DE102004030804B3 - Windabweiser - Google Patents

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Abstract

Es wird ein Windabweiser für ein öffenbares Fahrzeugdach mit einem verschiebbaren Deckelelement vorgeschlagen. Der Windabweiser (10) umfasst ein ausstellbares Abweiserelement (20) aus einem flexiblen, flächigen Material und zumindest zwei seitliche Ausstellarme (22), die mit ihren dem Fahrzeugheck zuweisenden Enden jeweils im Bereich einer dachfesten Führungsschiene (14) angelenkt sind und zum Verstellen des Abweiserelements (20) zwischen einer abgesenkten Ruhestellung und einer ausgestellten, zumindest teilweisen gespannten Betriebsstellung dienen. Erfindungsgemäß sind die Ausstellarme (22) jeweils mit einer Rückzieheinrichtung (28a) versehen, so dass die Anlenkpunkte in der Betriebsstellung im Vergleich verschoben sind und der Anstellwinkel des Abweiserelements (20) beim Ausstellen eine Reduzierung erfährt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Windabweiser für ein öffenbares Fahrzeugdach mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Ein derartiger Windabweiser ist aus der Praxis bekannt und beispielsweise als sogenannter Netzwindabweiser ausgebildet, bei dem ein ausstellbares Abweiserelement aus einem feinmaschigen Netz gebildet ist und der insbesondere bei großen als Schiebedach ausgebildeten Glasdächern zum Einsatz kommt. Das Netz ist einerseits im Bereich eines vorderen Randbereichs einer Dachöffnung mit dem Fahrzeugdach und andererseits mit einem im Wesentlichen U-förmigen Bügel verbunden, dessen beiden freien Schenkel jeweils einen sogenannten Ausstellarm bilden, der mit seinem dem Fahrzeugheck zuweisenden Ende im Bereich einer dachfesten Führungsschiene schwenkbar angelenkt ist. Die Ausstellarme dienen zum Verstellen des Abweiserelements zwischen einer abgesenkten Ruhestellung und einer ausgestellten, zumindest teilweise gespannten Betriebsstellung. Die Betätigung der Ausstellarme, die in der Regel mittels einer Spanneinrichtung in Ausstellrichtung vorgespannt sind, erfolgt mittels des Deckelelements des Schiebedachs, und zwar derart, dass sie beim Öffnen des Fahrzeugdachs durch das bei geschlossenem Dach an den Ausstellarmen anliegende Deckelelement freigegeben werden, so dass sie selbsttätig eine Ausstellbewegung durchführen. Beim Schließen des Schiebedachs fährt das Deckelelement auf die Oberseite der Ausstellarme auf, so dass diese nach unten in Ruhestellung geschwenkt werden und das Abweiserelement eingeklappt wird. Bei dem beschriebenen Netzwindabweiser besteht jedoch das Problem, dass das als Netz ausgebildete Abweiserelement in Betriebsstellung einen sehr steilen bzw. nahezu senkrechten Anstellwinkel aufweist, was sich hinsichtlich der bei der Fahrt des Kraftfahrzeuges anfallenden Geräuschentwicklung nachteilig auswirkt.
  • Es wurde auch getestet, die Anlenkpunkte der Ausstellarme eines Netzwindabweisers in Richtung Fahrzeugheck zu verlegen. Dies führt zwar zu einem flacheren Anstellwinkel des ausgestellten Abweiserelements. Bei geschlossenem Deckelelement liegt dann aber das abgesenkte Abweiserelement im Sichtfeld des bzw. der Fahrzeuginsassen. Auch dies ist nicht wünschenswert.
  • Aus der DE 100 46 455 C1 ist ein Windabweiser eines öffenbaren Fahrzeugdachs bekannt, welcher ein Abweiserelement umfasst, das aus einer flexiblen Folie gebildet ist. Die Folie ist mittels Ausstellarmen in Betriebsstellung verstellbar. Die Ausstellarme haben an ihrem hinteren Ende jeweils ein Langloch, in dem ein dachfester Zapfen geführt ist, um dessen Achse der jeweilige Ausstell arm schwenkbar ist. Beim Absenken des Windabweisers werden die Ausstellarme in Richtung Fahrzeugheck verfahren.
  • Ferner ist aus der DE 102 48 864 B3 ein Windabweiser für ein öffnungsfähiges Fahrzeugdach bekannt, der ein ausstellbares Windabweiserblatt hat, das an seitlichen Ausstellarmen befestigt ist. Die Ausstellarme sind mit ihren hinteren Enden an einer im Bereich von dachfesten Führungsschienen verschiebbar gelagerten Schwenkachse gelagert und über eine Stift-Kulissenbahn-Anordnung beim Absenken nach hinten verlagerbar. Die Kulissenbahn hat die Form einer Kurve, deren Scheitel hinten liegt. Damit kann eine verschleißarme Betätigung und eine platzsparende Unterbringung des Windabweisers erreicht werden.
  • Aus der DE 102 10 142 A1 ist ein Windabweiser für ein Fahrzeugdach bekannt, bei dem zwischen einem Basiselement und einem mit Ausstellarmen versehenen Ausstellelement ein luftdurchlässiges und flexibles Abweiserelement angeordnet ist. In Ausstellposition ist das Abweiserelement straff zwischen dem Basiselement und dem Ausstellelement gespannt. In Einklappposition ist das Abweiselement zusammengefaltet. Das Austellelement ist mittels einer Ausstellfeder in Ausstellrichtung vorgespannt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Windabweiser der einleitend genannten Gattung zu schaffen, der gegenüber dem Stand der Technik hinsichtlich der resultierenden Fahrgeräusche optimiert ist.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch einen Windabweiser mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
  • Der Kern der Erfindung liegt mithin darin, dass den Ausstellarmen neben einer Schwenkbewegung auch eine translatorische Bewegung aufgezwungen wird. Die Anlenkung der Ausstellarme erfolgt also nicht dachfest. Vielmehr sind die Anlenkpunkte der Ausstellarme veränderbar. Durch den mittels der Rückzieheinrichtung erfolgenden Versatz der Ausstellarme in Richtung Fahrzeugheck beim Ausstellen des flexiblen Abweiserelements kann einerseits eine optimierte Position der Ausstellarme für die Ruhestellung des Abweiserelements und andererseits ein geräusch- und funktionsoptimierter Anstellwinkel des Abweiserelements gewählt werden. Der Anstellwinkel des Abweiserelements ist abhängig vom Betrag des Versatzes der Ausstellarme bei deren Schwenkbewegung.
  • Grundsätzlich kann das ausstellbare Abweiserelement aus einem beliebigen flexiblen, flächigen Material bestehen. Insbesondere eignet sich aber der Windabweiser nach der Erfindung zur Verwendung mit einem als feinmaschiges Netz ausgebildeten Abweiserelement, welches beispielsweise bei großen Glasdächern oder dergleichen verbaut werden kann. Denkbar ist es aber natürlich auch, das Abweiserelement aus einer Metall-, Kunststoff- oder Verbundfolie zu fertigen.
  • Die Betätigung der Ausstellarme des Windabweisers nach der Erfindung erfolgt zweckmäßigerweise mittels des Deckelelements des öffenbaren Fahrzeugdachs. Das Deckelelement wirkt mit der Oberseite der Ausstellarme so zusammen, dass es bei geschlossenem Dach das Ausstellen des Abweiserelements sperrt und bei geöffnetem Dach die vorzugsweise in Ausstellrichtung vorgespannten Ausstellarme freigibt. Beim Schließen des Daches läuft das Deckelele ment auf die Ausstellarme auf, so dass diese wieder in ihre eingeklappte Ruhestellung verschwenkt werden.
  • Die Ausstellarme des Windabweisers nach der Erfindung können Bestandteil eines im Wesentlichen U-förmigen, einstückig gefertigten Trägers für das Abweiserelement sein. Denkbar ist es natürlich auch, dass die Ausstellarme separate Bauteile darstellen, die das Abweiserelement gegebenenfalls nur in seitlichen Randbereichen haltern. Eine Verbindung zwischen den beiden seitlich angeordneten Ausstellarmen ist dann gegebenenfalls nicht erforderlich.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Windabweisers nach der Erfindung ist die den Ausstellarmen jeweils zugeordnete Rückzieheinrichtung von einer mechanischen Zwangssteuerung gebildet, die dem betreffenden Ausstellarm beim Ausschwenken eine lineare translatorische Bewegung in Richtung Fahrzeugheck und beim Einschwenken eine lineare translatorische Bewegung in Richtung Fahrzeugfront aufzwingt. Alternativ ist es natürlich auch denkbar, die Rückzieheinrichtung motorisch zu betätigen.
  • Bei einer speziellen Ausführungsform des Windabweisers nach der Erfindung umfasst die als mechanische Zwangssteuerung ausgebildete Rückzieheinrichtung einen Hebel, der mit einem Ende in einem mittleren Bereich des jeweiligen Ausstellarms und mit seinem anderen Ende dachfest angelenkt ist. Die Ausstellarme, die an ihren hinteren Enden jeweils im Bereich einer dachfesten Führungsschiene einen variablen Anlenkpunkt haben, erfahren durch den jeweils zugeordneten Hebel im Laufe ihrer Ausstellbewegung jeweils einen Versatz in Richtung Fahrzeugheck.
  • Bei einer alternativen Ausführungsform des Windabweisers nach der Erfindung umfasst die Rückzieheinrichtung eine Kulissenbahn. Wenn die Kulissenbahn dachfest ausgebildet ist, dient sie zur Führung eines an dem jeweiligen Ausstellarm ausgebildeten Führungselements, insbesondere eines Zapfens, so dass der Ausstellarm im Laufe seiner Ausstellbewegung in Richtung Fahrzeugheck gezwungen wird. Alternativ kann die auch an den Ausstellarmen jeweils eine Kulissenbahn ausgebildet sein, an der ein dachfestes Führungselement angreift.
  • Zweckmäßigerweise ist für die Ausstellarme des Windabweisers nach der Erfindung jeweils eine Führungseinrichtung zur Führung entlang der jeweils zugeordneten dachfesten Führungsschiene vorgesehen. Damit ist gewährleistet, dass der Anlenkpunkt des jeweiligen Ausstellarms stets eine definierte Lage hat. Die Führungseinrichtung ist beispielsweise durch ein im Wesentlichen horizontal ausgerichtetes Langloch realisiert, in das ein mit dem jeweiligen Ausstellarm verbundenes Führungsglied, wie ein Bolzen, eingreift.
  • Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes nach der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, der Zeichnung und den Patentansprüchen.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Windabweisers ist in der Zeichnung schematisch vereinfacht dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
  • 1 eine perspektivische Außenansicht eines linken Teilbereichs eines Windabweisers mit ei ner Rückzieheinrichtung im abgesenkten Zustand;
  • 2 den Windabweiser nach 1 in einer 1 im Wesentlichen entsprechenden Darstellung, jedoch im ausgestellten Zustand;
  • 3 eine Innenansicht des in 2 dargestellten Bereich; und
  • 4 eine Außenansicht eines die Rückzieheinrichtung umfassenden Bereichs des Windabweisers.
  • In der Zeichnung ist ein Windabweiser 10 dargestellt, der im Bereich des vorderen Randes einer Dachöffnung 12 eines ansonsten nicht näher dargestellten Kraftfahrzeuges angeordnet ist. Die Dachöffnung 12 ist mittels eines hier der Übersichtlichkeit halber nicht näher dargestellten Deckelelements wahlweise verschließbar oder zumindest teilweise öffenbar.
  • Der Windabweiser 10 ist bezüglich der Längsmittelebene des Kraftfahrzeuges spiegelsymmetrisch ausgebildet und wird daher nachfolgend nur anhand seines linken Teilbereichs erläutert.
  • Zur Führung des Deckelelements ist die Dachöffnung 12 beidseits von einer Führungsschiene 14 begrenzt, die Bestandteil eines Dachrahmens ist. Im vorderen Bereich der Führungsschienen 14 ist jeweils ein Sockel 16 ausgebildet, der Bestandteil des Windabweisers 10 ist und zur Lagerung eines im Wesentlichen U-förmigen Trägerprofils 18 dient, der die beiden Führungsschienen 14 miteinander verbindet und an dem ein ausstellbares Abweiserelement 20 aufgehängt ist, das aus einem feinmaschigen Netz besteht und an seiner dem Trägerprofil 18 abgewandten Kante dachfest fixiert ist.
  • Die freien Schenkel des U-förmigen Trägerprofils 18 sind jeweils als Ausstellarm 22 ausgebildet, der an seinem dem Fahrzeugheck zugewandten Ende über einen Bolzen 24 in einem an dem Sockel 16 ausgebildeten, im Wesentlichen waagrecht angeordneten Langloch 26 verschiebbar gelagert ist. Die Ausstellarme 22 dienen zum Verstellen des Abweiserelements 20 zwischen einer in 1 dargestellten, abgesenkten und gefalteten Ruhestellung und einer in den 2 bis 4 dargestellten, ausgestellten Betriebsstellung, in der das Abweiserelement 20 gespannt ist. Die Ausstellarme 22 sind jeweils mittels einer beispielsweise als Blattfeder oder dergleichen ausgebildeten Vorspanneinrichtung in Ausstellrichtung vorgespannt.
  • Jedem Ausstellarm 22 des Windabweisers 10 ist des Weiteren eine Rückzieheinrichtung 28a zugeordnet, die aus einem Hebel bzw. Lenker 28 gebildet ist, der mit einem Ende an dem Sockel 16 und mit seinem anderen Ende in einem mittleren Bereich des Ausstellarms 22 drehbar gelagert ist.
  • Das Ausstellen und Einfahren des Windabweisers 10 erfolgt in nachfolgend näher beschriebener Weise. Ausgangspunkt bildet die in 1 dargestellte Ruhestellung, in der der Windabweiser 10 mittels des nicht dargestellten Deckelelements des Schiebedachs gehalten wird. Das Deckelelement liegt hierbei an den beiden Ausstellarmen 22 an. Beim Zurückziehen des Schiebedachs erfahren die Ausstellarme 22 aufgrund ihrer Vorspannung in Ausstellrichtung eine Ausstellbewegung. Bei der Ausstellbewegung werden die Ausstellarme 22 um die Achse des jeweiligen Bolzens 24 geschwenkt. Gleichzeitig wird auch der jeweilige Hebel 28 ausgestellt, der bewirkt, dass der betreffende Ausstellarm 22 einen Versatz in Richtung Fahrzeugheck erfährt.
  • Der maximale Versatz der Ausstellarme 22 ist durch die Länge des jeweils zugeordneten Langlochs 26 festgelegt, in dem der jeweilige als Führungsglied 24a ausgebildete Bolzen 24 im Laufe der Ausstellbewegung des Ausstellarms 22 verfahren wird. Durch die Wirkung der Rückzieheinrichtung kann der Anstellwinkel des als Netz ausgebildeten Abweiserelements 20 geräusch- und funktionsoptimiert angepasst werden.
  • Beim Schließen des Deckelelements fährt dieses auf die Ausstellarme 22 auf, so dass die Ausstellarme 22 gegen die Wirkung der jeweiligen Vorspanneinrichtung wieder in ihre in 1 dargestellte Ruhestellung verschwenkt werden.
  • 10
    Windabweiser
    12
    Dachöffnung
    14
    Führungsschiene
    16
    Sockel
    18
    Trägerprofil
    20
    Abweiserelement
    22
    Ausstellarm
    24
    Bolzen
    24a
    Führungsglied
    26
    Langloch
    28
    Hebel
    28a
    Rückzieheinrichtung

Claims (9)

  1. Windabweiser für ein öffenbares Fahrzeugdach mit einem verschiebbaren Deckelelement, umfassend ein ausstellbares Abweiserelement (20) aus einem flexiblen, flächigen Material und zumindest zwei seitliche Ausstellarme (22), die an ihren dem Fahrzeugheck zuweisenden Enden jeweils mit einem im Bereich einer dachfesten Führungsschiene (14) angeordneten Anlenkpunkt versehen sind und zum Verstellen des Abweiserelements (20) zwischen einer abgesenkten Ruhestellung und einer ausgestellten, zumindest teilweise gespannten Betriebsstellung dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstellarme (22) jeweils mit einer Rückzieheinrichtung (28a) versehen sind, so dass die Anlenkpunkte in der Betriebsstellung im Vergleich zu der Ruhestellung in Richtung Fahrzeugheck verschoben sind und der Anstellwinkel des Abweiserelements (20) beim Ausstellen eine Reduzierung erfährt.
  2. Windabweiser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Ausstellarmen (22) jeweils zugeordnete Rückzieheinrichtung (28a) von einer mechanischen Zwangssteuerung gebildet ist, die dem betreffenden Ausstellarm (22) beim Ausschwenken eine lineare translatorische Bewegung in Richtung Fahrzeugheck und beim Einschwenken eine lineare translatorische Bewegung in Richtung Fahrzeugfront aufzwingt.
  3. Windabweiser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückzieheinrichtung (28a) einen Hebel (28) umfasst, der mit einem Ende in einem mittleren Bereich des jeweiligen Ausstellarms (22) und mit seinem anderen Ende dachfest angelenkt ist.
  4. Windabweiser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückzieheinrichtung eine Kulissenbahn umfasst.
  5. Windabweiser nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass den Ausstellarmen (22) jeweils eine Führungseinrichtung zur Führung entlang der jeweiligen dachfesten Führungsschiene (14) zugeordnet ist.
  6. Windabweiser nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Führungseinrichtung ein im Wesentlichen horizontal ausgerichtetes Langloch (26) umfasst, in dem ein Führungsglied (24a) des betreffenden Ausstellarms (22) geführt ist.
  7. Windabweiser nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible, flächige Material des Abweiserelements aus einem feinmaschigen Netz gebildet ist.
  8. Windabweiser nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstellarme (22) in Ausstellrichtung vorgespannt sind.
  9. Windabweiser nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstellarme (22) Bestandteil eines im Wesentlichen U-förmigen Trägers (18) für das Abweiserelement (20) sind.
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