DE102006004381A1 - Gargerät, insbesondere Hocheinbau-Gargerät, und Verfahren zum Steuern eines Gargeräts - Google Patents

Gargerät, insbesondere Hocheinbau-Gargerät, und Verfahren zum Steuern eines Gargeräts Download PDF

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gargerät, insbesondere Hocheinbau-Gargerät, mit mindestens einer einen Garraum (3) eingrenzenden Muffel (5), die eine Muffelöffnung (6) aufweist, einer Tür (7) zum Schließen der Muffelöffnung (6) und einer durch eine Steuereinrichtung (13) gesteuerten Antriebseinrichtung (9, 10) zum Verfahren der Tür (7), wobei während eines Verfahrens der Tür (7) ein vom Verfahren der Tür (7) abhängiger Parameter ermittelt wird und wobei der ermittelte Parameter als Referenzparameter (vr) für eine Gerätefunktion verwendet wird. Gemäß einem bevorzugten Verfahren wird das Gargerät entsprechend angesteuert.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gargerät, insbesondere ein Hocheinbau-Gargerät, mit mindestens einer einen Garraum eingrenzenden Muffel, die eine Muffelöffnung aufweist, einer Tür zum Schließen der Muffelöffnung und einer durch eine Steuereinrichtung gesteuerten Antriebseinrichtung zum Verfahren der Tür.
  • Aus DE 102 28 140 A1 ist ein Hocheinbau-Gargerät bekannt, bei dem ein Einklemmen von Gegenständen an der Bodentür durch mehrere unabhängig voneinander betätigbare Klemmschutzschalter zwischen der Bodentür und dem Muffelrahmen erkannt werden kann. Dabei kann zusätzlich ein Druckanstieg in einer Türdichtung mit Hohlprofil ausgewertet werden.
  • In DE 101 64 239 A1 ist ein Einklemmschutz beschrieben, der durch unterschiedliche Zugkräfte an den die Bodentür antreibenden Zugseilen ausgelöst wird. Es wird auch ein Drehmomentsensor beschrieben, der ein Lastmoment auf der Antriebswelle eines Elektromotors erfasst. Als Sensoren werden dazu Zugkraftsensoren, piezoelektrische Sensoren sowie Deformations- oder Spannungs-/Dehnungssensoren aufgeführt.
  • DE 102 88 141 A1 beschreibt auch einen optoelektronischen Sensor zur Detektierung eines Einklemmfalls, der über die Menge reflektierten Lichts schaltet.
  • Nachteilig ist, dass die beschriebenen Einklemmerkennungen entweder relativ träge (Zugkraftsensor) oder ungenau bzw. fehleranfällig (Optosensor) sind und zudem einen erhöhten Einbauaufwand benötigen.
  • Nachteilig ist vor allem, dass die Detektion eines Einklemmens bei einer Variation innerer Parameter des Gargeräts selber oder äußerer Einflüsse gegebenenfalls gar nicht oder nicht sicher funktioniert. Beispielsweise kann eine hohe Auflast auf der Tür dazu führen, dass eine vorgegebene Verfahrgeschwindigkeit nicht oder erst verzögert erreicht werden kann. Auch ein Einsatz des Gargeräts in einer Gegend mit schwankender, zu hoher oder zu niedriger Spannungseinspeisung kann dazu führen, dass kurzfristig Abweichungen auftreten. Letztendlich können auch Alterungseffekte des Antriebs für die Tür oder von Führungsschienen dazu führen, dass eine ursprünglich vorgegebene Verfahrgeschwindigkeit nicht mehr erreicht werden kann.
  • Nachteilig ist auch eine Ansteuerung eines Schließvorgangs für die Tür, bei der kurz vor Erreichen des Schließzustands von einem Klemmsicherungsbetrieb, bei dem ein Schalter oder eine Funktion zur Erfassung eines Einklemmzustands dient, auf einen Schließbetrieb zur Erfassung eines Schließzustands umgeschaltet wird.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine schnelle, einfache und genaue Anpassung der Gargeräts an veränderliche Betriebbedingungen, und vorzugsweise eine Verfahrgeschwindigkeitserkennung für ein Gargerät der oben beschrieben Art bereitzustellen.
  • Die vorliegende Aufgabe wird durch das Gargerät mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und ein Verfahren nach Patentanspruch 9 gelöst.
  • Bevorzugt wird somit ein Gargerät, insbesondere ein Hocheinbau-Gargerät, mit mindestens einer einen Garraum eingrenzenden Muffel, die eine Muffelöffnung aufweist, einer Tür zum Schließen der Muffelöffnung und einer durch eine Steuereinrichtung gesteuerten Antriebseinrichtung zum Verfahren der Tür, wobei während eines Verfahrens der Tür ein vom Verfahren der Tür abhängiger Parameter ermittelt wird und wobei der ermittelte Parameter als Referenzparameter für eine Gerätefunktion verwendet wird.
  • Dadurch kann in vorteilhafter Art und Weise eine Anpassung des Gargeräts und seiner Funktionalitäten an örtliche Betriebsbedingungen oder an momentane Betriebsbedingungen vorgenommen werden. Berücksichtigt werden können dadurch Umgebungseinflüsse wie eine nicht normgerechte Betriebsspannung oder eine variierende Auflast auf der Tür als externe Betriebsbedingungen. Als interne Betriebsbedingungen können beispielsweise Alterungseinflüsse des Gargeräts selber berücksichtigt werden, beispielsweise ein alternder Antriebsmotor oder verschleißende Führungsschienen zum Verstellen der Tür, so dass auch schleichende Veränderungen wie Reibungseffekte berücksichtigt werden können.
  • Der Referenzparameter wird dabei vorzugsweise stets möglicht nah an einen eigentlichen Sollwert angenähert. Neben der Berücksichtigung eines von der Geschwindigkeit abhängigen Referenzparameters kann dieser auch abhängig von anderen veränderlichen Größen wie einem Motorstrom bestimmt werden.
  • Der Referenzparameter kann nachfolgend als Kriterium für das Ansteuern einer Funktion bei derselben Verfahrbewegung der Tür verwendet werden. Dies ermöglicht vorteilhaft eine jeweilige Justierung insbesondere der Verfahrgeschwindigkeit und z.B. eines Einklemmschutzes, so dass z.B. eine unterschiedliche Auflast auf der Tür individuell für den jeweiligen Verfahrzyklus berücksichtigt werden kann.
  • Der Referenzparameter kann nachfolgend auch als Kriterium bei späteren Verfahrbewegungen der Tür verwendet werden. Vorteilhaft wird dadurch eine Einstellung von Grundparametern oder Grund-Parameterbereichen bei einer erstmaligen Inbetriebnahme des Gargeräts oder in zeitlichen Abständen bei Wartungstätigkeiten festlegbar. Neben einem erstmaligen Einlernen von Funktionen wird dadurch auch eine Anpassung eines derart bestimmten Parameters von Zeit zu Zeit ermöglicht, so dass auch schleichende Veränderungen, z. B. der Hubgeschwindigkeit aufgrund von sich ändernden Reibungsbedingungen berücksichtigbar sind.
  • Als der Referenzparameter kann eine aus einer Verfahrgeschwindigkeit ermittelte Referenz-Geschwindigkeit festgelegt werden. Das Ermitteln des Referenzparameters wird dazu bevorzugt nach Erreichen einer konstanten Verfahrgeschwindigkeit durchgeführt. Dies ermöglicht eine sichere Bestimmung des Parameters ohne lastabhängige Beschleunigungseffekte während einer anfänglichen Beschleunigungsphase. Das Ermitteln des Referenzparameters kann aber auch nach Erreichen einer konstanten Beschleunigung durchgeführt werden. Dies ermöglicht eine besonders frühe Bestimmung des Parameters, so dass dieser besonders vorteilhaft für die momentane Verfahrbewegung verwendet werden kann.
  • Das Ermitteln des Referenzparameters wird alternativ über den gesamten Verfahrweg oder einen Teil davon bestimmt, z. B. erstbestimmt und dann günstigerweise nachjustiert. Eine solche Verfahrensweise bietet den Vorteil, beispielsweise Reibungseffekte von Hubschienen und dergleichen besonders sicher ermitteln und berücksichtigen zu können.
  • Vorteilhaft kann ein Einklemmzustand so abhängig vom bestimmten Referenzparameter bestimmt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass sicherheitsrelevante Funktionen, wie das Erfassen eines Einklemmzustandes auch bei variierenden Umgebungsbedingungen, beispielsweise einer zu hohen oder zu niedrigen Betriebsspannung, und daher variierenden Verfahrgeschwindigkeiten korrekt funktionieren.
  • Für das Ermitteln des Referenzparameters sind vorzugsweise eine Taste, insbesondere zwei beidhändig zu bedienende Tasten (z. B. Verfahrtasten) gedrückt zu halten. Bei vorzeitigem Loslassen der Tasten wird das Ermitteln des Referenzparameters vorzugsweise abgebrochen. Eine solche Vorgehensweise ist sinnvoll, da bei vorzeitigem Abbrechen des Verfahrens durch Loslassen der Verfahrtasten oder sonstiger Tasten verhindert wird, dass ein Referenzparameterwert aufgrund eines fehlerhaften Verfahrvorgangs ermittelt wird. Günstigerweise ist dann kein automatischer Betrieb auf der Grundlage des zu ermittelnden Parameters bzw. Referenzparameters möglich, z. B. ein automatischer Verfahrbetrieb.
  • Dazu ist das Gargerät, das insbesondere ein Hocheinbau-Gargerät ist, aber auch ein Gargerät mit einem Backwagen sein kann, mit einer Geschwindigkeitsmessvorrichtung zum Bestimmen einer Verfahrgeschwindigkeit der Tür ausgerüstet. Durch die Geschwindigkeitsmessvorrichtung kann ein Einklemmen an der Tür durch eine Überwachung der Verfahrgeschwindigkeit detektiert werden. Dabei muss die Verfahrbewegung nicht geschwindigkeitsgesteuert sein, sondern kann zum Beispiel auch lastabhängig über die Motorspannung oder den Motorstrom geregelt werden. Vorteilhafterweise wird aber auch die Verfahrbewegung der Tür geschwindigkeitsabhängig – also auch lastunabhängig – gesteuert bzw. geregelt, z. B. über eine zentrale Steuereinheit.
  • Es ist insbesondere für den Schließfall günstig, wenn zusätzlich mindestens ein Endschalter vorhanden ist, welcher im Bereich zwischen Muffelöffnung bzw. -rahmen und Tür angeordnet ist, wobei eine Betätigung des mindestens einen Endschalters die Einklemmschutzvorrichtung bzw. einen ersten Typ von Einklemmschutz deaktiviert, also Schutzmaßnahmen beendet. Dieser Endschalter schaltet vorzugsweise bei einem Öffnungsmaß von weniger als einem Zentimeter, insbesondere in einem Bereich von 9–4 mm, was so klein ist, dass keine im Haushalt üblichen Gegenstände mehr eingeklemmt werden können. Bei Betätigen des mindestens einen Endschalters wird die Tür mit definierter Kraft – und nicht mehr geschwindigkeitsgesteuert – auf die Muffelöffnung verschoben. Trotzdem wird vorteilhaft gewährleistet, dass die Tür beim Schließen zwar nicht ungewollt reversiert, aber im Fall eines vermutlichen Einklemmens eines Gegenstands in der Endphase des Schließens trotzdem reversieren kann.
  • Insbesondere der Fall eines nicht abrupten vorzeitigen Stoppens der Schließbewegung stellt ein Indiz für einen eingeklemmten Kinderfinger dar, so dass die Tür in einem solchen Fall sofort wieder um insbesondere eine zum Herausziehen ausreichende Öffnungsstrecke geöffnet wird. Ein solches nicht abruptes vorzeitiges Stoppen der Schließbewegung kann besonders sicher mittels des Überwachens eines Geschwindigkeitdifferenzwertes detektiert werden.
  • Zur Vermeidung des Einklemmens noch kleinerer Gegenstände oder insbesondere einem Kinderfinger wird jedoch vorzugsweise kein vollständiges Deaktivieren vorgesehen, sondern auf eine modifizierte Sicherung umgeschaltet.
  • Dieser geschwindigkeitsgestützte Einklemmschutz hat den Vorteil, dass er vergleichsweise schnell reagiert, genaue Eingangsdaten erhalten kann und relativ einfach ohne größere konstruktive Maßnahmen umgesetzt werden kann.
  • Die Überwachung der Verfahrgeschwindigkeit kann auf eine Verringerung der Verfahrgeschwindigkeit gerichtet sein, die ungesteuert ist und also nicht absichtlich eingeregelt wird. Dies kann so geschehen, dass ein durch die Geschwindigkeitsmessvorrichtung gemessener Wert um einen festen oder prozentualen Wert von einem Sollwert abweicht. Über- bzw. Unterschreitet die Abweichung einen bestimmten Schwellwert, so wird ein Einklemmfall angenommen. Beispielsweise kann eine Tür nicht mehr mit der eingestellten Sollgeschwindigkeit verfahren werden, weil ein Gegenstand sie daran hindert, dann sinkt ihre Geschwindigkeit entsprechend ab. Diese Auswertung und Überwachung kann beispielsweise in einer zentralen Steuereinrichtung vorgenommen werden, z. B. über geeignete Mikrokontroller.
  • Alternativ oder zusätzlich kann eine – meist zu schnelle – zeitliche Änderung der Verfahrgeschwindigkeit den Einklemmfall auslösen, wenn beispielsweise im Einklemmfall die Tür schneller abgebremst wird als vorgesehen.
  • Selbstverständlich sind die Werte so gewählt, dass Geschwindigkeitsschwankungen durch den Regelvorgang zum Verfahren der Tür in der Regel keinen Einklemmfall auslösen. Zusätzlich können auch die im Stand der Technik beschriebenen Einklemmschutzmethoden verwendet werden, wie eine Motorstrommessung.
  • Es ist vorteilhaft, wenn die Geschwindigkeitsmessvorrichtung mindestens einen Sensor an einer Motorwelle der Antriebsvorrichtung, insbesondere eines Antriebsmotors, umfasst, durch den entsprechende Sensorsignale bei Drehung der Motorwelle erzeugbar sind. Dadurch ist eine vergleichsweise schnelle Reaktion möglich. Die Sensorsignale sind direkt oder indirekt ein Maß für die Verfahrgeschwindigkeit der Tür. Dann ist es insbesondere günstig, wenn der mindestens eine Sensor ein Hallsensor ist, der zwei Sensorsignale pro Umdrehung der Motorwelle ausgibt. Das Hallsensorsystem ist einfach einzubauen, schnell und unempfindlich. Vorteilhafterweise sind zwei Hall(teil)elemente an der Motorwelle angebracht, so dass bei einer Umdrehung der Motorwelle zwei Signale ausgegeben werden. Durch zeitliche Bewertung dieser Signale kann eine Geschwindigkeit der Bodentür bestimmt werden, beispielsweise über Vergleichstabellen oder eine Umrechnung in Echtzeit. Vorzugsweise wird die Verfahrgeschwindigkeit durch eine Zeitdifferenz zwischen den Sensorsignalen detektiert.
  • Zur stabilen Geschwindigkeitsbestimmung werden günstigerweise mehrere, insbesondere mehr als zwei, Sensorsignale ausgewertet. Auch ist es dazu vorteilhaft, wenn mehrere, insbesondere mehr als zwei, Sensorsignale gemittelt werden.
  • Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn nach Erkennen des Einklemmfalls die Verfahrrichtung der Tür reversiert.
  • Dazu kann eine Einklemmschutzvorrichtung vorhanden sein, welche die Überwachung des Einklemmfalls und/oder eine Umsetzung der im Einklemmfalls durchzuführenden Maßnahmen übernimmt. Die Einklemmschutzvorrichtung kann eine separate Vorrichtung sein oder funktional in vorhandene Steuerschaltungen integriert sein, z. B. in die zentrale Steuerschaltung oder in eine Regelplatine oder eine Liftplatine.
  • Es ist günstig, wenn der Einklemmschutz bzw. die Einklemmschutzvorrichtung erst aktivierbar ist, wenn ein Verfahrsollwert, insbesondere eine Sollgeschwindigkeit, der Tür erreicht ist, was die Gefahr eines fälschlichen Auslösens des Einklemmschutzes verringert.
  • Zum Schutz des an der Tür eingeklemmten Gegenstandes wird vorteilhafterweise eine maximale Kraftzeitkurve durch die Tür nicht überschritten. Das Einklemmen 'an' der Tür umfasst ein Einklemmen zwischen der Tür und einer äußeren Begrenzung, z. B. der Arbeitsplatte, als auch ein Einklemmen zwischen Tür und Muffelrahmen bzw. Gehäuse. Für beide Fälle können unterschiedliche Kraftzeitkurven vorgesehen sein.
  • Es ist insbesondere für den Schließfall günstig, wenn zusätzlich mindestens ein Endschalter vorhanden ist, welcher im Bereich zwischen Muffelöffnung bzw. -rahmen und Tür angeordnet ist, wobei eine Betätigung des mindestens einen Endschalters die Einklemmschutzvorrichtung bzw. den Einklemmschutz deaktiviert, also Schutzmaßnahmen aussetzt. Dieser Endschalter schaltet typischerweise bei einem Öffnungsmaß von 4–9 mm, was so klein ist, dass keine Gegenstände mehr eingeklemmt werden können. Andererseits wird so gewährleistet, dass die Tür beim Schließen nicht ungewollt reversiert. Bei Betätigen des mindestens einen Endschalters wird die Tür mit definierter Kraft – und nicht mehr geschwindigkeitsgesteuert – auf die Muffelöffnung verschoben.
  • Die Geschwindigkeitsmessvorrichtung kann aber auch für andere Zwecke verwendet werden, wie eine Einstellung der Verfahrgeschwindigkeit der Tür. Dies allein ist noch nicht bekannt und auch nicht nahegelegt.
  • Die Erfindung ist insbesondere für Hocheinbau-Gargeräte geeignet, bei denen die Muffelöffnung eine bodenseitige Muffelöffnung ist, und die Tür eine Bodentür ist, die sich vorzugsweise linear bewegt.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beigefügten schematischen Figuren ausführlicher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines an einer Wand montierten Hocheinbau-Gargeräts mit abgesenkter Bodentür;
  • 2 eine perspektivische Ansicht des Hocheinbau-Gargeräts mit verschlossener Bodentür;
  • 3 eine perspektivische Ansicht eines Gehäuses des Hocheinbau-Gargeräts ohne die Bodentür;
  • 4 eine schematische Seitenansicht in Schnittdarstellung entlang der Linie I-I aus 1 des an die Wand montierten Hocheinbau-Gargerät mit abgesenkter Bodentür;
  • 5 in Vorderansicht eine weitere Ausführungsform eines Hocheinbau-Gargeräts;
  • 6 bis 11 Diagramme von Verfahrbewegungen einer Bodentür unter verschiedenen Randbedingungen;
  • 12 und 13 Kraftzeitprofilkurven für eine Bodentür; und
  • 14 ein Diagramm einer bevorzugten Verfahrbewegung beim Einklemmen eines dünnen Objekts zwischen einer Bodentür und einer Muffel.
  • In der 1 ist ein Hocheinbau-Gargerät mit einem Gehäuse 1 gezeigt. Die Rückseite des Gehäuses 1 ist nach Art eines Hängeschranks an einer Wand 2 montiert. In dem Gehäuse 1 ist ein Garraum 3 definiert, der über ein frontseitig im Gehäuse 1 eingebrachtes Sichtfenster 4 kontrolliert werden kann. In der 4 ist zu erkennen, dass der Garraum 3 von einer Muffel 5 begrenzt ist, die mit einer nicht dargestellten wärmeisolierenden Ummantelung versehen ist, und dass die Muffel 5 eine bodenseitige Muffelöffnung 6 aufweist. Die Muffelöffnung 6 ist mit einer Bodentür 7 verschließbar. In 1 ist die Bodentür 7 abgesenkt gezeigt, wobei sie mit ihrer Unterseite in Anlage mit einer Arbeitsplatte 8 einer Kücheneinrichtung ist. Um den Garraum 3 zu verschließen, ist die Bodentür 7 in die in der 2 gezeigte Position, die sog. "Nullposition", zu verstellen. Zur Verstellung der Bodentür 7 weist das Hocheinbau-Gargerät eine Antriebsvorrichtung 9, 10 auf. Die Antriebsvorrichtung 9, 10 hat einen in den 1, 2 und 4 mit gestrichelten Linien dargestellten Antriebsmotor 9, der zwischen der Muffel 5 und einer Außenwand des Gehäuses 1 angeordnet ist. Der Antriebsmotor 9 ist im Bereich der Rückseite des Gehäuses 1 angeordnet und steht, wie in der 1 oder 4 gezeigt, in Wirkverbindung mit einem Paar von Hubelementen 10, die mit der Bodentür 7 verbunden sind. Dabei ist gemäß der schematischen Seitenansicht aus der 4 jedes Hubelement 10 als ein L-förmiger Träger ausgestaltet, dessen senkrechte Schenkel sich ausgehend von dem gehäuseseitigen Antriebsmotor 9 erstreckt. Zum Verstellen der Bodentür 7 kann der Antriebsmotor 9 mit Hilfe eines Bedienfelds 12 und einer Steuerschaltung 13 betätigt werden, das gemäß den 1 und 2 frontseitig an der Bodentür 7 angeordnet ist. Wie in 4 gezeigt, befindet sich die Steuerschaltung 13 hinter dem Bedienfeld 12 innerhalb der Bodentür 7. Die Steuerschaltung 13, die sich hier aus mehreren räumlich und funktional getrennten und über einen Kommunikationsbus kommunizierenden Leiterplatten zusammensetzt, stellt eine zentrale Steuereinheit für den Gerätebetrieb dar und steuert und/oder regelt z. B. ein Aufheizen, ein Verfahren der Bodentür 3, ein Umsetzen von Nutzereingaben, ein Beleuchten, einen Einklemmschutz, ein Takten der Heizkörper 16, 17, 18, 22 und vieles mehr.
  • Der 1 ist zu entnehmen, dass eine Oberseite der Bodentür 7 ein Kochfeld 15 aufweist. Nahezu die gesamte Fläche des Kochfelds 15 ist von Heizkörpern 16, 17, 18 eingenommen, die in 1 strichpunktiert angedeutet sind. In 1 sind die Heizkörper 16, 17 zwei voneinander beabstandete, verschieden große Kochstellenheizkörper, während der Heizkörper 18 ein zwischen den beiden Kochstellenheizkörpern 16, 17 vorgesehener Flächenheizkörper ist, der die Kochstellenheizkörper 16, 17 nahezu umschließt. Die Kochstellenheizkörper 16, 17 definieren für den Nutzer zugehörige Kochzonen bzw. Kochmulden; die Kochstellenheizkörper 16, 17 zusammen mit dem Flächenheizkörper 18 definieren eine Unterhitzezone. Die Zonen können durch ein geeignetes Dekor auf der Oberfläche angezeigt sein. Die Heizkörper 16, 17, 18 sind jeweils über die Steuerschaltung 13 ansteuerbar.
  • In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Heizkörper 16, 17, 18 als Strahlungsheizkörper ausgestaltet, die von einer Glaskeramikplatte 19 abgedeckt sind. Die Glaskeramikplatte 19 hat in etwa die Ausmaße der Oberseite der Bodentür 7. Die Glaskeramikplatte 19 ist weiterhin mit Montageöffnungen ausgestattet (nicht dargestellt), durch die Sockel zur Halterung von Halterungsteilen 20 für Gargutträger 21 ragen, wie auch in 4 gezeigt. Statt einer Glaskeramikplatte 19 können auch andere – vorzugsweise schnell ansprechende – Abdeckungen verwendet werden, z. B. ein dünnes Blech.
  • Mit Hilfe eines im Bedienfeld 12 vorgesehenen Bedienknebels kann das Hocheinbau-Gargerät auf eine Kochstellen- oder eine Unterhitzebetriebsart geschaltet werden, die nachfolgend erläutert werden.
  • In der Kochstellenbetriebsart können die Kochstellenheizkörper 16, 17 mittels Bedienelementen 11, die im Bedienfeld 12 vorgesehen sind, über die Steuerschaltung 13 individuell angesteuert werden, während der Flächenheizkörper 18 außer Betrieb bleibt. Die Kochstellenbetriebsart ist bei abgesenkter Bodentür 7 ausführbar, wie es in 1 gezeigt ist. Sie kann aber auch bei verschlossenem Garraum 3 mit hochgefahrener Bodentür 7 in einer Energiesparfunktion betrieben werden.
  • In der Unterhitzebetriebsart werden von der Steuereinrichtung 13 nicht nur die Kochstellenheizkörper 16, 17 sondern auch der Flächenheizkörper 18 angesteuert.
  • Um während des Unterhitzebetriebs ein möglichst gleichmäßiges Bräunungsbild des Garguts zu erreichen, ist entscheidend, dass das die Unterhitze bereitstellende Kochfeld 15 eine über die Fläche des Kochfelds 15 gleichmäßige Verteilung der Heizleistungsabgabe aufweist, obwohl die Heizkörper 16, 17, 18 verschiedene Nennleistungen aufweisen. Vorzugsweise werden daher die Heizkörper 16, 17, 18 von der Steuerschaltung 13 nicht auf einen Dauerbetrieb geschaltet, sondern die Stromversorgung zu den Heizkörpern 16, 17, 18 wird getaktet. Dabei werden die unterschiedlich großen Nenn-Heizleistungen der Heizkörper 16, 17, 18 individuell so reduziert, dass die Heizkörper 16, 17, 18 eine über die Fläche des Kochfelds 15 gleichmäßige Verteilung der Heizleistungsabgabe verschaffen.
  • 4 zeigt schematisch die Lage eines Lüfters 23, z. B. zur Erzeugung von Umluft bei einem Heissluftbetrieb oder zur Zuführung von Frischluft. Darüber hinaus ist ein an einer Oberseite der Muffel 5 angebrachter Oberhitzeheizkörper 22 vorgesehen, der einkreisig oder mehrkreisig, z. B. mit einem Innen- und einem Außenkreis, ausgeführt sein kann. Auch können – hier zur besseren Übersichtlichkeit nicht dargestellte – weitere Heizkörper wie ein Ringheizkörper zwischen Hinterwand des Gehäuses 1 und der Muffel vorhanden sein. Durch die Steuerschaltung 13 können die verschiedenen Betriebsarten, wie beispielsweise auch Oberhitze-, Heissluft- oder Schnellaufheizbetrieb, durch eine entsprechende Einschaltung und Einstellung der Heizleistung der Heizkörper 16, 17, 18, 22, ggf. mit Aktivierung des Lüfters 23, eingestellt werden. Die Einstellung der Heizleistung kann durch geeignete Taktung erfolgen. Zudem kann das Kochfeld 15 auch anders ausgeführt sein, z. B. mit oder ohne Bräterzone, als reine – ein oder mehrkreisige – Warmhaltezone ohne Kochmulden und so weiter. Das Gehäuse 1 weist zur Bodentür 7 hin ein Dichtung 24 auf.
  • Das Bedienfeld 12 ist hauptsächlich an der Vorderseite der Bodentür 7 angeordnet. Es sind alternativ auch andere Anordnungen denkbar, z. B. an der Vorderseite des Gehäuses 1, auf verschiedene Teilfelder aufgeteilt und/oder teilweise an Seitenflächen des Gargeräts. Weitere Gestaltungen sind möglich. Die Bedienelemente 11 sind in ihrer Bauart nicht eingeschränkt und können z. B. z. B. Bedienknebel, Kippschalter, Drucktasten und Folientasten umfassen, die Anzeigenelemente 14 umfassen z. B. LED-, LCD- und/oder Touchscreen-Anzeigen.
  • In 5 ist schematisch und nicht maßstabsgetreu ein Hocheinbau-Gargerät von vorne gezeigt, bei dem sich die Bodentür 7 geöffnet auf Anlage mit der Arbeitsplatte 8 befindet. Der geschlossene Zustand ist gestrichelt eingezeichnet.
  • In dieser Ausführungsform befinden sich an der Vorderseite des fest angebrachten Gehäuses 1 zwei Verfahrschaltfelder 25. Jedes Verfahrschaltfeld 25 umfasst zwei Drucktasten, nämlich eine obere ZU-Drucktaste 25a für eine nach oben in schließende Richtung verfahrende Bodentür 7 und eine untere AUF-Drucktaste 25b für eine nach unten in öffnende Richtung verfahrende Bodentür 7. Ohne Automatikbetrieb (siehe unten) verfährt die Bodentür 7 nur durch dauerndes gleichzeitiges Drücken der ZU-Tasten 25a beider Verfahrschaltfelder 25 nach oben, falls möglich; auch verfährt die Bodentür 7 nur durch dauerndes gleichzeitiges Drücken der AUF-Tasten 25b beider Verfahrschaltfelder 25 nach unten, falls möglich (manueller Betrieb). Da im manuellen Betrieb eine erhöhte Bedienaufmerksamkeit des Nutzers gegeben ist und zudem hier beide Hände benutzt werden, ist ein Einklemmschutz dann nur optional. Bei einer alternativen Ausführungsform sind Verfahrschaltfelder 26 an gegenüberliegenden Außenseiten des Gehäuses 1 mit entsprechenden ZU-Tasten 26a und AUF-Tasten 26b angebracht, wie punktiert eingezeichnet.
  • Die strichpunktiert eingezeichnete Steuerschaltung 13, die sich im Inneren der Bodentür 7 hinter dem Bedienfeld 12 befindet, schaltet den Antriebsmotor 9 so, dass die Bodentür 7 sanft anfährt, d. h. nicht abrupt durch einfaches Anstellen des Antriebsmotors 9, sondern mittels einer definierten Rampe.
  • Die Steuerschaltung 13 umfasst in diesem Ausführungsbeispiel eine Speichereinheit 27 zum Speichern mindestens einer Ziel- bzw. Verfahrposition P0, PE, P1, P2, PZ der Bodentür 7, vorzugsweise mit volatilen Speicherbausteinen, z. B. DRAMs. Wenn eine Zielposition P0, P1, P2, PZ eingespeichert ist, kann die Bodentür nach Betätigung einer der Tasten 25a, 25b bzw. 26a, 26b der Verfahrschaltfelder 25 bzw. 26 solange in die eingestellte Richtung selbstständig verfahren, bis die nächste Zielposition erreicht ist oder eine der Tasten 25a, 25b bzw. 26a, 26b erneut betätigt wird (Automatikbetrieb). In diesem Ausführungsbeispiel entspricht die unterste Zielposition PZ der maximalen Öffnung, die (Null-)Position P0 dem geschlossenen Zustand, und P1 und P2 sind frei einstellbare Zwischenpositionen. Ist die letzte Zielposition für eine Richtung erreicht, muss darüber hinaus im manuellen Betrieb weitergefahren werden, falls dies möglich ist (also die letzten Endpositionen keinem maximal geöffneten oder dem geschlossenen Endzustand entsprechen). Analog muss dann, wenn für eine Richtung keine Zielposition eingespeichert ist – was z. B. für eine Aufwärtsbewegung in die geschlossene Stellung der Fall wäre, wenn nur PZ eingespeichert ist, aber nicht P0, P1, P2 –, in dieser Richtung im manuellen Betrieb gefahren werden. Ist keine Zielposition eingespeichert, z. B. bei einer Neuinstallation oder nach einer Netztrennung, ist kein Automatikbetrieb möglich. Wird die Bodentür 7 insbesondere im Automatikbetrieb verfahren, so ist vorzugsweise ein Einklemmschutz aktiviert.
  • Automatikbetrieb und manueller Betrieb schließen sich nicht gegenseitig aus: durch dauerndes Betätigen des/der Verfahrschaltfelder 25,26 fährt die Bodentür 7 auch dann im manuellen Betrieb, wenn in diese Richtung eine Zielposition anfahrbar wäre. Dabei kann z. B. eine maximale Betätigungszeit der Verfahrfelder 25 bzw. 26, respektive der zugehörigen Tasten 25a, 25b bzw. 26a, 26b, zur Aktivierung des Automatikbetriebs festgelegt werden, z. B. 0,4 Sekunden.
  • Eine Zielposition P0, P1, P2, PZ kann eine beliebige Position der Bodentür 7 zwischen und einschließlich der Nullposition P0 und der maximalen Öffnungsposition PZ sein. Die maximale eingespeicherte Öffnungsposition PZ muss aber nicht die Position mit Anlage auf der Arbeitsplatte 8 sein. Ein Einspeichern der Zielposition P0, P1, P2, PZ kann mit der Bodentür 7 auf der gewünschten Zielposition P0, P1, P2, PZ, mittels, bspw. mehrsekündigen (z. B. zwei Sekunden dauernden), Betätigens einer Bestätigungstaste 28 im Bedienfeld 12 durchgeführt werden. Vorhandene optische und/oder akustische Signalgeber, die entsprechende Signale nach Einspeichern einer Zielposition ausgeben, sind zur besseren Übersichtlichkeit nicht eingezeichnet. Ein Anfahren der gewünschten einzustellenden Zielposition P0, P1, P2, PZ geschieht beispielsweise durch – in diesem Ausführungsbeispiel – beidhändige Bedienung der Verfahrschaltfelder 25 bzw. 26 und manuelles Verfahren auf diese Position.
  • In der Speichereinheit 27 können nur eine oder, wie in diesem Ausführungsbeispiel dargestellt, auch mehrere Zielpositionen P0, P1, P2, PZ einspeicherbar sein. Bei mehreren Zielpositionen P0, P1, P2, PZ lassen diese sich abfolgend durch Betätigen der entsprechenden Verfahrtasten 25a, 25b bzw. 26a, 26b anfahren. Durch mehrere Zielpositionen P0, P1, P2, PZ lässt sich das Hocheinbau-Gargerät bequem an die gewünschte Bedienhöhe mehrerer Nutzer anpassen. Die Zielposition(en) sind vorteilhafterweise löschbar und/oder überschreibbar. In einer Ausführungsform ist beispielsweise nur eine Zielposition im geöffneten Zustand einspeicherbar, während die Nullposition P0 automatisch erkannt wird und automatisch anfahrbar ist. Alternativ muss auch die Nullposition P0 eingespeichert werden, um automatisch anfahrbar zu sein.
  • Es ist für eine ergonomische Nutzung besonders vorteilhaft, wenn die bzw. eine Zielposition P1, P2, PZ die Bodentür 7 mindestens ca. 400 mm bis ca. 540 mm öffnet (also P1-P0, P2-P0, PZ-P0 ≥ 40 cm bis 54 cm). Bei diesem Öffnungsmaß sind die Gargutträger 21 einfach in die Halterungsteile 20 einsetzbar. Dabei ist es günstig, wenn das Sichtfenster 4 etwa in Augenhöhe des Nutzers oder etwas darunter montiert ist, z. B. mittels einer Schablone, die die Maße des Gargeräts andeutet.
  • Nicht eingezeichnet ist eine vorhandene Netzausfallüberbrückung zur Überbrückung von ca. 1 bis 3 s Netzausfall, vorzugsweise bis 1,5 s Netzausfall.
  • Der Antriebsmotor 9 aus 1 hat mindestens eine Sensoreinheit 31, 32 an einer Motorwelle 30, ggf. vor oder hinter einem Getriebe, angeordnet, um einen Verfahrweg bzw. eine Position und/oder eine Geschwindigkeit der Bodentür 7 zu messen. Die Sensoreinheit kann beispielsweise einen oder mehrere Induktions-, Hall-, Opto-, OFW-Sensoren und so weiter umfassen. Dabei sind zur einfachen Weg- und Geschwindigkeitsmessung hier zwei Hall(teil)elemente 31 um 180° versetzt – also gegenüberliegend – an der Motorwelle 30 angebracht, und ein Hallmessaufnehmer 32 ist ortsfest an diesem Bereich der Motorwelle beabstandet angebracht. Fährt dann ein Hallelement 31 bei Drehung der Motorwelle 30 an dem MeSSaufnehmer 32 vorbei, wird ein Mess- bzw. Sensorsignal erzeugt, das in guter Näherung digital ist. Mit (nicht notwendigerweise) zwei Hallelementen 31 werden also bei einer Umdrehung der Motorwelle 30 zwei Signale ausgegeben. Durch zeitliche Bewertung dieser Signale, z. B. ihrer Zeitdifferenz, kann die Geschwindigkeit vL der Bodentür 7 bestimmt werden, beispielsweise über Vergleichstabellen oder eine Umrechnung in Echtzeit in der Steuerschaltung 13. Durch Addition bzw. Subtraktion der Messsignale kann ein Verfahrweg bzw. eine Position der Bodentür 7 bestimmt werden.
  • Eine Geschwindigkeitsregelung kann die Geschwindigkeit beispielsweise über einen PWM-gesteuerten Leistungshalbleiter realisieren.
  • Zur Nullpunktsbestimmung wird die Wegmessung durch Initialisierung in der Nullposition P0 der Bodentür 7 bei jedem Anfahren automatisch neu abgeglichen, damit z. B. eine fehlerhafte Sensorsignalausgabe bzw. -aufnahme sich nicht tradiert.
  • Der Antriebsmotor 9 ist durch Betätigung beider Verfahrschaltfelder 25 bzw. 26 auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter 29 betreibbar.
  • Statt zweier getrennter Schalter pro Verfahrfeld 25, 26 ist auch ein Einzelschalter pro Verfahrfeld möglich, z. B. ein Kippschalter mit neutraler Position, der nur unter Druck schaltet. Auch andere Formen sind möglich. Auch ist die Art und Anordnung der Bedienelemente 28, 29 des Bedienfeldes 12 nicht eingeschränkt.
  • Die Anordnung und Aufteilung der Steuerschaltung 13 ist dabei flexibel und nicht eingeschränkt, kann also auch mehrere Platinen, z. B. eine Anzeigenplatine, eine Steuerplatine und eine Liftplatine umfassen, die räumlich getrennt sind.
  • Ein z. B. 4 mm – Öffnungsmaß kann durch Endschalter 33 erkannt werden, die bei Betätigung einen Einklemmschutz deaktivieren. Möglich ist eine Deaktivierung des Einklemmschutzes aber z.B. auch durch ein Zählen von Impulsen der Sensorsignale bei Erreichen eines Zählwerts, welcher einem Schließmaß von z.B. 8,6 mm entspricht. Die Deaktivierung des Einklemmschutzes erfolgt dadurch unabhängig von solchen mechanischen Endschaltern 33.
  • Das Hocheinbau-Gargerät kann auch ohne Speichereinheit 27 ausgeführt sein, wobei dann kein Automatikbetrieb möglich ist.
  • Dies kann für eine erhöhte Bediensicherheit, z. B. als Schutz vor einem Einklemmen, sinnvoll sein.
  • 6 zeigt ein nicht maßstabsgetreues Diagramm einer Auftragung der Verfahrgeschwindigkeit vL der Bodentür 7 in mm/s gegen die Position der Bodentür in mm ab der Nullposition P0 für ein Verfahren der Bodentür 7 aus dem geschlossenen Zustand bei P0 = 0 mm auf PZ = maximale Öffnung bei hier 530 mm im manuellen Verfahrbetrieb (also ohne Verfahrautomatik), sowie, durch den gepunkteten Pfeil angedeutet, ein Stoppen der Verfahrbewegung zwischen P0 und PZ. Die Kurve wird in Pfeilrichtung, also von rechts nach links, durchlaufen. Die oberhalb der Kurve vorhandenen nach unten gerichteten Pfeile deuten Betätigungen des Bedienfelds 12 an.
  • Die Verfahrbewegung der Bodentür 7 nach unten beginnt mit beidhändigem Betätigen der Verfahrschaltfelder 25, 26 bzw. der AUF-Schalter 25b bzw. 26b, wie durch den oberen linken senkrechten Pfeil angedeutet. Die Steuerschaltung 13 regelt den Antriebsmotor 9 so, dass die Bodentür 7 sanft, d. h.: mit einer definierten Rampe R1, auf ihre Sollgeschwindigkeit von hier vL = 50 mm/s angefahren wird. Die Rampe R1 ist hier linear. Der Antriebsmotor 9 wird also nicht einfach eingeschaltet.
  • Auch ist die Verfahrbewegung dadurch lastunabhängig, insbesondere unabhängig von der Zuladung der Bodentür 7 oder veränderten Reibverhältnissen der Mechanik. Eine Eingangsgröße dafür kann die Drehzahl des Antriebsmotors 9 sein, die z. B. durch Hallsensoren gemessen werden kann.
  • Nach Erreichen der Sollgeschwindigkeit von vL = 50 mm/s fährt die Bodentür 7 konstant nach unten, bis sie sich der maximalen Öffnung PZ nähert, die durch die konstruktiv vorgegebene maximale Verfahrung der Bodentür 7 oder das Erreichen der Arbeitsplatte 8 ergibt. In dieser Figur wird angenommen, dass die konstruktive Maximalöffnung PZ erreicht wird. In diesem Fall erkennt die Steuerschaltung 13 diese Annäherung und bremst die Bodentür 7 selbsttätig sanft, d. h. mit einer definierten Rampe R2, auf PZ ab. Beide Rampen R1 und R2 können andere Steigungen oder Formen aufweisen. Die Annäherung an die Bodenplatte kann durch Endschalter 33 erkannt werden und/oder durch Überwachung des Verfahrwegs.
  • Wird einer oder beide der Verfahrschalter 25b, 26b losgelassen, wie durch den oberen linken senkrechten Pfeil angedeutet, stoppt die Bodentür 7 ohne Rampe abrupt, wie durch den punktierten Pfeil angedeutet. In diesem Modus wird also zwar sanft angefahren, aber – ausser bei Erreichen der Endposition – abrupt angehalten.
  • Der Garraum 3 wird nicht geöffnet, die Bodentür 7 also nicht aus der Nullposition P0 verfahren, wenn eine Öffnungssicherung aktiv ist, wenn also beispielsweise eine bestimmte Temperatur im Garraum, z. B. 425°C oder 600°F, überschritten ist oder eine Kindersicherung aktiviert ist.
  • 7 zeigt ein zu 6 analoges, nicht maßstabsgetreues Diagramm für ein Verfahren der Bodentür 7 aus dem geschlossenen Zustand auf eine eingespeicherte Position P1 = 476 mm im automatischen Verfahrbetrieb.
  • In diesem Fall beginnt durch kurzzeitiges Betätigen eines der AUF-Schalter 25b bzw. 26b, wie durch den oberen rechten senkrechten Pfeil angedeutet, die Bodentür 7 selbsttätig auf die Position P1 zu verfahren. Auch hierbei wird die Bodentür 7 sanft angefahren (rechte Rampe) und automatisch abgebremst (linke Rampe). In dieser Ausführungsform kann im Automatikbetrieb zwischen zwei festen Sollgeschwindigkeiten gewählt werden, nämlich 75 mm/s (gestrichelte Linie) und 50 mm/s (durchgezogene Linie), wobei die langsamere Geschwindigkeit insbesondere für ältere Nutzer günstig ist. Voreingestellt, z. B. bei Auslieferung, ist die langsamere Geschwindigkeitsstufe. Es können auch mehr als zwei Geschwindigkeitsstufen bzw. Sollgeschwindigkeiten vorgesehen sein; auch ist eine freie Einstellung der Sollgeschwindigkeit(en) durch den Nutzer denkbar. Günstigerweise ist auch mindestens zwischen zwei Geschwindigkeitsstufen von 50 mm/s und 65 mm/s umschaltbar, z. B. bei einer Geräteinitialisierung.
  • 8 zeigt ein nicht maßstabsgetreues Diagramm für ein Verfahren der Bodentür 7 aus der maximaler Öffnungsposition PZ auf die Nullposition P0, also in den geschlossenen Zustand, im manuellen Betrieb.
  • Die Verfahrbewegung der Bodentür 7 nach oben beginnt mit beidhändigem Betätigen der ZU-Schalter 25a bzw. 26a, wie durch den oberen linken senkrechten Pfeil angedeutet. Die Steuerschaltung 13 regelt den Antriebsmotor 9 so, dass die Bodentür 7 von PZ aus sanft auf ihre Sollgeschwindigkeit von vL = 50 mm/s angefahren wird, und dann mit dieser Sollgeschwindigkeit konstant (nach rechts) verfahren wird.
  • Die Steuerschaltung 13 erkennt eine Annäherung an die Nullposition P0 und bremst die Bodentür 7 rechtzeitig vorher sanft ab. Statt aber nun mittels der linearen Rampe direkt auf die Nullposition P0 herunterzufahren, wird 4 mm vor der Nullposition P0 die geschwindigkeitsanhängige Steuerung auf Steuerung mit definierter Spannung umgeschaltet, d. h. durch Versorgen des Motors 9 mit einer entsprechenden Spannung. Dadurch lässt sich eine maximale Kraftentwicklung bei Blockieren des Antriebsmotors 9 einstellen. Diese Spannung unterscheidet sich je nach Vorgeschichte des Verfahrens (Zuladung, Reibverhältnisse usw.). Das Erkennen des 4 mm – Öffnungsmaßes geschieht über die Wegmessung oder zusätzlich oder alternativ über die Endschalter 33. Im Bereich von P0 bis P0 + 4 mm kann auch auf einen Einklemmschutz verzichtet werden.
  • Wird, wie in 6, einer oder beide der Verfahrschalter 25b, 26b losgelassen, wie durch den oberen rechten senkrechten Pfeil angedeutet, stoppt die Bodentür 7 ohne Rampe abrupt, wie durch den punktierten Pfeil angedeutet.
  • 9 zeigt ein nicht maßstabsgetreues Diagramm für ein Verfahren der Bodentür 7 von einer eingespeicherten Position P1 = 476 mm in den geschlossenen Zustand P0 im automatischen Verfahrbetrieb. Im Gegensatz zu dem in 8 gezeigten manuellen Verfahrbetrieb braucht nun nur einer der ZU-Schalter 25a, 26a kurzzeitig betätigt zu werden, wie durch den oberen senkrechten Pfeil angedeutet. Dann verfährt die Bodentür 7 analog zu 7, nur in die andere Richtung. Bei Annäherung an die Nullposition P0 geht analog zur Situation aus 8 die Abbremsrampe für die letzten 4 mm Öffnung von einem geschwindigkeitsgesteuerten Zustand in einen last- bzw. schließkraftgesteuerten Zustand über.
  • 10 zeigt ein zu 8 analoges Diagramm, bei dem nun bei einer Sollgeschwindigkeit von vL = 50 mm/s ein Einklemmen auftritt, wie durch den oberen senkrechten Pfeil angedeutet. Beim Einklemmen, beispielsweise einer Hand oder eines Topfes usw. zwischen der Bodentür 7 und dem Gehäuse 1, fällt die Geschwindigkeit der Bodentür 7 ab, da der Gegenstand ein weiteres Verfahren behindert. Die Überwachung der Liftgeschwindigkeit geschieht hier beispielsweise durch Auswerten der Sensorsignale der Motorwelle, wobei z. B. die Zeit zwischen den Messsignalen bzw. -impulsen ausgewertet wird. Erst in zweiter Instanz wird der Motorstrom überwacht, was eine eher langsamere Methode ist. Insbesondere ist die durch den Motor 9 zum Verfahren erzeugbare Kraft begrenzt, um Unfälle durch ein zu starkes Einklemmen zu vermeiden (siehe auch 12 und 13). Die Abweichung von der Sollgeschwindigkeit wird durch die Steuerschaltung 13 erkannt, z. B. durch eine Geschwindigkeitsabweichung oder eine zeitliche Änderung der Geschwindigkeit. Daraufhin reversiert die Bodentür, damit der Gegenstand entfernt werden kann; ggf. wird auch ein, z. B. akustisches, Warnsignal ausgegeben. Die Bodentür 7 fährt danach erst bei erneuter entsprechender Betätigung eines Verfahrtastfeldes 25, 26 an.
  • Damit der Einklemmfall nicht fälschlicherweise ausgelöst wird, z. B durch eine veränderte Zuladung oder eine Veränderung in den Laufeigenschaften der Mechanik, mag erstens der Einklemmschutz erst aktiv geschaltet werden, wenn die Bodentür 7 ihre Sollgeschwindigkeit erreicht hat (wird vorher eine Verfahrtaste 25a, 25b, 26a, 26b losgelassen, bleibt die Bodentür 7 sofort stehen), und es mögen zweitens mehrere Sensorsignale ausgewertet werden, beispielsweise gemittelt.
  • 11 zeigt den Einklemmfall (oberer senkrechter Pfeil) beim öffnenden Verfahren der Bodentür 7 im Automatikbetrieb zu einer Zielposition P1, bei dem ein Gegenstand zwischen der Unterseite der Bodentür 7 und der Arbeitsplatte 8 eingeklemmt wird. In diesem Fall kann die Einklemmerkennung über zwei redundante Endschalter geschehen, die eine – insbesondere ungleichmäßige – Entlastung der Bodentür 7 erkennen, worauf der Antriebsmotor 9 reversiert. Das maximal erlaubte Kraftzeitprofil (siehe 12 und 13) wird dabei nicht überschritten.
  • 12 zeigt eine im Einklemmfall beim Verfahren in eine schließende Richtung (also nach oben) maximal an die Bodentür 7 anlegbare Kraft F in N gegen die vergangene Zeit t in s als ein erstes Kraftzeitprofil FT1.
  • Im Einklemmfall bei t = 0 s wird die mögliche Schließkraft auf 100 N, entsprechend ca. 10 kg, für 5 s begrenzt. Dies ist z. B. sinnvoll, wenn der Motor 9 von der Steuereinrichtung 13 hochgeregelt wird, um die Sollgeschwindigkeit zu halten. Dadurch wird insbesondere sichergestellt, dass Körperteile nicht verletzt werden. Wird die Bodentür für 5 s mit (maximal) 100 N angezogen, verringert sich die maximal anlegbare Kraft weiter auf 25 N, z. B. für 5 Sekunden. Im folgenden kann dieses Kraftniveau gehalten oder z. B. weiter auf 0 N abgesenkt werden. Es ist zu betonen, dass dieses Kraftzeitprofil FT1 nur die maximal anlegbare Kraft angibt, und die tatsächlich angelegte Kraft in der Regel darunter liegt, z. B. wenn der Einklemmfall von der Steuereinrichtung 13 erkannt, und die Bodentür 7 nach t = 0,5 s entsprechend reversiert wird, worauf die angelegte Kraft von 100 N auf z. B. 0 N absinkt.
  • Der maximale Kraftschwellwert von 100 N kann auch für weitere Verfahrsituationen gelten.
  • 13 zeigt eine im Einklemmfall beim Verfahren in eine öffnende Richtung (also nach unten) maximal an die Bodentür 7 anlegbare Kraft F in N gegen die vergangene Zeit t in s als ein zweites Kraftzeitprofil FT2. Hier kann der Antriebsmotor 9 in einem ersten Block von t = [0 s; 0,5 s] bis zu 400 N an die Bodentür 7 anlegen, danach bei t = [0,5 s; 5 s] 150 N und danach 25 N.
  • Selbstverständlich sind die Zeitintervalle und Kraftschwellwerte der Kraftzeitprofile FT1, FT2 an den Aufbau und weitere Randbedingungen anpassbar.
  • 14 zeigt einen beispielhaften Verfahrensablauf zum Einlernen von Funktionen. Während des Verfahrens der Tür 7 wird dabei ein vom Verfahren der Tür 7 abhängiger Parameter vr als ein Referenzparameter ermittelt. Besonders bevorzugt wird als Referenzparameter vr eine Referenzgeschwindigkeit.
  • Das Bestimmen des Parameters erfolgt insbesondere nach der Montage eines Gargeräts bei der ersten Inbetriebnahme, um Umgebungseinflüsse am Aufstellungsort berücksichtigen zu können. Besonders vorteilhaft ist jedoch eine wiederholte Bestimmung des Parameters, um auch sich mit der Zeit ändernde Umgebungseinflüsse oder auch interne Besonderheiten des Gargeräts berücksichtigen zu können. Besonders vorteilhaft ist insbesondere ein Einlernen eines solchen Parameters bei jedem Verfahren der Tür, insbesondere bei jedem Anheben der Tür, um so beispielsweise eine stets variierende Auflast berücksichtigen zu können.
  • 14 zeigt beispielhaft einen Geschwindigkeitsverlauf einer Verfahrgeschwindigkeit vL, wobei eine Geschwindigkeit v in mm/s über einer momentanen Position P der Tür 7 in mm dargestellt ist.
  • Soweit Zahlenangaben vorliegen, sind diese jedoch rein beispielhaft anzusehen.
  • Ausgehend von einer Endposition PZ, welche einer vollständig geöffneten Tür 7 entspricht, wird die Tür 7 in Richtung der Muffel 5 angehoben und dabei beschleunigt. Ab Erreichen einer unteren Zwischenposition pa wird die Tür 7 mit einer konstanten Verfahrgeschwindigkeit vL nach oben verfahren.
  • Abhängig von der Verfahrgeschwindigkeit vL als einem beispielhaft Parameter kann eine weitere Funktion des Gargeräts angesteuert werden. So kann beispielsweise ein Einklemmzustand detektiert werden, wenn die Verfahrgeschwindigkeit vor Erreichen einer oberen Zwischenposition pb, ab welcher die Tür 7 mit einer sich reduzierenden Geschwindigkeit gegen die Muffel 5 gefahren wird, eine Soll-Verfahrgeschwindigkeit vR unterschreitet.
  • Vorzugsweise wird als Kriterium für das Ausgeben eines Einklemmsignals bzw. das Erfassen eines Einklemmzustandes das Unterschreiten einer zulässigen Mindestgeschwindigkeit vS festgelegt. Prinzipiell kann ein Störungszustand aber auch generell bei Verlassen eines Geschwindigkeits-Toleranzbereichs vT detektiert werden, wobei der Geschwindigkeits-Toleranzbereich vT ebenfalls vorzugsweise abhängig von den momentanen Betriebsbedingungen vorgegeben wird.
  • Bei dem dargestellten beispielhaften Verfahrensablauf ist die Situation eines Einklemmzustands skizziert, bei dem die Verfahrgeschwindigkeit vL vor Erreichen der oberen Zwischenposition pb abnimmt und die zulässige Soll- oder Mindestgeschwindigkeit vS unterschreitet, wie dies anhand des skizzierten Einklemm-Geschwindigkeitsverlaufs dargestellt ist. In einem solchen Fall wird die Tür 7 vorzugsweise in entgegengesetzter Richtung beschleunigt (reversiert) und um eine Öffnungsstrecke s nach unten bewegt, um einen eingeklemmten Gegenstand entnehmen zu können, wie dies mittels des beispielhaften Rückstell-Geschwindigkeitsverlaufs v2 skizziert ist.
  • Da abhängig von einer momentanen Last auf der Tür 7 und/oder abhängig von momentanen äußeren und inneren Betriebsbedingungen für das Gargerät die erreichbare konstante Geschwindigkeit zum Hochfahren der Tür 7 variieren kann, das Gargerät gegebenenfalls eine übliche zulässige Mindestgeschwindigkeit vS nicht einmal erreichen kann, wird für Funktionen, wie beispielsweise das Überwachen eines Einklemmzustands vorzugsweise ein solcher eingelernter Parameter verwendet, wie die Referenz-Geschwindigkeit vr als Grundlage als Referenzparameter für eine zu verwendende Soll-Geschwindigkeit vR. Abhängig von einem solchen einmalig nach Montage des Gargeräts oder zu einem späteren Zeitpunkt bestimmten Referenzparameter als dem zu ermittelnden, insbesondere zu messenden Parameter werden dann jeweils individuell eine zulässige Mindestgeschwindigkeit vS und/oder ein Geschwindigkeits-Toleranzbereich vT festgelegt.
  • Das Bestimmung des Referenzparameters, insbesondere der Soll-Geschwindigkeit vR erfolgt vorzugsweise nach Erreichen der unteren Zwischenposition pa, ab welcher die Tür 7 mit einer konstanten Geschwindigkeit nach oben verfahren wird. Dabei kann die Bestimmung der Referenz-Geschwindigkeit vr vorzugsweise auf einem ersten Streckenabschnitt als einer Referenzstrecke sr durchgeführt werden, so dass ein über eine solche Referenzstrecke sr bestimmter Parameter bereits für das weitere Verfahren der Tür 7 nach oben verwendet werden kann.
  • Prinzipiell möglich ist jedoch auch die Bestimmung des Parameters über eine Referenzstrecke sr*, welche bereits im Beschleunigungsbereich der Tür 7 zwischen der Endposition PZ und der unteren Zwischenposition pa liegt. Eine solche Bestimmung ist insbesondere dann vorteilhaft durchführbar, wenn abgesehen von einer anfänglichen Anfahrbeschleunigung und einer Übergangsphase zur konstanten Geschwindigkeit eine konstante Beschleunigungsphase vorliegt.
  • Prinzipiell ist die Bestimmung des Referenzparameters aber auch über einen größeren Bereich, gegebenenfalls sogar über die gesamte Verfahrstrecke möglich. Die Berücksichtigung der gesamten Verfahrstrecke, einschließlich oder ausschließlich von Beschleunigungs- bzw. Abbrems-Bereichen kann insbesondere zur Ermittlung von Störungen oder Veränderungen der Verfahrbedingungen (Reibungen, Hebel usw.) im normalen Betrieb dienen. Im Fall einer Störung kann beispielsweise ein Servicesignal ausgegeben werden, welches auf eine erforderliche Schmierung oder Wartung von Führungsschienen oder eines Antriebsmoduls aufmerksam macht.
  • Beim Einlernen von Parametern wie der Referenz-Geschwindigkeit vr als Parameter wird eine Verfahrensweise bevorzugt, bei welcher eine Bedienperson während der Dauer der Parameterbestimmung über eine bestimmte vorgegebene, insbesondere anfängliche, Hubstrecke der Tür 7 eine Taste oder vorzugsweise zwei Tasten 25a, 26a gedrückt halten muss. Beispielsweise muss ein Nutzer beim Anfahren der Tür die Taste(n) mindestens 2 s halten, was es dem Gerät ermöglicht, die Rampe bzw. die untere Position pa zu erreichen und den Referenzbestimmungsabschnitt sr zu durchfahren. Ein vorzeitiges Loslassen der Taste(n) führt dazu, dass der Referenzwert vr nicht korrekt bestimmt werden kann, was beispielsweise dazu führt, dass ein Einklemmschutz auf der Grundlage der Verfahrgeschwindigkeit vL nicht aktiviert wird, weshalb wiederum kein automatischer Verfahrbetrieb zugelassen wird. Dann führt ein Loslassen der Tasten zu einem Verfahrstopp und Abbruch der Parameterbestimmung. Auch bei späteren Verfahrbewegungen wird vorzugsweise das Bestimmen eines Parameters im Fall einer Störung wie beispielsweise einem Einklemmzustand abgebrochen, um keinen aus einer nicht-korrekten Verfahrbewegung bestimmten Parameter zu speichern.
  • Zusätzlich zum Bestimmen des Referenzparameters vr kann dieser, wie bereits oben beschrieben, auch nachgeregelt werden, indem er über einen oder mehrere weitere Bereiche auf kleine systematische Änderungen, z. B. aufgrund veränderlicher Reib- oder Hebel verhältnisse, überwacht und angepasst wird. Diese Nachjustierung geschieht vorzugsweise in Bereich eines konstanten Sollwerts, z. B. im Bereich konstanter Verfahrgeschwindigkeit.
  • Ein Parameter kann im Fall des erstmaligen Einlernens auf Dauer in dem Gargerät gespeichert werden. Sinnvollerweise wird ein solcher Parameter jedoch von Zeit zu Zeit oder sogar bei jeder Verfahrbewegung aktualisiert, um sich ändernde Betriebsbedingungen zu berücksichtigen.
  • 1
    Gehäuse
    2
    Wand
    3
    Garraum
    4
    Sichtfenster
    5
    Muffel
    6
    Muffelöffnung
    7
    Bodentür
    8
    Arbeitsplatte
    9
    Antriebsmotor
    10
    Hubelement
    11
    Bedienelement
    12
    Bedienfeld
    13
    Steuerschaltung
    14
    Anzeigenelemente
    15
    Kochfeld
    16
    Kochstellenheizkörper
    17
    Kochstellenheizkörper
    18
    Flächenheizkörper
    19
    Glaskeramikplatte
    20
    Halterungsteil
    21
    Gargutträger
    22
    Oberhitzeheizkörper
    23
    Lüfter
    24
    Dichtung
    25
    Verfahrschaltfeld
    25a
    Verfahrschalter nach oben
    25b
    Verfahrschalter nach unten
    26
    Verfahrschaltfeld
    26a
    Verfahrschalter nach oben
    26b
    Verfahrschalter nach unten
    27
    Speichereinheit
    28
    Bestätigungstaste
    29
    Hauptschalter
    30
    Motorwelle
    31
    Hallelement
    32
    Messaufnehmer
    33
    Endschalter
    FT1
    erstes Kraftzeitprofil
    FT2
    zweites Kraftzeitprofil
    P
    Position
    pa
    untere Zwischenposition
    pb
    obere Zwischenposition
    P0
    Nullposition
    PZ
    Endposition
    PS
    Umschaltposition
    R1
    Geschwindigkeitsrampe
    R2
    Geschwindigkeitsrampe
    ds
    Einklemmsignal
    sr, sr*
    Referenzstrecken
    v2
    Rückstellgeschwindigkeitsverlauf
    vr
    Referenzparameter (Referenzgeschwindigkeit)
    vR
    Sollgeschwindigkeit
    vS
    Mindestgeschwindigkeit
    vT
    Geschwindigkeits-Toleranzbereich
    vL
    Verfahrgeschwindigkeit der Bodentür

Claims (12)

  1. Gargerät, insbesondere Hocheinbau-Gargerät, mit mindestens – einer einen Garraum (3) eingrenzenden Muffel (5), die eine Muffelöffnung (6) aufweist, – einer Tür (7) zum Schließen der Muffelöffnung (6) und – einer durch eine Steuereinrichtung (13) gesteuerten Antriebseinrichtung (9, 10) zum Verfahren der Tür (7), – wobei während eines Verfahrens der Tür (7) ein vom Verfahren der Tür (7) abhängiger Parameter (vL) ermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass – der ermittelte Parameter (vL) als Referenzparameter (vr) für eine Gerätefunktion verwendet wird.
  2. Gargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Referenzparameter (vr) nachfolgend als Kriterium für das Ansteuern einer Funktion bei derselben Verfahrbewegung der Tür (7) verwendet wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Referenzparameter (vr) nachfolgend als Kriterium bei späteren Verfahrbewegungen der Tür (7) verwendet wird.
  4. Gargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als der Referenzparameter (vr) eine aus einer Verfahrgeschwindigkeit (vL) ermittelte Referenz-Geschwindigkeit (vR) festgelegt wird.
  5. Gargerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ermitteln des Referenzparameters (vr) nach Erreichen einer im wesentlichen konstanten Verfahrgeschwindigkeit (vL) durchgeführt wird.
  6. Gargerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ermitteln des Referenzparameters (vr) nach Erreichen einer konstanten Beschleunigung durchgeführt wird.
  7. Gargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ermitteln des Referenzparameters (vr) über den gesamten Verfahrweg bestimmt wird.
  8. Gargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einklemmzustand abhängig vom bestimmten Referenzparameter (vr) bestimmt wird.
  9. Verfahren zum Betreiben eines Gargeräts, insbesondere eines Hocheinbau-Gargeräts, mit mindestens – einer einen Garraum (3) eingrenzenden Muffel (5), die eine Muffelöffnung (6) aufweist, – einer Tür (7) zum Schließen der Muffelöffnung (6) und – einer durch eine Steuereinrichtung (13) gesteuerten Antriebseinrichtung (9, 10) zum Verfahren der Tür (7), – wobei während eines Verfahrens der Tür (7) ein vom Verfahren der Tür (7) abhängiger Parameter (vL) ermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass – der ermittelte Parameter (vL) als Referenzparameter (vr) für eine Gerätefunktion, insbesondere eine Einklemmschutzfunktion, verwendet wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass für das Ermitteln des Referenzparameters (vr) eine Taste, insbesondere zwei Tasten (25a, 26a), gedrückt zu halten sind.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei vorzeitigem Loslassen der Tasten (25a, 26a) das Ermitteln des Referenzparameters (vr) abgebrochen wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei vorzeitigem Loslassen der Tasten (25a, 26a) vor Ermittlung des Referenzwertes (vr) kein automatischer Betrieb auf der Grundlage des Referenzparameters (vr) zugelassen wird, insbesondere kein Verfahrbetrieb der Tür (7) ermöglicht wird.
DE102006004381A 2006-01-31 2006-01-31 Gargerät, insbesondere Hocheinbau-Gargerät, und Verfahren zum Steuern eines Gargeräts Withdrawn DE102006004381A1 (de)

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