DE2128767B2 - Gesamtverbundwerkzeug - Google Patents

Gesamtverbundwerkzeug

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DE2128767B2
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Edmund Dipl.-Ing. Warschau Nowak
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Zaklad Doswiadczalny Pras Automatycznych Hydomat Przy Zakladach Mechanicznych Tarnow, Warschau
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D35/00Combined processes according to or processes combined with methods covered by groups B21D1/00 - B21D31/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/02Stamping using rigid devices or tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Gesamtverbundwerkzeug der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 beschriebenen Art, wie os aus der US-PS 3 252 315 bekannt ist.
Bei dem bekannten Gesamtverbundwerkzeug wird zunächst das zu bearbeitende Blech mit Hilfe der Stempelplatte gegen das Unterwerkzeug gepreßt und dabei teilweise in die endgültige Form gebracht. Danach werden die hydraulischen Kolben betätigt, die die Werkzeughalteplatte mit den daran angebrachten Umformwerkzeugen gegen das Unterwerkzeug drükken und das Werkstück damit in die endgültige Form bringen.
Dabei besteht jedoch der Nachteil, daß das Werkstück infolge seiner Elastizität nach der Verformung zurückfedert und andere Maße annimmt, als sie ihm zunächst beim Preßvorgang erteilt wurden. Dieser Mangel kann zwar bei einigen Bearbeitungsarten dadurch gemildert werden, daß das Werkzeug so bemessen wird, daß das Werkstück nach der Verformung in die gewünschte endgültige Form zurückfedert. Diese Abhilfemaßnahme erfordert jedoch von vornherein verhältnismäßig breite Toleranzgrenzen und ist überdies auch nicht bei sämtlichen Bearbeitungsvorgängen, beispielsweise beim Schneiden oder Lochen anwendbar, so daß derart bearbeitete Teile nach dem Pressen noch nachgearbeitet werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gesamtverbundwerkzeug der angegebenen Art derart' auszubilden, daß dem Werkstück in jedem Fall während des Preßvorganges die endgültige Form verliehen
werden kann und sich eine Nachbearbeitung erübrigt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst
Bei dieser Ausbildung des erfindungsgemäßen Gesamtverbundwerkzeugs wird das Werkstück mit Hilfe der Preßführungsplatte zunächst vorgeformt oder gerichtet und dabei überbogen, wie es aus der Zeitschrift »Blech« 4 (1957) Nr. 9, S. 149 bis 152 an sich bekannt ist. Danach erfolgt erst die eigentliche Bearbeitung mit Hilfe der Stanz- und Biegestempel.
Bevorzugte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verbundwerkzeugs sind Gegenstand der Unteransprüche 2 und 3.
An Hand des in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Fs zeigt
Fiel den Querschnitt eines Verbundwerkzeugs,
Fig.2 einen Teilschnitt des Verbundwerkzeugs mit der Darstellung der Richtteilwerkzeuge und den benachbarten Stanz- und Biegestempeln,
F i g. 3 ein Ausführungsbeispiel des hergestellten Werkstücks
Gemäß F i g. 1 besteht das Verbundwerkzeug aus einem Ober- und einem Unterwerkzeug, die ihrerseits aus einer Oberplatte 2, einer Stempelplatte 3, an dieser angebrachten Biege- und Stanzstempeln 17.17a und 20. einer Preßführungsplatte 4 und einem Richtteilwerkzeug 2! bzw. einer Zwischenplatte 6, einer Matrizenpläiie 5 und einem an dieser angebrachten Richtteilwerkzeug 22 bestehen. Das Oberwerkzeug ist am Pressenstößel 1, das Unterwerkzeug an der Grundplatte 7 befestigt.
Die Preßführungsplatte 4 ist auf Säulen 12 geführt, wobei die lichte Weite zwischen der Oberplatte 2 und der Matrizenplatte 5 mittels Einlagen 13 und Schrauben 14 grob und mittels Einlagen 11 und Schrauben 10 fein einstellbar ist.
Die an der Stempelplatte 3 befestigten Stanz- und Biegestempel 17, 17a und 20 sind in der Preßführungsplatte 4 mitiels Hülsen 16,16a und 19 geführt, die in der Preßführungsplatte mittels vergossener Hülsen 15, 15a und 18 aus Kunststoff befestigt sind.
In der Stempelplatte 3, der Zwischenplatte 27 und der Oberplatte 2 sind Hydraulikzylinder ausgeführt, in denen Hydraulikkolben 8 und 9 verschiebbjr sind. Die Hydraulikkolben sind mit der Preßführungsplatte 4 mittels Kolbenstangen 25 und 26 verbunden. Die Preßführungsplatte 4 wird durch Federn 23 in der oberen Lage gehalten.
In F i g. 2 ist der Teil des. Werkzeugs in der Arbeitslage dargestellt, durch den das Werkstück geformt wird. Dabei sind die die Geometrie des herzustellenden Werkstücks bestimmenden Größen der Winkel <x des am Oberwerkzeug befestigten Richtteilwerkzeugs 21, der Winkel β des Richtteilwerkzeugs 22 und der Neigungswinkel δ der öffnung unter den Stempeln in der Matrizenplatte.
F i g. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des fertigen Werkstücks, dessen Schenkel AC-AB-BD jeweils unter einem rechten Winkel zueinander liegen.
Das Verbundwerkzeug arbeitet folgendermaßen: Eine Vorschubeinrichtung führt das Blechband 24 in das Werkzeug ein. Im geeigneten Augenblick des Arbeitszyklus wird das Blechband mit der Preßführungsplatte 4 durch die Hydraulikkolben 8 und 9 an die Matrizenplatte 5 angepreßt. Gleichzeitig formen ein oder mehrere Richtteilwerkzeuge 21 und die ent-
sprechenden Richtleilwerkzeuge 22 am Unterwerkzeug das Werkstück. Beispielsweise wird das Werkstück gebogen, gefast oder durch Einführung in die Richtteilwerkzeuge 21,22 gerichtet.
Darauf beginnt sich der Pressenstößel 1 nach unten zu senken, so daß die Stanz- und Biegestempel in das Band und in die öffnungen in den Matrizen eindringen und das Werkstück endgültig geformt wird.
Nach dem Zurückziehen des Pressenstößels 1 und der Preßführungsplatte 4 in die obere Lage wird das Blechband im Werkzeug nach vorne geschoben, wobei es mit seiner Vorderkante das fertige Werkstück aus dem Werkzeug auswirft. Damit kann der Arbeitszyklus von vorne beginnen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Gesamtverbundwerkzeug mit einer Stempelplatte und einer dieser gegenüber durch Hydraulikkolben bewegbaren Werkzeughalteplatte, wobei sowohl an der Stempelplatte als auch an der Werkzeughalteplatte Umformwerkzeuge befestigt sind und diesen gegenüber an der Grundplatte ein Unterwerkzeug angeordnet ist, das der Form des Oberwerkzeugs entspricht, und mit wenigstens einer Führungssäule, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeughalteplatte als dem Unterwerkzeug gegenüberliegende Preßführungsplatte (4) ausgebildet ist, daß an der Preßführungsplatte ein Richtteilwerkzeug (21) befestigt ist, und daß an der Stempelplatte in Blechvorschubrichtung vor und hinter dem Richtwerkzeug Stanz- und Biegestempel (17, 17a) angeordnet sind, wobei diese mittels Führungsbuchsen durch die Preßführungsplatie hindurchgeführt sind und nach dem als Überbiegung ausgeführten Einwirken der Richtteilwerkzeuge (21, 22) zum Abtrennen des Werkstücks und zur zusätzlichen biegenden Formgebung dienen.
2. Verbundwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungswinke! {.%) der Richueilwerkzeuge (21, 22) von 155° 20' bis 178° 30' beträgt.
3. Verbundwerkzeug nach Anspruch i udcr 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Konvergenzwinkel (<5) der Öffnungen für die Trenn- und Biegestempel (17, 17a) in der Grundplatte (5) von 0" 4' bis 0° 15' beträgt.
35
DE2128767A 1970-06-13 1971-06-09 Gesamtverbundwerkzeug Expired DE2128767C3 (de)

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DE2128767A1 DE2128767A1 (de) 1972-01-20
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AT (1) AT310530B (de)
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DE (1) DE2128767C3 (de)
FR (1) FR2096171A7 (de)
GB (1) GB1350829A (de)
HU (1) HU162513B (de)
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PL (1) PL78112B1 (de)
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