DE3845023B4 - Bleischürze für Dachdurchdringungs-Einfassungen - Google Patents

Bleischürze für Dachdurchdringungs-Einfassungen Download PDF

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Abstract

Bleischürze für Dachdurchdringungs-Einfassungen, mit einem flächigen, eine Einbau-Unterseite und eine Einbau-Oberseite bildenden Schürzenkörper, wobei der Schürzenkörper wenigstens auf einer Seite mit einer Sperre versehen ist, die die Bildung von Blei-Carbonat verhindert und die durch eine Lackschicht gebildet ist, wobei die Lackschicht an wenigstens einer Seite des Schürzenkörpers auf der Blei-Oberfläche vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschicht (5, 6) eine im wesentlichen ganzflächige wasserunlösliche, wasserdichte und säurebeständige, jedoch nicht luftdichte Versiegelung bildet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Bleischürze für Dachdurchdringungs-Einfassungen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige Bleischürzen werden z. B. im Umfangsbereich des Eindeckrahmens von Dachfenstern, im Bereich von Dachdurchdringungen von Kaminen oder dgl. verwendet, um an die Dacheindeckung anzuschließen und einen abgedichteten Übergang zu schaffen. Da die Schürze aus verhältnismäßig weichem Material bzw. Metall besteht, lässt sie sich den jeweiligen Erfordernissen entsprechend durch Biegen, Falten, Runden und dgl. leicht anformen. Die Verwendung von Blei wird daher bevorzugt, weil dieses im Gegensatz zu anderen metallischen Werkstoffen leicht verformbar sowie chemisch sehr stabil ist und praktisch nicht zur Korrosion oder dgl. neigt, wie dies auch durch Jahrhunderte hindurch die Erfahrung lehrt, sondern eine überaus lange Standzeit hat. Daher be stand bisher keinerlei Bedürfnis, die Oberfläche der Bleischürze in irgendeiner Weise zu verändern.
  • In neuerer Zeit werden allerdings öfter – bevor sich eine stabile Bleioxidschicht bildet – durch auch in der Atmosphäre teilweise enthaltene aggressive Chemikalien, insbesondere in Verbindung mit Regenwasser, auf der Oberfläche des Bleis Bleicarbonate gebildet, eine weiße Schicht, die vom Regen abgewaschen wird und in den rauen Eindeckmaterialien, wie z. B. Betondachsteinen, abgelagert und kaum mehr entfernt werden kann. Durch aggressives Schwitzwasser, das sich bei hochwärmegedämmten und oft nicht richtig belüfteten Dächern auf der Unterseite der Bleischürze leicht bildet, entsteht ebenfalls Bleicarbonat. Bei langdauernder und ständig wiederholter Schwitzwasserbildung kann die Carbonatbildung zu konzentriertem Angriff, zu Lochfraß und zur Zerstörung der Bleischürze führen. Insbesondere so führt Bleicarbonat, das sich durch Regen auf der Oberseite bildet, zu stark sichtbaren weißen Streifen unterhalb der Bleischürze, was insbesondere im Falle dunkler Dacheindeckungen störend ist. Bleicarbonat aber, das sich durch ständiges Schwitzwasser bildet, führt fast immer zur Zerstörung der Bleischürze.
  • Die DE-U-8800413 betrifft eine derartige Bleischürze, bei der der Schürzenkörper mit einer Aluminiumschicht gegen chemische Witterung abgeschirmt werden soll. Die Befestigung der Aluminiumschicht erfolgt über eine elastische Verbindung, die ihrerseits unmittelbar am Schürzenkörper angebracht ist. Eine Lackschicht dient zum Schutz der Aluminiumschicht, und nicht des Schürzenkörpers, gegen Witterung, sowie zur Veränderung der visuellen Wirkung.
  • Die DE-A-3022205 betrifft einen Schichtwerkstoff für Verpackungszwecke, insbesondere zur Herstellung von Flaschenkapseln, bei dem eine Kernschicht aus Blei durch beidseitige Kaschierung mit Schichten aus Aluminiumlegierung unter nahrungsmittelchemischen Gesichtspunkten vorgenommen wird.
  • Die DE-A-3331317 beschreibt eine derartige Bleischürze, bei der die Oberfläche mit einer lackartigen Schutzschicht versehen ist, die die Primärbildung von lockeren Bleicarbonatschichten verhindern soll. Diese Schutzschicht kann entweder ein natürliches oder modifiziertes natürliches Harz sein, beispielsweise Kolophonium. Alternativ kann ein Ersatz durch ein entsprechend wirkendes Kunstharz vorgesehen sein. Weitere Eigenschaften der Schutzschicht gehen daraus nicht hervor.
  • Die EP-A-277497 beschreibt eine Bleischürze, die mit mindestens einer Aluminiumschicht abgedeckt ist. Auf der Aluminiumschicht wiederum kann eine Farbschicht in Form eines Lackes oder einer Kunststoff-Folie angeordnet sein, wobei diese nicht näher spezifiziert sind.
  • Die DE-A-2737151 beschreibt ein Bleiblech mit einer Plattierung aus Zinn oder einer zinnhaltigen Legierung. Die Möglichkeit eines Bestreichens der Oberfläche wird beschrieben, allerdings wird nicht näher darauf eingegangen.
  • Das Buch „Ullmanns Encyklopädie der technischen Chemie”, Bd. 15, S. 613–616” beschreibt allgemein Eigenschaften von Acrylharz-Lacken, beispielsweise bezüglich der Viskositäten wie Witterungsbeständigkeit und mechanischer Filmeigenschaften. Als Beispiel werden unter anderem Dispersionsfarben auf Basis von Acrylharzen beschrieben, die wasserdampfdurchlässig sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Bleischürze der genannten Art zu schaffen, bei welcher auf einfache Weise vermieden werden kann, dass das Blei, bevor es selbst das stabile Bleioxid gebildet hat, Bleiverbindungen bilden kann, die vom Wasser abgeschwemmt und vom Schürzenkörper auf das benachbarte Dach gelangen können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Bleischürze mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgesehen. Es ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Schürzenkörper wenigstens an einer Seite, insbesondere der Unterseite und der Oberseite, eine Sperre erhält, die die Bildung von Bleicarbonat verhindert. In jedem Fall wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Bleischürze eine Verschmutzung der Oberseite der Dacheindeckung mit Bleiverbindungen, insbesondere mit Bleicarbonat, vermieden. Auch auf die Montagelage der Bleischürze muss nicht geachtet werden, wenn beide Seiten des Schürzenkörpers, vorzugsweise mit gleichen, Sperren versehen sind.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Sperre verhindert, dass z. B. eventuell entstehendes Schwitzwasser den Schürzenkörper selbst erreicht und es praktisch nicht zu chemischen Reaktionen kommen kann. Die Anordnung kann dabei so getroffen sein, dass das Schwitzwasser selbst ungehindert abläuft, ohne mit dem ungeschützten Blei zu reagieren.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Sperre vorgefertigt an der zugehörigen bzw. beiden Seiten der Bleischürze fest verankert und ganzflächig unlösbar haftend angeordnet ist, so dass sich praktisch eine nicht durch Wischen, Regenwasser oder andere mechanische Beanspruchungen entfernbare Versiegelung der Bleioberfläche ergibt, die zu einer wasserdichten, aber nicht luftdichten Konservierung führt. Dazu ist die Sperre wenigstens teilweise durch eine wasserunlösliche und säurebeständige Beschichtung gebildet.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Sperre quer zur Schürzenoberfläche mindestens so druckfest wie der Schürzenkörper selbst, besser noch druckfester, wodurch die Gefahr ihrer Beschädigung noch weiter verringert wird. Ähnlich verhält es sich, wenn die Beschichtung mindestens so streckfest, insbesondere elastisch streckfest, wie der Schürzenkörper ist, da dann auch bei scharfem Biegen bzw. Falten oder beim Anformen des Schürzenkörpers an die Dacheindeckung ein Aufplatzen oder Beschädigen der Sperre verhindert wird. Schließlich sollte die Sperre erfindungsgemäß auch mindestens so schubelastisch bei Belastungen parallel zur Oberfläche des Schürzenkörpers wie dessen Werkstoff selbst sein, wobei eine höhere Streck- und/oder Schubelasti zität gegeben sein kann. Die Bleischürze lässt sich dadurch auch mehrfach Wechselbiegebelastungen aussetzen, ohne dass eine Beschädigung oder ein Ablösen der Sperre erfolgen kann.
  • Bei der Erfindung ist die Sperre durch eine Lackschicht, vorzugsweise einen Acrylat-Lack auf der Basis von Eisenoxyd und/oder Titanoxyd, gebildet. Eine derartige Beschichtung hat sich als besonders witterungsbeständig erwiesen.
  • Die beschriebenen Wirkungen lassen sich selbst dann erzielen, wenn die Dicke der Sperre mehrfach kleiner als die des Schürzenkörpers ist, dessen Dicke bevorzugt in der Größenordnung bis etwa einem Millimeter liegt, während die Dicke der Sperre sich im Hundertstel oder Zehntel Millimeter-Bereich befindet.
  • Es hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, wenn wenigstens eine unmittelbar auf die Bleioberfläche aufgebrachte Sperrschicht eine Dicke hat, die größer als die maximale Rauhigkeitstiefe dieser Bleioberfläche ist, so dass selbst die am weitesten über die Oberfläche vorstehenden Rauhigkeitskonfigurationen noch vollständig in die Sperrschicht eingebettet sind, die vorteilhaft so angebracht ist, dass sie auch sämtliche Oberflächenporen des Schürzenkörpers ausfüllt. Die Sperrschicht greift insofern verzahnt in die Rauhigkeitsvertiefungen und -erhöhungen der Bleioberfläche ein. Die Dicke der Lackschichten auf Ecken oder vorstehenden Kanten wird dabei durch das Kantenfluchtverhalten bestimmt.
  • Gewellt profilierte Bleischürzen haben sich als besonders vorteilhaft erwiesen, weil sie infolge ihrer Wellung noch besser an unterschiedliche Formenverläufe der Eindeckung angepasst, sowie hinsichtlich ihrer Flächenausdehnung sowohl gestaucht, vor allem aber auch gestreckt werden können, ohne ihre Dicke zu reduzieren. Hier hat sich eine konstante Wellenform mit einer Wellenteilung in der Größenordnung von etwa 5 mm und einer Gesamtdicke des Wellenverlaufes in der Größenordnung von der Hälfte davon als besonders zweckmäßig erwiesen, wobei unter Wellenteilung der Abstand zwischen den Scheiteln zweier gleichgerichtet gekrümmter benachbarter Wellen mit einer dazwischen liegenden, entgegengesetzt gekrümmten Welle zu verstehen ist. Bleibänder, die in Walzrichtung zu sinusförmig gewellten Bleischürzen geformt werden, wobei eine volle Sinuswelle ca. 5 mm und die Plus-Minus-Amplitude ca. 2,5 mm beträgt, haben sich als besonders vorteilhaft erwiesen.
  • Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Bleischürze in perspektivischer und vergrößerter Darstellung und
  • 2 einen Ausschnitt der 1, wesentlich vergrößert und teilweise im Querschnitt.
  • Wie die 1 und 2 zeigen, weist eine erfindungsgemäße Bleischürze 1 einen aus im wesentlichen konstant dickem Bleiblech bestehenden Schürzenkörper 2 auf. Dieser Schürzenkörper 2 ist nach Art eines Wellbleches mit einer konstanten Wellung geformt, derart, dass nebeneinander liegende, nach einer Seite gekrümmte Längs-Wellen 3 und jeweils zwischen zwei solchen eine entgegengesetzt gekrümmte Welle 4 gleicher Krümmung gebildet sind. Die Wellung hat die Teilung 13, die zwischen z. B. 3 und 8 mm liegen kann, vorzugsweise 5 mm, beträgt. Die Wellenschenkel jeder Welle sind z. B. unter spitzen Winkeln divergierend vorgesehen, so dass sich Sinuswellen oder zumindest angenäherte Sinuswellen ergeben.
  • Auf die Unterseite des Schürzenkörpers 2 ist ganzflächig eine im wesentliche konstant dicke bzw. an der Außenseite eine glatte Oberfläche aufweisende Beschichtung 5 aufgebracht, die nur einen Bruchteil der Dicke des Schürzenkörpers 2 hat und haftend mit dessen zugehöriger Oberfläche 7 verankert ist. Diese Oberfläche 7 hat, wie aus 2 erkennbar, eine relative Rauhigkeit, welcher die Innenfläche 9 der Beschichtung 5 formgleich folgt, so dass also die Verbindungsflächen zwischen dem Schürzenkörper 2 und der Beschichtung 5 wesentlich bis mehrfach größer als ihre Grundfläche sind.
  • Eine entsprechende, gleiche oder hinsichtlich ihrer Zusammensetzung oder Dicke anders ausgebildete Beschichtung 6 ist auch auf der oberen rauen Oberfläche 8 des Schürzenkörpers 2 vorteilhaft so angebracht, wie an Hand der Beschichtung 5 beschrieben. Auch diese Beschichtung 6 weist eine gegenüber ihrer Innenseite wesentlich glattere bzw. weniger raue Außenfläche auf. Ihre maximale Dicke übersteigt jedoch ebenfalls die höchste Höhe der Rauigkeitsvorsprünge der zugehörigen Oberfläche 8.
  • Durch die beschriebene Ausbildung ist an der Unterseite der Bleischürze 1 eine Sperre 10 geschaffen, die zweckmäßig aus einer Lackschicht auf der Basis von Eisenoxyd oder Titanoxyd oder einer Mischung aus beiden oder anderen gebildet ist. Entsprechend ist an der Oberseite der Bleischürze 1 eine Sperre 11 sowohl gegen die Bildung von Bleicarbonat als auch gegen das Ablaufen von aufgeschwemmtem Bleicarbonat gebildet.
  • Die Sperre 10 bzw. 11 kann z. B. von Hand, im Spritzverfahren, im elektrostatischen Auftrageerfahren, im Tauchbadverfahren oder ähnlich so aufgebracht werden, dass sie die Oberfläche des Schürzenkörpers 2 im wesentlichen vollständig dicht schließt.
  • Insbesondere die Oberseite der Bleischürze 1 ist zusätzlich mit einem Strahlungswärme-Absorber 12 versehen, welcher im wesentlichen durch dunkle Pigmentierung der zugehörigen Beschichtung 6 gebildet ist. Auch die untere Beschichtung 5 weist vorteilhaft eine solche Pigmentierung auf. Es wäre aber auch denkbar, den Absorber durch eine gesonderte Schicht zu bilden. In jedem Fall ist er bevorzugt gleichmäßig über die gesamte zugehörige Oberfläche des Schürzenkörpers 2 verteilt, so dass dieser über seine ganze Ausdehnung gleichmäßig Wärme aufnimmt und einerseits im Schürzenkörper 2 speichern sowie andererseits innerhalb von diesem zwischen den Oberflächen und quer dazu weiterleiten kann.

Claims (9)

  1. Bleischürze für Dachdurchdringungs-Einfassungen, mit einem flächigen, eine Einbau-Unterseite und eine Einbau-Oberseite bildenden Schürzenkörper, wobei der Schürzenkörper wenigstens auf einer Seite mit einer Sperre versehen ist, die die Bildung von Blei-Carbonat verhindert und die durch eine Lackschicht gebildet ist, wobei die Lackschicht an wenigstens einer Seite des Schürzenkörpers auf der Blei-Oberfläche vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschicht (5, 6) eine im wesentlichen ganzflächige wasserunlösliche, wasserdichte und säurebeständige, jedoch nicht luftdichte Versiegelung bildet.
  2. Bleischürze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschicht (5, 6) auf plan gewalztem Blei aufgebracht ist.
  3. Bleischürze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschicht (5, 6) aufgewelltem Blei aufgebracht ist.
  4. Bleischürze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Lackschicht (5, 6) gebildete Beschichtung mindestens so druckfest und/oder streck- sowie druckelastisch wie der Schürzenkörper (2) ausgebildet ist.
  5. Bleischürze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschicht (5, 6) teilweise durch einen Acrylat-Lack auf der Basis von Eisenoxyd und/oder Titanoxyd gebildet ist.
  6. Bleischürze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Seiten bzw. die Unterseite und die Oberseite des Schürzenkörpers (2) mit der Lackschicht (5, 6) als Sperre (10, 11) versehen ist.
  7. Bleischürze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Lackschicht (5, 6) mehrfach kleiner als die des Schürzenkörpers (2) ist.
  8. Bleischürze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine unmittelbar auf die Blei-Oberfläche (7 bzw. 8) aufgebrachte Lackschicht (5 bzw. 6) mindestens eine Dicke hat, die größer als die maximale Rauhigkeitstiefe dieser Blei-Oberfläche ist.
  9. Bleischürze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschicht (5, 6) entsprechend einer Wellung oder dgl. des Schürzenkörpers (2) mit einem gleich gewellten Verlauf vorgesehen ist.
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