AT108409B - Verfahren zur Herstellung von Metallüberzügen auf Gegenständen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallüberzügen auf Gegenständen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen.

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AT108409B
AT108409B AT108409DA AT108409B AT 108409 B AT108409 B AT 108409B AT 108409D A AT108409D A AT 108409DA AT 108409 B AT108409 B AT 108409B
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Bohumil Jirotka
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Es ist bekannt. auf Aluminiumgegenstände einen hauchartigen Kunferüberzug zu bringen, auf dem ein stärkerer   Überzug von Nickel od. dgl.   dann galvanisch niedergeschlagen werden kann, ohne 
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Nach vorliegender Erfindung gelingtes, gleichfalls ohne vorherige Entfettung und ohne   Anwendung   des elektrischen Stromes, aber auch ohne Benutzung   der giftigen und im Betriebe zu allerlei Unzuträglich-   keiten führenden Zyankaliverbindungen, einen brauchbaren Metallüberzug auf Aluminium zu erhalten. wenn man für das Bad ausser den zyanfreien Kupfersalzen z. B.   Kupfersulfat, Kaliumkarbonat   und Kaliumbikarbonat verwendet. Diese Salze   können   zum Teil durch die entsprechenden des Natriums ersetzt werden. 



   Der   allein   in Gegenwart der Alkalikarbonate erhaltene Kupferniederschlag besitzt eine dunkle Farbe. 



  Einen vollkommen blanken und reinen metallischen Niederschlag erhält man, wenn man dem Bade oxydierende Stoffe, insbesondere   Kaliumbichromat einigerma#en brauchbar ist auch Wasserstoff-     superoxyd-zusetzt.   



   Ein Bad, das sich im   Gebrauche gut   bewährt hat, enthält auf   2'5     !   Flüssigkeit 25 g   kristallisiertes   
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 Statt Kaliumkarbonat und Natriumbikarbonat kann auch eine entsprechend grössere Menge von Kaliumbikarbonat allein genommen werden. 



   In diesem Bade kann nun das Kupfersulfat durch   äquivalente Mengen   anderer wasserlöslicher anorganischer Salze von Schwermetallen ersetzt werden, wobei direkt, also auch ohne vorherige Aufbringung einer Kupferschicht, ein festhaftender Niedersehlag erhalten wird. 



   So ist es   möglich,   unter Verwendung der Sulfate des Nickels und Kobalts, des Mangans, Eisens, 
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 zuerst blank, nimmt dann aber bei längerem Kochen die dunkle Farbe an, die vom sogenannten oxydierten Silber bekannt ist. 



   Bei Verwendung von Goldchlorid wird ohne Verwendung von oxydierenden Mitteln ein glänzender hellgelber Überzug erhalten, bei Verwendung von solchen ein   rötliche.   Gold und Silber ziehen schon aus verdünnteren Lösungen auf. Die zuletzt genannten Niederschläge sind vor dem Abwaschen in der Wärme einzutrocknen, wenn sie in Bädern ohne Zusatz von Kaliumbichromat hergestellt wurden. 



   Mit Zinn gelingt es, bei   Verwendung von Zinnchlorid, durch einige Minuten währende   Behandlung 
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 werden. 



   An Stelle von Gegenständen aus reinem Aluminium können auch solche, die Aluminiumlegierungen enthalten, z. B. Duraluminium, Verwendung finden ; doch sind die Bäder für letzteres konzentrierter zu wählen als für Weichaluminium. 



   Die nach dem beschriebenen einfachen und bequemen Verfahren erhaltenen   Metallüberzüge   erweitern das Anwendungsgebiet des Aluminiums. Da   Aluminiumgegenstände   in der hier beschriebenen, so einfachen Weise, z. B. mit einem   Überzug von Nickel   oder Silber, versehen werden können, so lassen sich die   mannigf altigsten Gebrauehsgegenstände für   den Haushalt gewinnen, die in Aussehen und Haltbarkeit wertvolleren Metallwaren nahe kommen, die aber, entsprechend dem geringeren Preise des Aluminiums, viel billiger sein können. Der Kobaltüberzug kann z. B. an Stelle eines grauen Lackes auf Auto-und   Flugzeugchassis   gebracht werden, der   Chromüberzug   auf Gefässe, die chemischen Angriffen ausgesetzt sind, usw. 



   Dass so einfache und billige'Salzmischungen brauchbare Bäder liefern würden, war um so weniger zu erwarten, als im D. R. P. Nr. 392598 ausdrücklich bemerkt ist, dass eine Abweichung von der dort gegebenen Badzusammensetzung nur in sehr geringen Grenzen möglich wäre. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren   zur Herstellung vonMetallüberzügen   auf Gegenständen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen durch Eintauchen in eine   heisse alkalische Metallsalzlösung, dadurch gekennzeichnet,   dass die   Aluminiumgegenstände   in einem Bade behandelt werden, das zyanfreie Salze des Kupfers, Nickels, Kobalts und Zinks, des Mangans, Eisens und des dreiwertigen Chroms, des Bleies, Wismuts, Silbers, Goldes und Zinns und ausserdem nur noch Kaliumbikarbonat und Kaliumkarbonat allein oder im Gemisch mit den entsprechenden Salzen des Natriums enthält. 
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AT108409D 1925-01-22 1926-01-22 Verfahren zur Herstellung von Metallüberzügen auf Gegenständen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen. AT108409B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0090435A1 (de) * 1982-02-18 1983-10-05 Eltech Systems Corporation Elektroplattierverfahren

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EP0090435A1 (de) * 1982-02-18 1983-10-05 Eltech Systems Corporation Elektroplattierverfahren

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