DE6907642U - Warenabzugsvorrichtung fuer eine flachstrickmaschine - Google Patents

Warenabzugsvorrichtung fuer eine flachstrickmaschine

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DE6907642U DE19696907642 DE6907642U DE6907642U DE 6907642 U DE6907642 U DE 6907642U DE 19696907642 DE19696907642 DE 19696907642 DE 6907642 U DE6907642 U DE 6907642U DE 6907642 U DE6907642 U DE 6907642U
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"Warenabzugsvorrichtung für eine Flachstrickmaschine"
Die Erfindung betrifft eine Warenabzugsvorrichtung für eine Flachstrickmaschine mit einem vorderen und einem hinteren Nadelbett und mit einem über die volle Breite der Nadelbetten reichenden, zwischen ihnen, auf·· und abgeführten Abzugsreohen und mit einem sich über dessen ganze Länge erstreckenden und an dem Rechen beweglich geführten Abstreifbleoh, das sioh während des Strickvorgangiis neben der gespannten Ware in einer Wartestellung befindet und nach Beendigung des Strickvorganges in den Weg der Ware über die als Haken ausgebildeten Abzugsnadeln kippbar ist, üb das Warenstück von diesen Haken abzustreichen und dadurch τοπ den Nadeln des Abzugsrechens zu lösen.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (Zeitschrift »Wirkerei« und Striekerei-Teehnik", Januarheft 1962, Seiten 2 bis 7) erfordert die Abstreifbewegung des Abstreifbleches einen besonderen Antrieb, der die Vorrichtung verteuert.
Patentanwälte Dipl.-lng. Martin Licht, Dipl.-Wirtsdi.-Ing. Axel Hansmann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann 8 MDNCHEN 2, THERES I ENSTRASSE 33 · Telefon: 281202 · Telegramm-Adresse: Lipotli/München V reinsbank München, Zweigst. Oskar-von-MilJer-Rina, IJte.-Nr. 882495 · Postscheck-Konto: München Nr. 1633 97
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Antrieb zu erübrigen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die in den Schutzansprüchen gekennzeichnete Ausgestaltung gelöst.
Die Erfindung sei nun anhand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind. In diesen zeigen
Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch das Traggestell rür die Nadelbetten und für die Führung des Abzugsrechens der mit der Warenabzugsvorrichtung nach der Erfindung ausgerüsteten Flachstrickmaschine, wobei dieser Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 4 verläuft und die Vorrichtung während des Strickvorganges in Seitenansicht wiedergibt,
Fig. 2 eine dem oberen Teil der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht der Vorrichtung vor Beginn des Strickvorganges,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Seitenansicht der Vorrichtung nach Beendigung des Strickvorganges unmittelbar nach dem Abstreifen der Ware von den Nadeln des Abzugsrechens,
Fig. 4 eine Teilansicht der Nadelbetten und des Abzugrechens und die Warenabzugsvorrichtung nach der Erfindung im Aufriß mit Bezug auf die Fig. 1-3 von links betrachtet,
Fig. 5 einen lotrechten Schnitt durch die Nadolbetten und den Abzugsreohen einer Flachstrickmasohine mit einer anderen Ausführungsform der Warenabzugsvorrichtung naoh der Erfindung, wobei dieser Sohnitt nach der Linie V-V der Fig. 8 verläuft und die Masohine in der Lage vor Beginn des Strickvorganges zeigt,
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung der Maschine im Verlauf des Strickvorgange β,
Fig, 7 eine den Fig. 5 und 6 entsprechende Darstellung der Maschine unmittelbar naoh Beendigung des Strickvorganges und naoh dem Abstreifen der Ware von den Abzugsnadeln und
Fig. 8 den in Riohtung des Pfeiles X der Fig. 7 betrachteten Aufriß der Vorrichtung.
An einem waagerechten Träger 10 des Maschinengestells sind Lagerböoke 12 angeschraubt, die je an Armen 13 gleichachsig übereinander angeordnete FUhrungsbuohsen 14 zur Aufnahme einer lotreohtIn ihnen geführten Stange 104 tragen. Jede der Stangen 104 hat an ihrem oberen Ende einen Kopf 105, und diese Köpfe 105, ,ti&gftn, gemeinsam den waagerechten Abzugs-
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rechen iOO der Strickmaschine. An diesem Reohen sind durch eine aufgeschraubte Deckschiene 101 aufwärtsragende, als Haken 102 ausgebildete Abzugsnadeln festgeklemmt, deren Schäfte aus einem lotrechten, geraden, mit den Haken versehenen oberen Abschnitt, aus einem unteren geraden, am Reohen 100 festgeklemmten unteren Abschnitt und aus einem mittleren S-förmigen Abschnitt bestehen. Dank dieser Ausgestaltung können die Abzugsnadeln 102 in ihrer Längsrichtung federn.
Ferner sind am Gestell der Maschine vor und hinter der Reihe der Abzugsnadeln 102 Träger 18 und 20 befestigt, die je ein Nadelbett 140 bzw. 141 tragen. Auf diesen Nadelbetten sind die Stricknadeln 138 bzw. 139 geführt.
Während des Striokvorganges, bei welchem das Warenstück W gestrickt und durch die Abzugsnadeln 102 unter Spannung gehalten wird, bewegt sich der Abzugsrechen 100 mit den Nadeln 102 abwärts. Naoh Beendigung des Strickvorganges wird das Warenstück W durch die nachstehend beschriebene Vorrichtung von den Haken der Abzugsnadeln 102 abgestreift und entfernt. Dann bewegt sich der Abzugsrechen von seiner unteren, in Fig. 3 gezeigten Lage wieder aufwärts in die Lage der Fig. 2.
Der Auf- und Abbewegung des Abzug srechiens 100 dient folgender Antrieb:
Jede Stange 104 hat eine Verzahnung 105, Fig. 1, mit der die Verzahnung eines Sektors 108 kämmt. Dieser ist auf einer waagerechten Welle 106 befestigt, die in den Lagerböcken 12 gelagert ist und einen Arm 114 hat.. An diesem Arm greift eine Pleuelstange ii6 an, die durch einen nicht näher dargestellten Exzenter hin- und herbewegt wird. Dadurch werden die verzahnten Sektoren 108 hin- und herverschwenkt und bewegen die Stangen 104 und mit ihnen den Abzugsrechen 100 auf und ab.
Zum Gewichtsausgleich ist auf der Welle 106 eine Seiltrommel 112 befestigt, auf die ein mit Gewicht 110 belastetes Seil aufgewickelt ist.
Insoweit ist die Flachstrickmaschine bekannt und bedarf daher keiner näheren Erläuterung. Das gilt insbesondere auch für den Antrieb der Stricknadeln 138, 139.
Um das Warenstück W nach seiner Fertigstellung von den : Haken der Abzugsnadeln 102 abzustreifen, ist folgende Einrichtung vorgesehen:
Über die ganze Länge der Reihe der Abzugsnadeln 102 er-
streckt sioh ein dahinter angeordnetes lotrechtes Abstreif blech 132, das parallel zum Rechen 100 verläuft und an seinem
] oberen Ende ein hakenförmiges Querschnittsprofil hat. Dieses
Blech 132 hat zwei lotrechte Flansche 133» die der Befestigung und Führung des Bleches dienen. Jeder Flansch trägt zwei übereinander angeordnete waagerechte Gelenkzapfen 135, 155, die durch Parallelogrammlenker 128, I30 mit übereinander angeordneten waagerechten Gelenkzapfen 134, 136 eines Halters 152 verbunden sind. Dieser liegt in der lotrechten Ebene des zugeordneten Flansches 133 und hat die Gestalt eines umgekehrten T. Er ist mit dem Rechen 100 zu gemeinsamer Auf- und Abbewegung verbunden, kann sioh jedoch entgegen einer nachgiebigen Kraft gegenüber dem Rechen abwärtsbewegen. Zu diesem Zweck sind am Abzugsrechen 100 zwei Lagerböcke 118 angeschraubt, Fig. 1 und 4, die sich je in der Nähe eines der beiden Halter 152 befinden und einen waagerechten Gelenkzapfen 120 tragen. Dieser ist durch einen Schwenkarm 121 mit einem waagerechten Gelenkzapfen 154 des Halters 152 verbunden, und der Schwenkarm 121 liegt nachgiebig an einer in den Lagerbock 118 eingeschraubten Stellschraube 218.an, vgl. Fig. 1. Die nachgiebige Kraft wird durch ein Gewicht 124 geliefert, das von einem über den Gelenkzapfen 120 nach vorn herausragenden Fortsatz 122 des Armes 121 getragen wird.
Der Halter 152 wird bei seiner Auf- und Abbewegung durch eine lotrechte Stange 150 geführt, die an einem rückwärts ragenden Arm des Halters 152 befestigt ist und durch eine am Träger 10 befestigte Führungsbuchse 148 hindurchgeht und in dieser auf- und abgleiten kann. Dabei ist der Aufwärtshub des Halters 152 durch einen am unteren Ende der Stange befestigten Anschlagring 146 begrenzt, der an der Führungsbuchse 148 ansohlagen kann, wie es Fig. 2 znigt.
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Der Parallelogrammlenker 13O hat eine über den Gelenkzapfen 136 rUokwärtsragende Verlängerung, die eine aufrechte Anschlagschraube 142 trägt. In der lotrechten Bahn dieser Schraube liegt ein Ansohlag 144, der an dem Gestellträger befestigt ist.
Die Relativbewegung des Abstreifbleches 132 gegenüber dem Halter 152 ist unten dadurch begrenzt, daß der vorwärtsragende Arm dieses Halters eine aufwärtsgerichtete Stellschraube 220 trägt, an die der Flansoh 133 des Abstreifbleohes anstoßen kann, Fig. 3.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei Beginn des Strickvorganges nehmen die Teile die in Fig. 2 gezeigte Lage ein. Dabei legen zunächst die Stricknadeln 138 des hinteren Nadelbettes 140 um jede Abzugsnadel 102, die sich in ihrer höchsten Stellung befindet, eine Fadenschleife. Im Verlauf des Striokvorganges bewegt sich der Abzugsrechen 100 angetrieben durch die Pleuelstange II6 und die verzahnten Sektoren 108 schrittweise abwärts. Dabei verbleiben der Gelenkzapfen 134 und der Halter 152 zunächst in ihrer oberen Lage, in welcher der Ansohlag 146 an der Führungsbuchse 148 und die Schraube 142 am Anschlag 144 anliegen. Die beiden Flansche 133 des Abstreifbleches 132 sind bis zur Anlage an den Haltern 152 aufwärtsverschwenkt, so daß sich der obere hakenförmige Teil des Abstreifbleches 132 hinter der von den Abzugsnadeln 102 beschriebenen Bahn befindet. Während der Rechen 100 nun schrittweise herabgeht, schwingt jeder Schwenkarm 121, 122 im Gegenuhrzeigersinn um den zunächst im wesentlichen ortsfest verbleibenden Zapfen 154, wobei das Gewicht 124 dafür sorgt, daß jeder Schwenkarm 121 auf den Zapfen und damit auf den Halter 152 eine aufwärtsgerichtete Kraft ausübt, durch welche die Schraube 142 in Anlage am Anschlag 144 gehalten wird.
Diese Phase der Wirkungsweise dauert so lange, bis die mit dem Rechen abwärts wandernde Anschlagschraube 218 auf den Schwenkarm 121 trifft. Von diesem Zeitpunkt an geht jeder
Zapfen IfH und nit IhB der Balter 152 zusammen alt dem Abzugsrechen 100 abwärts und gestattet daher des Bleoh 132, gefUhrt durch die Parallelograsmlenker 128 und 130 auf einer geneigten kreisbogenförmigen Bahn vorwärts- und abwärtszuschwingen, während zunächst nooh die Schraube 142 in Anlage am Anschlag 144 verbleibt. Diese Pltiase der Arbeitsweise währt so lange, bis der rückwärtige Arn des Parallelogramalenkers 130 eine ungefähr waagerechte Lage erreicht hat und sich der obere hakenförmig umgebogene Rand des Abstreifbleches 132 an das Warenstück W anlegt. Alsdann nehmen das Abstreifbleoh, dessen Pärallelogrammlenker 128 und I30, der Halter 152, sein Schwenkarm 121 und der Rechen 100 die in Fig. 1 gezeigte gegenseitige Lage ein. In dieser Lage gehen diese Teile weiter abwärts, wobei sich die Schraube 142 vom Anschlag 144 entfernt. Ist das Warenstück fertig gestrickt und hat alsdann der Abzubrechen 100 seine tiefste Stellung erreioht, dann kehrt sich die Bewegung der Pleuelstange II6 um, und der Abzugsrechen 100 beginnt seine Aufwärtsbewegung, wodurch das bis dahin straff gehaltene Warenstück W schlaff wird. Dieses Warenstück vermag daher das Abzugsblech 132 nioht länger in der bisherigen Lage zu halten, in welcher der rückwärtige Arm des Parallelogrammlenkers I30 waagerecht lag; unter seinem Gewicht schwingt viel mehr das Abzugsblech 132 auf seiner geneigten kreisbogenförmigen Bahn weiter nach vorn und unten bis in die in Fig. 3 gezeigte Stellung, in der sich jeder der beiden Flansche 132 auf die Anschlagschraube 220 des Halters 152 aufsetzt. Bei dieser Bewegung streift die obere Kante des Bleches 132 die unteren Maschen des Warenstücks von den Haken der Abzugsnadeln 102 ab, so daß das Warenstüok in die in Fig. 3 gezeigte Lage gelangt. Die Einstellung der Schrauben 220 sorgt dabei dafür, daß das Abstreifblech nicht von oben her auf die Haken der Abzugsnadeln 102 drückt.
Die Ware wird nunmehr entfernt, und der Rechen 100 wird aufwärts bewegt. Dabei verbleiben die Teile 132, 128, I30, und 218 zunächst in der in Fig. 3 veranschaulichten relativen
Lage, bis die Schraube 142 auf den Anschlag 144 trifft. Während der weiteren Aufwärtsbewegung des Rechens 100, bei der zunäohst der Schwenkarm 121 in Anlage an der Anschlagschraube 218 des Rechens 100 verbleibt, nimmt zwar der Halter 152, nicht aber die Ansohlagschraube 142, an der Aufwärtsbewegung des Rechens 100 teil, wobei daher der Parallelogrammlenker im Uhrzeigersinn schwingt und dadurch das Abstreifblech 132 rückwärts aus der Bahn der Abzugsnadeln 102 bringt.
Bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Rechens 100 und des Halters 152. stößt der Anschlagring 146 an die Buchse 148, worauf nunmehr der Rechen 100 die Aufwärtsbewegung allein fortsetzt, während der Halter 152 in seiner Lage verbleibt. Infolgedessen hebt sich die Anschlagschraube 218 des Rechens vom Schwenkarm 121 ab und die Teile gelangen in die Lage der Fig. 2. Damit ist die Anfangsstellung zum Stricken des nächsten Warenstücks erreicht.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel kann in mannigfacher Hinsicht abgeändert werden. So besteht die Möglichkeit, das Gewicht 124 durch eine Zugfeder zu ersetzen, die zwischen dem Arm 121 und dem Lagerbock 118 ausgespannt ist.
Bei der in den Fig. 5-8 gezeigten Ausführungsform der Erfindung sind das Abstreifblech 132 und sein Halter 152 durch eine Abstreif-Winkelschiene 206 und deren Haltestangen 210 ersetzt. Jede der lotrechten Haltestangen 210 ist in einer lotrechten Bohrung des Abzugsrechens 204 geführt und ragt unten aus dieser Bohrung heraus und trägt dort einen Anschlagring 214 und unter diesem einen Ring 215, der durch eine Zugfeder 212 mit dem Rechen 204 verbunden ist. Die Wirkungsweise ist folgende: Fig. 5 zeigt die Teile bei Beginn des Strickens eines Warenstücks. Dabei legen die Stricknadeln 200 des hinteren Nadelbettes eine Fadenschleife um jede Abzugsnadel 202. Während des dann folgenden Strickvorganges wird der Abzugsrechen 204 schrittweise abwärtsbewegt. Der diesem Zweck dienende Antrieb entspricht demjenigen der zuerst beschriebenen Aus— fUhrungsform der Erfindung. Während der ersten Phase dieser Abwärtsbewegung des Rechens 204 hält die Zugfeder 212 die Abstreif-Winkelschiene 206 in der in Fig. 5 gezeigten Lage, in
der eich diese Sohiene von unten an das hintere Nadelbett der Strioknadeln 200 anlegt. Diese Phase der Betriebsweise währt so lange, bis der Rechen 204 an den Ansohlagring 214 einer je» den Haltestange 210 anstößt und diese abwärts mitnimmt. Dabei wird die Abstreif-Winkelschiene 206 federnd in Anlage an der Rückseite des Warenstücks gehalten, das während des Strickvorganges unter Spannung steht. Die federnde Kraft wird durch Torsionsfedern 222, Fig. 8, geliefert, die um die die Haltestangen 210 mit der Winkelschiene 206 verbindende Gelenkstange 208 gewickelt sind und je mit dem einen Ende an der Winkelschiene 206 und mit dem anderen Ende an der betreffenden Haltest an gre 210 verankert sind. Ist die Ware fertig gestrickt und beginnt alsdann der Rechen 204 nach Erreichen seiner tiefsten Stellung die Aufwärtsbewegung, so daß das Warenstück seine Spannung verliert, dann kippen die Torsionsfedern 222 die Winkelschiene 208 ausgehend von der in Fig. 6 gezeigten Stellung in die Stellung der Fig. 7, in der die Winkelsohiene nach Abstreifen der Waren von den Abzugsnadeln 202 oberhalb der Haken dieser Abzugsnadeln liegt.
Bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Rechens 204 gelangt schließlich die Winkelschiene 20b zur Anlage an der unteren schrägen Fläche des Bettes der hinteren Stricknadeln 200 und kippt dann in die Stellung der Fig. 5. Bei der weiteren Aufwärt sbewegung des Rechens 204 hebt sich dieser von den nunmehr stillstehenden Anschlagringen 214 ab, bis schließlich die Lage der Fig. 5 erreicht ist, in weloher die Teile für den nächsten Strickvorgang in Bereitschaft stehen.

Claims (5)

NEUE SCHUTZANSPRÜCHE
1. Warenabzugsvorrichtung für eine Flachstrickmaschine mit einem vorderen und einem hinteren Nadelbett und mit einem über die volle Breite der Nadelbetten reichenden, zwischen ihnen auf» und abgeführten Abzugsrechen und mit einem sich über dessen ganze Länge erstreckenden und an dem Rechen be« weglich geführten Abstreifblech, das sich während des Strick*· Vorganges neben der gespannten Ware in einer Wartestellung befindet und nach Beendigung des Strickvoreranges in den Weg der Ware über die als Haken ausgebildeten Abzugsnadeln kippbar ist, um das Warenstück von diesen Haken abzustreichen und dadurch von den Nadein des Abzugsrechens zu lösen, gekennzeichnet durch einen am Abzugsrechen auf- und abbeweglich geführten Halter (152, 210), an dessen oberem Ende das Abstreifblech (206, 132) auf einer geneigten kreisbogenförmigen Bahn geführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß das Abstreifblech (206, 132) während des Strickvorganges an der gespannten Ware anliegt und dadurch in der Wartestellung gehalten wird, die es nach Entspannung der Ware schlagartig verläßt, um die Ware aus den Haken auszuhängen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstreifblech (l32) an dem auf- und abbeweglichen Halter (152) durch Parallelogrammlenker (128, 13O) geführt ist, deren AbwärtsSchwenkung durch einen am Halter (152)
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angeordneten Anschlag (220) derart begrenzt ist, daß das Allstreif blech (132) nicht die Bakennadeln (102) berühren kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß für mindestens einen der Parallelogrammlenker (130) ein oberer Anschlag (142, 144) vorgesehen ist, der den Parallelogrammlenker beim Auftreffen ausschwenkt und dadurch das Abstreifblech (132) in die Wartestellung zurückschwenkt, in welcher die Abzugsnadeln (102) an dem Abstreifblech (132) vorbei aufwärtsgehen können, um das nächste Warenstück zu wirken.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, daduroh gekennzeichnet, daß die als Haken ausgebildeten Abzugsnadeln (102) in ihrer Längsrichtung federnd ausgestaltet sind.
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