichtungen aufweisen. In Fig. 9 ist.der Ubergang der.-Bürstengrup` e A in die Reck#artie des-Fahrzeuges dargestellt, während in Fig. 10 die nächstfolgende Station gezeigt ist, be# der die Bürstengruppe B ebenfalls bestrebt ist-, die Reckpartie.des Fahrzeuges 11 zu bearbeiten...Fig..11 stellt die Schlußstellung der erfindungsgemäßen Anlage dar, wonach. die Bürstengruppen A, B bereit sind, das nächste Fahrzeug zu bearbeiten. Diese Stellung entspricht der Fig. 6.
  • In den Ausführungsbeispielen der Fig. 12 und 13 ist konstruktiv dargestellt,* wie das-waagehebelartige' Gestell 13 mit dem Schwenkarm 9 verbünden.werden kann, wobei davon -ausgegangen ist, daß die Bürsten 1 ebenfalls hängend angeordnet sind. Darüberhinaus ist ersichtlich, daß durchaus im gleichen Portal 10 eine horizontale BÜrste fÜr die -Bearbeitung der Dächflächen des Fahrzeuge.s'vorgesehen werden kann, dären...v.ertikal.e Bewegung der Einfachheithaher nicht dargestellt ist.
  • In Fig. 13 erkennt man die Anordnung von Anschlagschienen 16«,. an denen Rollen 17 der Gestelle 13 entlanggleiten. Diese Anschläge 16 dienen dazu, eine weitere Annäherung der Bür'sten 1 unter der Wirkung der Feder#12 zuvermeidene .Es ist- also ersichtlich, daß die Erfindung in verschiedenen Varianten ausgeführt werden kann, weshalb -sie sich nicht auf die-dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt.

Claims (2)

  1. P a t e n t a n s p r ii c h e Verfahren zum Waschen der Stirn- und-Seitenflächen von Fahrzeugen mit Hilfe paarweise angeordneter vertikaler Bürstent die während ihrer Rotation eine Helativbewegung zu den Fahrzeugflächen ausführen, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das dem Fahrzeug bei Waschbeginn näher liegende Bürstenpaar, bezogen auf'die Fahrzeugstirn-.tläche in gegenläufigem,.sowie'nach innen gerichtetem Drehsinn uncl das-folge nde Bürstenpaar in ebenfalls gegenläufi-Sem aber entgegengesetztem Drehsin angetrieben werden.
  2. 2) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bästehend aus mindesten#vier' paanqeise sowie vertikal angeordneten rotierfähigen Waschbürsten, die in Schwenkarmen drehbar gelagert sind und während einer Relativbewegung zwischen dem Fahrzeug und den Bürsten sowohl die Stirn- und 11-ckflächen als auch die Seitenfläähen bearbeiten,'dadurch e k e n n z e i.c h n e t daß die jeweils hintereinander angeordneten Bürsten (1) mit unterschiedlicher Drehrich-tung angetrieben sind. Vorrichtung nach Ans-1)ruch 2, dadurch g e k e n n z e i-c h n e t daß die Schwenkarme.(9) für das dem Fahrzeug (11) nächstliegende BÜrstenpaar (A) in ihrer Ausgan-sstellunG etwa parallel zueinander sowie.parallel zur FahrzeuglänGsachse angeordnet und gelagert 'sind,. während.-die Lager (8) der Schwenkarme (9) des nächstfolgenden BÜrstenpaares (B). weiter voneinander entfernt sind. 4) Vorrichtung'nach Anspruch 2.oder dadurch -g e k o n n z e.i c.h n e t daß die Schwenkarme,(9) in an sich bekannter Weise lediglich kraftschlüssig* gegeneinander bzw. gegen die Fahrzeugflächen ged:#ückt, beispielsweise mit-Federanordungen (12) Versehen sind. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder folgenden, dadurch 'g e k e n n z e i c h n e t daß alle Lager (8) -der Sc.'"livenkarme (9) etwa auf gleicher HÖhe an einem portiglärtigen CD Gestell (10) angeordnet sind.-6) Vorrichtung nach Anspruch 2 oder folGenden»". dadurch g o k e n n z e i c h n e t u en«-.(1) *hängend angedaß dic B'Irst CD ordnet sind. 7) Vor'rIchtung nach Anspruch 2 oder folgenden, dadurch, S e.--; k e n n z e i c h n e t 1 daß die hintereinander liegenden Bürsten (1) an einem waagehebelartigen Gestell (13). gelagert und dieses Gestell mit dem eigehtlichen Schwenkarm (9) gelenkig verbunden ist, wobei das Gelenk (14) sich zwischen den Bürstenachsen (2) befindet.. 8) Vorrichtung nach'Anspruch 7, dadurch 'g ä k e n n z e i c h n e t , daß-die beiden Schwenkarme-(9) miteinander durch Federn (12) verbunden sind, die den Andruck der Bürsten (1) am Fahrzeug (11) bewirken.' 9) Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dad-#rch. g e k o n n - Z e i c h n e t 1 daß ein den Schwenkweg der Schwenkarme (9) nach innen begrenzender Anschlag (16)'vorgesehen ist.'
DE19651530946 1965-07-21 1965-07-21 Vorrichtung, insbesondere Autowaschstraße, zum Waschen der Stirn- und Seitenflächen von Fahrzeugen Expired DE1530946C3 (de)

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US4299003A (en) * 1978-03-06 1981-11-10 N/S Car Wash Enterprises, Inc. Vehicle washing apparatus for washing the front, sides and rear of a vehicle
EP1808346A1 (de) * 2006-01-16 2007-07-18 Otto Christ AG Bürstenanordnung und Behandlungsverfahren für Fahrzeugbehandlungsanlagen

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8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: KLEINDIENST GMBH, 8900 AUGSBURG, DE