DE1559776C3 - FensterverschluB - Google Patents

FensterverschluB

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DE1559776C3
DE1559776C3 DE1559776A DE1559776A DE1559776C3 DE 1559776 C3 DE1559776 C3 DE 1559776C3 DE 1559776 A DE1559776 A DE 1559776A DE 1559776 A DE1559776 A DE 1559776A DE 1559776 C3 DE1559776 C3 DE 1559776C3
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/08Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with longitudinally-moving bars guided, e.g. by pivoted links, in or on the frame
    • E05F11/12Mechanisms by which the bar shifts the wing
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  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Fensterverschluß, mit Steuerarmen, deren wirksame Enden mit einem Fensterflügelrahmen gekuppelt sind und die durch einen Getriebemechanismus verschwenkt werden, der mit einem ortsfesten Teil des Fensters gelenkig verbunden ist.
Die gebräuchlichste Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Fensterflügeln ist der Knaggenverschluß mit Zugleine. Er ist einfach und billig, aber im Lichte moderner Gestaltung besitzt er eine Anzahl von Nachteilen. Er sieht nicht sehr ansprechend aus, insbesondere, wenn er so angeordnet ist, daß man ihn gegen das Fensterglas in der Silhouette sieht. Außerdem steht er nach innen hervor und kann leicht bei der Betätigung eines Rollos oder einer Jalousie stören und sogar abgeschlagen werden. Außerdem ist er ungeeignet, wenn ein Fensterrahmen mit einem Lüftungsflügel in der Form eines flachen, überhängenden Rahmens, der in horizontaler Richtung lang ist, versehen ist. Solche langen Lüftungsflügel erfordern einerseits zwei Lagerungen, andererseits ist es aber nicht zweckmäßig, zwei Knaggenverschlüsse gemeinsam zu betätigen.
Durch die deutsche Patentschrift 119 040 ist ein Fensterverschluß bekannt, bei dem Steuerarme durch einen Getriebemechanismus verschwenkt werden, der mit einem ortsfesten Teil des Fensters gelenkig verbunden ist. Ein Nachteil besteht darin, daß die Getriebeteile völlig frei liegen und auch frei liegen müssen, damit die Steuerarme den Bewegungen auf Grund der Schwenkbewegung des Fensterflügels quer zu ihrer Betätigungsrichtung folgen können. Da die mit Schmierfett versehenen Getriebeteile völlig frei liegen, besteht die Gefahr, daß beim Bau eines Hauses Mörtel in das Getriebe dringt, wodurch dessen Funktion beeinträchtigt und verschleißbegünstigt wird. Weiter besteht die Gefahr, daß sich Bedienungspersonen beschmutzen oder Gardinen verschmutzen können.
Durch die USA.-Patentschrift 3 114 542 ist zwar die gehäuseartige Ausbildung eines Fensterverschlusses bekannt, jedoch ist dort das Getriebegehäuse fest am Rahmen angebracht, so daß die Steuerarme den Schwenkbewegungen eines Fensterflügels nicht folgen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fensterverschluß zu schaffen, der nicht durch Mörtel, Jalousien od. dgl. beschädigt werden kann, bei dem nicht die Gefahr der Beschmutzung von Personen und
Gardinen besteht, bei dem jedoch gleichzeitig die Steuerarme der Schwenkbewegung eines Fensterflügels folgen können.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Getriebemechanismus in bekannter Weise von einem den Getriebemechanismus umschließenden Gehäuse gehalten ist, das jedoch schwenkbar um eine Achse, die mit der Klappachse des Fensterflügels im wesentlichen parallel läuft, mit dem ortsfesten Teil des Fensterrahmens verbunden ist.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist der Getriebemechanismus des Fensterverschlusses in einem Gehäuse gekapselt, so daß zum einen kein Schmutz oder Mörtel eindringen kann, der die Funktion des Getriebes beeinträchtigt und seinen Verschleiß erhöht. Gleichzeitig kann kein Schmierfett austreten, und es können auch keine Personen, Gardinen od. dgl. mit dem Schmierfett in dem Getriebegehäuse in Berührung kommen. Bei dieser weitgehend hermetischen Kapselung des Getriebemechanismus ist gleichzeitig dafür Sorge getragen, daß die Steuerarme den Bewegungen eines Fensterflügels folgen können. Diese Bewegungen erfolgen auf Grund der Schwenkbewegung des Fensterflügels im wesentlichen quer zur Betätigungsrichtung der Steuerarme, und zwar in um so höherem Maße, je kleiner der Schwenkradius ist. Der sich auf Grund dieses Merkmals ergebende Vorteil macht sich also besonders bei Fensterflügeln geringer Schwenkbreite, also insbesondere bei schmalen Oberlichtern, Lüftungsklappen od. dgl. besonders bemerkbar. Der Vorteil tritt damit auch besonders bei sehr breiten Fensterflügeln oder Lüftungsklappen in Erscheinung, die in der Rege! einen geringen Schwenkradius haben.
. An Hand der Zeichnung soll die Erfindung an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 einen Grundriß eines doppelarmigen Fensterverschlusses,
F i g. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles 2 der Fig. 1,
F i g. 3 einen Schnitt 3-3 durch F i g. 1, F i g. 4 einen Schnitt 4-4 durch F i g. 1,
F i g. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles 5 der Fig. 1,
Fig.6 einen Grundriß einer zweiten Ausführungsform eines Fensterverschlusses, bei dem die Übertra- gung auf die Fensterflügel durch Kniehebel erfolgt,
F i g. 7 eine ähnliche Ansicht der F i g. 6, aber teilweise im Schnitt, wobei die Steuerarme und die Abdekkung entfernt sind,
F i g. 8 einen Schnitt 8-8 durch F i g. 7,
Fig.9 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles9 der F i g. 6,
F i g. 10 einen Schnitt 10-10 durch F i g. 7 und
Fig. 11, 12 und 13 eine Ansicht einer Seite, einen Schnitt und eine Ansicht der gegenüberliegenden Seite eines Anhängers, der an der Betätigungsleine befestigt ist.
Die in den F i g. 1 bis 5 dargestellte Vorrichtung umfaßt einen Quadranten mit zwei symmetrisch angeordneten Steuerarmen 11, die in entgegengesetzten Riehtungen jeweils über etwa 90° verschwenken. Der Fensterverschluß ist an einem langen Fenster befestigt, das einen Fensterrahmen 12 und einen überhängenden Fensterflügel 13 umfaßt.
Die Steuerarme 11 sind von einem Getriebemechanismus 14 gehalten und verschwenken mit diesem, der wiederum in der Mitte des festen Rahmens auf einem ortsfesten Teil 15 angeordnet ist. Die Betätigungsvorrichtung weist einen Körper 16 auf, der für die beweglichen Teile als Deckel dient und diese dabei überragt. Unterhalb des Körpers 16 sind zwei gezahnte Segmente 17 angeordnet, die um Schwenkachsen 18, die getrennt über die Länge des ortsfesten Teils angeordnet sind, verschwenkbar sind. Diese Segmente sind die Enden der Steuerarme 11 und bestehen mit diesen aus einem Stück. Jeder Arm und jedes Segment ist aus Metali hergestellt, beispielsweise durch Pressen. Die Steuerarme treten nach unten aus dem Körper 16 durch eine Öffnung 19 einer nach unten hängenden Schürze 20 heraus.
Jedes Segment 17 ruht auf einer entsprechenden Nabe 40, die mit dem Körper 16 aus einem Teil besteht, und wird auf dieser durch eine Schraube 41 mit Scheibe 42 gehalten.
Zwischen den Segmenten 17 und im Eingriff mit jedem seiner Zähne befindet sich eine Schnecke 22. Die Schnecke sitzt auf einer Spindel 23 und ist aus einem Kunststoff hergestellt, beispielsweise aus Delrin. Die Spindel der Schnecke erstreckt sich im wesentlichen horizontal, so daß ihre Achse etwa senkrecht zur Grundebene des festen Fensterrahmens verläuft. Außerhalb des Körpers 16 ist auf der Spindel ein Antriebsrad oder eine Riemen- oder Schnürscheibe 24 befestigt. Die Schnürscheibe 24 ist mit einer Nabe 25 versehen, die in einem Lager 26, das in dem Körper 16 gebildet ist, liegt und erfaßt ein entsprechend genutetes Ende 43 der Spindel 23. Am anderen Ende ist die Spinde! im Durchmesser an der Stelle 44 verringert und in einem weiteren Lager auf der gegenüberliegenden Seite des Körpers 16 gehaltert. Die Nabe 25 ist mit einer ringförmigen Nut versehen, in der ein Haltering 28 liegt, der die Nabe in dem Körper 16 zurückhält. Damit wird auch die Spindel 23 und die Schnecke 22 gehalten.
Der Körper 16 ist nicht selbst an dem ortsfesten Teil 15 befestigt, sondern scharnierartig auf einem stationären Gehäuse 30 befestigt, das unterhalb des ortsfesten Teils liegt. Das Gehäuse 30 ist durch Bolzen oder Schrauben 45 mit dem ortsfesten Teil verbunden. Eine Scharnierverbindung 46 zwischen dem Gehäuse und dem Körper 16 liegt auf einer Seite desselben, die vom Fensterrahmen abgewandt ist. Die Achse 31 verläuft horizontal und parallel zur allgemeinen Fensterrahmenebene.
Die Enden der Steuerarme 11, die von dem Getriebemechanismus 14 abgelegen sind, sind auf den Fensterflügel 13 zu gebogen und mit diesem vermittels Verbindungsstücken 32 verbunden. Jedes Verbindungsstück besitzt ein gabelförmiges Teil 33, das mit einem Ende 34 des entsprechenden Steuerarmes durch einen Zapfen verbunden ist. An dem Teil 33 ist ein Gleitstück 35 befestigt, das im wesentlichen Stangenform besitzt, so daß es seinerseits in der Lage ist, in einer Führung 36 hin- und herzugleiten, die horizontal am unteren Rahmenteil 37 des Fensterflügels befestigt ist. Die Führung 36 hat im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt und entspricht dem Querschnitt des stangenförmigen Gleitstückes 35 des Verbindungsstückes 32, wobei ein Schlitz 38 den Durchgang des Verbindungsstückes 32 gestattet, das das Teil 33 mit dem Gleitstück 35 verbindet. Der Schlitz 38 ist so breit, daß eine gewisse relative Schwenkbewegung zwischen dem Verbindungsstück 32 und der Führung um die Achse des Gleitstückes 35 ermöglicht wird. Die Verbindungsstücke 32, die auf diese Weise eine Art Universalgelenk zwischen jedem Arm 11 und dem Fensterflügel 13 darstellen, lassen sich aus Kunststoff, beispielsweise aus Polyamid, formen.
Wenn der Fensterflügel geschlossen ist, liegen die beiden Steuerarme 11 im wesentlichen parallel zum ortsfesten Teil und dem unteren Teil des Fensterrahmens und erstrecken sich in entgegengesetzte Richtungen von dem Getriebemechanismus aus, so daß beide Arme im wesentlichen zueinander ausgerichtet liegen, wie das am besten aus den F i g. 1 und 2 zu erkennen ist. Daraus geht hervor, daß dann die beiden Steuerarme den Fensterflügel in der Nähe der äußeren Enden der Führungen 36 erfassen, so daß der Fensterflügel sicher geschlossen gehalten wird durch die Kraft, die an zwei Stellen gut voneinander getrennt an gegenüberliegenden Seiten seiner Mitte angreift. Zur Öffnung des Fensterflügels wird die Schnürscheibe 24 durch geeignete Einrichtungen gedreht, so daß sich auch die Schnecke 22 dreht und damit die beiden Segmente 17 in entgegengesetzte Richtungen verschwenkt. Dadurch wiederum schwenken die beiden Steuerarme aufeinander zu. Dadurch wird eine ähnliche Kraft auf den Fensterflügel an zwei getrennten Stellen seiner Länge übertragen. Diese beiden Stellen kommen mehr und mehr zusammen in dem Maße, wie sich der Fensterflügel öffnet, und die Gleitstücke 35 gleiten in den Führungen 36 aufeinander zu, verbleiben aber dabei symmetrisch zur Mitte des langen Fensterflügels. In der voll geöffneten Stellung liegen die Steuerarme fast parallel, wobei die Verbindungsstücke 32 mit ihren wirksamen Enden ziemlich dicht beieinander liegen, was aus den gestrichelten Darstellungen in F i g. 1 zu entnehmen ist.
Wenn der Fensterflügel geöffnet wird, steigen die Enden der Steuerarme mit dem unteren Rahmenteil 37 etwas hoch, was durch die leichte Aufwärtsschwenkbewegung des Getriebemechanismus 14 und der Steuerarme und die Scharnierverbindung 46 an dem Gehäuse 30 ermöglicht wird. Auf diese Weise wird der mechanische Antrieb über den Getriebemechanismus und die Arme für den Fensterflügel einfach gehalten. Die Winkelveränderung in vertikaler Ebene zwischen den Steuerarmen und dem Fensterflügel, die beim Öffnen eintritt, wird durch die Schwenkbewegung des Gleitstückes 35 und der Verbindungsstücke 32 in den Führungen 36 ermöglicht.
Die ganze Einrichtung stellt einen Fensterverschluß dar, der ansprechend aussieht und das Ansehen nicht beeinträchtigt, da seine meisten Teile unmittelbar auf dem ortsfesten Teil des Fensterrahmens angeordnet sind. Der Verschluß eignet sich ausgezeichnet zur Betätigung langgestreckter Lüftungsflügel, obgleich er auch für andere Arten von Fensterflügeln genauso gut verwandt werden kann. Es sind keine hervorstehenden Teile vorhanden, die durch Fensterladen, Vorhänge od. dgl. gestört werden können, und der Verschluß kann durch Schnüre od. dgl. von irgendeinem abgelegenen· Punkt aus betätigt werden.
In den F i g. 6 bis 10 ist eine abgewandelte Ausgestaltung dargestellt, die nur einen Steuerarm umfaßt. Das Gehäuse des Getriebemechanismus ist in diesem Falle ein Kunststoffkasten, der aus Kastenhälften 47 und 48 besteht. Wie aus F i g. 8 hervorgeht, ist ein Schneckenrad 49 mit Naben 50 und 51 versehen, die jeweils in einer oberen und einer unteren Lagerung 52 bzw. 53 liegen, die in den Kastenhälften gebildet sind, wobei ■eine vertikale Verschiebung des Schneckenrades durch Anschläge an den Lagerungen auf gegenüberliegenden Seiten verhindert wird. Eine Schnecke 54, die aus Nylon gebildet sein kann, kämmt mit dem Schneckenrad 49 und kann durch ein Zugmittel, welches außen angreift, verdreht werden. Die Schnecke ist auf einer stählernen Welle 56 befestigt, die aus dem Kasten herausragt und auf ihrem äußeren Ende ein Rad 55 für eine Schnur oder ein anderes Zugmittel trägt. Eine Schnekke kann in die Welle eingearbeitet sein. Das Zugmittel (nicht gezeigt) ist eine endlose Nylonschnur, die zweimal um das Rad 55 herumgeführt ist und durch eine konisch verlaufende Zugmittelführung 57 aus Kunststoff, die auf eine Schulter außen auf dem Kasten aufgeschoben ist, geführt ist. Andererseits kann das Zugmittel auch auf das Rad von links oder rechts durch eine Führung mit Loch (nicht dargestellt) geführt sein, die links und rechts von dem Rad an dem Kasten befestigt ist.
Die obere Nabe 50 des Schneckenrades 49 ragt durch die obere Kastenhälfte 47 des Kastens hindurch, und ein äußeres Ende 58 ist im Durchmesser verringert und mit dem Ende eines Steuerarmes 59 in einer Öffnung 60 desselben verbunden. Die Verbindung kann dadurch erfolgen, daß auf der Nabe längsverlaufende
so Leisten gebildet sind, die in entsprechende Ausnehmungen der Öffnung 60 des Steuerarmes eingreifen. Der Steuerarm 59 bildet einen Teil eines Paares von faltbaren Steuerarmen 59, 61, wobei ein Ende des zweiten Steuerarmes 61 schwenkbar mit dem verschwenkbaren
as Ende des ersten durch einen Niet und einer eingefügten Scheibe 63 verbunden ist. Das andere Ende des zweiten Steuerarmes 61 ist mit dem Fensterflügel 13 über einen Haken 66 verbunden, der am unteren Rahmenteil des Fensterflügels befestigt ist. Die Geometrie der Steuerarme 59 und 61 isc ,0 berechnet, daß ein maximaler mechanischer Vorteil eintritt, wenn das Fenster geschlossen wird und auch wenn das Fenster geöffnet wird. Eine feste Konsole 67 an dem ortsfesten Teil 15 erstreckt sich in diesem Falle horizontal in das Innere des Kastens hinein, was am besten aus F i g. 10 hervorgeht, und zwar durch eine öffnung 68 auf der inneren Wand des Kastens. Die Konsole hat im wesentlichen oben U-förmige Gestalt (F i g. 7) in einer Ebene. Die Enden dieser U-förmigen Arme 69 sind von teilzylindrischer Gestalt (F ig. 10) und fassen in entsprechend geformte Ausnehmungen 70 auf der inneren Fläche der äußeren Wand des Kastens ein, wodurch sich eine scharnierartige Verbindung zwischen dem Kasten und der Konsole 67 ergibt. Durch die U-förmige Gestalt der Konsole 67 werden die Betätigungsteile von dem Kasten ganz umgeben, d. h., daß das Schneckenrad 49, die Schnecke 54 und die Welle 56 innerhalb des Kastens liegen.
Wie bei der ersten Ausführungsform liegt der Kasten im begrenzten Maße schwenkbar auf der Konsole 67, wenn das Fenster geöffnet und geschlossen wird, damit das untere Holz des Fensterrahmens, an dem die Steuerarme 61 befestigt sind, steigen und fallen kann. Die öffnung 68, durch die die Konsole 67 hindurchragt, ist für diesen Zweck breit genug ausgestaltet. Der Getriebemechanismus und die Steuerarme ermöglichen ein festes Schließen und halten das geöffnete Fenster in jeder Winkelstellung selbsttätig fest. Die beschriebenen Vorrichtungen lassen sich sehr billig herstellen. Die Teile selbst und ihr Zusammenbau sind äußerst einfach. Überdies wird durch die Verwendung von Kunststoffen für eine Anzahl der Antriebsteile eine geräuschfreie Betätigung erzielt, eine Schmierung ist nicht notwendig. Weil kein Öl oder Fett vorhanden ist, kann sich kein Staub anhäufen, so daß Vorhänge u.dgl. nicht beschmutzt werden können. Jede Vorrichtung läßt sich sehr einfach an einem Fenster befestigen und hat eine kompakte Bauform. Die F i g. 11 bis 13 zeigen Anhän-
ger zum Betrieb des oben beschriebenen Getriebemechanismus. Sie bestehen aus Plättchen 80 mit einer Bohrung 81 am oberen Ende, durch die das endlose Zugmittel frei hindurchläuft. Die Plättchen sind jedoch schwer genug, um das Zugmittel, wenn es frei herunterhängt, gespannt zu halten. Die Plättchen können aus Metall oder aus Kunststoff gebildet sein. Das Zugmittel kann, ehe seine Enden miteinander verbunden werden, durch das Loch gezogen werden, oder das Plättchen kann, wie in der dargestellten Ausführungsform, vermittels eines Schlitzes 82, der in die Bohrung 81 mündet, auf das Zugmittel aufgestreift werden. Der Schlitz 82 ist ein kleiner, schmaler Schlitz und läßt das Zugmittel nur dann durch, wenn er zum Zwecke des Aufstreifens aufgebogen wird. Das Plättchen kann auch aus einem verformbaren Material hergestellt sein, das, nachdem das Zugmittel durch die Öffnung hindurchge-
führt ist, wieder zugebogen werden kann.
Wenn man das Plättchen 80 so in der Hand hält, daß die flache Fläche auf den Benutzer zeigt, dann sieht man, daß eine Bahn des Zugmittels dem Benutzer näher liegt als die andere. Dreht man das Plättchen herum, werden die Lagen der Bahn des Zugmittels umgekehrt. Vorteilhafterweise sind die Oberflächen der beiden Flächen des Plättchens beschriftet, so daß sie anzeigen, für welche Funktion die vornliegende Bahn des Zugmittels vorgesehen ist, d. h. ob ein Ziehen das Fenster öffnet oder schließt.
Das Zugmittel für die Betätigung des Fensters und das Plättchen können direkt von dem Getriebemechanismus des Fensters herunterhängen oder von einer Scheibe oder Führung an der Seite des Fensterrahmens.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 527/12

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Fensterverschluß, mit Steuerarmen, deren wirksame Enden mit einem Fensterflügelrahmen gekuppelt sind und die durch einen Getriebemechanismus verschwenkt werden, der mit einem ortsfesten Teil des Fensters gelenkig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Getriebemechanismus (14) in bekannter Weise von einem den Getriebemechanismus (14) umschließenden Gehäuse (30) gehalten ist, das jedoch schwenkbar um eine Achse (31), die mit der Klappachse des Fensterflügels (13) im wesentlichen parallel läuft, mit dem ortsfesten Teil (15) des Fensterrahmens (12) verbunden ist.
2. Fensterverschluß nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß zwei symmetrisch angeordnete Steuerarme (11) in entgegengesetzte Richtungen verschwenken und mit ihren Enden über Schwenkzapfen in Führungen (36) am Fensterflügel (13) eingreifen, die parallel zur Schwenkachse des Fensterflügels (13) verlaufen.
3. Fensterverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Steuerarmen (11) gezahnte Segmente (17) angeordnet sind, die durch eine gemeinsame, zwischen den Segmenten (17) liegende Schnecke (22) betätigt werden.
4. Fensterverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (30) schwenkbar mit einem Körper (16) verbunden ist, der unterhalb des Gehäuses (30) liegt und an dem ortsfesten Teil (15) befestigt ist, wobei die Steuerarme (11) im wesentlichen parallel zum ortsfesten Teil (15) des Fensterrahmens verlaufen, wenn das Fenster geschlossen ist.
5. Fensterverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Steuerarme (11) schwenkbar über gabelförmige Teile (33) angelenkt sind, die in Führungen (36) am Fensterflügel gleiten.
6. Fensterverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Getriebemechanismus ein Kniehebelpaar bildende Steuerarme (59, 61) befestigt sind, von denen der Steuerarm (61) mit seinem freien Ende am Fensterflügel (13) befestigt ist.
7. Fensterverschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerarm (59) mit seinem vom Schwenkpunkt abgelegenen Ende mit einer Welle (58) gekoppelt ist, die ein Schneckenrad (49) trägt, das seinerseits mit einer Schnecke (54) kämmt, die mit einem Antriebsrad (55) verbunden ist, während das freie Ende des zweiten Steuerarmes (61) mit dem Fensterflügel (13) verbunden ist.
8. Fensterverschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Schnecke (54) und Schneckenrad (49) in Bohrungen in einem Gehäuse (47, 48) gelagert sind und das zum Antrieb des Schneckenrades (49) dienende Rad (55) außerhalb des aus zwei Kastenhälften gebildeten Gehäuses (47,48) liegt.
9. Fensterverschluß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (47, 48) neben dem ortsfesten Teil (15) des Fensterrahmens (12) liegt und auf der zum Fensterrahmen (12) weisenden Seite eine öffnung besitzt, in die eine am ortsfesten Teil (15) befestigte Konsole (67) hineinragt, die mit dem Gehäuse (47, 48) auf der vom ortsfesten Teil (15) abgelegenen Innenwand schwenkbar verbunden ist.
10. Fensterverschluß nach Anspruchs dadurch gekennzeichnet, daß die Konsole (67) U-förmig ist und den Getriebemechanismus umgibt.
11. Fensterverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerarme (11, 59, 61) über ein Universalgelenk mit dem Fensterflügel (13) verbunden sind.
12. Fensterverschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad der Schnecke (54) über ein Zugmittel (55) zu betätigen ist, das durch einen Anhänger (80) gespannt gehalten wird.
13. Fensterverschluß nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Anhänger (80) ein Plättchen ist, das eine Bohrung (81) aufweist, durch die das Zugmittel (55) gezogen ist und auf ihren Seitenflächen Anweisungen für die Betätigung des Zugmittels (55) trägt.
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