DE801730C - Drehlager fuer Klappbruecken - Google Patents

Drehlager fuer Klappbruecken

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Publication number
DE801730C
DE801730C DEP22849A DEP0022849A DE801730C DE 801730 C DE801730 C DE 801730C DE P22849 A DEP22849 A DE P22849A DE P0022849 A DEP0022849 A DE P0022849A DE 801730 C DE801730 C DE 801730C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
rotation
pivot bearing
bridge
bearing
Prior art date
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Expired
Application number
DEP22849A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dipl-Ing Eidamshaus
Hans Dipl-Ing Eppinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Oberhausen AG filed Critical Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE801730C publication Critical patent/DE801730C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/06Bascule bridges; Roller bascule bridges, e.g. of Scherzer type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Drehlager für Klappbrücken
    Bei I,#l:il)pbriickcii finit fester Drehachse wird
    liätifig die Forderung gestellt, da( das Drehlager
    bei geschlossener Brücke entlastet wird, damit es
    keine :ins der Verkehrslast herrührenden Lager-
    re2tktionen und Stüte aufzunehmen 11m. Zu diesem
    Zweck wird außer dein Drehlager ein besonderes
    Verkehrslager angeordnet, <fas bei geschlossener
    Brücke alle vertikalen lasten aufnimmt.
    Es sind bereits \'orrichttnMen zum selbsttätigen
    Entlasten der T>rehacllse bei KlaplOrücken bekatuit,
    z. l3. federnde <><ler \-erschieliliche Lagerschalen,
    Führung des Drehzapfens in einem Langloch us\\-.
    Die I)ekannten Einrichttulgen haben jedoch den
    Nachteil, daß 1\ährcud der Entlastung des Dreh-
    lagers ein ein\\andfrcier Laufsitz nicht gegeben
    ist; hierdurch ist ciiie zu\cl-liissige Schmierung un-
    iniiglicll.
    Die Erfindung liczwmkt. eine neuartige EinSch-
    ttlllg "/.t1111 5@111#ttatlg@ll 1:iltlastcii der Drehachse bei
    Itlapl>1>rückei finit besonderem Verkehrslager zti
    schatten, wodurch die Nachteile der bekannten Ein-
    richtungen vermieden \\-erden. Das Wesen der Er-
    lindung besteht darin, (1a1.1 die Drehachse des fest
    gelagerten Urelilagers in bestimmten Grenzen tim
    eine besondere Kippachse derart beweglich geführt
    ist, daß <las Drehlager beim Schließen der Brücke
    von vertikalen Kräften selbsttätig entlastet wird;
    das wird <ladurcli erreicht, daß das Drehlager aus
    eirein fest mit der Auflagerbank oder einem ent-
    sprechwU1t anderen Unterbau verbundenen Unter-
    teil tuid einem an diesem mittels Kippachse an-
    gelenkten Oberteil besteht, der die Drehachse des
    über <las \'erl;elirsl.iger hebelarmartig liiiiatisra:;en-
    den @ilapl>enendes trägt und von diesem bei ge-
    schlosseiieni "Zustand der Brücke in leicht ange-
    hoberer Stellung gehalten und beim Offnen der
    Brücke auf den Unterteil gedrückt wird.
    Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeich-
    nung an Hand von drei Ausführungsbeispielen
    \viedergegeben. und zwar zeigen
    Abb. i die neue Drehlagerkonstruktion ini entlasteten Zustand in Seitenansicht, Alb. 2 und 3 Ausführungsbeispiele mit konstruktiven Besonderheiten gegenüber der Ausführung gemäß Abb. i, ebenfalls in Seitenansicht.
  • Auf der Zeichnung stellt i den Hauptträger der Brückenklappe dar, dessen festes Ende bei gesclilossener Brücke durch das als Gleitlager ausgebildete Verkehrslager 2 unterstützt wird. Das Unterteil 3 des Drehlagers, das mit der Auflagerbank .@ fest verbunden ist, trägt die feste Kippaclise 5 tiud den Anschlag 6 zur Begrenzung der Kippbewegung. 7 ist das Drehlageroberteil, das entweder die Drehachse 8 oder die zugehörige 1,agerschale aufnimmt. Das überkragende Ende i' des Klappen-Hauptträgers i nimmt sinngemäß die Lagerschale oder die Drehachse 8 auf. Das be- schriebene Drehlager wirkt folgendermaßen: Bei geschlossener Brücke ruht die Brückenklappe i auf dem Verkehrslager 2, das in diesem Zustand die auftretenden vertikalen Lagerdrücke und Steiße aufnimmt. Das von der Kippachse 5 abgelegene freie Ende des Drehlageroberteils 7 ist uni ein geringes IN.laß angehoben, so daß Oberteil 7 und Unterteil 3 den kleinen Winkel x einschließen. lii dieser Stellung ist die Drehachse 8 von vertikaleei Kräfteei entlastet.
  • Beim Offnen der Brücke wälzt sich die Klappe i zunächst auf dem Balligen Unterteil des Verkehrslagers 2 ab, wobei sein Berührungspunkt .l1 der Monientalpol für die Bewegung der Drehachse 8 ist. Gleichzeitig bewegt sich die Drehachse 8 aber auch kreisförmig um die Kippachse 5, und zwar uni ein Maß, das dem kleinen Kippwinkel a entspricht. Dabei macht sich die Kinematik dieser Beweguni; die Tatsache zunutze, daß die beiden Bewegungsbahnen der Drehachse 8 innerhalb eines kurzen Bahnabschnittes, der dem Kippwinkel a, entspricht, praktisch zur Deckung kommen. Die auftretenden Abweichungen liegen innerhalb des üblicherweise für solche Lager gewählten Lagerspiels. In dem Augenblick, in welchem der Winkel a gleich Null wird, setzt das Oberteil 7 des Drehlagers auf dessen Unterteil 3 auf. Das Drehlager als Ganzes übernimmt jetzt wie ein festes Lager alle Auflagerreaktionen aus ständiger Last und Wind, und die Klappe i beginnt sich vom Verkehrslager 2 abzulieben. Die weitere Bewegung der Klappe i bis zur vollständigen Öffnung hat die Drehachse 8 zum .Mittelpunkt.
  • Beim Schließen der Brücke erfolgen die geschilderten Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge. Kurz vor Erreichen der Verkehrslage setzt die Klappe i zuerst auf dem Verkehrslager 2 auf, und auf dem letzten Teil des Weges bis zum Aufsetzen des freien Klappenendes wird das Oberteil 7 des Drehlagers um die Kippachse 5 gedreht und wieder angehoben; die Drehachse wird damit selbsttätig entlastet. Die Verkehrslager übernehmen nun wieder alle vertikalen Kräfte und Stöße. Durch die Art der Ausbildung des Drehlagers ist dieses imstande, auch Horizontalkräfte Brems- und Beschleunigungskräfte) aufzunehmen.
  • Gegenüber der Konstruktion nach All>. t zeigt die Abb. 2 eine Ausführung mit der baulichen Besonderheit, daß das Oberteil des Drehlagers mittelbar über einen im Punkt 9 angreifenden Lenker io mit dein Unterteil 3 verbunden ist. Dadurch wird erreicht, daß die Kippachse 5, die Drehachse 8 und dex' Punkt .1l beliebige Lagen zueinander einnehmen können. Ferner sind bei diesem Ausführungsbeispiel zwei Anschläge 6 zur Begrenzung der Bewegung der Drehachse vorgesehen. lin übrigen zeigt diese Ausführung die gleichen baulichen Einzelheiten und im wesentlichen dieselbe 1Virkungsweise wie das Drehlager gemäß Abb. r.
  • Die Ausführung in :Al>1i.3 unterscheidet sich gegenüber der Ausführung gemäß Abb. 2 dadurch, daß die Kippachse 5 gleichzeitig die Funktion eines Anschlages übernimmt. Dieser Anschlag wird durch die durchgehende Kippachse 5 selbst gebildet, unter die ein entsprechender Ansatz 7' des Oberteils 7 greift. Die übrigen baulichen Einzelheiten und die Wirkungsweise dieses Drehlagers entsprechen den Ausführungen gemäß Alb. i und 2.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Klappbrücke mit getrenntem Drehlager und Verkehrslager, dadurch gekennzeichnet, daß (las Drehlager aus einem fest mit der Auflagerbank (.f) oder einem entsprechenden anderen Unterbau verbundenen Unterteil (3) und einem an diesem mittels Kippachse (5) angelenkten Oberteil (7) besteht, der die Drehachse (8) des über das Verkehrslager (2) hebelarniartig hinausragenden Klappenendes (i') trägt und von diesem bei geschlossenem Zustand der Brücke in leicht angehobenci- Stellung gehalten und beine Öffnen der Brücke auf den Vaterteil (3) gedruckt wird. a. Klappbrücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Drehachse (8) tragende Oberteil (7) des Drehlagers unmittelbar auf der Kippachse (5) gelagert ist, wobei der Berührungspunkt (:LT) des Verkehrslagers (2), die Kippachse (5) und die Drehachse (8) bei geschlossener Brücke nahezu auf einer Geraden liegen (Abb. i). 3. Klappbrücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (8) mittelbar, z. B. über einen Lenker (io), um die Kippachse (5) beweglich geführt ist (Abb. 2, 3). q.. Klappbrücke nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Drehachse (8) durch Anschläge (6) begrenzt ist. 5. Klappbrücke nach Anspruch i und .4, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Kippachse (5) gleichzeitig als Anschlag zur Begrenzung der Bewegung der Drehachse (8) dient (Abb. 3).
DEP22849A 1948-11-27 1948-11-27 Drehlager fuer Klappbruecken Expired DE801730C (de)

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DEP22849A DE801730C (de) 1948-11-27 1948-11-27 Drehlager fuer Klappbruecken

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DE801730C true DE801730C (de) 1951-01-22

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ID=7368919

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DEP22849A Expired DE801730C (de) 1948-11-27 1948-11-27 Drehlager fuer Klappbruecken

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DE (1) DE801730C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4332118A (en) * 1978-08-29 1982-06-01 A-Betong Ab Method and support for angularly adjusting a building element
EP1323865A3 (de) * 2001-12-21 2004-01-14 Arnulf Stog Ausgleichskonstruktion

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4332118A (en) * 1978-08-29 1982-06-01 A-Betong Ab Method and support for angularly adjusting a building element
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