DE102018113524A1 - Haltergehäuse für einen Türfeststeller - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Haltergehäuse, insbesondere für einen Türfeststeller (30), umfassend ein erstes Gehäuseteil (2) mit einem Hohlraum (3) zur Aufnahme eines Bremskörpers (50) und eines Federsystems (40) eines Türfeststellers (30), wobei das erste Gehäuseteil (2) ein erstes Ende (2b) und ein zweites Ende (2c) aufweist, und ein Schlussstück (104), das an einem von erstem Ende (2b) und zweitem Ende (2c) des Gehäuseteils angeordnet ist, wobei das Schlussstück (104) eine Oberseite (104a) und eine Unterseite (104b) aufweist. Ein Haltergehäuse bzw. ein Türfeststeller, welches eine flexible und kostengünstige Möglichkeit bietet, Fertigungstoleranzen der verwendeten Bauteile, insbesondere des Federsystems, auszugleichen, wird erfindungsgemäß dadurch geschaffen, dass die Unterseite (104b) des Schlussstückes (104) zumindest eine Erhebung (6) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Haltergehäuse nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 für einen Türfeststeller, einen Türfeststeller nach dem Oberbegriff des Anspruchs 9 und ein Verfahren zur Herstellung eines Haltergehäuses für einen Türfeststeller.
  • Aus der Praxis sind Türfeststeller für Fahrzeuge bekannt, welche ein Haltergehäuse und eine das Haltergehäuse durchsetzende Türhaltestange umfassen, wobei in dem Haltergehäuse zumindest ein Bremskörper angeordnet ist, welcher durch ein in dem Haltergehäuse angeordnetes Federsystem in Richtung auf eine an der Türhaltestange vorgesehenen Führungsfläche vorgespannt wird und so bewirkt, dass eine Verschiebung des Haltergehäuses relativ zu der Türhaltestange abgebremst wird. Das Haltergehäuse ist dabei fest mit einem von Karosserie und Fahrzeugtür verbunden, wobei die Türhaltestange gelenkig mit einem ersten Ende mit der Karosserie und mit einem zweiten Ende mit der Fahrzeugtür verbunden ist.
  • DE 10 2005 044 103 A1 beschreibt einen Türfeststeller mit einem Haltergehäuse, welches ein erstes Gehäuseteil umfasst, wobei in einem Hohlraum des ersten Gehäuseteiles ein Bremskörper und ein Federsystem aufgenommen sind. Der Türfeststeller umfasst weiter eine das Haltergehäuse durchsetzende Türhaltestange, wobei die Türhaltestange eine erste Führungsfläche aufweist und das Federsystem den Bremskörper in Richtung auf die erste Führungsfläche vorspannt. Das Haltergehäuse des Türfeststellers umfasst dabei ein deckelförmiges Schlussstück, welches an einem der Führungsfläche der Türhaltestange abgewandten Ende des Haltergehäuses angeordnet ist, wobei an dem Haltergehäuse eine Fixierprägung vorgesehen ist, welches das Schlussstück an dem Gehäuseteil des Haltergehäuses festlegt. Das Schlussstück weist eine Unterseite auf, welche als Anschlagfläche für das Federsystem dient. Nachteilig an dem gezeigten Türfeststeller bzw. Haltergehäuse ist, dass Fertigungstoleranzen der verwendeten Bauteile, insbesondere des Fehlersystems oder auch des Bremskörpers, nur aufwendig ausgeglichen werden können.
  • DE 198 15 981 A1 zeigt einen Türfeststeller mit einem Haltergehäuse, welches aus einem einteiligen Blechmaterialzuschnitt geformt ist, wobei in dem Haltergehäuse ein Hohlraum vorgesehen ist, in welchem ein Federsystem und ein Bremskörper angeordnet sind. Das Haltergehäuse wird von einer Türhaltestange durchsetzt. Das Federsystem umfasst eine Schraubenfeder, welche mit einem ersten Ende an dem Bremskörper mit einem zweiten Ende an einer Oberseite des Haltergehäuse anliegt. An der Oberseite ist dabei eine Anschlagfläche für die Schraubenfeder vorgesehen, wobei die Anschlagfläche zu Anpassung der Vorspannung des Federsystems parallel zu einer Längsachse des Haltergehäuses verlagert werden kann. Nachteilig an den gezeigten Türfeststeller ist, dass das Gehäuse aus einem Metall besteht und zudem die Anpassung der Anschlagfläche zu einer Deformation des gesamten Gehäuses führen kann und so die Funktionsfähigkeit des Federsystems und des Bremskörpers eingeschränkt wird.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Haltergehäuse bzw. einen Türfeststeller bereitzustellen, welche eine flexible und kostengünstige Möglichkeit bietet, Fertigungstoleranzen der verwendeten Bauteile, insbesondere des Federsystems, auszugleichen. Weiter ist es die Aufgabe der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Türfeststellers anzugeben, welche es ermöglicht, vorhandene Fertigungstoleranzen der einzubauenden Bauteile, insbesondere des Federsystems, nachträglich auszugleichen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Haltergehäuse nach Anspruch 1, durch einen Türfeststeller nach Anspruch 9 sowie durch ein Verfahren zur Herstellung eines Haltergehäuses nach Anspruch 10 gelöst.
  • Nach einem Aspekt der Erfindung ist ein Haltergehäuse, insbesondere für einen Türfeststeller, geschaffen, umfassend ein erstes Gehäuseteil mit einem Hohlraum zur Aufnahme eines Bremskörpers und eines Federsystems eines Türfeststellers, wobei das Gehäuseteil ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist. Weiter umfasst das Haltergehäuse ein Schlussstück, das an einem von erstem Ende und zweitem Ende des Gehäuseteils angeordnet ist. Dabei weist das Schlussstück eine Oberseite und eine Unterseite auf. Das erfindungsgemäße Haltergehäuse zeichnet sich dabei dadurch aus, dass die Unterseite des Schlussstückes zumindest eine Erhebung aufweist. Vorteilhaft können so durch Fertigungstoleranzen auftretende Abweichungen des Hohlraums durch entsprechende Ausgestaltung der Erhebung ausgeglichen werden. Insbesondere können hierdurch Längenunterschiede der in dem Federsystem eines Türfeststellers verwendeten Vorspannmittel und damit die Kraft, welche durch das Federsystem auf den Bremskörper ausgeübt wird, angeglichen bzw. eingestellt werden.
  • Besonders bevorzugt ist die Unterseite bzw. die Erhebung dem anderen von erstem Ende und zweitem Ende des Gehäuseteils zugewandt. Zweckmäßigerweise kann so insbesondere der Abstand zwischen der Unterseite des Schlussstückes und einem an dem anderen von erstem Ende und zweiten Ende angeordneten Bremskörper verringert bzw. vergrößert werden und so der Hubweg des Bremskörpers bzw. die Vorspannung des Bremskörpers in Richtung auf eine Führungsfläche einer Türhaltestange eingestellt werden.
  • Zweckmäßig weist die Erhebung eine Anschlagfläche für ein Federsystem eines Türfeststellers auf. Vorteilhaft kann so durch Anpassung der Erhebung auch nachträglich die Vorspannungskraft des Federsystems, welche auf den Bremskörper wirkt, verändert und eingestellt werden. Dabei weist das Federsystem ein erstes Ende auf, welches mit der Anschlagfläche der Erhebung in Kontakt ist. Ein zweites Ende des Federsystems wiederum ist mit einer Anschlagfläche des Bremskörpers im Kontakt, sodass der Bremskörper gegen eine Führungsfläche einer Türhaltestange eines Türfeststellers effektiv vorgespannt wird.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Anschlagfläche der Erhebung flach ausgebildet. In der Regel weisen die in den Federsystem verwendeten Vorspannmittel, insbesondere Schraubenfedern, an ihrem Ende abgeflachte Endseiten auf, sodass vorteilhaft eine möglichst flächige Auflage auf der Anschlagfläche der Erhebung ermöglicht wird und entsprechend eine regelmäßige Krafteinwirkung realisiert ist. Insbesondere wird hierdurch vorteilhaft vermieden, dass bei erhöhten Vorspannkräften eine Verformung entweder der Erhebung oder auch der Endseiten des Federsystems auftritt. In einer alternativen Ausführung kann die Anschlagfläche ballig ausgebildet sein.
  • Zweckmäßigerweise weist die Anschlagfläche eine kreisförmige Umrandung auf. Vorteilhaft werden so scharfkantige Ecken vermieden, welche sich nachteilig auf die Vorspannung des Federsystems auswirken können. Alternativ hierzu kann die Anschlagfläche auch eine allgemein Ellipsenförmige Umrandung aufweisen. In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Anschlagfläche bogenförmig ausgebildet. Hierdurch wird eine durchgängige Anschlagfläche bereitgestellt, sodass eine gleichmäßige Kraftbeanspruchung möglich wird.
  • In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist die Erhebung als Prägewarze ausgebildet. Vorteilhaft lässt sich die Erhebung einfach und kostengünstig über ein Prägewerkzeug herstellen und es wird zudem ermöglicht, die Höhe der Erhebung nachträglich, insbesondere bei eingebautem Federsystem und Bremskörper, anzupassen, indem diese zurückgedrückt wird. Bevorzugt ist das Schlussstück dabei vor dem Einbau in dem Haltergehäuse vorgeprägt, d.h. die Höhe der Prägewarzen bzw. der Erhebung wird auf einen bestimmten Wert festgelegt, wobei eine nachträgliche Einstellung der Höhe realisierbar bleibt.
  • In einer alternativen Weiterbildung ist die Erhebung als Prägekranz ausgebildet. Der Prägekranz ist dabei bevorzugt bogenförmig ausgebildet, sodass eine durchgängige Anschlagfläche für das Federsystem bereitgestellt wird. Bei der Verwendung von Schraubenfedern in dem Federsystem ist der Prägekranz als Kreisbogen ausgebildet, sodass die in dem Federsystem vorgesehene Schraubenfeder vollflächig mit der Anschlagfläche des Prägekranzes in Kontakt ist. Vorteilhaft wird so eine gleichmäßige Kraftverteilung über die gesamte Anschlagfläche ermöglicht und so das Risiko vermieden, dass bei einer hohen Kraftbeanspruchung eine Verformung der als Prägekranz ausgebildeten Erhebung auftritt und so die effektive Vorspannkraft des Federsystems ungewollt verändert wird.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Schlussstück an einer den Hohlraum umgebenen Innenseite des Gehäuseteils festgelegt. Zweckmäßigerweise ist das Schlussstück dabei derart befestigt, dass die Unterseite des Schlussstückes im Wesentlichen senkrecht zu der Innenseite des Gehäuseteils angeordnet ist. Vorteilhaft wird so sichergestellt, dass das Federsystem plan an die Anschlagflächen der Erhebungen anschlägt und so eine regelmäßige Verformung der Federn sichergestellt wird.
  • Besonders bevorzugt weist die Innenseite des Gehäuseteils eine Nut zur Aufnahme eines Randbereiches des Schlussstückes auf. Vorteilhaft kann so das Schlussstück formschlüssig an dem Gehäuseteil festgelegt werden, sodass auch bei einer hohen Kraftbeanspruchung durch das Federsystem keine Verschiebungen des Schlussstückes relativ zu dem Gehäuseteil auftreten.
  • In einer zweckmäßigen Ausgestaltung verschließt das Schlussstück den Hohlraum einseitig an dem einen von erstem und zweitem Ende des Gehäuseteils. Besonders bevorzugt verschließt das Schlussstück den Hohlraum wasserdicht. Vorteilhaft können so das Federsystem und das Bremsstück weitgehend vor Feuchtigkeit geschützt und so die Zuverlässigkeit des gesamten Türfeststellers erhöht und die Fehleranfälligkeit reduziert werden.
  • In einer besonders bevorzugten Weiterbildung weist das Schlussstück in einem Randbereich zumindest eine Bohrung zur Fixierung des Schlussstückes auf. Besonders vorteilhaft weist das Schlussstück zwei sich gegenüberliegende Bohrungen auf. Vorteilhaft kann so eine Verdrehsicherung des Schlussstückes in dem Gehäuseteil sichergestellt werden. Besonders bevorzugt ist der Randbereich, in welchem die Bohrung vorgesehen ist, als nasenförmiger Vorsprung ausgebildet. Vorteilhaft wird hierdurch genügend Fläche für die Bohrungen bereitgestellt, ohne dass unnötig viel Baumaterial für die Herstellung des Schlussstückes verwendet wird.
  • Zweckmäßigerweise ist das Schlussstück als Platte ausgebildet. Besonders vorteilhaft besteht die Platte aus Metall, insbesondere Stahl. Vorteilhaft können so die Erhebungen unter Verwendung entsprechender Prägewerkzeuge leicht hergestellt werden, wobei das Metall so dünn ausgebildet ist, dass eine Prägung ermöglicht ist und gleichzeitig zumindest so dick ausgebildet ist, dass die auf die Erhebungen wirkenden Kräfte, welche durch das Federsystem während des Betriebes des Türfeststellers ausgeübt werden, keine Verformungen der Erhebungen zur Folge haben.
  • Besonders bevorzugt besteht das Gehäuseteil aus Kunststoff. Vorteilhaft lässt sich so das Gehäuseteil mit Spritzwerkzeugen zuverlässig und präzise herstellen. Besonders bevorzugt ist zumindest der Randbereich des Schlussstückes von dem Gehäuseteil umschlossen, was insbesondere durch Umspritzung des Schlussstücks bereits während der Herstellung des Gehäuseteiles realisiert wird. Vorteilhaft kann so eine kostengünstige und sichere Positionierung des Schlussstückes relativ zu dem Gehäuseteil sichergestellt werden.
  • In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass an der Unterseite des Schlussstückes mehrere Erhebungen angeordnet sind. Vorteilhaft kann so flexibel eine Anpassung der Ausgestaltung des Schlussstückes an die durch das Federsystem vorgegebenen Verhältnisse erfolgen. Insbesondere können so Fehlneigungen der Endseite der in dem Federsystem verwendeten Vorspannmittel ausgeglichen werden, indem die Höhen der verschiedenen Erhebungen variabel und unabhängig voneinander angepasst werden.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung sind die Erhebungen konzentrisch um einen Mittelpunkt der Unterseite angeordnet. Hierdurch wird vorteilhaft, insbesondere für den Fall, dass das Federsystem Schraubenfedern umfasst, welche bogenförmige Endseiten aufweisen, eine gleichmäßige Abstützung des Federsystems an den Anschlagflächen der Erhebungen sichergestellt. Zweckmäßigerweise sind einander benachbarte Erhebungen äquidistant zueinander angeordnet.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass eine der Erhebungen im Mittelpunkt der Unterseite angeordnet ist. Besonders vorteilhaft können so Federsysteme, welche konzentrisch um den Mittelpunkt der Unterseite angeordnet sind und einen eher geringen Außenumfang aufweisen, zuverlässig gesteuert und eingestellt werden.
  • Nach einem Aspekt Erfindung ist ein Türfeststeller geschaffen, umfassend ein Haltergehäuse und eine das Haltergehäuse durchsetzende Haltestange. Die Türhaltestange weist dabei eine erste Führungsfläche auf. Weiter umfasst der Türfeststeller einen ersten Bremskörper und ein erstes Federsystem, wobei das erste Federsystem den Bremskörper in Richtung auf die erste Führungsfläche vorspannt. Der Türfeststeller zeichnet sich dadurch aus, dass das Haltergehäuse wie vorstehend beschrieben ausgebildet ist. Vorteilhaft wird so ein Türfeststeller geschaffen, welcher auch nachträglich durch entsprechende Änderung der Höhe der an der Unterseite des Schlussstückes angeordneten Erhebungen bezüglich des Bauraumes angepasst werden kann und insbesondere eine Einstellung der durch den Türfeststeller erzeugten Haltemomente ermöglicht.
  • Vorzugsweise umfasst der erste Bremskörper einen der ersten Führungsfläche zugewandten Endabschnitt, wobei der Endabschnitt eine der Führungsfläche abgewandte Innenfläche aufweist, wobei an der Innenfläche ein durch einen Außenhohlzylinderabschnitt umgebener Innenhohlzylinder angeordnet ist. Vorteilhaft wird hierdurch die Möglichkeit geschaffen, in dem Federsystem vorgesehene Vorspannmittel, welche einen geringen Innendurchmesser aufweisen, durch den Innenhohlzylinder radial abzustützen, um insbesondere zu verhindern, dass sich das Vorspannmittel quer zu seiner Längsachse verbiegt.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das erste Federsystem ein erstes Federteil und ein zweites Federteil umfasst. Besonders bevorzugt umläuft das zweite Federteil das erste Federteil radial. Für den Fall, dass die Erhebungen der Unterseite des Schlussstückes konzentrisch um den Mittelpunkt der Unterseite angeordnet sind, können so die effektiven Vorspannungen des ersten Federteils und des zweiten Federteils separat durch Anpassung der Höhe der zugeordneten Erhebungen eingestellt werden. Besonders bevorzugt weist das erste Federteil dabei einen kleineren Außendurchmesser als die im Mittelpunkt der Unterseite angeordnet Erhebung auf, sodass die Endseite des ersten Federteils vollständig auf der Anschlagfläche der entsprechenden zentralen Erhebung aufliegt. Alternativ hierzu kann auch vorgesehen sein, dass die Unterseite keine Erhebung im Bereich der Auflagefläche des ersten Federteils aufweist und konzentrisch um den Mittelpunkt der Unterseite angeordnet Erhebungen bzw. einen bogenförmigen Prägekranz im Bereich der Auflagefläche des zweiten Federteils aufweist. In diesem Fall erfolgt die Anpassung der Haltemomente bzw. der Bremskraft nur durch entsprechende Verstellung der Vorspannungskraft des zweiten Federteils, wobei das gesamte Haltemoment dennoch angepasst wird, da die Vorspannung des Bremskörpers in Richtung auf die Führungsfläche durch beide Federteile in Summe bereitgestellt wird.
  • Nach einem Aspekt Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Haltergehäuses für einen Türfeststeller, insbesondere eines wie vorstehend beschriebenen Türfeststellers, geschaffen. Das Verfahren umfasst dabei in einem ersten Schritt die Prägung eines als Schlussstück vorgesehenen Metallbleches, welches in einem Randbereich eine oder mehrere Bohrungen aufweist, in einem Prägewerkzeug, wobei eine oder mehrere Erhebungen an einer Unterseite bzw. entsprechend korrespondierende Vertiefungen an einer Oberseite des Metallbleches erzeugt werden. In einem zweiten Schritt erfolgt das Einlegen des vorgeprägten Metallbleches in ein Spritzwerkzeug. In einem dritten Schritt erfolgen die Herstellung des Gehäuseteils aus Kunststoff und das gleichzeitige Umspritzen des Randbereiches des vorgeprägten Metallbleches mit dem Kunststoff. In einem vierten Schritt erfolgt ein Zurückdrücken einer oder mehrerer der zuvor erzeugten Erhebungen an der Unterseite des Metallbleches. Vorteilhaft wird durch dieses Herstellungsverfahren die Möglichkeit geschaffen, Fertigungstoleranzen sowohl des Gehäuseteiles als auch des Federsystems bzw. des Bremskörpers durch die Justierung der Höhe der Erhebungen nachträglich auszugleichen und so dafür zu sorgen, dass die Haltemomente des gesamten Türfeststeller präzise eingestellt werden können. Durch das während der Herstellung des Gehäuseteils vorgesehene Umspritzen des Randbereiches des vorgeprägten Metallbleches bzw. Schlussstückes wird zudem eine präzise Positionierung des Metallbleches bzw. Schlussstückes relativ zu dem Gehäuse sichergestellt.
  • Weitere Vorteile, Weiterbildungen und Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Die Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme auf die anliegende Zeichnung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
    • 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Haltergehäuses für einen Türfeststeller.
    • 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Haltergehäuses für einen Türfeststeller.
    • 3 zeigt das Schlussstück des Haltergehäuses aus 2 in einer perspektivischen Ansicht.
    • 4 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Türfeststellers.
  • 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Haltergehäuses 1 für einen Türfeststeller. Das Haltergehäuse 1 umfasst dabei ein Gehäuseteil 2, welches hier in einer parallel zur Längsachse L des Gehäuseteiles 2 aufgeschnittenen Ansicht zu sehen ist. Wie gut zu erkennen, weist das hohlzylindrische Gehäuseteil 2 einen Hohlraum 3 auf, welcher zur Aufnahme eines Federsystems und eines Bremskörpers eines Türfeststellers vorgesehen ist. Der Hohlraum 3 wird durch eine Innenseite 2a des Gehäuseteils 2 begrenzt. Das Gehäuseteil 2 weist ein erstes Ende 2b und ein zweites Ende 2c auf, wobei an dem ersten Ende 2b des Gehäuseteils 2 ein Schlussstück 4 angeordnet ist, welches das erste Ende 2b des Gehäuseteils 2 bzw. den Hohlraum 3 einseitig verschließt. Eine Oberseite 4a des Schlussstückes 4 weist dabei mehrere kreisrunde Vertiefungen 5 auf und die Unterseite 4b des Schlussstückes 4 weist entsprechend korrespondierende kreisrunde Erhebungen 6 auf.
  • Ein Teil der Erhebungen 6 sind in dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel eines Haltergehäuses konzentrisch um einen Mittelpunkt des Schlussstückes 4 angeordnet, wobei jeweils einander benachbarte Erhöhungen 6 den gleichen Abstand zueinander aufweisen. Weiter ist eine Erhöhung 6 im Mittelpunkt des Schlussstückes 4 angeordnet. Die Erhöhungen 6 weisen dabei je eine flache Anschlagfläche 7 auf, mit welcher ein in den Hohlraum angeordnetes Federsystem in Kontakt gebracht werden kann und so ein Widerlager für das Federsystem bildet. Die Anschlagfläche 7 weist eine kreisförmige Umrandung auf und ist dem zweiten offenen Ende 2c des Gehäuseteils 2 zugewandt.
  • Das Gehäuseteil 2 weist an einem Seitenbereich eine parallel zur Längsachse L verlaufene Bohrung 8 auf, welche zur Aufnahme eines in 3 gezeigten Nietstiftes ausgebildet ist. Der Nietstift dient dabei zum einen der Verbindung zwischen dem ersten Gehäuseteil 2 und einem zweiten Gehäuseteil und gleichzeitig der Fixierung des Schlussstückes 4 insbesondere bezüglich einer Drehbewegung.
  • An einer Unterseite 2d des Gehäuseteils 2 ist eine im Querschnitt T-förmige Aussparung 9 vorgesehen, in welcher ein aus Metall gefertigtes Befestigungsteil 10 formschlüssig angeordnet ist. Das Befestigungsteil 10 dient zweckmäßig der Befestigung des Gehäuseteils 2 an einem von Karosserieteil und Klappenteil eines Fahrzeugs, wobei das Befestigungsteil 10 ein Innengewinde aufweist, sodass die Befestigung des Gehäuseteils 2 über eine Verschraubung einfach und sicher möglich ist.
  • An einer Oberseite 2e des Gehäuseteils 2 ist ein Loch 11 vorgesehen, welches dazu dient, in dem Hohlraum 3 angesammeltes Wasser abfließen lassen zu können. Hierdurch wird vorteilhaft eine Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit insbesondere des Federsystems und des durch das Federsystem vorgespannten Bremskörpers vorgebeugt. Weiter sind an der Oberseite 2e zwei parallel zur Längsachse L des Gehäuseteils 2 verlaufende Grate 12 vorgesehen, wobei in der hier gezeigten geschnittenen Ansicht nur einer der beiden Grate 12 zu sehen ist. Zwischen den Graten 12 kann dabei ein in 2 gezeigtes elastisches Materialstück 13 an dem zweiten Ende 2c des Gehäuseteils 2 eingepresst werden, wobei das Materialstück 13 als ein Anschlagpuffer dient, um Geräusche beim Schließen der Tür zu dämpfen.
  • Um zu verhindern, dass das Materialstück 13 in Richtung parallel zu der Längsachse L des Gehäuseteils 2 verschoben werden kann, ist an der Oberseite 2e ein in etwa senkrecht zu den Graten 12 verlaufender Steg 14 vorgesehen. Das Materialstück 13 weist an seiner Unterseite eine entsprechende Aussparung 13a auf, sodass der Steg 14 in die Aussparung 13a eingepasst ist, wenn das Materialstück 13 auf die Oberseite 2e des Gehäuseteiles 2 angeordnet wird.
  • 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Haltergehäuses 101 für einen Türfeststeller. Strukturell gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel in 1 gleiche Bauteile sind mit denselben Bezugszeichen versehen, wohingegen strukturell veränderte Bauteile ein um 100 inkrementiertes Bezugszeichen erhalten haben.
  • Gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel aus 1 weist das in dem zweiten Ausführungsbeispiel verwendete Schlussstück 104 keine zentrale Erhebung 6 im Mittelpunkt des Schlussstückes 4 auf, sondern nur kreisförmig um den Mittelpunkt des Schlussstückes äquidistant zueinander angeordnet Erhebungen 6.
  • 3 zeigt das Schlussstück 104 des Haltergehäuses aus 2 in einer perspektivischen Ansicht. Wie gut zu erkennen, ist das Schlussstück 104 als Prägeplatte aus Metall ausgebildet, wobei an zwei sich gegenüberliegenden Seiten je ein nasenförmiger Vorsprung 115 vorgesehen ist, wobei in dem Vorsprung 115 je eine Bohrung 116 vorgesehen ist, welche zur Durchführung des in 4 gezeigten Nietstiftes bzw. der Fixierung des Schlussstückes 104 in dem Gehäuseteil 2 dient.
  • 4 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Türfeststellers 30. Der Türfeststeller 30 umfasst dabei das in 2 gezeigte erste Gehäuseteil 2, wobei ein zweites Gehäuseteil 20 gegenüber dem ersten Gehäuseteil 2 angeordnet ist, welches ansonsten baugleich zu dem ersten Gehäuseteil 2 ausgebildet ist. Die beiden Gehäuseteile 2, 20 sind über zwei Nietstifte 16 miteinander verbunden, wobei in der hier gezeigten aufgeschnittenen Ansicht nur einer der Nietstifte 16 zu sehen ist. Hierdurch wird ein zusammenhängendes Haltergehäuse 201 gebildet.
  • In den Hohlräumen 3, 23 des ersten Gehäuseteils 2 und des zweiten Gehäuseteils 20 sind jeweils ein Federsystem 40 und ein Bremskörper 50 angeordnet, welche als halboffene Hohlzylinder ausgebildet sind, deren abschließende Endabschnitte 50a einander zugewandt sind und aus dem Hohlraum 3, 23 herausragen. Eine Türhaltestange 21 durchsetzt das durch das erste Gehäuseteil 2 und das zweite Gehäuseteil 20 gebildete Haltergehäuse 101, wobei die in den Hohlräumen 3, 23 angeordneten Bremskörper 50 zwei sich gegenüberliegende Führungsflächen 21a, 21b berühren und so die erwünschte Bremswirkung entfalten.
  • Das Bremsglied 50 weist einen an den Endabschnitt 50a grenzenden, in den Hohlraum 3, 23 hineinragenden Innenhohlzylinder 50b auf, welcher von einem Außenhohlzylinder 50c umgeben ist. Der Außenhohlzylinder 50c umläuft radial ein erstes dem Endabschnitt 50a zugewandtes Ende das erste Bremskörpers 50 gegen die Führungsfläche der Türhaltestange vorspannenden Federsystems 40.
  • Das Federsystem 40 umfasst eine erste Schraubenfeder 41, welche formschlüssig an einer Außenseite des Innenhohlzylinders 50b anliegt bzw. diese umläuft. Die erste Schraubenfeder 41 durchsetzt das Bremsglied 6 vollständig und liegt mit seinem zweiten Ende an dem Schlussstück 104 an, welches den Hohlraum 3, 23 an einem dem Endabschnitt 50a abgewandten ersten Ende 2b, 20b des jeweiligen Gehäuseteils 2, 20 abschließt. Dadurch wird erreicht, dass die erste Schraubenfeder 41 das axial verlagerbare Bremsglied 50 gegen die Führungsfläche 21a, 21b der Türhaltestange 21 vorspannt.
  • Weiter umfasst das Federsystem 40 eine zweite Schraubenfeder 42, welche einen größeren Außendurchmesser als die erste Schraubenfeder 41 aufweist und die erste Schraubenfeder 41 radial umläuft. Mit einem ersten Ende liegt die zweite Schraubenfeder 42 an einer Innenseite der ersten Endabschnitts 50a des Bremskörpers 50 an und mit seinem zweiten Ende an den an der Unterseite 104b des Schlussstücks 104 angeordneten flachen Anschlagflächen 7 der konzentrisch angeordneten Erhebungen 6. Dadurch wird erreicht, dass auch die zweite Schraubenfeder 42 das axial verlagerbare Bremsglied 50 gegen die Führungsfläche 21a, 21b der Türhaltestange 21 vorspannt, wobei die Vorspannung durch Einstellung oder Wahl der Höhe der Erhebungen 6 eingestellt werden kann.
  • Vorstehend wurde ein erfindungsgemäßer Türfeststeller anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert, bei dem die Bremsglieder und das Federsystem spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet bzw. ausgebildet sind. Dabei versteht sich, dass die spiegelsymmetrisch zu der Türhaltestange angeordneten beiden Bremsglieder jeweils auch durch verschiedene Federsysteme gegen die erste und zweite Führungsfläche vorgespannt werden können. In diesem Fall kann es auch vorgesehen sein, dass die verwendeten Schlussstücke entsprechend angepasst sind.
  • Der vorstehend anhand eines Ausführungsbeispieles erläuterter erfindungsgemäße Türfeststeller ist vorzugsweise für den Einbau in Automobilen vorgesehen. Dabei wird ein erstes Ende der Türhaltestange um jeweils eine Achse schwenkbar an einem ortsfesten Karosserieteil und das zweite Ende der Türhaltestange an der schwenkbaren Tür befestigt. Das Haltergehäuse, in welchem die Bremsglieder und diese gegen die einander gegenüberliegenden Führungsflächen der Türhaltestange vorspannenden Federsysteme aufgenommen sind, ist vorteilhaft in einem Innenbereich der Tür aufgenommen. Alternativ hierzu kann aber auch eine Aufnahme in dem Karosserieteil vorgesehen sein.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102005044103 A1 [0003]
    • DE 19815981 A1 [0004]

Claims (10)

  1. Haltergehäuse, insbesondere für einen Türfeststeller (30), umfassend ein erstes Gehäuseteil (2) mit einem Hohlraum (3) zur Aufnahme eines Bremskörpers (50) und eines Federsystems (40) eines Türfeststellers (30), wobei das erste Gehäuseteil (2) ein erstes Ende (2b) und ein zweites Ende (2c) aufweist, und ein Schlussstück (4, 104), das an einem von erstem Ende (2b) und zweitem Ende (2c) des Gehäuseteils (2a) angeordnet ist, wobei das Schlussstück (4; 104) eine Oberseite (4a; 104a) und eine Unterseite (4b; 104b) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite (4b; 104b) des Schlußstückes (4; 104) zumindest eine Erhebung (6) aufweist.
  2. Haltergehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite (4b) bzw. die Erhebung (6) dem anderen von erstem Ende (2b) und zweitem Ende (2c) des Gehäuseteils (2) zugewandt ist.
  3. Haltergehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung (6) eine Anschlagfläche (7) für ein Federsystem (40) eines Türfeststellers (30) aufweist.
  4. Haltergehäuse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche (7) der Erhebung (6) flach ausgebildet ist.
  5. Haltergehäuse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche ballig ausgebildet ist.
  6. Haltergehäuse nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche (7) eine kreisförmige Umrandung aufweist.
  7. Haltergehäuse einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung (6) als Prägewarze ausgebildet ist.
  8. Haltergehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche bogenförmig ausgebildet ist.
  9. Türfeststeller, umfassend ein Haltergehäuse (1, 101, 201), eine das Haltergehäuse (1, 101, 201) durchsetzende Türhaltestange (21), wobei die Türhaltestange (21) eine erste Führungsfläche (21a) aufweist, einen ersten Bremskörper (50), und ein erstes Federsystem (40), wobei das erste Federsystem (40) den Bremskörper (50) in Richtung auf die erste Führungsfläche (30a) vorspannt, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltergehäuse (1, 101, 201) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildet ist.
  10. Verfahren zur Herstellung eines Haltergehäuses (1, 101, 201) für einen Türfeststeller, gekennzeichnet durch die Schritte, Prägung eines als Schlussstück (4, 104) vorgesehenen Metallbleches, welches in einem Randbereich eine oder mehrere Bohrungen aufweist, in einem Prägewerkzeug, wobei eine oder mehrere Erhebungen (6) an einer Unterseite (4b; 104b) erzeugt werden, Einlegen des vorgeprägten Metallbleches in ein Spritzwerkzeug, Herstellung eines Gehäuseteils aus Kunststoff bei gleichzeitiger Umspritzung des Randbereiches des vorgeprägten Metallbleches mit dem Kunststoff, und Zurückdrücken einer oder mehrerer der zuvor erzeugten Erhebungen (6) an der Unterseite des Metallbleches.
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