DE10051323A1 - Abschleppstange - Google Patents

Abschleppstange

Info

Publication number
DE10051323A1
DE10051323A1 DE2000151323 DE10051323A DE10051323A1 DE 10051323 A1 DE10051323 A1 DE 10051323A1 DE 2000151323 DE2000151323 DE 2000151323 DE 10051323 A DE10051323 A DE 10051323A DE 10051323 A1 DE10051323 A1 DE 10051323A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tow bar
elements
snap connection
connecting pin
recess
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2000151323
Other languages
English (en)
Other versions
DE10051323B4 (de
Inventor
Hans Herrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seeger GmbH
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2000151323 priority Critical patent/DE10051323B4/de
Publication of DE10051323A1 publication Critical patent/DE10051323A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10051323B4 publication Critical patent/DE10051323B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/14Draw-gear or towing devices characterised by their type
    • B60D1/145Draw-gear or towing devices characterised by their type consisting of an elongated single bar or tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Abstract

Es wird eine Abschleppstange für Kraftfahrzeuge, mit an deren Enden vorgesehenen Kopplungseinrichtungen zur Anbringung der Abschleppstange am schleppenden und am gezogenen Kraftfahrzeug, mit mindestens zwei Elementen, die über eine Schnappverbindung miteinander verbindbar sind, vorgeschlagen. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass der Querschnitt der Elemente (3, 5) zumindest im Bereich der Schnappverbindung (7) im Wesentlichen rund ist, dass in ein Element (3) ein im Wesentlichen runder Verbindungsstift (23) einsteckbar ist, dessen Außendurchmesser so gewählt ist, dass er in das andere Element (5) einführbar ist, dass die Wandung des einen Elements (3) im Bereich der Schnappverbindung (7) mindestens einen Vorsprung (37) und die Wandung des anderen Elements (5) mindestens eine entsprechende Ausnehmung aufweist, die im zusammengebauten Zustand in die Ausnehmung (41) eingreift, und dass die Ausnehmung und der Vorsprung so gegenüber der Schnappverbindung ausgerichtet sind, dass diese selbsttätig beim Zusammenstecken der Elemente (3, 5) verriegelnd eingreift.

Description

Die Erfindung betrifft eine Abschleppstange für Kraftfahrzeuge gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Abschleppstangen der hier angesprochenen Art sind bekannt. Sie weisen an beiden Enden Kopplungsein­ richtungen auf, die dazu dienen, die Abschleppstan­ ge mit einem schleppenden und mit einem abzuschlep­ penden Kraftfahrzeug zu verbinden. Die bekannten Abschleppstangen sind mindestens zweiteilig ausge­ bildet und weisen daher wenigstens zwei Elemente auf, die über eine Schnappverbindung miteinander koppelbar sind. Es hat sich herausgestellt, dass die Kopplung der beiden Elemente der Abschleppstan­ ge in vielen Fällen nicht den gewünschten Sicher­ heitsanforderungen entspricht. Es kann daher zu ei­ ner Lösung der Schnappverbindung im Kopplungsbe­ reich der Elemente der Abschleppstange kommen aber auch zum Verbiegen der Abschleppstange oder gar zu einer Zerstörung.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Abschleppstange vorgeschlagen, die die in Anspruch 1 genannten Merkmale aufweist. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass der Querschnitt der die Abschleppstange bil­ denden Elemente zumindest im Bereich der Schnapp­ verbindung im Wesentlichen rund ist. Dadurch wird eine gleichmäßige Krafteinleitung in den Verbin­ dungsbereich der beiden Elemente gewährleistet und damit eine höhere Stabilität. In eines der Elemente ist ein im Wesentlichen runder Verbindungsstift einsteckbar, dessen Außendurchmesser so gewählt ist, dass er in das andere Element einführbar ist. In die Wandung des einen Elements ist im Bereich der Schnappverbindung eine Ausnehmung und in die Wandung des anderen Elements ein Vorsprung einge­ bracht. Dieser greift im zusammengebauten Zustand der Abschleppstange in die Ausnehmung ein, wodurch aufgrund der speziellen Ausrichtung von Ausnehmung und Vorsprung gegenüber der Schnappverbindung eine sichere Verbindung der Elemente gewährleistet ist. Aufgrund der hier angesprochenen Ausgestaltung der Abschleppstange ist es möglich, diese leicht an ei­ nem Fahrzeug anzubringen und eine sichere Verbin­ dung der die Abschleppstange bildenden Elemente im Bereich der Schnappverbindung zu gewährleisten.
Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den übri­ gen Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeich­ nung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Abschleppstange im Teilschnitt und
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Verbin­ dungsstelle zweier die Abschleppstange bildenden Elemente.
Die in Fig. 1 dargestellte Abschleppstange 1 be­ steht aus mehreren Elementen, hier aus einem ersten Element 3 und einem zweiten Element 5, welches nur teilweise abgebildet ist. Die beiden Elemente 3 und 5 sind im Bereich ihrer Schnappverbindung 7, auf die noch näher eingegangen wird, getrennt und in einem Abstand zueinander angeordnet.
An dem der Schnappverbindung 7 abgewandten Ende 9 des ersten Elements 3 ist ein Außengewinde 11 ange­ deutet, mit dem das Ende 9 in eine Kopplungsein­ richtung eingeschraubt ist, die hier als Haken 13 ausgebildet ist. Das Ende 9 ist in den Grundkörper 15 des Hakens eingeschraubt und kann diesen, wie in Fig. 1 dargestellt, vollständig durchdringen. Von dem Grundkörper 15 geht ein Hakenabschnitt 17 aus, in dessen inneren Hakenbereich 19 eine Abschleppöse eines Kraftfahrzeugs liegen kann. Der Hakenab­ schnitt 17 ist U-förmig zum Grundkörper 15 zurück­ geführt und liegt in einem Abstand zu diesem, so dass er in die Abschleppöse eines Kraftfahrzeugs eingehängt werden kann, wenn das Ende 9 des ersten Elements 3 so weit nach rechts aus dem Grundkörper 15 herausgeschraubt ist, dass der Hakenbereich 19 von dem Ende 9 freigegeben wird. Nach dem Einhaken des Hakenabschnitts 17 in die Abschleppöse eines Kraftfahrzeugs wird das Ende 9 des ersten Elements 3 in den Grundkörper 15 eingeschraubt und verlagert sich damit nach links, bis die Abschleppöse im Ha­ kenbereich 19 sicher gehalten wird.
Beim Lösen des Hakens 13 von der Abschleppöse eines Kraftfahrzeugs wird das erste Element 3 im entge­ gengesetzten Drehsinn in Rotation versetzt, so dass sich das Ende 9 in den Grundkörper 15 hinein verla­ gert und den Hakenbereich 19 frei gibt. Damit kann der Hakenabschnitt 17 von der Abschleppöse des Kraftfahrzeugs abgehängt werden.
Die hier im Einzelnen beschriebene Kopplungsein­ richtung ist auch an dem hier nicht dargestellten Ende des zweiten Elements 5 angebracht, das der Schnappverbindung 7 abgewandt ist. Die beiden Ele­ mente 3 und 5 sind insofern also spiegelbildlich ausgebildet.
Das erste Element 3 ist an seinem der Schnappver­ bindung 7 zugewandten Ende 21 hohl ausgebildet und weist einen im Wesentlichen runden Querschnitt auf. In den Hohlraum ist ein im Wesentlichen runder Ver­ bindungsstift 23 eingeschoben und dort sicher ver­ ankert. Beispielhaft ist hier ein Stift 25 angedeu­ tet, der die den Hohlraum umgebende Wandung des ersten Elements 3 durchdringt und in den Verbin­ dungsstift 23 ragt. Besonders bevorzugt wird eine Ausführungsform der Befestigung des Verbindungs­ stifts 23, bei der der Stift 25 so lang ist, dass er das erste Element 3 im Bereich des Endes 21 vor­ ständig durchdringt aber nicht über die Umfangsflä­ che 27 des ersten Elements 3 hinausragt, um Verlet­ zungen zu vermeiden.
In den Verbindungsstift 23 ist ein Verriegelungs­ bolzen 29 eingesetzt und zwar derart, dass er nach­ giebig federnd in das Innere des Verbindungsstifts 23 gedrängt werden kann und nicht mehr über dessen Außenfläche 31 hinausragt. In Fig. 1 ist der Ver­ riegelungsbolzen 29 in seiner ausgefahrenen Positi­ on dargestellt. Er ist auf seinem äußeren, aus dem Verbindungsstift 23 herausragenden Ende mit einer abgerundeten oder zumindest angeschrägten Kuppel 33 versehen. Auf geeignete Weise wird verhindert, dass der Verriegelungsbolzen 29 nicht vollständig aus dem Verbindungsstift 23 herausgedrängt wird. Er ist damit verliersicher gehalten.
Das aus dem ersten Element 3 frei herausragende En­ de 35 des Verbindungsstifts 23 ist zumindest mit einer Einführungsphase, hier mit einer Einführungs­ spitze versehen, also kegelförmig ausgebildet.
Im Bereich des Verbindungsstifts 23 verläuft die Wandung des ersten Elements 3 im Wesentlichen V- förmig und bildet damit zumindest einen Vorsprung 37 aus. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbei­ spiel ist vorgesehen, dass auf der dem Betrachter abgewandten Seite der Abschleppstange 1 ein weite­ rer Vorsprung gleicher Art ausgebildet ist.
Das zweite Element 5, von dem hier lediglich das der Schnappverbindung 7 zugewandte Ende 39 darge­ stellt ist, ist zumindest in seinem Endbereich hohl, vorzugsweise rohrförmig ausgebildet, so dass der Verbindungsstift 23 in den Bereich des Endes 39 des zweiten Elements 5 einführbar ist. Vorzugsweise sind die Innendurchmesser des Endes 21 des ersten Elements 3 und des Endes 39 des zweiten Elements 5 so ausgebildet, dass sie den Verbindungsstift 23 gerade gleitend aufnehmen, wobei ein nur geringes Spiel gegeben ist. Damit ist die Abschleppstange 1 im Bereich der Schnappverbindung 7 sehr stabil aus­ gebildet.
Das zweite Element 5 weist im Bereich des Endes 39 mindestens eine V-förmige Ausnehmung 41 auf, deren Kontur an den V-förmigen Vorsprung 37 im Bereich des Endes 21 des ersten Elements 3 angepasst ist.
Vorzugsweise ist die Wandung des zweiten Elements 5 auch auf der dem Betrachter abgewandten Seite des zweiten Elements 5 mit einer Ausnehmung versehen, wie sie hier beschrieben wurde. Insbesondere ist vorgesehen, dass das Ende 39 des zweiten Elements 5 V-förmig eingeschnitten ist, so dass auch die In­ nenwandung 43 und 45, die die Ausnehmung 41 be­ grenzt, eine schräge Anlauffläche ausbildet.
Wird nun der Verbindungsstift 23 in das Innere des Endes 39 eingeführt, so erleichtert die schräg ver­ laufende Innenwandung 43 und 45, die sich keilför­ mig in Richtung der Mittelachse 47 verjüngt, das Einführen des Verbindungsstifts 23. Dessen spitz zulaufendes Ende 35 führt seinerseits zur Erleich­ terung der Einführung.
Am Ende 39 des zweiten Elements 5 ist eine Ausspa­ rung 49 vorgesehen, in die im zusammengebauten Zu­ stand der Schnappverbindung der Verriegelungsbolzen 29 eingreift. Das zweite Element 5 ist, wie gesagt, an seinem der Schnappverbindung 7 gegenüberliegen­ den Ende mit einer Kopplungseinrichtung versehen, wie sie anhand des ersten Elements 3 bereits be­ schrieben wurde. Es ist also auch hier ein Haken vorgesehen, dessen Grundkörper mit einem Innenge­ winde versehen ist, welches mit dem Außengewinde am zweiten Element 5 kämmt.
Soll also ein Fahrzeug mit der Abschleppstange 1 abgeschleppt werden, so werden die beiden Elemente 3 und 5 zunächst im Bereich der Schnappverbindung 7 voneinander getrennt. Dann werden die Kopplungsein­ richtungen an dem abschleppenden und an dem gezogenen Kraftfahrzeug angebracht. Durch Drehen des ers­ ten Elements 3 und des zweiten Elements 5 werden die Kopplungseinrichtungen an den beiden Fahrzeugen sicher verankert.
Nun werden die beiden Fahrzeuge aufeinander zu be­ wegt, so dass der Verbindungsstift 23 am ersten Element 3 in das Ende 39 des zweiten Elements 5 eingeführt werden kann. Durch die abgerundete be­ ziehungsweise abgeschrägte Kuppe 33 des Verriege­ lungsbolzens 29 wird dieser gegen die nach außen­ drängende Federkraft von der schräg verlaufenden Innenwandung 43 eingedrückt und in das Innere des Verbindungsstifts 23 verlagert. Dadurch gelangt der Vorsprung 37 in die Ausnehmung 41. Durch die schräg verlaufenden, im Wesentlichen V-förmig ausgebilde­ ten Außenflächen des Vorsprungs 37 und in die ent­ sprechend ausgeformten Innenflächen der Ausnehmung 41 wird eine Relativdrehung des ersten Elements 3 gegenüber dem zweiten Element 5 sichergestellt, während der Verbindungsstift 23 in das Ende 39 ein­ geführt wird. Schließlich liegt der Vorsprung 37 beziehungsweise die beiden Vorsprünge des ersten Elements 3 sicher in der Ausnehmung/den Ausnehmun­ gen 41 des zweiten Elements 5 an, wobei eine genau definierte Orientierung der Endbereiche der beiden Elemente 3 und 5 gegeneinander sichergestellt ist. Dadurch ist gewährleistet, dass der Verriegelungs­ bolzen 29 nun quasi selbsttätig in die Aussparung 49 einrastet, also aufgrund der Federkraft über die Außenfläche 31 des Verbindungsstifts 23 nach außen verlagert wird und sicher in der Aussparung 49 ein­ rastet beziehungsweise einschnappt. Auf diese Weise wird selbsttätig eine Schnappverbindung zwischen den Elementen 3 und 5 der Abschleppstange 1 gewähr­ leistet.
Da die beiden Elemente 3 und 5 zumindest im Bereich der Schnappverbindung 7 einen runden Querschnitt aufweisen, ergeben sich bei Druck- und insbesondere bei Zugbelastungen keine Kraftspitzen, die zu einer Beschädigung der Elemente 3 und 5 beziehungsweise zu einem vorzeitigen Ausfall der Abschleppstange 1 bei deren Verwendung führen würden.
Aus fertigungstechnischen Gesichtspunkten ist es vorzuziehen, die beiden Elemente 3 und 5 durchge­ hend mit einem runden, vorzugsweise kreisrunden Querschnitt zu versehen. Auf diese Weise ist insbe­ sondere auch das Außengewinde im Bereich der Kopp­ lungselemente leicht und kostengünstig realisier­ bar.
Der Durchmesser der Elemente 3 und 5 und der des Verriegelungsstifts 23 wird auf die jeweiligen Einsatzbereiche abgestimmt. Bei entsprechender Aus­ legung der Abschleppstange 1 ist es möglich, Kraft­ fahrzeuge bis zu einem Gesamtgewicht von 4.500 Kg abzuschleppen.
Es wird deutlich, dass aufgrund der speziellen Aus­ gestaltung der Endbereiche der Elemente 3 und 5 ei­ nerseits eine sichere Kopplung im Bereich der Schnappverbindung 7 möglich ist, weil der Verbin­ dungsstift 23 auf die verschiedenen Einsatzgebiete abgestimmt werden kann. Außerdem kann durch die spezielle Ausgestaltung des oder der Vorsprünge 37 und der Ausnehmung(en) 41 sichergestellt werden, dass die Elemente 3 und 5 so gegeneinander verdreht werden, dass der Verriegelungsbolzen 29 der Schnappverbindung 7 quasi selbsttätig in die Aus­ sparung 49 einrastet. Dazu ist vorgesehen, dass die Anordnung des Vorsprungs 37 gegenüber dem Verbin­ dungsstift 23 und die Anordnung der 41 gegenüber der Aussparung 49 für den Verriegelungsbolzen 29 definiert vorgegeben sind. Es ist dabei grundsätz­ lich möglich, diametral gegenüber der Aussparung 49 eine zweite Aussparung vorzusehen, in die der Ver­ riegelungsbolzen ebenfalls eingreifen kann.
Fig. 2 zeigt einen kleinen Ausschnitt der Ab­ schleppstange 1, nämlich den Bereich der Schnapp­ verbindung 7 in perspektivischer Ansicht. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen, so dass insofern auf die Beschreibung gemäß Fig. 1 verwiesen werden kann.
Aus der perspektivischen Ansicht wird deutlich, dass am Ende 21 des ersten Elements 3 auf der Vor­ derseite ein V-förmiger Vorsprung 37 vorhanden ist. Ansatzweise ist erkennbar, dass auf er gegenüber­ liegenden Seite ebenfalls ein derartiger Vorsprung vorgesehen ist.
Die Wandung des ersten Elements 3 ist auf dessen Oberseite - ebenso auf dessen Unterseite - abge­ schrägt, sie fällt also unter einem Winkel in Rich­ tung auf die Außenfläche 31 des Verbindungsstifts 23 ab. Damit liegen die Innenwandung 43 und die In­ nenwandung 45 des Endes 39 des zweiten Elements 5 flächig an dem ersten Element 3 an, wenn die beiden Elemente 3 und 5 im Bereich der Schnappverbindung 7 zusammengeschoben und miteinander gekoppelt sind. Es ist also möglich beim Zusammenfügen der Schnapp­ verbindung 7 große Kräfte auf zunehmen, so dass da­ bei und bei einem Bremsvorgang beim Abschleppen große Kräfte aufgenommen werden können, ohne dass es zu einer Beschädigung der Abschleppstange 1 kommt.
Auch aus dieser Darstellung ist noch einmal deut­ lich erkennbar, dass der Verbindungsbolzen 29 in die Außenfläche 31 des Verbindungsstifts 23 einge­ setzt ist und eine abgerundete beziehungsweise an­ geschrägte Kappe 33 aufweist.
Die Anordnung der Aussparung 49 in der Wandung des zweiten Elements 5 ist so gewählt, dass beim Zusam­ menfügen des ersten Elements 3 und des zweiten Ele­ ments 5 im Bereich der Schnappverbindung 7 der Ver­ bindungsbolzen 29 aufgrund der in beaufschlagenden Federkraft selbstständig in diese Aussparung ein­ greift und die Elemente 3 und 5 im Bereich der Schnappverbindung 7 sicher hält.
Auch aus der perspektivischen Ansicht ist noch ein­ mal erkennbar, dass am Ende 39 des zweiten Elements 5 eine V-förmige Ausnehmung 41 auf der Vorderseite vorgesehen ist. Andeutungsweise ist erkennbar, das auch auf der hinteren Seite des zweiten Elements 5 eine derartige Ausnehmung vorgesehen ist. Die An­ ordnung der Ausnehmung 41 gegenüber der Aussparung 49 zur Aufnahme des Verriegelungsbolzens 29 ist so gewählt, dass beim Eingreifen des Vorsprungs 37 in einer Ausnehmung 41 der Verriegelungsbolzen 29 so angeordnet ist, dass er ohne weitere Hilfsmittel selbsttätig in die Aussparung 49 einrastet. Ent­ sprechend muss also der Verbindungsstift 23 im Be­ reich des Endes 21 des ersten Elements 3 angeordnet und von dem Stift 25 sicher gehalten werden.
Zum Lösen der Schnappverbindung 7 wird der Verrie­ gelungsbolzen 29 niedergedrückt, so dass er nicht mehr in der Aussparung 49 verriegelnd einrastet. Nun können die Elemente 3 und 5 auseinander gezogen werden.
Nach allem zeigt sich, dass die Abschleppstange 1 sehr einfach aufgebaut ist, dass sie auf kleinem Raum verstaubar ist und dass sie schließlich bei Bedarf einfach und sicher an den beteiligten Kraft­ fahrzeugen angebracht werden kann. Die beiden Ein­ zelelemente 3 und 5 der Abschleppstange 1 können dann sehr leicht miteinander gekoppelt werden.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass es für die Funktion der Abschleppstange belanglos ist, an wel­ chem der beiden Elemente der Verbindungsstift 23 vorgesehen ist, die Schnappverbindung 7 kann also quasi gegenüber Fig. 1 auch spiegelverkehrt ausge­ bildet sein. Darüber hinaus ist es möglich, die Ab­ schleppstange 1 auch in mehr als zwei Elemente zu unterteilen und zwischen je zwei benachbarten Ele­ menten eine Schnappverbindung der hier beschriebe­ nen Art vorzusehen.

Claims (9)

1. Abschleppstange für Kraftfahrzeuge, mit an deren Enden vorgesehenen Kopplungseinrichtungen zur An­ bringung der Abschleppstange am schleppenden und am gezogenen Kraftfahrzeug, mit mindestens zwei Ele­ menten, die über eine Schnappverbindung miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Elemente (3, 5) zumindest im Bereich der Schnappverbindung (7) im Wesentlichen rund ist, dass in ein Element (3) eine im Wesentlichen runder Verbindungsstift (23) einsteckbar ist, dessen Au­ ßendurchmesser so gewählt ist, dass er in das ande­ re Element (5) einführbar ist, dass die Wandung des einen Elements (3) im Bereich der Schnappverbindung (7) mindestens einen Vorsprung (37) und die Wandung des anderen Elements (5) mindestens eine entspre­ chende Ausnehmung aufweist, die im zusammengebauten Zustand in die Ausnehmung (41) eingreift, und dass die Ausnehmung und der Vorsprung so gegenüber der Schnappverbindung ausgerichtet sind, dass diese selbsttätig beim Zusammenstecken der Elemente (3, 5) verriegelnd eingreift.
2. Abschleppstange nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die mindestens eine Ausnehmung (41) - in Seitenansicht des Elements (5) gesehen - im We­ sentlichen V-förmig ausgebildet ist.
3. Abschleppstange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Vorsprung (37) - in Seitenansicht des Elements (3) gesehen - im Wesentlichen V-förmig ausgebildet ist.
4. Abschleppstange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände der Elemente (3, 5) im Bereich der Schnappverbindung (7) im zusammengebauten Zustand der Abschleppstange (1) flächig aneinander stoßen.
5. Abschleppstange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbin­ dungsstift (23) in einem Element (3) fest verankert und an seinem freien Ende (35) mit einer Anlauf­ schräge versehen ist.
6. Abschleppstange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Ver­ bindungsstift (23) ein Verriegelungsbolzen (29) fe­ dernd eingesetzt ist.
7. Abschleppstange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (5) in das der Verbindungsstift (23) einführbar ist, mit mindestens einer Aussparung (49) versehen ist, in die - im zusammengebauten Zustand der Ab­ schleppstange (1) - der Verbindungsbolzen (29) ein­ greift.
8. Abschleppstange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Elements (5), in das der Verbindungsstift (23) einführbar, angeschrägt ist.
9. Abschleppstange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verrie­ gelungsbolzen (29) eine abgerundete und/oder ange­ schrägte Kappe (33) aufweist.
DE2000151323 2000-10-17 2000-10-17 Abschleppstange Expired - Lifetime DE10051323B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2000151323 DE10051323B4 (de) 2000-10-17 2000-10-17 Abschleppstange

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2000151323 DE10051323B4 (de) 2000-10-17 2000-10-17 Abschleppstange

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10051323A1 true DE10051323A1 (de) 2002-05-02
DE10051323B4 DE10051323B4 (de) 2004-02-19

Family

ID=7660022

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2000151323 Expired - Lifetime DE10051323B4 (de) 2000-10-17 2000-10-17 Abschleppstange

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10051323B4 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202009006554U1 (de) 2009-05-07 2010-09-23 Rehau Ag + Co Abschleppvorrichtung

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1536751A (en) * 1923-05-22 1925-05-05 Barnes Thomas Vehicle tow bar
DE1455704A1 (de) * 1964-09-24 1969-04-17 Hans Petroschka Vorrichtung zum Abschleppen,insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE2619830B2 (de) * 1976-05-05 1980-11-06 Goettinger Ladenbau Und Bueromoebelhaus Kurt Rode, 3400 Goettingen Abschleppstange für Kraftfahrzeuge
DE29921551U1 (de) * 1999-12-07 2000-04-06 Veeser, Georg, 89173 Lonsee Automatisch teleskopierende und arretierende Abschleppstange

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1536751A (en) * 1923-05-22 1925-05-05 Barnes Thomas Vehicle tow bar
DE1455704A1 (de) * 1964-09-24 1969-04-17 Hans Petroschka Vorrichtung zum Abschleppen,insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE2619830B2 (de) * 1976-05-05 1980-11-06 Goettinger Ladenbau Und Bueromoebelhaus Kurt Rode, 3400 Goettingen Abschleppstange für Kraftfahrzeuge
DE29921551U1 (de) * 1999-12-07 2000-04-06 Veeser, Georg, 89173 Lonsee Automatisch teleskopierende und arretierende Abschleppstange

Also Published As

Publication number Publication date
DE10051323B4 (de) 2004-02-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2209688C3 (de) Einsteckmutter
DE19828059C2 (de) Anschlußarmatur mit einem durch Schlitze in Haltezungen aufgeteilten Befestigungsvorsprung
DE1650975A1 (de) Vorrichtung zum Anschliessen bzw. Verbinden von Bauelementen
WO2001050968A1 (de) Vorrichtung zum lösbaren festklemmen eines längsträgers innerhalb eines chirurgischen implantates
DE1750969B1 (de) Verbindungsvorrichtung zur verbindung rohrfoermiger teile
WO2016078772A1 (de) Verschlussvorrichtung zum befestigen eines elektronischen geräts an einer halteeinrichtung
DE9311243U1 (de) Drehverschluß
DD299079A5 (de) Bausatz fuer ein tragwerk oder geruest mit staeben und kupplungen zu deren verbinden
DE69015331T2 (de) Kapsel, insbesondere zur Montage eines Stellschraubenkopfs für die Einstellung eines Reflektors eines Automobilscheinwerfers.
DE60011003T2 (de) Permanente Verankerungsvorrichtung
DE19517011A1 (de) Vorrichtung zur Verbindung von Profilstangen insbesondere für den Möbel- und Gestellbau
EP0964493B1 (de) Winkelförmige Leitungseinführung mit einer Trennstelle zwischen den beiden Schenkeln
DE102008042922B4 (de) Zaunklammer zur Befestigung eines Zaungitters an einem Pfosten
DE3709963C1 (de) Winkelfoermige Leitungseinfuehrung
EP2304250B1 (de) Schraubclip
EP0773615B1 (de) Schaltschrank für elektrische Anlagen
DE4231313C2 (de) Spreizdübel
DE10051323A1 (de) Abschleppstange
DE2635970C3 (de) Lockerungssicherung für eine auf einen Gewindebolzen aufgeschraubte Mutter
EP1134170B1 (de) Modulartig zusammensetzbare Struktur für Lagerregale
DE19945784C1 (de) Steckverbinder
DE2619830A1 (de) Abschleppstange fuer kraftfahrzeuge
DE10150459A1 (de) Abschleppstange
DE3424075A1 (de) Steckverbinder
DE3001195A1 (de) Schnappvorrichtung zur loesbaren verbindung von zwei teilen oder brettern

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8180 Miscellaneous part 1

Free format text: DER VERTRETER IST ZU STREICHEN: NAU, WALTER, PAT.-ANW., 51465 BERGISCH GLADBACH

8364 No opposition during term of opposition
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: SEEGER GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: HERRMANN, HANS, 71069 SINDELFINGEN, DE

Effective date: 20130425

Owner name: HANS HERRMANN AUTOTECHNIK GMBH & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNER: HERRMANN, HANS, 71069 SINDELFINGEN, DE

Effective date: 20130425

R082 Change of representative

Representative=s name: MEISSNER BOLTE & PARTNER GBR, DE

Effective date: 20130425

Representative=s name: MEISSNER BOLTE PATENTANWAELTE RECHTSANWAELTE P, DE

Effective date: 20130425

Representative=s name: GLEISS GROSSE SCHRELL & PARTNER PATENTANWAELTE, DE

Effective date: 20130425

R082 Change of representative

Representative=s name: MEISSNER BOLTE & PARTNER GBR, DE

Representative=s name: MEISSNER BOLTE PATENTANWAELTE RECHTSANWAELTE P, DE

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: SEEGER GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: HANS HERRMANN AUTOTECHNIK GMBH & CO. KG, 71069 SINDELFINGEN, DE

Effective date: 20140206

R071 Expiry of right