DE1167496B - Schrank - Google Patents

Schrank

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Publication number
DE1167496B
DE1167496B DEK39372A DEK0039372A DE1167496B DE 1167496 B DE1167496 B DE 1167496B DE K39372 A DEK39372 A DE K39372A DE K0039372 A DEK0039372 A DE K0039372A DE 1167496 B DE1167496 B DE 1167496B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cabinet
drawer
drawers
board
rear wall
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK39372A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Kurz
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Individual
Original Assignee
Individual
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B53/00Cabinets or racks having several sections one behind the other

Landscapes

  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

  • Schrank Die Erfindung bezieht sich auf einen Schrank mit senkrecht stehenden Schubladen, der sich besonders zur Aufbewahrung von kleinen Gegenständen, beispielsweise Arzneipackungen od. dgl. eignet.
  • Bei bekannten Schränken dieser Art halten sich die herausgezogenen Schubladen nur dann, wenn sie noch genügend weit in dem Schrankinnern geführt sind. In ähnlicher Weise wie bei waagerechten Schubladen kann daher der hintere Bereich der Schubladen nicht richtig ausgenutzt werden, jedenfalls fehlt die notwendige übersieht in diesem hinteren Teil. Der nur schlecht nutzbare Bereich ist jedoch bei den senkrechten Schubladen wesentlich größer als bei vergleichbaren waagerechten Schubladen, weil diese senkrechten Schubladen infolge ihrer großen Höhe und geringen Breite bei bekannten Schränken, bei denen sie in einfachen Schubladenführungen geführt sind, sehr viel weniger weit herausgezogen werden können als vergleichbare waagerechte Schubladen. Außerdem neigen sich diese hohen Schubladen wegen ihres Gewichtes leicht nach vorne und verkanten sich dadurch in ihren Führungen. Sie laufen daher selten einwandfrei. Will man ihre Gängigkeit durch mehr Luft in ihren Führungen verbessern, so leidet wiederum die Stabilität der Schublade. Auch sind Schubladenbeschläge bekannt, die oben an der Schublade befestigt werden, so daß die Schublade in dem Möbel aufgehängt ist. Bei dieser bekannten Aufhängung federt jedoch die Schublade im ausgezogenem Zustand durch ihr Eigengewicht zurück, wodurch sie nicht mehr horizontal geführt ist, so daß sie sich in dem Beschlag festklemmt.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die senkrechten Schubladen an ihrer Rückseite durch einen an sich bekannten Scherenbeschlag geführt sind. Dieser Scherenbeschlag gewährleistet, daß die von ihm geführte Schublade sich stets parallel zu sich verschiebt und nicht nach vorne kanten kann. Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt jedoch darin, daß wegen dieser Führung und Halterung durch den an seiner Rückseite angreifenden Scherenbeschlag die Schublade frei tragend ganz herausgezogen werden kann, so daß man auch einen bequemen Überblick über die am hintersten Ende der Schublade gestapelten Waren erhält. Eine derartige senkrechte Schublade hat gegenüber einer waagerechten Schublade den Vorteil, daß man in ihr auch oberhalb der Kopfhöhe gestapelte Waren bequem überblicken kann, während man Gegenstände in waagerechten Schubladen oberhalb der Kopfhöhe nur mit Hilfe einer Leiter od. dgl. überblicken kann.
  • Der an der Rückseite der Schublade angreifende Scherenbeschlag führt nicht nur die Schublade parallel zu sich selbst, sondern er trägt auch einen großen Teil des Gewichtes der Schublade, so daß dadurch die die Schublade nach unten abstützenden Rollen-oder Gleitlager entlastet werden.
  • Der Scherenbeschlag kann in Verbindung mit verschiedenen anderen, die Schublade seitlich führenden Führungen verwendet werden. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist außer dem an der Rückseite angreifenden Scherenbeschlag noch zwischen der Unterseite des Bodenbrettes und einer benachbarten, feststehenden Fläche des Schrankes sowie zwischen der Oberseite des Deckenbrettes der Schublade und einer benachbarten feststehenden Fläche des Schrankes je eine an sich bekannte Schubkastenführung mit doppeltem Auszug angeordnet.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Die einzelnen Merkmale können je für sich oder zu mehreren bei einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein.
  • F i g. 1 zeigt eine Vorderansicht eines Schrankes mit senkrechten Zügen in einem Schaubild; F i g. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt nach der Linie 11-II der F i g. 1, wobei ein Zug ausgezogen dargestellt ist.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung weist der Schrank drei waagerechte Schubladen 1 und drei senkrechte Schubladen 2 auf. Die Griffe sind mit 3 bezeichnet. An der Rückwand 4 sind drei Scherenbeschläge 5 befestigt, deren bewegliches Ende an der Rückwand 6 je einer der Schubladen 2 angreift. Diese Scherenbeschläge sind an sich bekannt; sie bestehen aus zwei in der Mitte durch einen Drehbolzen 7 miteinander gelenkig verbundenen Lenkern 8 und 9, wobei das feste Ende des Lenkers 9 an der Rückwand 4 des Schrankes, zweckmäßig auf einer längs der Rückwand 4 befestigten Gleitschiene, schwenkbar gelagert ist. In der gleichen Weise ist das feste Ende des Lenkers 8 an der Rückwand 6 der Schublade schwenkbar befestigt. Die beweglichen Enden 10 und 11 der Lenker 8 bzw. 9 gleiten beim Herausziehen oder Einschieben einer Schublade 2 entweder mit Hilfe einer am Ende gelagerten Rolle auf einer Gleitschiene oder sie sind in einer langlochförmigen Aussparung einer entsprechenden, an der Rückwand des Schrankes und an der Rückwand der Schublade angebrachten Schiene geführt.
  • Zur Erhhöung der Stabilität sind zwischen einem Zwischenbrett 12 des Schrankes und der Unterfläche eines Bodenbrettes 13 sowie zwischen dem Deckenbrett 15 einer Schublade und dem Deckenbrett 16 des Schrankes an sich bekannte Schubkastenführungen 14 mit doppeltem Auszug vorgesehen. An Stelle eines einzigen Scherenbeschlages können auch zwei untereinander angeordnete Scherenbeschläge an der Rückwand eines Zuges angreifen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schrank mit senkrecht stehenden Schubladen, insbesondere zur Aufbewahrung von kleinen Gegenständen, beispielsweise Arzneipackungen od. dgl.. dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite der senkrechten Schubladen mindestens ein an sich bekannter, an der Innenseite der Rückwand des Schrankes befestigter Scherenbeschlag angreift.
  2. 2. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Unterseite des Bodenbrettes eines Zuges und einem benachbarten feststehenden Schrankbrett und zwischen der Oberseite des Deckenbrettes des Zuges und einem benachbarten feststehenden Schrankbrett je eine an sich bekannte Schubkastenführung (14) mit doppeltem Auszug angeordnet ist.
DEK39372A 1959-12-08 1959-12-08 Schrank Pending DE1167496B (de)

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DEK39372A DE1167496B (de) 1959-12-08 1959-12-08 Schrank
CH911362A CH394538A (de) 1962-07-30 1962-07-30 Schrank

Publications (1)

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DE1167496B true DE1167496B (de) 1964-04-09

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ID=25704292

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DEK39372A Pending DE1167496B (de) 1959-12-08 1959-12-08 Schrank

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