DE1033326B - Messbereichumschalter fuer Strommesser mit mehreren Messbereichen - Google Patents

Messbereichumschalter fuer Strommesser mit mehreren Messbereichen

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Publication number
DE1033326B
DE1033326B DES43889A DES0043889A DE1033326B DE 1033326 B DE1033326 B DE 1033326B DE S43889 A DES43889 A DE S43889A DE S0043889 A DES0043889 A DE S0043889A DE 1033326 B DE1033326 B DE 1033326B
Authority
DE
Germany
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contact
measuring
capacitors
parallel
coils
Prior art date
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Pending
Application number
DES43889A
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English (en)
Inventor
Heinz Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R15/00Details of measuring arrangements of the types provided for in groups G01R17/00 - G01R29/00, G01R33/00 - G01R33/26 or G01R35/00
    • G01R15/002Switches for altering the measuring range or for multitesters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Meßbereichumschalter für Strommesser mit mehreren Meßbereichen Strommesser mit einer Umschaltung der Meßwerkspulen für verschiedene Meßbereiche sind bekamt. fusliesondere bei Dreheisenstrommessern ist im allgemeinen nur ein ziemlich enger Frequenzbereich ausnutzbar. Um diesen Bereich zu erweitern, ist es l>ekannt, die Kompensation des Frequenzeinflusses auf die Strommessung durch zwischen den Anschlußklemmen geschaltete Kondensatoren zu erreichen.
  • Die Parallelschaltung von Kondensatoren ist aber nicht mit einem einzigen Kondensator zu erreichen, weil je nach der Meßl)ereichschaltung, die benutzt wird. die parallel zu schaltende Kapazität einen anderen Wert hat. nei Strommesser für mehrere Meßbereiche bei einem Meßlgereichumscllalter und mit zu den Stromspulen parallel oder in Reihe schaltbaren Kondenatoren vorzugsweise Dreheisenstrommesser, sind erfiii<lungsgemäß die Kondensatoren mit dem Meßhereichumschalter satzweise derart umschaltbar, daß iiei in Reihe geschalteten Spulen die Kondensatoren kurzgeschlossen während sie hei parallel geschalteten Spulen oder Spulengruppen wirksam sind.
  • Die Verwendung von Kondensatoren im Nebenschluß zu einer Strommeßspule, um dadurch den Fre-(luenzeinfluß zu vermindern. ist an sich bekannt. Doch liegt die Schwierigkeit, die durch die Erfindung überwunden wird. darin. daß die zur Frequenzkompensation zu benutzenden Kondensatoren in Abhängigkeit von der Schaltung der Stromspule verschieden sein müssen. Die richtige Schaltung der Kondensatoren soll zudem durch den gleichen Umschalter erfolge. der auch zur Umschaltung der Meßbereiche dient. Dadurch werden Fehlschaltungen der Kondensatoren mit Sicherheit ausgeschlossen.
  • Bei der neuen Anordnung hat man den Vorteil. daß für die Umschaltung der Kondensatoren keine zusätzlichten Schaltkontakte benötigt werden. Dies ist von erheblicher Bedeutung, wenn zur Umschaltung Drehschalter benutzt werden. da diese für die Umschaltung der Spulen mehrere Kontaktbänke erfordern. so daß zusätzliche Kontaktbällke für die Umschaltung der fQondeiisatoren einen erheblichen Raum- und Materialaufwand bedeutell würden.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigen Fig. 1. 2 und 3 die herstellbaren Schaltungen und Fig. 4 die Schaltanordnung, mit deren Hilfe diese Schaltungen herstellbar sind.
  • In Fig. 4 sind vier Paar Halbspulen gezeichnet welche die Spulen T. Tl, IIT uiid INr hilden. P1 und P2 sind die Anschlußklemmen des Meßgerätes. Die Anordnullg besitzt sechs auf einer Achse angeordnete [)rehschalter A bis F. In der Schaltstellung 1. wenn also sämtliche Drebschalter auf dem ersten Kontakt stehen. verläuft der Stromkreis von P1 über die Spule I, den Drehschalterkontakt A1, die Spule IV, den Drehschalterkontakt Dt, über den Drehschalter C1 und die Spule III und von dort über den Drehschalter B1 über die Spule II zur Klemme P2. Es ist also dabei die Schaltung hergestellt, die in Fig. 1 dargestellt ist.
  • Sämtliche Spulen liegen in Reihe in der Reihenfolge I, IV, III, II. Zu den Kontakten 1 der Drehschalter A und B liegt je ein Kondensator c2 und ei parallel. Durch die Schließung der Kontakte 1 sind diese beiden Kondensatoren kurzgeschlossen. Das gleiche gilt für den Kondensator c1, der durch den Kontakt C1 und durch den Kontakt D1 kurzgeschlossen wird. Die Kapazitäten sind also sämtlich unwirksam.
  • Wenn die Drehschalter X, B C und D in die eine Schaltstellung weitergedreht werden, stehen sie auf Kontakt 3. Der Stromkreis verläuft dann von P1 über die Spule I, den Drehschalterkontakt A3, die Spule IV, über den Drehschalterkontakt D3 und P2, andererseits von P1 über C3 und die Spule III sowie den Kontakt B3 und die Spule II ebenfalls zu P2. Es liegen also die in Reihe geschalteten Spulen I und IV einerseits und III und II andererseits einander parallel.
  • Da die Drebkontakte 4 und B in der Kontaktstellung 3 geschlossen sind. sind wiederum die Kondensatoren c2 und c2 kurzgeschlossen. Aber über die geschlossenen Kontakte C3 und D3 der Drehschalter C und D ist der Kondensator c1 eingeschaltet, und zwar liegt die linke Seite des Kondensatorbelags C1 an der Klemme, und der rechte Kondensatorbelag an der Klemme P2. Diese Schaltung ist dargestellt in Fig. 2.
  • Die Kondensatoren c2 und c3 sind dahei kurzgeschlossen, und der Kondensator c1 ist über die Schaltkontakte C3 und D3 der Klemme P und P2 verbunden.
  • Den parallel geschalteten Spulenpaaren I und IV bzw.
  • III und II liegt der Kondensatorc, parallel. Außerdem ist festzuhalten, daß der Durchflutungssinn der Spulen 1 und IV bzw. III und II sich gegenüber Fig. 1 nicht geändert hat. Es ist vielmehr das Spulenpaar III und II dem Spulenpaar I und IV derart parallel geschaltet, daß der Kraftfluß von P1 nach P2 für die Spulen die gleiche Richtung behalten hat.
  • Durch Weiterdrehen der Kontakte, B, C, D, E und P wird der fünfte Kontakt erreicht. Dadurch ergibt sich dann, daß der Stromweg jetzt von P1 über die Spule I nach P2 hergestellt ist. Ferner der Stromweg von P1 über E5 und die Spule IV und den Kontakt D5 ist ebenfalls von P1 nach P2 verbunden. Von P1 geht ferner über C5 ein Strom über die Spule III und von dort aus über P5 zum Punkts2. Ebenfalls von P1 aus geht ein Strom über den Kontakt B5 und die Spule II nach P2, d. h., sämtliche vier Spulen werden in der gleichen Durchflutungsrichtung alle parallel zueinander durchflossen von P1 nach P2. Da der fünfte Kontakt auf dem Drehschalter=4 nicht mehr mit dem Kondensator c2 verbunden ist, bleibt der Kondensator c2 offen, so daß seine Kapazität c2 über den Kontakt A5 an P2 liegt und über den geschlossenen Kontakt E5 an P1 liegt. Der Kondensator c2 liegt also der SpuleI parallel. Der Kondensator c, liegt über C5 an P1 und über D5 an P2. Dadurch liegt der Kondensator e1 parallel zur Spule IV. Der Kondensator C3 liegt über Kontakt B5 an der KlemmePi und über Kondensator F5 an P2.
  • Das Ergebnis ist in Fig. 3 dargestellt. Die Kondensatoren c2 und c, und C3 liegen parallel zu den Meßwerkspulen an den Klemmens, und P2.
  • Die drei verschiedenen Schaltstellungen in den Fig. 1, 2 und 3 ändern den Meßbereich im Verhältnis 1 :2 :4. Um die in den schematischen Bildern 1 bis 3 gezeigten Umschaltungen durchzuführen, ist z. B. ein Drehschalter mit sechs Kontaktsätzen A, B, C, D, E, F vorgesehen. Diese Kontaktsätze lassen sich durch eine Brücke verbinden, die jeweils zu einem der einzelnen Kontakte mit den Ordnungszahlen 1, 3, 5, 7 den Kontaktschluß herstellen kann. Die Meßwerkspulen I, II, III und IV sind in Fig. 4 übereinstimmend mit Fig. 1 bezeichnet. Alle Kontaktsätze werden durch einen Drehschalter mit einer gemeinsamen Achse bedient, so daß die Kontaktbrücken bei jedem Kontaktsatz stets untereinander gleiche Stellungen haben.
  • Die Umschaltung der Kondensatoren benötigt außerdem keine zusätzlichen Kontakte, sondern die Kondensatoren werden, wie gezeichnet, beispielsweise der Kontaktsatz :/4 dem Kondensator e2 und der Kontaktsatz B dem Kondensator C3, parallel geschaltet, und außerdem liegt parallel zu den Kontaktsätzen C und D der Kondensator cl. Durch diese Schaltung lassen sich die Umschaltungen bewirken, die in den Fig. 1 bis 3 erläutert sind.
  • Den Kontaktsätzen A bis D mit den Schaltstellungen 1, 3, 5 entsprechen die Kontakte 1, 2, 3 und 4 in den Schaltskizzen Fig. 1 bis Fig. 3. Die Kontakte 1 E und 4F in Fig. 3 entsprechen den Kontaktsätzen E und F in Fig. 4. Die Schaltstellung 7 der Kontaktsätze E bis F sind für die Kurzschließung der Klemmen vorgesehen.
  • PATENTANSpRCHE: 1. Strommesser für mehrere Meßbereiche mit Meßbereichumschalter, vorzugsweise Dreheisenstrommesser mit zu den Stromspulen parallel oder in Reihe schaltbaren Kondensatoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren mit dem Meßbereichumschalter satzweise derart umschaltbar sind, daß bei in Reihe geschalteten Spulen die Kondensatoren kurzgeschlossen, während sie bei parallel geschalteten Spulen oder Spulengruppen wirksam sind.

Claims (1)

  1. 2. Strommesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede aus der Reihenschaltung aller Meßwerkspulen entwickelbare teilweise oder vollständige Parallelschaltung je ein parallel schaltbarer Kondensator vorgesehen ist.
    3. Strommesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei vier umschaltbaren Meßwerkspulen drei Kondensatoren, je einer zwischen zwei Meßwerkspulen, vorgesehen sind.
    4. Strommesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Umschaltung ein Umschalter mit sechs Kontaktsätzen vorgesehen ist und daß zwei Kondensatoren je einem Kontaktsatz parallel liegen, während der dritte Kondensator parallel zu zwei anderen Kontaktsätzen liegt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 760 038.
DES43889A 1955-05-11 1955-05-11 Messbereichumschalter fuer Strommesser mit mehreren Messbereichen Pending DE1033326B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760038C (de) * 1940-08-09 1954-06-08 Siemens & Halske A G Anordnung zum Verringern des auf Eisenverluste zurueckzufuehrenden Frequenzfehlers bei Strommessern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760038C (de) * 1940-08-09 1954-06-08 Siemens & Halske A G Anordnung zum Verringern des auf Eisenverluste zurueckzufuehrenden Frequenzfehlers bei Strommessern

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