DE102011101388B3 - Sitzmöbel - Google Patents

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Abstract

Ein Sitzmöbel mit einem Sitzteller 1 und einem Sitzuntergestell 2 weist eine Kippeinrichtung 4 mit einem eigenen Kippsitzteller 6 auf, wobei die Kippeinrichtung 4 auf dem eigentlichen Sitzteller 1 des Sitzmöbels angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Die erfindungsgemäßen Sitzmöbel sind im allgemeinsten Sinne zu verstehen. Es kann sich um Stühle für den Hausgebrauch, um Bürostühle, um Bürosessel, um Hocker etc. handeln.
  • Sitzmöbel, welche eine Kippbewegung des Sitztellers um einen im zentralen Sitzbereich liegenden Drehpunkt ermöglichen, sind in den unterschiedlichsten Ausführungsformen bekannt. Das Grundprinzip besteht immer darin, daß an der Unterseite des Sitztellers eine Unterstützung unter Verwendung eines elastischen Körpers angeordnet ist. Dieser elastische Körper wirkt der Kippbewegung mit einer entsprechenden Rückstellkraft entgegen. – Nachteilig bei diesen bekannten Kippvorrichtungen bei Sitzmöbeln ist, daß der auf dem Sitzuntergestell ruhende Sitzoberbau immer in seiner Gesamtheit kippt, was der darauf sitzenden Person ein eher schwankendes Gefühl vermittelt.
  • Die DE 20 2009 011 135 U1 zeigt eine Sitzeinrichtung, insbesondere in Form eines Hockers, der eingangs angegebenen Art. Diese Sitzeinrichtung ist insbesondere für therapeutische Zwecke, insbesondere in der Rehabilitation oder in der Physiotherapie gedacht. Das Grundprinzip besteht darin, daß ein auf einem Gestell ruhender Sitzteller vorgesehen ist. Unter Zwischenanordnung einer Kugel ruht auf diesem Sitzteller eine Sitzfläche. Diese Sitzfläche ist aufgrund der Kugellagerung frei beweglich, insbesondere verschiebbar und kippbar, aber auch drehbar. Eine ringförmige Manschette umgibt den Sitzteller und die Sitzfläche.
  • Die DE 20 2006 017 136 U1 zeigt eine Sitzfläche eines Stuhls. Diese Sitzfläche besitzt eine zusätzliche, integrierte Sitzfläche. Diese kann herausgeklappt werden und besitzt die Beweglichkeit eines Sitzballes. Die Sitzfläche kann dabei luftgefüllt, gummiartig oder aus einem Polstermaterial bestehen.
  • Die AT 501 982 A1 zeigt einen Arbeitsstuhl. Dieser besteht aus einem zentralen Sitzbereich und einem peripheren Sitzbereich. Die Grundidee hier besteht darin, daß der periphere Sitzbereich gekippt werden kann. Bei einer derartigen Kippbewegung des peripheren Sitzbereichs wird gleichzeitig der zentrale Sitzbereich nach oben bewegt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sitzmöbel der eingangs angegebenen Art mit einem verbesserten Kippverhalten zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Sitzmöbel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Dadurch ist ein Sitzmöbel geschaffen, welches sich durch ein verbessertes Kippverhalten auszeichnet. Die Grundidee des erfindungsgemäßen Sitzmöbels besteht dabei darin, daß der auf dem Sitzuntergestell ruhende Oberbau, also vor allem der Sitzteller, ggf. aber auch Armlehnen sowie die Rückenlehne nicht in ihrer Gesamtheit kippen, sondern daß vielmehr nur der eigentliche Sitzbereich des Sitztellers eine Kippbewegung vollführt. Denn exakt dort, wo die Person auf dem Sitzteller sitzt, erfolgt die Kippbewegung, nämlich auf dem Kippsitzteller der Kippeinrichtung. Wesentlich dabei ist, daß die Kippeinrichtung nicht mehr wie bisher unterhalb des Sitztellers angeordnet ist, sondern erfindungsgemäß vielmehr oberhalb des Sitztellers. Konkret weist der Sitzteller eine Mulde auf, innerhalb welcher die Kippeinrichtung angeordnet ist. Dies bedeutet, daß die Kippeinrichtung mit ihrem Kippsitzteller in dieser Mulde des Sitztellers eingebettet ist. Dabei bildet die Oberseite des Kippsitztellers mit der Oberseite des Randbereichs des Sitztellers eine bündige Oberfläche. Dieser Umfangsrand des Sitztellers verleiht diesem auch eine hohe Stabilität. Insgesamt hat somit die auf dem Sitzmöbel sitzende Person bei der neuartigen Kippeinrichtung nicht mehr wie bisher ein schwankendes Gefühl bei der Kippbewegung, sondern die Kippausgleichsbewegungen finden nur im Becken und im Hüftbereich der Person statt. Die Kippeinrichtung kann dabei so ausgestaltet sein, daß jede gewünschte Kippbewegung möglich ist. So ist es möglich, daß nur eine Kippbewegung nach vorne und nach hinten möglich ist, daß nur eine seitliche Kippbewegung möglich ist, daß nur eine Kippbewegung nach vorne und nach hinten sowie eine seitliche Kippbewegung möglich ist, daß eine Kippbewegung in jede beliebige Richtung möglich ist etc. Auch ist es denkbar, daß Kippbewegungen in mehrere Richtungen möglich sind, daß dabei aber durch eine spezielle Ausbildung der Kippeinrichtung bestimmte Richtungen bevorzugt sind, beispielsweise durch eine winkelabhängige Rückstellkraft.
  • Eine bevorzugte Weiterbildung schlägt gemäß Anspruch 2 vor, daß es sich bei der Kippeinrichtung um eine separate Baueinheit handelt, welche auf der Oberseite des Sitztellers anordenbar ist. Dies hat auch den Vorteil, daß ein und derselbe Sitzteller mit unterschiedlichen Kippeinrichtungen bestückt werden kann, je nach Bedürfnis.
  • Vorzugsweise weist gemäß der Weiterbildung in Anspruch 3 der Kippsitzteller der Kippeinrichtung im mittleren Bereich an der Unterseite ein Unterstützungselement auf. Dieses Unterstützungselement definiert den zentralen Kippunkt, von wo aus die auf dem Sitz sitzende Person seitlich, nach vorne, nach hinten oder in sämtlichen Winkelbereichen dazwischen Kippbewegungen vollführen kann.
  • Bei dem Unterstützungselement kann es sich dem Grunde nach um einen starren Körper handeln, welcher nur dazu ausgebildet sein muß, daß die auf dem Kippsitzteller sitzende Person eine Kippbewegung ausführen kann. Die Weiterbildung gemäß Anspruch 4 schlägt jedoch vor, daß es sich bei dem Unterstützungselement um ein elastisches Element handelt. Dies bedeutet, daß während der Kippbewegung eine Spannkraft aufgebaut wird, welche versucht, den Kippsitzteller in die horizontale Ausgangslage zurückzubewegen. Dies bedeutet, daß während der Kippbewegung der Person diese eine Gegenkraft überwinden muß.
  • Gemäß der Weiterbildung in Anspruch 5 kann der Kippsitzteller mit seinem Umfangsrand einen Abstand zur Oberseite des darunter befindlichen Sitztellers aufweisen. Dies bedeutet, daß bezüglich dieses Zwischenabstandes eine entsprechende Kippbewegung, d. h. Neigung des Kippsitztellers bezüglich zum Sitzteller ausgeführt werden kann.
  • Alternativ schlägt die Weiterbildung gemäß Anspruch 6 vor, daß im Randbereich zwischen dem Kippsitzteller und dem Sitzteller ein oder mehrere Federelemente dazwischen angeordnet sind. Dies bedeutet, daß der Kippsitzteller im Randbereich federnd abgestützt ist.
  • Vorzugsweise ist gemäß der Weiterbildung in Anspruch 7 dieser Umfangsrand der Mulde des Sitztellers elastisch ausgebildet, wobei der Umfangsbereich des Kippsitztellers auf diesem elastischen Umfangsrand aufliegt. Dadurch ist eine sehr kompakte und wirkungsvolle Federlagerung des Kippsitztellers im Umfangsbereich geschaffen. Nichtsdestoweniger ist es aber auch denkbar, daß der Kippsitzteller im zentralen Mittelbereich zusätzlich noch eine elastische Unterstützung besitzt.
  • Gemäß der Weiterbildung in Anspruch 8 kann der eigentliche Sitzteller eine flache Oberseite aufweisen, auf welcher die Kippeinrichtung aufliegt. Dadurch ist ein sehr flaches Gesamtgebilde des Sitzbereiches des Sitzmöbels geschaffen. In diesem Fall erfolgt die Kippunterstützung, insbesondere wenn sie als elastische Kippunterstützung ausgebildet sein sollte, ausschließlich im zentralen Mittelbereich.
  • Schließlich schlägt die Weiterbildung gemäß Anspruch 9 vor, daß der Sitzteller zusammen mit dem Kippsitzteller einen gemeinsamem Überzug aufweist. Dies bedeutet, daß vom äußeren Erscheinungsbild her nicht zu erkennen ist, daß auf dem eigentlichen Sitzteller eine zusätzliche Kippeinrichtung angeordnet ist.
  • Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Sitzmöbels werden nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt:
  • 1a eine schematische Explosionsdarstellung des Sitzmöbels von unten;
  • 1b eine schematische Explosionsdarstellung des Sitzmöbels von oben;
  • 2a bis 2f Schnittdarstellungen durch das Sitzmöbel in verschiedenen Ausführungsformen (wobei die Ausführungsform gemäß 2f nicht zur Erfindung gehört).
  • Das Sitzmöbel, wie es in 1a und 1b in rein schematischer Weise in Explosionsdarstellungen gezeigt ist, weist einen Sitzteller 1 auf, welcher auf einem Sitzuntergestell 2 angeordnet ist.
  • Der Sitzteller 1 ist, wie insbesondere in 1b erkennbar ist, muldenförmig ausgebildet. In dieser Mulde 3 des Sitztellers 1 befindet sich eine Kippeinrichtung 4 mit einem Unterstützungselement 5 und einem darauf angeordneten Kippsitzteller 6. Schließlich ist noch ein Überzug 7 vorgesehen.
  • 2a bis 2f zeigt in Schnittdarstellungen verschiedene Ausführungsformen des Sitzmöbels.
  • 2a zeigt an und für sich die Ausführungsvariante, wie sie bereits in den Explosionsdarstellungen der 1a und 1b dargestellt ist. Der Sitzteller 1 besitzt demgemäß eine Mulde 3. In dieser Mulde 3 befindet sich die Kippeinrichtung 4. Das Unterstützungselement 5 ist in diesem Ausführungsbeispiel durch zwei zueinander parallele Platten gebildet, zwischen denen ein elastischer Körper, im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Zylinder aus elastischem Gummi- oder Kunststoffmaterial fest angeordnet ist. Auf der oberen Platte dieser Kippeinrichtung 4 befindet sich der Kippsitzteller 6. Abgedeckt wird das Ganze durch den Überzug 7. Die auf dem Sitzteller 1, insbesondere auf dem Kippsitzteller 6 sitzende Person kann entgegen der Federkraft des Unterstützungselements 5 in jede beliebige Richtung Kippbewegungen ausführen. Der eigentliche Sitzteller 1 bleibt dabei positionsunverändert. Aufgrund der Federkraft des Unterstützungselements muß die Person eine Gegenkraft überwinden.
  • Das Ausführungsbeispiel in 2b unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel in 2a durch das Unterstützungselement 5. Bei diesem Ausführungsbeispiel in 2b ist dieses Unterstützungselement 5 als eine Art Wippe ausgebildet.
  • Das Ausführungsbeispiel in 2c unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel in den 2a und 2b dadurch, daß der Randbereich des Sitztellers 1 zur Bildung der vorbeschriebenen Mulde 3 durch eine ringförmige Federeinrichtung 8 gebildet ist. Hier kann es sich um ein elastisches Material handeln. Auf dieser Federeinrichtung 8 liegt der Umfangsrand des Kippsitztellers 6 auf. Das zentrale Unterstützungselement 5 ist als elastischer Körper ausgebildet und fest mit der Unterseite des Kippsitztellers 6 verbunden. Ansonsten kann die Kippeinrichtung 4 (wie bei den vorangegangenen Ausführungsformen und wie bei den nachfolgenden Ausführungsformen) einfach als separates Bauteil auf den Sitzteller 1 aufgesetzt werden. Bei der Ausführungsform in 2c baut die ringförmige Federeinrichtung 8 bei einer Kippbewegung eine Gegenfederkraft auf.
  • Beim Ausführungsbeispiel in 2d reicht (wie auch schon bei den Ausführungsformen der 2a und 2b) der Kippsitzteller 6 nur bis zum Rande der Mulde 3. Als Unterstützungselement 5 dient hier wie bei der Ausführungsform in 2c ein elastischer Körper.
  • Die Ausführungsform in 2e basiert auf der Ausführungsform in 2d. Der Unterschied besteht lediglich darin, daß das Unterstützungselement 5 durch eine Wendelfeder gebildet ist.
  • Die Ausführungsform in 2f schließlich unterscheidet sich von den vorangegangenen Ausführungsformen dadurch, daß hier keine Mulde 3 vorgesehen ist. Hier ist der eigentliche Sitzteller 1 flach ausgebildet. Auf ihm ist die Kippeinrichtung 4 gelagert. Der Kippsitzteller 6 reicht dabei bis zum Rand des eigentlichen Sitztellers 1. Als Unterstützungselement 5 dient die Vorrichtung, wie sie schon in 2a dargestellt und beschrieben ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Sitzteller
    2
    Sitzuntergestell
    3
    Mulde
    4
    Kippeinrichtung
    5
    Unterstützungselement
    6
    Kippsitzteller
    7
    Überzug
    8
    ringförmige Federeinrichtung

Claims (9)

  1. Sitzmöbel mit einem Sitzteller (1), mit einem an der Unterseite des Sitztellers (1) angeordneten Sitzuntergestell (2) sowie mit einer auf dem Sitzteller (1) angeordneten, einen eigenen Kippsitzteller (6) aufweisenden Kippeinrichtung (4), mittels welcher die auf dem Kippsitzteller (6) sitzende Person um einen im zentralen Sitzbereich liegenden Drehpunkt eine Kippbewegung durchführen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzteller (1) eine Mulde (3) aufweist, daß innerhalb dieser Mulde (3) des Sitztellers (1) die Kippeinrichtung (4) mit ihrem Kippsitzteller (6) derart eingebettet angeordnet ist, daß in der Ruhestellung die Oberseite des Kippsitztellers (6) mit der Oberseite des Randbereichs des Sitztellers (1) eine bündige Oberfläche bildet und daß augehend von dieser Ruhestellung die Kippeinrichtung (4) mit ihrem Kippsitzteller (6) in der Mulde (3) kippbar ist.
  2. Sitzmöbel nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippeinrichtung (4) durch eine vom eigentlichen Sitzteller (1) separate Baueinheit gebildet ist, welche auf dem Sitzteller (1) anordenbar ist.
  3. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kippsitzteller (6) der Kippeinrichtung (4) im mittleren Bereich an der Unterseite ein Unterstützungselement (5) aufweist.
  4. Sitzmöbel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterstützungselement (5) zur Erzeugung einer Gegenkraft bei der Kippbewegung als elastisches Federelement ausgebildet ist.
  5. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Umfangsrand des Kippsitztellers (6) mit Abstand oberhalb des Sitztellers (1) befindet.
  6. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Randbereich zwischen dem Kippsitzteller (6) und dem Sitzteller (1) eine ringförmige Federeinrichtung (8) vorgesehen ist.
  7. Sitzmöbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfangsrand der Mulde (3) des Sitztellers (1) federnd ausgebildet ist und daß der Umfangsbereich des Kippsitztellers (6) auf diesem federnden Umfangsrand des Sitztellers (1) aufliegt.
  8. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzteller eine flache Oberseite aufweist, auf welcher die Kippeinrichtung (4) aufliegt.
  9. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzteller (1) und der Kippsitzteller (6) einen gemeinsamen Überzug (7) aufweisen.
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