DE188579C - - Google Patents

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DE188579C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/12Filling matches into boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7Ba. GRUPPE
in STOCKHOLM.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ineinanderschieben von Zündholzschachteln, bei welcher von mehreren nebeneinander liegenden Längsreihen von Innenschachteln eine Querreihe nach der anderen von einer Anzahl gleichlaufender Rinnen abgeliefert und auf einmal mittels eines breiten Kolbens in eine gleiche Anzahl der entsprechenden Außenschachteln hineingeschoben werden, die
ίο aus einem mitten vor den Rinnen vorgesehenen Behälter mittels eines zweiten breiten Kolbens herausgeschoben werden. Nach dem Zusammenschieben gleiten die Schachteln, eine Querreihe nach der anderen, längs einer beweglichen schiefen Ebene auf eine tiefer liegende Rinne oder einen Tisch hinab, wo sie, auf, den Kopf gestellt, in größerer Zahl zusammengeschoben werden, um gemeinschaftlich, z. B. mittels einer -untergeschobenen Platte, abgehoben und nach der Füllmaschine befördert zu werden.
Das intermittierendeDurchlassen der Innenschachteln, Reihe für Reihe, aus den Rinnen vermitteln Sperrhaken bekannter Anordnung, die in die Rinnen hineingreifen und die Vorwärtsbewegung der Schachteln verhindern, bis sie durch einen Hebel oder dergl. aus'den Rinnen zurückgezogen werden. Da aber die Schachteln sehr leicht sind und daher in den Rinnen stecken bleiben, auch wenn diese abschüssig sind, während es wichtig ist, daß das Vorschieben der Schachteln nicht unterbrochen wird, so wird nach der Erfindung mittels einer Reibungrsrolle ein Druck auf die Schachteln ausgeübt, der sie vorschiebt. Ferner sind zwei Sperrhaken an jeder Rinne vorgesehen, die an verschiedenen Punkten der Rinne liegen und derart abwechselnd wirken, daß, wenn der erste Haken die Schachteln losläßt, der andere ein Hindernis bildet, welches die Schachteln nur eine gewisse Strecke vorrücken läßt und verhütet, daß von den losgelassenen Schachteln mehr als eine Reihe vorwärts geschoben wird.
Die Zeichnungen veranschaulichen die Ma- 4-5 schine in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 im Grundriß und in Fig. 3 im Längsschnitt. Fig. 4 zeigt die zum Vorschieben und Ineinanderschieben der Schachteln dienenden Teile in anderer Stellung als Fig. 3, und Fig. 5 zeigt die Lage der Schachteln, nachdem sie die schiefe Ebene hinabgeglitten sind.
In einer gewissen Höhe- über dem Maschinentische sind die Rinnen 1, 1 für die Innenschachteln angeordnet, die in ihrer Längsrichtung, eine dicht hinter· der anderen, in der Rinne vorwärts gleiten. Die Rinnen sind nur durch dünne Zwischenwände 2 voneinander getrennt, damit alle zusammen eine möglichst geringe Breite einnehmen und somit leicht mit der Hand von dem Tische 2* aus gefüllt werden können. In der Nähe dieses Tisches können die Rinnen an den Enden etwas erweitert sein und weiter voneinander liegen, um den Eintritt der Schachteln zu erleichtern. Die Rinnen senken sich vorn in einer geraden oder wenig gekrümmten Neigung auf den Maschinentisch 3 hinab. Für den oberen geraden
Teil der Rinnen dient als beweglicher, stetig vorschreitender Boden ein endloser, alien Rinnen gemeinsamer breiter Riemen 4, der von der Gewichtrolle 5 gespannt gehalten \vird. An dem abschüssigen Teile der Rinnen ist dagegen ein fester Blechboden 6 angeordnet, der nicht ganz bis auf den Tisch hinabreicht, um dem Kolben 22 Platz zu lassen; über jeder Rinne ist eine Leiste oder Schiene 7 angebracht, die als Deckel dient und die Schachteln daran hindert, aus der Rinne herauszufallen. Die Zwischenwände 2 sind einerseits an dem Boden 6, andererseits an einem in der Nähe des Tisches gelegenen Blech befestigt. In jeder Rinne schreitet also, von dem Riemen 4 mitgenommen, eine Reihe Innenschachteln vorwärts. Außerdem wirkt noch auf die Schachteln eine über den Rinnen gelagerte Vorschubrolle 8, die mit leichtem Druck auf den Schachteln ruht. Wenn sich wegen der an dem Vorderende der Rinnen befindlichen Sperr- und A'orschubvorrichtung·, die, wie oben gesagt, eine Querreihe Schachteln nach der anderen vorschiebt, die Schachteln nicht vorwärts bewegen können, so gleitet die Rolle auf den Schachteln. Allerdings herrscht dann ein stärkerer Druck zwischen den einzelnen Schachteln, aber die Schienen 7 verhindern doch, daß sie aus der Rinne herausgeschleudert werden. Der Riemen 4 erhält seine Bewegung durch die Kette 9 von der Welle 10, und die Rolle 8 wird durch das Zahngetriebe 11 von der Welle der einen Riemenrolle angetrieben.
Der Sperr- und Durchlaßmechanismus besteht aus einer Querstange 12, die an zwei auf Achse 13 sitzenden, langsam schwingenden Armen 14 befestigt ist. Von der Stange 12 führt nach jeder Rinne ein etwas über dem unteren Ende der Rinne gelegener Haken 15 abwärts. Ferner sind an der Stange 12 zwei dem Maschinentisch zu gerichtete Arme 16 befestigt, welche eine Querstange 17 tragen. Auf dieser sitzen zu beiden Seiten jeder Rinne zwei Haken 18, die etwa in derselben Höhe wie der Maschinentisch unterhalb des Punktes liegen, wo der Rinnenboden 6 aufhört. Die Entfernung des Hakens 15 von den zugehörigen Haken 18 ist etwas größer als die Länge einer Innenschachtel. Die Haken sperren die Schachteln abwechselnd in der Weise, daß bei gesenkter Stellung der Haken, d. h. wenn die Arme 14 nach rechts, d. h. abwärts geschwungen sind, die zweitvorderste Schachtelreihe an den Haken 15 hängt, und zwar eine Schachtel an jedem Haken (Fig. 4), während gleichzeitig die Haken 18 sich unter der Ebene der Tischplatte befinden und daher das Vorschieben der auf dem Tisch liegenden Innenschachteln nicht verhindern. Wenn alsdann die Arme 14 links aufwärts schwingen, versperren zuerst die Haken 18 den Schachteln den Weg, worauf die aufwärts gehenden Haken 15 die jetzt abwärts gleitenden Schachteln loslassen, bis sie vor den Haken 18 stehen bleiben. Bei der nächsten Abwärtsbewegung geben die Haken 18 den Weg wieder frei; ehe dies aber vollständig geschehen ist, sind die Haken 15 in die Schachteln der zweiten Schachtelquerreihe eingetreten. Wenn die Haken 18 den Schachteln den Weg ganz freigegeben haben, rückt die erste Schachtelreihe in die in Fig. 4 gezeigte Lage vor, während die nächste an den Haken 15 hängen bleibt, gegen die nun auch die folgenden Schachteln sich stützen.
Die Arme 14 bilden das eine Ende eines auf Achse 13 sitzenden Winkelhebels, dessen zweiter mit einer Rolle versehener Arm 19 auf einer Hubscheibe 20 gleitet. Diese Scheibe 20 sitzt auf der Welle 10, die durch eine Übersetzung mit der Hauptwelle 21 in Verbindung steht. Während die zweite Schachtelreihe an den Haken 15 hängt, wird die vorhergehende in die Außenschachteln geschoben. Dies wird von den beiden einander zugekehrten und in derselben Ebene gelegenen wagerechten Kolben 22 und 23 bewirkt, von denen jener die Innenschachteln und dieser die Außenschachteln vorschiebt und beim Zusammenschieben stützt.
Die Außenschachteln liegen im Behälter 24 in Reihen aufeinander und der Kolben 23 schiebt die ganze untere Reihe vor, da er dieselbe Breite hat wie der Behälter. Bei diesem Vorschieben wird jede der Außenschachteln schließlich mit dem Vorderende auf vier dünne, ein Viereck bildende Blätter öder Federn 25,26 gesteckt, von denen die beiden seitlichen 25 die verlängerten, geteilten und etwas auseinander gespreizten Enden der Scheidewände 2 bilden, während von den Blättern 26 das obere an einem Querstück 27* und das untere am Maschinentische befestigt ist.
Die beiden Kolben bewegen sich gleichzeitig gegeneinander, der eine schiebt dabei die Außenschachteln und der andere die Innenschachteln vor sich her, der Kolben für die Außenschachtel eilt dabei so viel vor, daß die Außenschachteln auf die Rinnenenden, d. h. auf die Federvierecke 25, 26 gesteckt werden, bevor die in diesen vorwärts geschobenen Innenschachteln die äußersten Enden der Rinnen oder Federn erreicht haben. Nachdem die Außenschachteln über die Federn gesteckt sind, steht der Außenschachtelkolben still und .bildet eine Gegenstütze für die Außenschachteln, während der Innenschachtelkolben weiter vorwärts geht, bis die Innenschachteln ganz in die Außenschachteln eingeschoben sind. Darauf geht der Außen-
schachtelkolben zurück, um den zusammengeschobenen Schachteln Platz zu machen, während der Innenschachtelkolben noch weiter vorgeht und mittels einer an ihm befestigten und zwischen den Seitenfedern 25 und den unteren Federn 26 gelegenen dünnen Leiste 22* die Schachteln von den Federn 25, 26 ab- und auf die Platte 27 hinüberschiebt.
Der Kolben 22, der mit Einschnitten versehen ist, damit er nicht gegen die Scheidewände 2 und 25 anstößt, erhält seine Bewegung vom Hebel 28 und der Exzenterstange 29; der Kolben 23 erhält seine Bewegung von dem auf Achse 13 sitzenden Winkelhebel 40, der von einer Nutenscheibe 41 der Welle 10 gesteuert wird.
Die kleine, umklappbare Platte 27 läßt die zusammengeschobenen Schachteln auf eine niedrigere Platte 30 gleiten (Fig. 3 und 5), welche den Boden einer weiten, zum Vorschieben der Schachtelreihe dienenden Rinne bildet. Die Platte 27 ist um Zapfen 31 drehbar und wird in der durch volle Linien (Fig. 4) angegebenen Lage mittels des einen Armes des Winkelhebels 32 gehalten, gegen den sie infolge ihres Gewichtes (einer Feder oder dergl.) mit dem Winkelteile 33 drückt.
Die Schachteln fallen jedoch nicht sofort
■ auf den Boden 30, sondern erst auf den längs desselben beweglichen Kolben 34 und von hier auf den Boden 30 in folgender Weise. Wenn sich die Platte 27 in die punktierte Lage (Fig. 5) dreht, indem eine Hubscheibe 35 der Welle 10 auf den Winkelhebel 32 wirkt, so gleiten die Schachteln abwärts und stellen sich in der punktierten Lage α auf den vorgeschobenen. Kolben 34. Dieser hat an der Oberseite eine kleine winkelförmige Vertiefung, in welche der Schachtelrand eintritt (Fig. 5). Der Kolben bewegt sich darauf nach rechts zurück. Dabei stellen sich die Schachteln wegen der Stütze gegen den Rand der Platte 27 aufrecht und fallen, da die Platte 27 sie hindert, an der rückläufigen Bewegung des Kolbens teilzunehmen, von dem Kolben herab und auf den Boden der Rinne 30, wo sie in der Lage b stehen bleiben. Der Kolben 34 geht darauf wieder vor, schiebt die Schachteln auf dem Boden 30 vor sich her und bleibt schließlich in der vorderen, in Fig. 5 gezeigten Lage stehen, um von der Platte 27, die sich unterdessen gehoben und eine neue Schachtelreihe erhalten hat, diese in Empfang zu nehmen. Der Kolben 34 ist mit dem Hebei 28 mittels der Stange 37 verbunden und wird mit diesem bewegt.
Man kann auch bei zurückgezogenem Kolben 34 die Schachteln über die Platte 27 auf den Boden 30 gleiten und dann den Kolben 34 vorwärts gehen und die Schachteln vorschie- 60 ben lassen. Auf dem Boden 30 bilden die Schachteln sowohl der Länge als der Breite nach regelmäßige Reihen und somit einen breiten Strang und können daher leicht heraufgeholt werden, wenn man von dem äußeren 65 Ende her einen Blechbehälter oder dergl. auf dem Boden der Rinne unter die Schachteln .schiebt.
Die Maschine läßt sich auch mit der Füllmaschine verbinden, in welche die Schachteln dann unmittelbar hineinwandern. Auch können mit der Maschine Schachteln beliebiger Art, nicht nur Streichholzschachteln, ineinander geschoben werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Ineinanderschieben von Zündholz- und ähnlichen Schachteln, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise unter Anwendung einer Sperrvorrichtung auf einer schiefen Ebene intermittierend zugeführten Innenschachteln mittels eines breiten Kolbens in eine Anzahl gegenüberstehender Außenschach-
. teln gedrückt werden, welche reihenweise mittels eines gemeinsamen Kolbens aus ihrem Behälter über eine sämtlichen Schachteln einer Reihe gemeinsame Tragplatte vorgeschoben worden sind, worauf die Tragplatte umgekippt wird und die nach unten gerutschten, auf den Kopf gestellten Schachteln mittels eines weiteren Kolbens nach außen abgeschoben werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den einzelnen Kolben zum Vorschieben der Innenschachteln Anschläge (22^) angebracht sind, welche die Schachteln nach dem Ineinanderschieben auf die Kippplatte befördern;
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer einem die Reihe der Innenschachteln in der Führungsrinne in bekannter Weise sperrenden Organ (15) ein zweiter Sperrhaken (18) für jede Rinne an einem anderen Punkt derselben angebracht ist und mit dem ersteren (15) abwechselnd wirkt, so daß beim Wechsel die, z. B. noch mittels einer Vorschubrolle (8), heranbewegten Schachteln sich nur eine bestimmte Strecke längs der Rinne verschieben können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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