DE1482177B - Heuwerbungsmaschine - Google Patents

Heuwerbungsmaschine

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DE1482177B
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Pending
Application number
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English (en)
Inventor
Cornells van der Zug LeIy (Schweiz)
Original Assignee
Patent Concern N.V., Willemstad, Curacao (Niederländische Antiiienj

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Description

Die Erfindung betrifft eine Heuwerbungsmaschine, in deren Gestell mindestens ein umlaufend angetriebenes Rechwerkzeug gelagert ist, dessen Zinken sich auf einem Teil ihrer Umlaufbahn nach hinten bewegen, und das teilweise von einer Führung für das Erntegut umgeben ist.
Bei einer bekannten Heuwerbungsmaschine dieser Art (deutsche Patentschrift 823 963) ist die Führung für das Erntegut derart ausgebildet und angeordnet, daß dem von den Zinken mitgenommenen und nach hinten abgeschleuderten Erntegut eine bestimmte Richtung erteilt wird. Diese Führung ist daher als Leitblech ausgebildet und der nach hinten, in Abwurf richtung verlaufenden Bewegungsbahn der Zinken zugeordnet.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, die Führung für das Erntegut derart auszubilden, daß von den Zinken des Rechwerkzeuges zu weit mitgenommenes Erntegut nicht in falscher Riehst tung abgeworfen wird, sondern über in die nach hinten gerichtete Bewegungsbahn der Zinken gelangt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß sich die Führung für das Erntegut bis in den Bereich unterhalb des Rechwerkzeuges und entlang jenes Teiles der Umlaufbahn der Zinken erstreckt, auf der sich diese nach vorn bewegen.
Infolge dieser Ausbildung und Anordnung der Führung kann das Heu oder Gras, das nicht rechtzeitig von den Zinken des Rechwerkzeuges abgeschleudert worden ist, nicht auf der nach vorne verlaufenden Umlaufbahn der Zinken nach unten abfallen, sondern es wird so weit mitgenommen, daß es aus der nach hinten gerichteten Bewegungsbahn der Zinken endgültig abgeschleudert werden kann.
Die Führung kann als Platte ausgebildet sein, sie kann aber auch aus Stäben bestehen. Werden Stäbe verwendet, so ist es zweckmäßig, diese aus Federstahl herzustellen, so daß die bei der Berührung mit dem Erntegut leicht federnd ausweichen können.
Um auch ein seitliches Abschleudern des von den Zinken zu weit mitgenommenen Erntegutes zu verhindern, sind in Weiterbildung der erfindungsgemäßen Heuwerbungsmaschine zur seitlichen Führung des Erntegutes zusätzliche Führungen vorgesehen, deren
stehende Führungsflächen in den Bereich hinter den Rechwerkzeugen ragen.
Die Führungen sind besonders gut für eine Heuwerbungsmaschine geeignet, bei der in an sich bekannter Weise das Rechwerkzeug um eine zur Horizontalen geneigte Drehachse rotierbar ist und die freien Enden der Zinken in einer zum Boden nach vorne geneigten Ebene liegen; bei einer solchen Heuwerbungsmaschine ist der unterhalb der Zinken und im Bereich der nach vorne gerichteten Umlaufbahn der Zinken liegende Teil der Führung ebenfalls nach vorne zum Boden geneigt und erstreckt sich nach hinten bis in die Nähe des höchsten Punktes der von den Zinkenenden beschriebenen Bahn. Dadurch ist sichergestellt, daß bei einer solchen als Kreiselzetter oder Kreiselzettwender arbeitenden Maschine das Heu oder Gras an den höchsten Punkten der Umlaufbahnen der Zinken abgeworfen wird. Es ist bei dieser Ausbildung der Maschine besonders zweckmäßig, wenn sich die Führung vom Umfang des Rechwerkzeuges aus bis in die Nähe von dessen Drehachse erstreckt. Dadurch kann auch bei steil angestelltem Rechwerkzeug kein Erntegut in unerwünschter Weise nach unten abfallen. Zweckmäßig ist bei dieser Ausführungsform die Führung als Kreissektorplatte mit einem Umfangswinkel von vorzugsweise 90° ausgebildet, und der Mittelpunkt des Sektors liegt in der Nähe der Drehachse des Rechwerkzeuges.
Die Führung kann in an sich bekannter Weise mit einem stehenden Rand versehen sein, so daß das Heu oder Gras auf der nach vorne gerichteten Umlaufbahn der Zinken nicht nach außen abgeschleudert werden kann.
Wenn die Heuwerbungsmaschine in an sich bekannter Weise zwei zusammenwirkende Rechwerkzeuge aufweist, die gegensinnig angetrieben sind, also als Kreiselzettwender arbeitet, ist unterhalb jedes Rechwerkzeuges eine Führung angeordnet.
Als Rechwerkzeug kann auch in an sich bekannter Weise eine um eine horizontale Drehachse drehbare Trommel vorgesehen sein; bei einer derartigen, als Trommelwender arbeitenden Maschine verläuft die erfindungsgemäße Führung teilweise konzentrisch zur Drehachse, um das Abfallen von Heu oder Gras auf der nach vorne gerichteten Umlaufbahn der Zinken zu verhindern. Besteht diese Führung aus Stäben, so ist es zweckmäßig, wenn diese sich teilweise zwischen den Bewegungsbahnen der Trommelzinken erstrekken. Die Stäbe wirken dann für die freien Enden der Zinken als Abstreifer.
Bei Verwendung der Führung für einen Trommelwender soll das Ende des Führungsgliedes in Draufsicht etwa in der Mitte zwischen der Drehachse der Trommel und der Rückseite der von den Trommelzinken durchlaufenen Bahn liegen, so daß die Trommelzinken in der Nähe des Bodens frei umlaufen und das Erntegut vollständig erfassen können. Die Stäbe sind bei Verwendung zusammen mit einer Trommel zweckmäßig an Führungen befestigt, deren stehende Führungsflächen in den Bereich hinter der Trommel ragen. Diese Führungen ermöglichen das Ziehen von Schwaden mit dem Trommelwender.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Heuwerbungsmaschine nach der Erfindung,
Fig.2 eine Seitenansicht der Maschine nach Fig.l,
F i g. 3 eine Draufsicht auf einen Trommelwender mit Führungen,
F i g. 4 eine Seitenansicht des Trommelwenders nach F i g. 3,
F i g. 5 eine Draufsicht auf eine Heuwerbungsmaschine mit vier paarweise zusammenarbeitenden Rechwerkzeugen und zwei Führungen,
F i g. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 5,
F i g. 7 eine teilweise Draufsicht auf eine Heuwerbungsmaschine mit einer anderen Ausbildung der Führungen,
F i g. 8 einen Schnitt durch die Maschine nach F i g. 7 entsprechend der Darstellung in F i g. 6.
An dem Gestell der in Fig.l dargestellten Heuwerbungsmaschine ist ein Getriebekasten 1 angeordnet. Beiderseits des in der Mitte liegenden Getriebekastens sind zueinander fluchtende Rahmenbalken 2 und 3 angeordnet. An den Enden der Rahmenbalken 2 und 3 sind Getriebekästen 4 bzw. 5 befestigt. Die Antriebswellen 6 dieser Getriebe tragen Rechwerkzeuge 7 bzw. 8. Jedes Rechwerkzeug hat vier radiale Träger 9, die im Drehsinn um 90° gegeneinander versetzt sind. An den Trägern sind je zwei Federstahl-Zinken 10 und 11 befestigt.
An den Rahmenbalken 2 und 3 ist über nach oben bzw. nach unten verlaufende Streben 12, 13 bzw. 14, 16 ein Anschlußglied 16 für die Verbindung des Gerätes mit der Hebevorrichtung eines Schleppers 17 angebracht.
Die Rechwerkzeuge können von der Zapfwelle des Schleppers aus angetrieben werden, die über eine Zwischenwelle mit der Antriebswelle 18 des Getriebes 1 zu kuppeln ist. Die Welle 18 ist mit den Rechwerkzeugen über in den Getriebekasten 1,4 und 5 untergebrachte Zahnradgetriebe und über Zwischenwellen gekuppelt, die in den Rahmenbalken 2 und 3 gelagert sind.
Unterhalb jedes Rechwerkzeuges ist eine zu seiner Drehachse senkrechte Platte 19 bzw. 20 an der Welle 6 befestigt. Der Umfangswinkel der sektorförmigen Platten beträgt 90°. Eine gerade Seitenkante der Platte verläuft, in Draufsicht in Fahrtrichtung,,; während die andere Seitenkante zur Fahrtrichtung'1 senkrecht ist. Die Platten ragen nur geringfügig in den Raum zwischen den beiden Drehachsen der Rechwerkzeuge.
Der Abstand zwischen der Vorderkante der Platte und der Drehachse des zugehörigen Rechwerkzeuges beträgt etwa ein Zehntel des größten Durchmessers des Rechwerkzeuges. Der Abstand zwischen der Drehachse und der in der Fahrtrichtung verlaufenden Seitenkante der Platte beträgt etwa die Hälfte des Abstandes, der in Draufsicht zwischen der Drehachse und der quer zur Fahrtrichtung liegenden Seitenkante vorhanden ist. Jede Platte ist an ihrer gekrümmten runden Seite mit einer stehenden Seitenwand 21 versehen, deren Höhe von der Vorderkante der Platte aus nach hinten allmählich zunimmt.
An die Seitenwände 21 schließen in Höhe der Plattenlängskanten stehende Platten 22 und 23 an, die sich nach hinten erstrecken. Die Platten 22,23 verlaufen nach unten schräg zueinander und nehmen in der Höhe nach hinten allmählich ab.
Die Heuwerbungsmaschine wird in Richtung des Pfeiles A gezogen. Die Rechwerkzeuge 7 und 8 werden gegenläufig im Drehsinn B bzw. C angetrieben, derart, daß sich die jeweils vorderen Zinken der bei-
den Rechwerkzeuge in Richtung zueinander bewegen. Infolge der zum Boden geneigten Lage der Drehachsen der Rechwerkzeuge haben die jeweils vorderen Zinkenpaare den geringsten Bodenabstand. Das Erntegut wird von den Zinken mitgeführt und zwischen den beiden Rechwerkzeugen nach hinten geschleudert. Es kommt dabei mit den beiden Platten 22 und 23 in Berührung, die das aufgenommene Heu oder Gras derart führen, daß es zu einem Schwaden abgelegt wird, dessen Breite kleiner ist als die Arbeitsbreite der Maschine.
Falls das von den Zinken erfaßte Gut nicht vollständig nach hinten abgeworfen wird, also z. B. an den Zinken hängenbleibt, wird das mitgeführte Gut über die Führungen bildenden Platten 19 und 20 nach vorne geführt, wobei sich die Zinken über die Platten von ihrer höchsten Lage nach unten bewegen. Dieses Erntegut wird daher wieder in den vorderen Bereich der Rechwerkzeuge geführt und von dort aus nach hinten geschleudert. Die Platten 19 und 20 verhindern, daß das Erntegut in dem von den Platten abgedeckten Sektor von den Zinken abfällt und daher nicht wieder ergriffen werden könnte, weil die Maschine inzwischen weiterbewegt wurde.
An dem Gestell der in Fig.3 dargestellten Heuwerbungsmaschine ist ein Getriebekasten 24 gelagert und beiderseits an fluchtrecht zueinander liegenden Rahmenbalken 25 und 26 befestigt. An den Voneinander abgekehrten Enden der Rahmenbalken 25 und 26 sind zu diesen senkrechte Rahmenbalken 27 bzw. 28 befestigt. An den Rahmenbalken 27 und 28 ist die Achse einer Trommel 29 gelagert. Die Trommel 29 enthält eine Anzahl parallel zur Trommelachse verlaufender Zinkenträger 31, die durch radiale Träger 30 an der Trommelachse befestigt sind. Auf den Zinkenträgern sind Zinken 32 befestigt.
An dem Gestell ist mit Hilfe von waagerecht verlaufenden Streben 33 und schräg aufwärts verlaufenden Streben 34 ein Anschlußglied 35 befestigt zum Anbau des Trommelwenders an die Hebevorrichtung eines Schleppers 36.
Die in dem Gestell gelagerte Trommel 29 kann von der Zapfwelle des Schleppers aus angetrieben werden über eine Gelenkwelle, die mit der Antriebswelle 37 des in dem Kasten 24 untergebrachten Getriebes zu kuppeln ist. Die Welle 37 ist über das Zahnradgetriebe und eine im Rahmenbalken 26 gelagerte Welle sowie einen im Rahmenbalken 28 gelagerten Kettenoder Riemenantrieb mit der Trommel 29 gekuppelt.
Die Trommel 29 ist von einer Haube 29 A abgedeckt. An der Innenwandung der Haube sind nach innen ragende Platten 38 und 39 befestigt, die schraubenlinienförmig zur Drehachse der Trommel verlaufen. Die Platten tragen Stifte 40, die durch Ausnehmungen der Haube geführt sind. Die Stifte 40 sind durch Querstifte 41 gehalten, nach deren Herausziehen die Platten leicht abgenommen werden können.
An der Rückseite der Haube sind Führungen 42 A angeordnet, die mehrfach abgewinkelt sind, so daß Platten 42, 43 und 44 gebildet werden. Die Platte 42 erstreckt sich in Verlängerung der Haube Und bildet in Seitenansicht einen Winkel von etwa 45° mit der Horizontalen. Die rückwärtige Kante der Platte 42 verläuft in Draufsicht unter einem Winkel von etwa 15° zur Richtung der Trommel-Drehachse. Der an den nach unten abgewinkelten Teil 43 anschließende Teil 44 verläuft etwas schräg nach vorne. Die Höhe der rückwärtigen Fläche 43 nimmt in Richtung auf die in Rückansicht rechte Seite der Trommel allmählich zu. Der Winkel zwischen der sich an den Teil 44 anschließenden Kante der Platte 43 und der Drehachse der Trommel beträgt in Draufsicht etwa 10°.
Die Platte 44 ist derart angeordnet, daß sie eine zur Drehachse der Trommel senkrechte, vertikale Ebene längs einer horizontalen Linie schneidet. In Rückansicht verläuft die Platte 43 von einer Seite der Trommel aus schräg nach unten und schließt einen Winkel
ίο von etwa 20° mit der Horizontalen ein. Die der Trommel zugekehrte Kante der Platte liegt in Seitenansicht konzentrisch zur Drehachse der Trommel. An diesem Plattenrand ist eine Anzahl Federstahl-Stäbe 45 befestigt, die je in einer zur Drehachse senkrechten Ebene liegen. In Seitenansicht sind die Zinken von der Platte in Drehrichtung der Trommel abgebogen, so daß sie zur Drehachse annähernd konzentrisch sind. Die Zinken 32 greifen bei ihrem Umlauf zwischen die Stäbe. Die Stäbe erstrecken sich unterhalb der Trommel, und
ao die freien Enden der Stäbe liegen in Draufsicht auf einer zur Drehachse parallelen Geraden, die etwa in der Mitte zwischen der Drehachse der Trommel und dem größten Trommeldurchmesser liegt.
Die Maschine wird in Richtung des Pfeiles D gezogen und die Trommel 29 in Richtung des Pfeiles E angetrieben. Die Maschine arbeitet also als Überkopf-Trommelwender. Ein Teil des Erntegutes kommt mit den Platten 38 und 39 in Berührung, die ihm eine in Rückansicht der Maschine nach rechts gerichtete Bewegung erteilen. Anschließend kommt das Erntegut mit der Führung 42 bis 44 in Berührung und wird derart seitlich geführt, daß es zu einem Schwaden abgelegt wird, dessen Breite geringer ist als die Arbeitsbreite des Trommelwenders. Etwa an den Zinken 32 hängengebliebenes Gut wird von den an der Platte 44 befestigten Führungs-Stäben 45 derart gehalten^ daß es von den Zinken wieder nach vorne mitgeführt und von dort über die Trommel nach hinten geschleudert wird.
Der in den F i g. 5 und 6 dargestellte Kreiselzettwender enthält einen Rahmenbalken 46, an dessen beiden Enden je ein Zahnradkasten 47 bzw. 48 befestigt ist. Die Zahnradkästen 49 und 50, die in Seiten*! ansicht schräg unterhalb der Kästen 47 und 48 liegen, sind drehbar und mit Verriegelungsstiften 51 in mehreren Lagen feststellbar mit den Zahnradkästen 47 bzw. 48 verbunden. Beiderseits jedes der Zahnradkästen 49 und 50 sind miteinander fluchtende Rahmenbalken 52 und 53 bzw. 54 und 55 befestigt. An den Enden der Rahmenbalken 52 und 53 sind Zahnradkästen 56 und 57 und an den Enden der Rahmenbalken 54 und 55 sind Zahnradkästen 58 bzw. 59 befestigt. In den Zahnradkästen 56 bis 59 sind Achsen 60 gelagert, die sich in der Arbeitslage der Maschine schräg aufwärts erstrecken und einen Winkel von 45° mit der Horizontalen einschließen.
Um die Achsen 60 sind Rechwerkzeuge 61, 62, 63 und 64 drehbar. Jedes Rechwerkzeug enthält vier Speichen 65, an deren Enden federnde Zinken 66 befestigt sind. An den nach unten ragenden Enden der Achsen 60 sind Buchsen 67 befestigt, die Stangen 68 tragen, an denen unterhalb der Rechwerkzeuge befindliche Laufräder 69 gelagert sind. An dem Zahnradkasten 49 sind nach vorne gerichtete Stützen 70 befestigt, zwischen denen das Ende eines Zugarmes 71, um einen Querbolzen 72 schwenkbar gelagert ist.
An dem Zugarm ist ein Bügel 73 befestigt, in dem
eine zum Querbolzen 72 parallele Achse 74 liegt. An
der Achse 74 ist eine Gewindebuchse 75 befestigt, in der eine Spindel 76 geführt ist, deren unteres Ende schwenkbar mit der Stütze 70 verbunden ist.
Den beiden Rechwerkzeugen 61, 62 bzw. 63, 64 ist je eine Führung zugeordnet, die spiegelbildlich gleich ausgebildet sind.
An dem Träger für die Rechwerkzeuge 61 und 62, der durch die Zahnradkästen 49, 56 und 57 und die Rahmenbalken 52 und 53 gebildet ist, ist eine zu den Drehachsen der Rechwerkzeuge senkrechte, über den Rechwerkzeugen liegende Platte 79 befestigt. Die Vorderkante der Platte 79 erstreckt sich von dem Zahnradkasten 56 parallel zur Längsrichtung des Trägers bis zum Zahnradkasten 57. An der außenliegenden Seitenkante der Platte 79 ist eine senkrecht nach unten verlaufende Platte 80 befestigt, die konzentrisch zu der in dem Zahnradkasten 56 angeordneten Achse 60 verläuft. Die Platte 80 erstreckt sich von der Vorderkante der Platte 79 aus bis zu einem U-förmigen Bügel 81. An einem Ende des oberen Schenkels des Bügels 81 ist ein Stift 82 befestigt, der in einer am Zahnradkasten 56 befestigten Stütze 83 liegt, während das horizontal abgewinkelte Ende des unteren Schenkels des Bügels 81 zwischen zwei an der Tragstange 68 des Laufrades 69 befestigten Zungen 84 liegt, mit denen er durch einen Verriegelungsstift 85 verbunden ist (Fig. 6). Das von der gekrümmten Platte 80 abgewandte Ende der Platte 79 ist in ähnlicher Weise mittels eines Bügels 86 an dem Zahnradkasten 57 und an der mit diesem Zahnradkasten verbundenen Stange 68 befestigt (F i g. 8). Die Platte 79 erstreckt sich bis zum Bügel 86.
Die Rückseite der Platte 79 hat eine zu den Rahmenbalken 52 und 53 parallele Kante, deren Lange gleich dem Abstand zwischen den beiden in den Zahnradkasten 56 und 57 befindlichen Achsen 60 ist. Die in Rückansicht zwischen den Achsen 60 liegende, zu den Rahmenbalken 52 und 53 parallele Kante der Platte 79 geht in nach vorne im Winkel von etwa 15° abgeschrägte Kanten 87 und 88 über.
Die Kanten 87 und 88 erstrecken sich bis zu den Bügeln 81 bzw. 86 und schließen an die gekrümmte Oberkante der Platte 79 an, an der die Platte 80 befestigt ist. An den Bügeln 81 und 86 sind Laschen 89 befestigt, in denen parallel zu den Achsen 60 verlaufende Achsen 90 gelagert sind. Die Achsen 90 tragen Laschen 91, welche die Verbindung zwischen den Achsen 90 und zur Platte 79 senkrechten Platten 92 herstellen. An den nach oben über die Platte 79 ragenden Enden der Achsen 90 sind Arme 93 befestigt. In der Platte 79 sind Löcher 94 vorgesehen, so daß jede Platte 92 in verschiedenen Lagen gehaltert werden kann. Hierfür ist ein Verriegelungsstift 95 vorgesehen.
Nahe einem Ende der zu den Rahmenbalken 52 und 53 parallelen Kante der Platte 79 ist eine sektorförmige Platte 96 befestigt, und am anderen Ende der Platte 79 ist ein Lager 97 befestigt, das mit einem Lager 100 ein Scharnier für eine Platte 99 bildet, die um die Achse 98 des Scharniers schwenkbar ist. Eine zweite, in der Platte 96 gelagerte Achse 101 ist mit einem an der Platte 99 befestigten Arm 102 verbunden. Die Platte 99 kann mit einem Riegelbolzen 103 in verschiedenen Schwenklagen festgestellt werden. Hierfür sind in der Platte 96 mehrere Bohrungen 104 vorgesehen.
Wie F i g. 6 zeigt, ist die um die miteinander fluchtenden Achsen 98 und 101 verstellbare Platte 99 an ihrer Rückseite im Winkel von etwa 30° nach unten abgebogen. An dem unteren Rand der Platte 80 ist eine zur Platte 79 parallele Platte 105 befestigt (Fig.5), deren Vorderkante zu den Rahmenbalken 52 und 53 parallel verläuft und in derselben Ebene wie die Achsen 60 liegt. Die Platte 105 hat dieselbe Form wie der über ihr liegende Teil der Platte 79. Am unteren Teil des Bügels 86 ist eine Platte 106 befestigt, deren rückwärtige Kante parallel zu der Kante 87 der Platte 79 verläuft. Die parallel zur Platte 79 liegende Platte 106 erstreckt sich zwischen dem Bügel 86 und einer senkrechten Ebene durch die im Zahnradkasten 57 gelagerte Achse 60, und ihre Vorderkante fluchtet mit der Vorderkante der Platte 105.
In dem Zahnradkasten 47 ist eine Welle 107 gelagert, die mit einer im Rahmenbalken 46 gelagerten Welle 108 gekuppelt ist. Über die mit einer Schlepperzapfwelle zu verbindende Welle 107 und die Welle 106 sowie in den Rahmenbalken 52 bis 55 gelagerte Wellen und die zugehörigen Getriebe werden die Rechwerkzeuge angetrieben.
Die Maschine wird in Richtung A gefahren, und die Rechwerkzeuge werden in Richtung der Pfeile B, C, D und E gegensinnig angetrieben.
Da die Zinken der Rechwerkzeuge, in Fahrtrichtung gesehen, auf dem vorderen Teil ihrer Umlaufbahn mit dem Erntegut in Berührung kommen, wird dieses zwischen den Rechwerkzeugen jedes Paares 61, 62 bzw. 63, 64 durchgezogen und nach hinten gegen die Platten 92 und 99 geworfen und von diesen auf je einen Geländestreifen geführt, der schmäler ist als die Arbeitsbreite der beiden zusammenarbeitenden Rechwerkzeuge.
Das Ablegen des Erntegutes kann durch die Stellung der Platten beeinflußt werden. Die Platte 79 bildet eine Führung für das Erntegut und verhindert, daß das Heu oder Gras weit nach oben geschleudert wird und aus dem Bereich der Platten 92 und 99 gelangen könnte. Etwa an den Zinken der Rechwerkzeuge hängengebliebenes Heu oder Gras wird auf den Platten 105 und 106 entlang wieder nach vorne mitgenommen, so daß es wieder in den Bereich der Rechwerkzeuge gelangt und dann nach hinten geworfen werden kann. ;,';
Nach dem Entfernen der Verriegelungsstifte 83 und 85 können Führungen abgenommen werden, so daß das Erntegut hinter der Maschine ausgebreitet werden kann.
Zur Umstellung der Maschine in eine Transportlage werden die Träger um etwa 90° gegenüber dem Rahmenbalken 1 geschwenkt, so daß die Maschine wier ein zweiachsiger Wagen gefahren werden kann.
Die in den F i g. 7 und 8 dargestellte Ausführungsform entspricht im wesentlichen der in den F i g. 5 und 6 dargestellten Maschine. An Stelle der Platten 105 und 106 sind hier jedoch Platten 109 und 110 vorgesehen, die durch eine zwischen ihnen liegende und einstückig mit ihnen ausgebildete Platte 111 verbunden sind. Die Platte 111 erstreckt sich parallel zu den Platten 109 und 110 und liegt niedriger als die Platten 109 und 110. Auf der Platte 111 sind mehrere lotrecht angeordnete, in Draufsicht zum Rahmenbalken 46 senkrecht Rippen 112 befestigt. Außerdem sind die vorderen Enden der Platten 109 und 111 im Winkel von etwa 180° nach unten abgebogen. Die Rippen 112 ergeben eine bessere Führung des Erntegutes, während die abgebogenen Vorderseiten der Platten 109 bis 111 die Gefahr vermindern, daß Erntegut an diesen Plattenrändern haftenbleibt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
209 543/76

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Heuwerbungsmaschine, in deren Gestell mindestens ein umlaufend angetriebenes Rechwerkzeug gelagert ist, dessen Zinken sich auf einem Teil ihrer Umlaufbahn nach hinten bewegen, und das teilweise von einer Führung für das Erntegut umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Führung für das Erntegut (19, 20; 42 bis 45) bis in den Bereich unterhalb des Rechwerkzeuges (7,8; 29) und entlang jenes Teiles der Umlaufbahn der Zinken (10; 32) erstreckt, auf der sich diese nach vorn bewegen.
2. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung als Platte (19, 20) ausgebildet ist.
3. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung aus Stäben (45) besteht.
4. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (45) aus Federstahl hergestellt sind.
5. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur seitlichen Führung des Erntegutes zusätzliche Führungen (22, 23, 42 bis 44) vorgesehen sind, deren stehende Führungsflächen in den Bereich hinter den Rechwerkzeugen ragen.
6. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise das Rechwerkzeug (7,8) um eine zur Horizontalen geneigte Drehachse rotierbar ist und die freien Enden der Zinken (10, 11) in einer zum Boden nach vorne geneigten Ebene liegen und daß der unterhalb der Zinken und im Bereich der nach vorne gerichteten Umlaufbahn der Zinken (10, 11) liegende Teil der Führung (19, 20) ebenfalls nach vorne zum Boden geneigt ist und sich nach hinten bis in die Nähe des höchsten Punktes der von den Zinkenenden beschriebenen Bahn erstreckt.
7. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Führung (19, 20) von dem Umfang des Rechwerkzeuges (7, 8) aus bis in die Nähe von dessen Drehachse (6) erstreckt.
8. Heuwerbungsmaschine nach Ansprüche oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (19, 20) als Kreissektorplatte mit einem Umfangswinkel von vorzugsweise 90° ausgebildet ist und daß der Mittelpunkt des Sektors in der Nähe der Drehachse (6) des Rechwerkzeuges (7,8) liegt.
9. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (19, 20) in an sich bekannter Weise mit einem stehenden Rand (21) versehen ist.
10. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise zwei zusammenwirkende Rechwerkzeuge (7,8) vorgesehen sind, die gegensinnig angetrieben sind, und daß unterhalb jedes Rechwerkzeuges eine Führung (19, 20) angeordnet ist.
11. Heuwerbungsmaschine nach einem der An-Sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise als Rechwerkzeug eine um eine horizontale Drehachse drehbare Trommel (29) vorgesehen ist und daß die Führung (44) teilweise konzentrisch zur Drehachse verläuft.
12. Heuwerbungsmaschine nach den Ansprüchen 3 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Stäbe (45) der Führung teilweise zwischen den Bewegungsbahnen der Trommelzinken (32) erstrecken.
13. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Führungsgliedes (44) in Draufsicht etwa in der Mitte zwischen der Drehachse der Trommel und der Rückseite der von den Trommelzinken (32) durchlaufenen Bahn liegt.
14. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (45) an Führungen (42 bis 44) befestigt sind, deren stehende Führungsflächen in den Bereich hinter der Trommel ragen.

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