DD212698B1 - Farbbandkassette - Google Patents

Farbbandkassette

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DD212698B1
DD212698B1 DD24649982A DD24649982A DD212698B1 DD 212698 B1 DD212698 B1 DD 212698B1 DD 24649982 A DD24649982 A DD 24649982A DD 24649982 A DD24649982 A DD 24649982A DD 212698 B1 DD212698 B1 DD 212698B1
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DD
German Democratic Republic
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ink ribbon
ribbon
reel
tape
cassette
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DD24649982A
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DD212698A1 (de
Inventor
Hartmut Orlamuender
Eike Stammerjohann
Original Assignee
Robotron Bueromasch
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Description

Das Gehäuse der dargestellten Farbbandkassette besteht im wesentlichen aus der Bodenplatte 1, an die die Außenwandung 2 angeformt ist und dem nicht mit gezeichneten Deckel. An der Bodenplatte 1 ist eine Nabe 4 angeordnet, auf der der Spulenkern 5 der Vorratsspule 6 drehbar lagert. Mit dem Lagerpunkt der Vorratsspule 6 fluchtend ist in der Bodenplatte 1 und gegenüberliegend in dem nicht mit dargestellten Deckel je ein Führungsschlitz 7 eingebracht, in denen der Spulenkern 8 der Aufwickelspule 9 drehbar und verschiebbar lagert. Auf dem Bolzen 10 ist ein Federelement 11 drehbar angeordnet, das mit seinen zwei freien Schenkeln 12 an Führungsrillen desSpulenkernes8 anliegt und mit seinem kurzen geschlossenen Schenkel 14 unter Rastelementen 15 arretiert ist, die an der Bodenplatte 1 und gegenüberliegend an dem Deckel 3 angeformt sind. Unter der Wirkung des Federelementes 11 liegt die Aufwickelspule 9 an einem Antriebszahnrad 16 an, das in einer Lagerbohrung 17 der Bodenplatte 1 und auf einem entgegengesetzt am Deckel angeordneten Bolzen lagert. Der aus der Bodenplatte 1 herausragende Teil des Lagerzapfens des Antriebszahnrades 16 ist zum Zwecke des Maschinenantriebes als Mitnehmerkreuz ausgebildet und der Handantrieb kann über ein Griffelement 18 erfolgen, das auf dem Ende des entgegengesetzten Lagerzapfens angeordnet ist.
An der Außenwandung 2 sind zwei Gleitstifte 19,19', zwei Führungsschlitze 20, 20' und zwei Umlenkrollen 21, 21' für das Farbband 22 sowie ein Hakenlager 23 zur Aufnahme einer Stabfeder 24 angeordnet.
Die Stabfeder 24 lagert mit ihrem einen abgewinkelten Ende in dem Hakenlager 23, verläuft unter der Vorratsspule 6, liegt an einem Stützauge 25 an und trägt auf ihrem anderen abgewinkelten Ende eine Bandrolle 26, die federnd auf dem Farbband 22 abwälzt.
An der Bodenplatte 1 ist ein Aufnahmesteg 27 angeformt, der Führungsschlitze 27.1 aufweist, in denen der Versteifungsteil 28.1 eines aus elastischem Material gefertigten Hemmpolsters 28 gehalten ist
DieWirkungsweise der erfindungsgemäßen Farbbandkassette ist folgende:
Beim Schreiben wird das Antriebszahnrad 16 durch ein Übertragungselement der Maschine um einen definierten Winkelschritt im Uhrzeigersinn verdreht, die Drehbewegung überträgt sich schlupffrei auf die äußere Bandwickellage der Aufwickelspule 9 und verdreht diese entsprechend. Dabei wird ein immer gleichbleibender Bandtransportschritt realisiert, bei dem das verbrauchte Farbband 22 auf die Aufwickelspule 9 aufgewickelt— und zugleich das neue Farbband 22 von der Vorratsspule 6 abgezogen wird.
Der Bandtransport verläuft von der Vorratsspule 6 ausgehend über den Gleitstift 19 und die Umlenkrolle 21 unter der Bandrolle 26, die sich der Zugbewegung entsprechend federnd auf dem Farbband 22 abwälzt und es dabei an das Hemmpolster 28 andrückt, durch den Führungsschlitz 20 sowie durch die nicht mit dargestellten Bandführungselemente außerhalb der Farbbandkassette, mündet durch den Führungsschlitz 20' wieder in die Farbbandkassette ein und verläuft in an sich bekannter Weise über den Gleitstift 19' und die Umlenkrolle 21' bis zu der kraft- und formschlüssigen Verbindung zwischen dem Farbbandwickel der Aufwickelspule 9 und dem Antriebszahnrad 16.
Wird bei diesem Transport das Farbband 22 durch den Führungsschlitz 20' hindurch aus der Farbbandkassette herausgezogen, so wälzt sich die Bandrolle 26 gegen die Wirkung der Stabfeder 24 auf dem zunächst an dem Hemmpolster 28 anliegenden Farbband 22 ab, bis die Hemmung aufgehoben ist und der Bandabzug von der Vorratsspule 6 erfolgen kann, wobei das Farbband 22 beim Bandtransport über die Abdrucksteile straff gehalten wird.
Das nach dem Druckvorgang die durch den Arbeitshub der angeschlagenen Schriftzeichentype ausgelenkte Farbband 22 wird durch die unter der Wirkung der Stabfeder 24 stehende Bandrolle 26 soweit in die Farbbandkassette zurückgezogen, bis es in bereits beschriebener Weise gestrafft und an das Hemmpolster 28 angedrückt ist.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch:
    Farbbandkassette für Schreib-, Fakturier-oder ähnliche Büromaschinen, in der eine Vorrats-und eine Aufwickelspule angeordnet ist, — bei der der Farbbandtransport mittels eines Zahnrades durch die Maschine oder von Hand antreibbar ist — und die mit einer Farbbandspannvorrichtung ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einem an die Außenwandung (2) der Farbbandkassette angeformten Hakenlager (23) eine Stabfeder (24) lagert, die an einem Stützauge (25) anliegt, unter der Vorratsspule (6) verläuft und an ihrem freien abgewinkelten Ende eine Bandrolle (26) trägt, die der Zugbewegung entsprechend federnd auf dem Farbband (22) abwälzt; durch die das Farbband (22) an ein Hemmpolster (28) andrückbar ist, das aus elastischem Material gefertigt und mit seinem Versteifungsteil (28.1) in Führungsschlitzen (27.1) eines Aufnahmesteges (27) gehalten ist.
    Hierzu 1 SeiteZeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Farbbandkassette für Schreib-, Fakturier- oder ähnliche Büromaschinen, in der eine Vorrats- und eine Aufwickelspule angeordnet ist, — in der der Farbbandtransport von der Vorratsspule über die Bandführungselemente auf die Aufwickelspule durch Maschinenantrieb oder von Hand mittels einer Zahnwalze erfolgt und in der eine Bandspannvorrichtung angeordnet ist.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Mit der DE-OS 2553329 ist eine Farbbandkassette der eingangs beschriebenen Art bekannt geworden, bei der an dem Spulenkern der Vorratsspule eine runde Scheibe angeflanscht ist, deren Außendurchmesser größer ist als der des vollen Farbbandwickels und an deren Umfang Einkerbungen angeordnet sind, in die der Sperrstift eines Bandspannelementes eingreift, um die Vorratsspule zu arretieren. Das Bandspannelement ist ein auf einem Bolzen der Grundplatte drehbar lagernder Kipphebel, der an seinem kurzen Schenkel unter der Wirkung einer Zugfeder steht und der an seinem langen Schenkel den Sperrstift trägt. Bei Betätigung der Antriebszahnwalze durch die Maschine oder von Hand wird der Sperrstift gegen die Wirkung der Zugfeder aus der jeweiligen Einkerbung ausgehoben, womit die Vorratsspule für das Abwickeln des Farbbandes freigegeben ist. Der auf dem federnd schwenkbaren Bandspannelement angeordnete Sperrstiftwirkt nunmehr als ein das Farbband straffendes und umlenkendes Bandführungselement.
    Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß die zum Ausheben des Sperrstiftes erforderliche Kraft mit der Verringerung des Bandwickeldurchmessers der Vorratsspule zunimmt, da die Wirkungslinie dieser Kraft in Richtung des Lagerbolzens wandert, wodurch das Laufverhalten der Kassette stark beeinträchtigt wird und —daß die an dem Spulenkern angeflanschte Scheibe sehr materialintensiv ist und in den Wickelraum der Aufwickelspule hinein ragt, was zur Kollision zwischen der Scheibe und dem Bandwickel der Aufwickelspule — und damit zur frühzeitigen Unbrauchbarkeit der Kassette führen kann. Die gleichen funktionellen Nachteile hat die Farbbandkassette gemäß dem GM 8016521, bei der das Bandspannelement aus einem relativ kompliziert gestaltetem Draht besteht und die verhältnismäßig geräuschintensiv arbeitet.
    Zielder Erfindung
    Die Erfindung hat das Ziel, diesen Nachteilen entgegenzuwirken und eine Farbbandkassette zu entwickeln, bei der das Farbband während seiner gesamten Gebrauchsdauer unter gleichbleibender Bandspannung gehalten ist.
    Wesen der Erfindung
    Der Erfindung wurde deshalb die Aufgabe zugrunde gelegt, eine Farbbandkassettezur Verfügung zu stellen, die unabhängig von dem sich ständig verändernden Bandwickeldurchmesser der Vorratsspule und unabhängig von der durch den Arbeitshub der Schriftzeichentype bedingten, nach jedem Anschlag eintretenden Auslenkung des Farbbandes eine sich ständig ausgleichende Bandspannung sichert, und damit den funktionssichernden Bandtransport auch bei extrem engen Platzverhältnissen in der Abdruckzone der Schreibmaschine gewährleistet.
    Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in einem an die Außenwandung 2 der Farbbandkassette angeformten Hakenlager 23 eine Stabfeder 24 lagert, die unter der Vorratsspule 6 verläuft, an einem Stützauge 25 anliegt und an ihrem freien abgewinkelten Ende eine Bandrolle 26 trägt, die der Zugbewegung entsprechend federnd auf dem Farbband 22 abwälzt und es dabei an das Hemmpolster 28 andrückt, es unter definiertem Zug für den Bandtransportschrittfrei gibt öderes nach vollzogenem Abdruck des Schriftzeichens straffend in die Farbbandkassette zurückzieht.
    Ausführungsbeispiel
    Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung, die sich auf die schaubildliche Darstellung der erfindungswesentlichen Teile der Farbbandkassette beschränkt näher erläutert. Sie zeigt: eine Farbbandkassette ohne Deckel mit der erfindungsgemäßen Farbbandspanneinrichtung.
DD24649982A 1982-12-24 1982-12-24 Farbbandkassette DD212698B1 (de)

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DD212698A1 (de) 1984-08-22

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