DE10253242B4 - Fondsitz eines Fahrzeuges - Google Patents

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Abstract

Fondsitz (2, 3) eines Fahrzeugs mit einem Sitzteil und einem Lehnenteil (4, 5), welches unmittelbar oder mittelbar über wenigstens einen Beschlag mit der Fahrzeugstruktur verbindbar ist und welches im Einbauzustand eine zum Fahrzeugheck (8) gerichtete Lehnenneigung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Beschlag (12, 13) und dem Lehnenteil (4, 5) einstellbar und fixierbar durch eine Bogenführung (17) hergestellt ist, wobei das Bogenzentrum als imaginäre Schwenkachse (19) in Sitzquerrichtung verläuft und bezogen auf den Einbauzustand etwa vertikal unter dem oberen hinteren Lehnenteilrand (9, 10) liegt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Fondsitz eines Fahrzeugs nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Insbesondere betrifft die Erfindung einen Fondsitz, der in einer Fondsitzanordnung mit zwei nebeneinander liegenden Einzelsitzen verwendbar ist.
  • Ein allgemein bekannter gattungsgemäßer Fondsitz besteht aus einem Sitzteil und einem Lehnenteil. Das Lehnenteil ist an wenigstens einem Beschlag befestigt und damit unmittelbar oder mittelbar mit der Fahrzeugstruktur verbindbar. Das Lehnenteil weist im Einbauzustand eine zum Fahrzeugheck gerichtete Lehnenneigung auf.
  • Eine konkrete bekannte Beschlagausführung besteht aus zwei Beschlagelementen, die beidseitig am Lehnenteil angeordnet sind, wobei das Lehnenteil jeweils mit Beschlagoberteilen als Wangenteile verbunden ist. Die beidseitigen Beschlagelemente sind über Querträgerteile mit dem Karosserieaufbau stabil verbindbar. Die Beschlagoberteile können mit zugeordneten Beschlagunterteilen fest oder ggf. auch schwenkbar verbunden sein.
  • Die Lehnenneigung ist bei einem gattungsgemäßen Fondsitz fest vorgegeben oder von einem Sitzbenutzer vorzugsweise in unterschiedlichen Raststellungen individuell einstellbar. Im Bereich des oberen hinteren Lehnenteilrandes schließt sich im Einbauzustand eine Hutablage an, deren Verlauf der hintere Lehnenteilrand mit einem möglichst gleichmäßigen Fugenbild folgen soll und an die sich der Lehnenteilrand in der hintersten Lehnenneigung dicht anlegen soll. Um ein solches gleichmäßiges Fugenbild zu erreichen ist es bekannt, zum Ausgleich von Fertigungs- und Montagetoleranzen den oberen Rand des Sitzlehenteils in Fahrzeuglängsrichtung einstellbar zu gestalten. Die Einstellung wird durch ein jeweils zweiteiliges Beschlagoberteil möglich, wobei ein Teil jeweils mit dem Lehnenteil und das andere Teil unmittelbar oder mittelbar mit dem Fahrzeugaufbau verbunden sind. Beide Beschlagoberteile sind gegeneinander in ihrer Relativlage verstellbar und fixierbar, so dass damit die vorstehende Justierung des oberen hinteren Lehnenteilrandes bezüglich einer anschließenden Hutablage zur Ausbildung eines gleichmäßigen Fugenbildes durchführbar ist. Eine solche Einstellvorrichtung mit einem jeweils geteilten Beschlagoberteil erfordert relativ viele Bauteile mit relativ großem Bauraumbedarf sowie einer aufwendigen Montage und Einstellung.
  • Weiter ist ein Fondsitz bekannt ( US 5,516,195 ), bei dem eine individuelle Neigungsverstellung eines oberen Sitzlehnenbereichs durch einen Sitzbenutzer möglich ist. Dazu ist ein Lehnenrahmen in aufwändiger Weise zweiteilig ausgebildet und die beiden Rahmenteile sind schwenkbeweglich und einstellbar miteinander verbunden.
  • Bei einem weiter bekannten Fondsitz ( DE 196 18 623 C2 ) mit individueller Sitzteillängseinstellung und gekoppelter Lehnenteilneigungseinstellung ist der obere hintere Lehnenteilrand bei allen Einstellpositionen fest mit der anschließenden Hutablage verbunden. Zum Ausgleich der unterschiedlichen Relativlagen des Sitzteils und Lehnenteils bei unterschiedlichen Einstellungen gegenüber der festen Verbindung zur Hutablage sind im Lehnenteil aufwändige federelastische Elemente vorgesehen, die einen Längenausgleich ermöglichen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es einen gattungsgemäßen Fondsitz so weiter zu bilden, dass mittels einer einfachen Einstellvorrichtung bei geringem Montage- und Einstellaufwand eine Längseinstellung des oberen hinteren Lehnenteilrandes als Toleranzausgleich möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Gemäß Anspruch 1 ist die Verbindung zwischen dem Beschlag und dem Lehnenteil einstellbar und fixierbar durch eine Bogenführung hergestellt, wobei das Bogenzentrum als imaginäre Schwenkachse in Sitzquerrichtung verläuft und bezogen auf den Einbauzustand etwa vertikal unter dem oberen hinteren Lehnenteilrand liegt. Bei einer Einstellung mit einer Verlagerung des Lehnenteils gegenüber dem Beschlag in der Bogenführung bewegt sich der obere hintere Lehnenteilrand auf einem Kreisbogenabschnitt eines Kreises um die Schwenkachse mit einem Kreisradius entsprechend dem Abstand zwischen der Schwenkachse und dem oberen hinteren Lehnenteilrand. Dieser Kreisradius ist im Vergleich zum praktisch für einen Toleranzausgleich erforderlichen Einstellbereich sehr groß, so dass im Einstellbereich die Kreisbogenkrümmung vernachlässigbar ist und die Lehnenteilrandeinstellung praktisch entlang einer Kreistangente, d. h. hier bedingt durch die Lage der imaginären Schwenkachse in Fahrzeuglängsrichtung erfolgt. Damit kann vorteilhaft durch eine einfach ausbildbare Bogenführung zwischen Beschlag und Lehnenteil eine Einstellung des oberen hinteren Lehnenteilrandes in Fahrzeuglängsrichtung, insbesondere bezüglich einer Hutablage als Toleranzausgleich durchgeführt werden.
  • Besonders vorteilhaft ist es nach Anspruch 2, wenn der Bogen der Bogenführung der Gestalt eines Kreisbogenabschnitts entspricht. Dadurch sind Führungen und Relativverschiebungen mit großflächigen Anlagebereichen möglich. Ebenso können sich Herstellungsvereinfachungen ergeben. Grundsätzlich kann die Bogenform der Bogenführung jedoch von einer genauen Form eines Kreisbogenabschnitts abweichen, sofern je nach den Gegebenheiten damit die vorstehend angegebene Einstellung etwa in Fahrzeuglängsrichtung erreicht wird.
  • Eine konstruktiv besonders günstige Anordnung ergibt sich nach Anspruch 3, wenn die Bogenführung, insbesondere als Kreisbogenabschnitt etwa dem Längsverlauf des Lehnenteils folgt und die imaginäre Schwenkachse etwa in Sitzteilhöhe liegt. Der Radius für die Bogenführung ist durch die Lehnenneigung vorgegeben und entspricht etwa dem Abstand des unteren Lehnenteilbereichs zu einer Vertikalquerebene durch den oberen hinteren Lehnenteilrand.
  • Die Bogenführung kann grundsätzlich durch allgemein bekannte Maßnahmen hergestellt sein, beispielsweise durch Führungsschienen und/oder Führungskanäle am Beschlag und/oder am Lehnenteil mit gegenseitigen Eingriffelementen. Eine konstruktiv besonders einfache kostengünstige, stabile, sowie einfach montierbar und einstellbare Ausbildung der Bogenführung ergibt sich mit den Merkmalen des Anspruchs 4. Dabei wird der Beschlag zweiteilig mit beidseitig des Lehnenteils angeordneten Beschlagoberteilen als Wangenteile ausgebildet. Die Wangenteile sind aufeinander zugerichtete U-Profilteile mit in deren Längsverlauf eingeformter Bogenform der Bogenführung. Das Lehnenteil ist mit seitlichen, entsprechend bogenförmig ausgebildeten Randbereichen formschlüssig zwischen die U-Profilteile zur Ausbildung der Bogenführung einschiebbar. Durch eine weite gegenseitige Überlappung der U-Profilteile und der Lehnenteilrandbereiche wird ein stabiler und sicherer Halt erreicht. Die Einschieblage ist innerhalb vorgegebener Einstellgrenzen zur Einstellung und Justierung des oberen hinteren Lehnenteilrandes lageveränderlich, wobei nach einer geeigneten Relativlageneinstellung diese fixierbar ist.
  • Als einfache preisgünstige Fixiereinrichtung, die einfach zu betätigen ist, wird mit Anspruch 5 ein Langloch am Wangenteil vorgeschlagen, welches den möglichen Einstellbereich bestimmt und dem eine im Langlochbereich verla gerbare Gewindebohrung am Lehnenteil zugeordnet ist. Die Fixierung einer geeigneten Relativlageneinstellung erfolgt dann mittels einer Schraubklemmverbindung.
  • Besonders gut zugänglich ist eine solche Langlochfixiervorrichtung gemäß Anspruch 6, wenn zwei gegeneinander versetzte Langlöcher jeweils an dem zur Sitzvorderseite weisenden U-Schenkel der U-Profilteile angeordnet sind. Diese U-Schenkel, die mit den Bogenführungskanal bilden brauchen nur eine relativ geringe Höhe aufzuweisen und können die am Sitzlehnenteil auftretenden Kräfte in ausreichendem Maße abstützen.
  • Die angegebene Lehneneinstellung mittels einer Bogenführung ist gemäß Anspruch 7 besonders geeignet für ein Sitzlehnenteil, welches als einteiliger Körper ausgebildet ist. Bei einem solchen Körper in der Art eines Kunststoffhohlteils als Sitzlehnenteil ist vorteilhaft ein gewichtsgünstiger Fondsitz mit der angegebenen Einstellmöglichkeit herstellbar. Zur Abstützung und Aufnahme von Kräften im Bereich der Bogenführung können ggf. stabile Einleger im Sitzlehnenteil vorgesehen sein.
  • Eine zweckmäßige Fondsitzanordnung nach Anspruch 8 weist zwei nebeneinander liegende Fondsitze als Einzelsitze auf, wobei die jeweiligen Beschläge an einem Sitzquerträger angeordnet und verbunden sind.
  • Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische, perspektivische Darstellung einer Fondsitzanordnung,
  • 2 eine schematische Seitenansicht eines Fondsitzes, und
  • 3 eine schematische Darstellung einer vergrößerten Teilansicht von 2 mit Blickrichtung A.
  • In 1 ist schematisch und perspektivisch eine Fondsitzanordnung 1, die zwei nebeneinander liegende Fondsitze 2 und 3 als Einzelsitze aufweist, dargestellt. Die Fondsitze 2 und 3 umfassen jeweils ein Lehnenteil 4 und 5 und ein nicht dargestelltes Sitzteil. An der Oberseite der Lehnenteile 4 und 5 ist jeweils eine höhenverstellbare Kopfstütze 6 und 7 angeordnet. Die Lehnenteile 4 und 5 weisen im eingebauten Zustand eine zum Fahrzeugheck 8 gerichtete Lehnenneigung (siehe auch 2) auf, wobei sich jeweils im Bereich des oberen hinteren Lehnenteilrandes 9 und 10 eine Hutablage 11 anschließt.
  • Die Lehnenteile 4 und 5 sind jeweils in einem Beschlagoberteil 12 und 13 formschlüssig aufgenommen und fixiert. Die Beschlagoberteile 12 und 13 sind jeweils mit zugeordneten Beschlagunterteilen 14 und 15 verbunden, wobei die Beschlagunterteile 14 und 15 an einem Querträger 16 angeordnet sind, der mit dem Karosserieaufbau (nicht dargestellt) stabil verbunden ist. Die Beschlagoberteile 12 und 13 sind jeweils beidseitig der Lehnenteile 4 und 5 als Wangenteile angeordnet. Die Wangenteile jedes Lehnenteils 4 und 5 sind als aufeinander zugerichtete U-Profilteile ausgebildet, wobei das Lehnenteil 4 und 5 jeweils mit seitlichen entsprechend ausgebildeten Randbereichen 18 formschlüssig zwischen die U-Profilteile eingeschoben ist.
  • Um einen sauberen, gleichmäßigen Spaltverlauf, der mit den Pfeilen 20 in 1 eingezeichnet ist, zwischen dem oberen, hinteren Lehnenteilrand 9 und 10 und der Hutablage 11 zu erhalten, ist das Lehnenteil 4 und 5 zum Ausgleich von Fertigungs- und Montagetoleranzen relativ gegenüber dem Beschlagoberteil 12 und 13 in Fahrzeuglängsrichtung einstellbar. Für eine dementsprechende Einstellung ist folgender erfindungsgemäßer Aufbau vorgesehen.
  • In 2 ist schematisch eine Seitenansicht des Fondsitzes 2 dargestellt. Im als Wangenteil ausgeführten Beschlagoberteil 12 ist eine Bogenführung 17 eingeformt, die etwa dem Längsverlauf des Lehnenteils 4 folgt. Der Randbereich 18 des Lehnenteils 4 ist entsprechend der Bogenführung 17 ausgeführt, so dass dieser formschlüssig im Beschlagoberteil 12 zur Ausbildung der Bogenführung 17 zwischen dem Lehnenteil 4 und dem Beschlagoberteil 12 aufgenommen ist. Die Bogenführung besitzt als Bogenzentrum eine imaginäre Schwenkachse 19, die in Sitzquerrichtung verläuft und bezogen auf den Einbauzustand vertikal unter dem oberen, hinteren Lehnenteilrand 9 liegt. Die Bogenführung 17 entspricht einem Kreisbogenabschnitt, wobei der Mittelpunkt des dementsprechend zugeordneten Kreises in der imaginären Schwenkachse 19 liegt.
  • Bei einer Einstellung des Lehnenteils 4 gegenüber der Hutablage 11 für einen sauberen und gleichmäßigen Spaltverlauf zwischen den beiden Bauteilen wird das Lehnenteil 4 relativ zum Beschlagoberteil 12 entlang der Bogenführung 17 verlagert. Der obere, hintere Lehnenteilrand 9 bewegt sich dabei auf einem Kreisbogenabschnitt 21 eines Kreises um die imaginäre Schwenkachse 19 mit einem Kreisradius entsprechend dem Abstand zwischen der imaginären Schwenkachse 19 und dem oberen, hinteren Lehnenteilrand 9. Da dieser Kreisradius im Vergleich zum praktisch für einen Toleranzausgleich erforderlichen Einstellbereich 22 sehr groß ist, ist im Einstellbereich 22 die Kreisbogenkrümmung vernachlässigbar, so dass die Lehnenteilrandeinstellung praktisch entlang einer Kreistangente erfolgt. Da die imaginäre Schwenkachse 19 vertikal unterhalb des oberen, hinteren Lehnenteilrandes 9 liegt erfolgt die Lehnenteilrandeinstellung somit im Einstellbereich 22 in Fahrzeuglängsrichtung. Nach Beendigung der Einstellung wird das Lehnenteil 4 mittels einer Verschraubung 23 gegenüber dem Beschlagoberteil 12 fixiert.
  • Um alle gemäß dem Einstellbereich 22 möglichen Relativlagen zwischen dem Lehnenteil 4 und dem Beschlagoberteil 12 einfach fixieren zu können, sind am Beschlagoberteil zwei versetzt angeordnete Langlöcher 24 angeordnet. Dies ist der 3, die eine Vergrößerung eines Teilbereiches mit Blickrichtung A von 2 schematisch darstellt, zu entnehmen. Am Lehnenteil 4 ist jeweils eine den Langlöchern 24 zugeordnete Gewindebohrung 25 vorgesehen, in die durch das Langloch 24 nach der Einstellung des Lehnenteils 4 gegenüber dem Beschlagoberteil 12 eine Schraube (nicht dargestellt) jeweils zur Fixierung der eingestellten Relativlage einschraubbar ist.
  • Damit kann durch eine einfach ausbildbare Bogenführung 17 eine Einstellung zwischen dem Beschlagoberteil 12 und dem Lehnenteil 4 und somit eine Einstellung des oberen, hinteren Lehnenteilrandes 9 in Fahrzeuglängsrichtung bezüglich der Hutablage 11 durchgeführt werden.

Claims (8)

  1. Fondsitz (2, 3) eines Fahrzeugs mit einem Sitzteil und einem Lehnenteil (4, 5), welches unmittelbar oder mittelbar über wenigstens einen Beschlag mit der Fahrzeugstruktur verbindbar ist und welches im Einbauzustand eine zum Fahrzeugheck (8) gerichtete Lehnenneigung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Beschlag (12, 13) und dem Lehnenteil (4, 5) einstellbar und fixierbar durch eine Bogenführung (17) hergestellt ist, wobei das Bogenzentrum als imaginäre Schwenkachse (19) in Sitzquerrichtung verläuft und bezogen auf den Einbauzustand etwa vertikal unter dem oberen hinteren Lehnenteilrand (9, 10) liegt.
  2. Fondsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenführung (17) einem Kreisbogenabschnitt entspricht.
  3. Fondsitz nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenführung (17) in eine Richtung weist, die in etwa der Längserstreckung des Lehnenteils (4, 5) entspricht, wobei die imaginäre Schwenkachse (19) etwa in Sitzteilhöhe liegt.
  4. Fondsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschlag zweiteilig mit beidseitig des Lehnenteils (4, 5) angeordneten Beschlagoberteilen (12, 13) als Wangenteile ausgebildet ist, dass die Wangenteile (12, 13) aufeinanderzugerichtete U-Profilteile mit in deren Längsverlauf eingeformter Bogenform sind, und dass das Lehnenteil (4, 5) mit seitlichen, entsprechend bogenförmig ausgebildeten Randbereichen (18) formschlüssig zwischen die U-Profilteile (12, 13) zur Ausbildung der Bogenführung (17) einschiebbar und nach einer geeigneten Relativlageneinstellung fixierbar ist.
  5. Fondsitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Fixiervorrichtung am Wangenteil (12, 13) wenigstens ein Langloch (24) mit einem Verlauf entsprechend einem Einstellweg angebracht ist, wobei dem Langloch (24) eine Gewindebohrung (25) am Lehnenteil (4, 5) zugeordnet ist und die Relativlageneinstellung mittels einer Schraubenverbindung durch das Langloch (24) und die Gewindebohrung (25) fixierbar ist.
  6. Fondsitz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gegeneinander versetzte Langlöcher (24) jeweils an dem zur Sitzvorderseite weisenden U-Schenkel der U-Profilteile (12, 13) angeordnet sind.
  7. Fondsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzlehnenteil (4, 5) aus einem Kunststoffhohlteil besteht.
  8. Fondsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fondsitzanordnung (1) zwei nebeneinander liegende Fondsitze (2, 3) als Einzelsitze aufweist und die jeweiligen Beschläge (12, 13, 14, 15) an einem Sitzquerträger (16) angeordnet und verbunden sind.
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