CH272894A - Einrichtung zum Trocknen von Materialien mittels überhitzten Dampfes. - Google Patents

Einrichtung zum Trocknen von Materialien mittels überhitzten Dampfes.

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CH272894A
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Pluria Aktiebolaget
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Pluria Ab
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C7/00Heating or cooling textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/09Various apparatus for drying textiles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Einrichtung zum     Trocknen    von Materialien mittels überhitzten Dampfes.-    Die vorliegende     Erfindung        betrifft    eine  Einrichtung zum Trocknen von Materialien       mittels        überhitzten    Dampfes, die ein geschlos  senes     Umwälzsystem    aufweist mit     einem    Be  hälter für das zu trocknende Gut, ferner einen       Abschülder    für die     Abtrennung    der vom um  gewälzten Dampf mitgeführten     Flüssigkeit,

       eine     Umwälzvorrichtung    für den Dampf und  eine Leitung zum Abführen von beim     Trock-          nungsprozess        entwickeltem        überschüssigem     Dampf.  



  Handelt es sich um das Trocknen von Gar  nen und Geweben, so sind zweckmässig     rohr-          förmige        perforierte    Träger derart im Behälter       angeordnet,    dass umgewälzter Dampf auf den  Trägern     Windliches    zu trocknendes Gut von  aussen nach innen durchdringen     -und    durch       das    hohle Innere der Träger an deren offenem  Ende entweichen kann.

   Im Behälter kann       auch    ein perforierter Träger für das     zii    trock  nende Gut derart angeordnet sein, dass     um-          gewälzter    Dampf in einer     horizontalen    Schicht       auf    dem Träger     befindliches    zu trocknendes       Cxut    von oben nach unten durchströmen kann.  



  Um mit der     erfindungsgemässen        Einrich-          tung    loses     Fasermaterial,    wie Wall-,     Zellu-          lose-,        Zelllüoll-    oder andere     Textilfasern,          trocknen    zu     können,    kann der für das zu trock  nende Gut     bestimmte    Träger     ein    doppelwan  diger Zylinder sein,

   dessen innerer     Raum    am  einen Ende     verschlossen        ist    und     dessen    Wände       perforiert    sind, und der derart in den Behäl  ter eingesetzt ist, dass     umgewälzter    Dampf     in       Richtung von aussen nach innen durch den       zwischen    den     Zylinderwänden    gebildeten, zur       Aufnahme    des zu trocknenden Gutes dienen  den     Hohlraum        zirkulieren        kann.    Auch     kör-          niges    Material,

   besonders     Getreide,    chemische       Produkte,        Kies    und dergleichen, kann     mittels     einer solchen     Einrichtung    getrocknet werden.  



  An Hand der beiliegenden Zeichnung soll  der     Erfindungsgegenstand        beispielsweise    nä  her erläutert werden. Es zeigen       Fig.1    schematisch ,ein     erstes        Ausführungs-          beispiel.    zum Teil     im        Axialschnitt        durch    den  Behälter und       Fig.    2 eine Variante, z. B. gemäss     Fig.    1.  Gemäss der Zeichnung     ist    ein Behälter 1  für das zu trocknende Gut auf einem Ständer  2 angeordnet.

   Der Behälter 1     ist    durch die       Leitung    3 mit dem     Separator    4, der     einen          Flüssigkeitsablass    5 aufweist, dem     Kompressor     6 und der     Leitung    7 zu einem geschlossenen       Umlaufsystem        verbunden.    Von der     Leitung    7  zweigt eine Leitung 8     mit    einem Ventil 9 ab,  die zum Ablassen des beim     Trocknungsprozess     entwickelten     überschüssigen        Dampfes    aus -dem       System    dient.

   Zwecks     Ermöglichung    der Zu  führung von     Dampf,    Stickstoff oder andern  geeigneten     Medien    zum Verdrängen der bei       Betriebsbeginn        iin        System        befincllchen    Luft  ist eine mit der     Leitung    3     verbundene    Leitung  10 mit     einem    Ventil 11 vorgesehen.  



  Behälter und Leitungen weisen eine nicht  gezeichnete     gute        Wärmeisolierung    auf.      Der oder die Motoren, welche den Kom  pressor 6     antreiben,    sind     vollständig        uni          Dampfraum    angeordnet;

   sie     werden        also    nur  durch den rasch     zirkulierenden    Dampf ge  kühlt.     Auf    diese     Weise    erfolgt die zum Trock  nen notwendige     Überhitzung    des Dampfes  durch die     -Abwärme        einerseits    des     Kompres-          sors    6 und     anderseits        des        diesen    antreibenden       Motors.    Auch werden die     elektrischen    und       Reibiungsverluste        

  zur    Erwärmung     des        Trock-          nungsdampfes    ausgenutzt, wodurch mit der       Einrichtung        ein    hoher     Wirkimgsgmad.    und  eine hohe     Wirtschaftlichkeit    erzielt werden       können.     



  Mit     dieser        Einrichtung    lassen sich     also     gegenüber bekannten Einrichtungen     folgende     Vorteile erreichen:  1. Die     Trocknungszeit    kann unter     Umstän-          den    auf     die    Hälfte der bisher erforderlichen  herabgesetzt werden.  



  2. Infolge der     unter        Punkt    1.     erwähnten          Tatsache    kann die Zahl der     Trocknungsein-          heiten    in jedem besondern Fall unter Umstän  den auf weniger     als    die     Hälfte        herabgesetzt     werden.  



  3. Die üblichen     -Heizelemente        mir    Erhit  zung des     Trocknungsmittels    werden     überflüs-          sig.     



  4. Die Abtrennung von bei     Betriebsbeginn          alis    dem Gut ausgetriebener Flüssigkeit findet  gleichzeitig mit der     Trockniumg    selbst statt, so  dass     kein    Zentrifugieren, Absaugen oder der  gleichen vor     Beginn    des     Trocknens    erforder  lich ist.  



  Gemäss     Fig.1.    ist mit 12 ein doppelwandi  ger Zylinder bezeichnet,     dessen    äusserer Man  tel 13     und        innerer    Mantel 14 mit     Perforierun-          gen    versehen sind und der in den Behälter 1  so eingesetzt ist, dass sein     unterer        konischer     Teil 15 dicht in das     entsprechend    ausgebildete  Rohr 3 hineinragt.

   Der     Zylinder    12 ist mit  einem Deckel 16 versehen, der in seiner Mitte  einen nach oben ragenden,     hülsenförmigen     Teil     aufweist,    welcher     seinerseits    an seinem  obern Ende einen Ring 17     trägt.    Im obern       Teil    der     innern        Zyylindei-,v#Tand    14 ist eine mit  dieser     Wand    fest     verbundene    Scheibe 18 an  gebracht, die     eine    mit     Aussengewinde    ver-         sehene    Verlängerung 19 besitzt.

   Oberhalb des  Ringes 17 ist     auf    das     Aussengewinde    der Ver  längerung 19 eine Flügelmutter 20, 21 auf  geschraubt, die die Aufgabe hat, den Deckel  nach unten zu drücken. Im Raum zwischen  dem äussern     und        innern    Mantel 13 bzw. 14 des  Zylinders     liegt    das zu     troel-nende    Material.  Die     Zentrierung    des äussern Mantels 13 bezüg  lich der Behälterwand     erfolgt        durch    Distanz  ringe 22.

   Der im     System    umgewälzte     Trock-          xnmgsdampf    gelangt (durch     Pfeile    angedeu  tet) durch die     Leitring    7 in den     Ringraum          zwischen    der Behälterwand     -und    dem     äussern     Mantel 13 und     strömt    durch die     Perforierung     im Mantel 13 und     durch    das zu trocknende  Material, sowie die Perforierungen des     innern          3Iantels    14 in den     von    diesem Mantel um  schlossenen Raum,

   aus dem der Dampf durch  ,die Leitung 3 zum     Kompressor    zurückgeht.  



  Eine     Ausführungsvariante    zur beschriebe  nen Einrichtung zeigt     Fig.    2, in welcher     mit     23 ein zentrales Rohr bezeichnet     ist,    das an  seinem obern und     intern    Ende mit je einem  hohlen     ringförmigen    Halteorgan 24     bzw.    25  versehen ist, deren Hohlräume durch das Rohr  23 miteinander     verbunden    sind.

   Das untere  Halteorgan 25 ist nach     irrten    zu mit einem       konischen,        rohrförmigen    Ansatz 26 versehen,  der dicht in das     entspmechend    ausgebildete  Ende des     Rohres    3     hineinragt.        Zwischen    die  Halteorgane 24, 25 sind mehrere     rohrförmige,          mit    den Hohlräumen der Halteorgane     kommu-          nizierende    Träger 27 eingesetzt, von denen  nur einer     dargestellt    ist.

   Auf jeden der     per-          forierten    Träger 27     :sind    eine Anzahl Garn  spulen 28 aufgebracht, die durch Distanz  stücke 29, die auch     als        Dichtungsringe    wirken,  in     geringem    Abstand voneinander gehalten  werden.

   Der durch das Rohr 7 in den     Behälter     1 einströmende Dampf durchdringt die ein  zelnen Spulen 28 von aussen nach innen     und     gelangt durch die     Perforierungen    der Träger  27 in das     Innere    dieser Träger     und    von dort  über die     IIalteorgane    24     und    25 in das Rohr 3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Trocknen von Materia- lien mittels überhitzten Dampfes, gekenn- zeichnet -durch ein geschlossenes Umwälzsystem mit einem Behälter für das zu trocknende Gut, einen Abscheider für die Abtrennung der von dem inngewälzten Dampf mitgeführten Flüs sigkeit,
    eine Umwälzvorrichtung für den Dampf und eine Leitung zum Anlassen von beim Trocknungsprozess entwickeltem über- schüssigem Dampf.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Zuführleitung für Dampf zwecks Ermöglichung einer Verdrän gung der Luft aus dem Behälter vor Beginn des Trocknungsprozesses. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Behälter ein perforierter Träger für das zu trocknende Gut derart angeordnet ist, dass tongewälzter Dampf in einer horizontalen Schicht auf dem Träger befindliches zu trocknendes Gut von oben nach unten durchströmen kann.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch zum Trocknen von Garnen und Geweben, dadurch gekennzeichnet, dass rohrförmige perforierte Träger derart im Behälter angeordnet sind, dass inngewälzter Dampf auf den Trägern be findliches zu trocknendes Gut von aussen nach innen durchdringen und durch das hohle Innere der Träger an deren offenem Ende entweichen kann. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch zum Trocknen von losem Fasermaterial, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger für das zu trocknende Gut ein doppelwandiger Zylin der vorgesehen ist, dessen innerer Raum am einen Ende verschlossen ist und dessen Wände perforiert sind, und dass der Zylinder derart in den Behälter eingesetzt ist, da.ss inngewälz- ter Dampf in Richtung von aussen nach innen durch den zwischen den Zylinderwänden ge bildeten,
    zur Aufnahme des zii trocknenden Gutes dienenden Hohlraum zirkulieren kann.
CH272894D 1946-09-28 1947-12-18 Einrichtung zum Trocknen von Materialien mittels überhitzten Dampfes. CH272894A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0026896A1 (de) * 1979-10-04 1981-04-15 MEWA Mechanische Weberei Altstadt GmbH Verfahren zum Waschen, Spülen und anschliessenden Entwässern von Wäsche sowie Entwässerungsvorrichtung
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WO1989004392A1 (en) * 1987-11-12 1989-05-18 Thomas John Stubbing Method and apparatus for energy efficient drying

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