DE3620853A1 - Verfahren zur loesbaren befestigung einer stanzgegenplatte an einer stanzmaschine sowie stanzmaschine - Google Patents

Verfahren zur loesbaren befestigung einer stanzgegenplatte an einer stanzmaschine sowie stanzmaschine

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DE3620853A1
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Harald Linden
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur lösbaren Befesti­ gung einer Stanzgegenplatte mit aufgebrachten Zuricht­ streifen oder -feldern auf der Grundplatte einer mit Band­ stahlwerkzeugen arbeitenden Stanzmaschine für bogen- oder bandförmiges Material. Außerdem betrifft die Erfin­ dung eine Stanzmaschine für derartiges Material mit einer bewegbaren Stanzplatte, unter der an einem ebenfalls bewegbaren Rahmen ein Bandstahlwerkzeug gehalten ist, und mit einer auf einer Grundplatte lösbar und unverrückbar befestigten Stanzgegenplatte, auf der Zurichtstreifen oder -felder aufgeklebt sind.
Bei den heute üblichen Stanzmaschinen besteht die Grund­ platte beispielsweise aus einer 4 bis 8 mm starken Stahl­ platte aus einem Chromvanadium-Stahl, wobei die nach oben weisende Fläche als Anlagefläche für die Stanzgegen­ platte dient. Die Stanzgegenplatte ist ein Stahlblech von zum Beispiel 0,5 mm Stärke, auf der Zurichtstreifen oder Zurichtfelder aufgeklebt sind, wobei sich als Zu­ richtfelder insbesondere Pertinaxplatten bewährt haben. Die Stanzgegenplatte wird mit Hilfe eines Kontaktklebers an der Grundplatte angeklebt, wobei der Stanz- und Rill­ druck als Andrückkraft ausgenutzt wird.
Bei der Bearbeitung beispielsweise von Kartonzuschnitten setzen die Schneidlinien des Bandstahlwerkzeuges auf der Stanzgegenplatte auf, während die Rillinien innerhalb des Bandstahlwerkzeuges sich der Stanzgegenplatte ledig­ lich nähern, wobei in unmittelbarer Nachbarschaft der Rillinien die Zurichtstreifen bzw. Zurichtfelder mit ihren Rillen eine Vorbehandlung herbeiführen, die später entlang dieser Rillen das Falzen gestattet. Bei dem Band­ stahlwerkzeug handelt es sich in der Regel um ein mehr­ lagiges, kreuzweise verleimtes Holzbrett , in das Schlitze zur Aufnahme der Bandstähle eingelassen sind. Die Band­ stähle durchdringen bis auf kleine Stege die Holzplatte vollständig und werden auf der oberen Seite von einem Zurichtblech beim Stanzvorgang beaufschlagt, das wiederum von der eigent­ lichen Stanzplatte abwärts gedrückt wird. Das Bandstahl­ werkzeug ist seitlich oder von oben innerhalb eines mitbe­ wegten Rahmens gehalten. Die Stanzplatte ist entweder als beweglicher Stanzkopf oder als feststehende Platte ausge­ bildet, wobei dann die Grundplatte auf- und abwärts beweg­ lich ausgebildet ist.
Nach der Bearbeitung einer Charge eines bestimmten Ma­ terials muß eine Stanzmaschine umgerüstet werden, nämlich mit einem abweichenden Bandstahlwerkzeug und einem ent­ sprechenden Gegenmuster für die Zurichtstreifen oder -felder versehen werden. Dazu ist das Ablösen der Stanz­ gegenplatte mit den darauf befindlichen Zurichtbestand­ teilen erforderlich. Der Kleber wird dazu in einem ent­ sprechenden Lösungsmittel getränkt, und es wird mit schlanken Gegenständen wie Messern und Drähten versucht, die Stanzgegenplatte möglichst beschädigungsfrei nach und nach von einer Seite beginnend von der Grundplatte zu lösen.
Dieser Arbeitsgang ist nicht besonders bequem, da die Bedienungsperson den Dämpfen des Lösungsmittel für den Kleber ausgesetzt ist, außerdem besteht die Gefahr, daß sich ein Zurichtelement von der Stanzgegenplatte löst, zersplittert oder die Stanzgegenplatte Knicke oder son­ stige Verformungen erleidet, die sie für eine nachfolgende Bearbeitung unbrauchbar machen. Die Stanzgegenplatte mit­ samt den Zurichtelementen ist nämlich bei beschädigungs­ freier Ablösung wiederverwendbar, wenn dasselbe Muster an Kartonzuschnitten zu einem späteren Zeitpunkt erneut auf der Stanzmaschine gefahren wird.
Nach dem genannten Verfahren gelingt die Wiederverwendung der Stanzgegenplatte etwa sechs- bis achtmal. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sind bei dem Ablösen so viele kleinere Detailbeschädigungen vorgekommen, daß die Stanzgegenplatte insgesamt nicht mehr verwendet wird, weil größere Beschädigungen zu befürchten sind. Wenn nämlich ein Zurichtelement während des Stanz- und Rill­ vorganges verschoben wird oder zersplittert, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein großer Teil der Schneid- und Rillinien beschädigt, es ist sogar die Beschädigung der diese Linien tragenden Holzplatte zu befürchten.
Abgesehen von der relativ geringen Zahl der möglichen Wiederverwendungen der Stanzgegenplatte mit aufgebrachtem Zurichtmuster ist die Arbeit des Ablösens der Stanzgegen­ platte nicht nur unbequem sondern auch äußerst zeitraubend, da nicht nur die Ablösung gelingen muß, sondern Kleber­ reste sorgfältig entfernt werden müssen, damit nicht bei der nachfolgenden Neubestückung der Stanzmaschine an diesen Stellen Kraftspitzen beim Stanzvorgang entstehen. Die Umrüstzeiten sind daher beträchtlich, so daß die Rentabilität von kleinen Serien zu wünschen übrigläßt.
Es ist demnach Aufgabe der Erfindung, die Befestigung der Stanzgegenplatte auf der Grundplatte so zu verbessern, daß die Stanzgegenplatte mitsamt den daran befestigten Zurichtelementen annähernd beliebig oft wiederverwendet werden kann, der Wechsel in relativ kurzer Zeit gelingt und so die Rentabilität der Werkzeuge und der Stanz­ maschine selbst beträchtlich gesteigert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung bezüglich des Verfahrens vor, daß die Stanzgegenplatte durch Unter­ druck an der Grundplatte festgesaugt wird, und bezüglich einer Stanzmaschine schlägt die Erfindung vor, daß die Grundplatte an der der Stanzgegenplatte zugewandten Seite Öffnungen oder Nuten trägt, die mit Kanälen zum Anschluß an eine Unterdruckquelle verbunden sind. Bezüglich der Stanzmaschine ist ein zweiter Vorschlag gemäß der Er­ findung dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte eine Auflage aus einem porösen, druckfesten Material, insbe­ sondere aus einer Keramik oder einem Sintermetall trägt, daß die Auflage von einem gasdichten Rahmen umgeben ist, und daß in der Grundplatte oder in dem Rahmen mindestens eine Öffnung auf der der Auflage zugewandten Seite und ein Kanal zum Anschluß einer Unterdruckquelle vorhanden sind.
Die Verwendung von Unterdruck zum Halten flächenartiger Gegenstände auf einem Untergrund ist zum Beispiel von Plottern bekannt, bei denen das Schreibpapier auf der Schreibfläche durch Unterdruck gehalten wird. In der Regel kommt zwar eine Verschiebung des Bogens gegenüber dem Untergrund nicht vor, eine derartige Verschiebung führt jedoch zu keiner Beschädigung des Plotters, allen­ falls ist der bereits teilweise bezeichnete Bogen un­ brauchbar. Aus diesem Grund ist bisher offensichtlich stets einem Kleber vertraut worden für die Befestigung der Stanzgegenplatte an der Grundplatte, dessen Festig­ keit und Dauerhaftigkeit bestimmbar ist. Die Erfindung hat nun mit Erfolg das Halteprinzip durch Unterdruck auch auf die Verbindung zwischen der Stanzgegenplatte und der Grundplatte angewandt, wobei gegebenenfalls Hilfen verwendet werden, die den Unterdruck gleichmäßiger verteilen, eine bessere Rutschfestigkeit zwischen beiden Flächen herbeiführen oder von vornherein eine sichere Anlage durch ein walzenähnliches Anrollen bewirken, wenn nämlich der Unterdruck bereichsweise fortschreitend beim Auflegen aufgebracht wird. Selbstverständlich sind auch Kombinationen dieser Hilfen vorgesehen.
Insbesondere in Verbindung mit Grundplatten, bei denen die Öffnungen außerhalb der Schneid- und Rillbereiche liegen, ist es zweckmäßig, zwischen Grundplatte und Stanzgegenplatte eine Zwischenschicht aus einem dünnen, porösen Papier, einem Faservlies oder einem Gewebe zu legen, in der sich der Unterdruck gleichmäßig verteilen kann. Auf diese Weise ist allseits eine sehr gute Unter­ stützung der Stanzgegenplatte vorhanden, andererseits reicht die Wirkung des Unterdruckes weit über den un­ mittelbaren Einzugsbereich jeder Öffnung hinaus.
Statt einer Zwischenschicht kann insbesondere die Stanz­ gegenplatte an ihrer Unterseite eine Struktur aufweisen, die durch Schleifen oder durch einen Aufdruck aufgebracht ist. Die Struktur kann dabei auf die Anordnung von Öffnungen in der Grundplatte abgestimmt sein, so daß pro Öffnung ein bestimmter Strukturbereich vorhanden ist, der dadurch ausgezeichnet ist, daß um ein Wegenetz von schmalsten Rillen außerhalb beispielsweise der Siebdruckbereiche eine jeweils geschlossene Drucklinie vorhanden ist, die quasi eine äußere Abdichtung dieses Strukturbereiches bildet. In Weiterbildung einer aufgedruckten Struktur können diese dichtenden Grenzbereiche jeder Struktur bzw. die äußeren Randbereiche der gesamten Stanzgegenplatte mit einem Auf­ trag bedruckt sein, der z. B. nach dem im Offsetdruck üblichen Verfahren ölfreundlich gemacht worden ist. Beim Auflegen wird dann in entsprechender Verdünnung ein Öl auf diese Bereiche aufgebracht, das zusätzlich als Dichtmittel zur Bildung von Vakuuminseln bzw. zur Ausbildung eines kompletten Vakuums unterhalb der Stanzgegenplatte beiträgt.
Während des Maschinenbetriebes ist beim Absenken der Bandstahlwerkzeuge in Richtung auf die Stanzgegenplatte eine Verlagerung gegenüber der Grundplatte so gut wie ausgeschlossen. Erst wenn die Bandstahlwerkzeuge wieder abgehoben werden, entsteht ein Sog von oben auf die Stanz­ gegenplatte infolge der Abstandsveränderung sowie infolge der dabei von dem zu stanzenden Material abgehobenen Moosgummistreifen zu beiden Seiten der Schneidlinien. Während dieser Phase der Bearbeitung ist die Gefahr einer Verschiebung am größten. Da jedoch die Einwirkdauer dieser Hebekräfte, die den Saugkräften durch Unterdruck zur Befestigung der Stanzgegenplatte an der Grundplatte ent­ gegengesetzt sind, nur kurz ist, reichen die Reserven der Unterdruckbefestigung völlig aus, um ein Verschieben der Stanzgegenplatte gegenüber der Grundplatte zu vermeiden.
Eine weitere kritische Phase ist das Einlegen eines Bogens von der Seite bzw. das Herausziehen des geschnittenen und gerillten Bogens über die Anlage hinaus in derselben Richtung. Hierbei kann es nämlich vorkommen, daß eine Bogenkante oder eine Schneidkante an einem Zurichtelement anhakt, wodurch deutliche Seitenkräfte auf die Stanzgegen­ platte aufgebracht werden. Um insbesondere der Gefahr des Verrückens während des Bogenwechsels zu begegnen, ist eine Längsstruktur an der Grundplatte als auch an der Stanz­ gegenplatte vorteilhaft, die quer zur Laderichtung ver­ läuft. Aufgrund des sich ergebenden Mikroverschlusses in der Struktur wird eine Bewegung in Laderichtung und Entlade­ richtung von vornherein stark behindert. Eine entsprechende Struktur ist besonders einfach durch Längsschleifen in den beiden Flächen einzubringen.
Die gesamte Anlagefläche zwischen beiden Flächen wird vorzugsweise in Bereiche eingeteilt, wobei dann jeder Bereich annähernd gesondert mit Unterdruck beaufschlagt wird. Dadurch kommt es auch dann zu keinen Verschiebungen zwischen beiden Platten, wenn sich durch einen unglücklichen Zufall die Stanzgegenplatte in einem oder mehreren Be­ reichen abheben sollte. Aufgrund des in den anderen Be­ reichen aufrechterhaltenen Unterdrucks bleibt die Stanz­ gegenplatte exakt positioniert, wenn die vorübergehend angehobenen Abschnitte auf die Grundplatte zurückfallen und erneut durch die hier wirkenden Bereiche angesaugt werden.
Zur Verwirklichung der unabhängigen Unterdruckversorgung der einzelnen Bereiche wird vorzugsweise eine Batterie von Drosseln eingesetzt, die einen vehementen Gasfluß von einem Bereich in den anderen verhindert und so eine einzige Unterdruckquelle für alle Bereiche gestattet. Zur Aufrechterhaltung eines starken Unterdruckes in derartigen Störperioden kann außerdem oder alternativ ein Vakuumbe­ hälter zwischen den Kanälen und der Unterdruckquelle angeordnet sein, der eine unterstützende bzw. gleiche Wirkung hervorruft.
Wenn die einzelnen Bereiche im wesentlichen konzentrisch angeordnet sind und jedem Bereich eine Drossel zugeordnet ist, kann durch die Wahl der Drosselung beim Auflegen der Stanzgegenplatte auf die Grundplatte erreicht werden, daß nach dem Anschluß der Unterdruckquelle zunächst im Zentrum die stärkste Saugwirkung entsteht, da die Drosseln in diesem Bereich größere Querschnitte aufweisen. Erst wenn der Gasfluß aus diesen Bereichen stark abgenommen hat bzw. zum Stillstand gekommen ist, werden auch nach und nach die anderen Bereiche zunehmend mit Unterdruck beaufschlagt, so daß von innen nach außen eine sich ver­ vollständigende Andruckkraft erreicht wird, die dem Glatt­ streichen bzw. dem Anwalzen der Stanzgegenplatte an die Grundplatte von innen nach außen gleichkommt.
Das Fortschreiten der Unterdruckaufbringung von Bereich zu Bereich kann auch noch auf andere Weise herbeigeführt werden, nämlich unter der Prämisse, daß der einem bereits unterdruckbeaufschlagten Bereich nachfolgende Bereich erst dann beaufschlagt wird, wenn in dem vorhergehenden ein bestimmtes Mindestmaß an Unterdruck erzielt worden ist. Dazu wird in jedem Bereich der Unterdruck gemessen, mit einem Sollwert verglichen, der in einer Steuerung gespeichert ist, und erst dann die Verbindung zwischen dem nächsten Bereich und der Unterdruckquelle beispiels­ weise über ein elektro-pneumatisches Ventil freigegeben, wenn im vorhergehenden Bereich der gemessene Unterdruck den vorgegebenen Sollwert erreicht oder über­ schritten hat. In dieser Weise kann jede Stanzgegenplatte von innen nach außen oder von einer Seite zur anderen "faltenlos" und ohne Verschiebung beim Auflegen befestigt werden.
Es kommt immer wieder vor, daß die verwendeten Stanzgegen­ platten kleiner sind als die Fläche der Grundplatte. In diesem Fall muß dafür Sorge getragen werden, daß die nicht abgedeckten Bereiche bzw. Öffnungen für die Unter­ druckaufbringung abgeschaltet bzw. durch Blindplatten abgedeckt sind. Die Abschaltung kann über Ventile manuell erfolgen, es können jedoch auch unterschiedliche Automa­ tisierungsgrade verwirklicht werden.
Zur Neupositionierung einer Stanzgegenplatte nach einer Betriebsstörung oder nach einer Produktionspause des dem Zurichtmuster zugeordneten Bandstahlwerkzeuges ist es zweckmäßig, die Stanzgegenplatte von vornherein seitlich mit einer Anschlagleiste zu versehen, die in der vorgegebenen Lage beispielsweise an der Grundplatte anliegt. Über eine Einkerbung oder einen weiteren Anschlag in Form eines in die entsprechende Seitenfläche der Grundplatte einge­ triebenen Stiftes kann jederzeit eine wiederholbare Positionierung erzielt werden. Die Anschlagleiste kann dann mit Steuerkonturen in Form von Stiften, Öffnungen oder Nocken versehen sein, die auf Steuermittel wirken, die dann an der Grundplatte angebracht sind; dazu gehören die Betätigungsorgane von Ventilen, Blas- oder Unterdruck­ öffnungen, Näherungsschalter etc. Mit jeder Anschlagleiste wird dann ein bestimmtes Betätigungsmuster der Steuermittel herbeigeführt, wobei die Bereiche und die Steuermittel so aufeinander abgestimmt sind, daß beim Auflegen der zuge­ ordneten Stanzgegenplatte nur diejenigen Bereiche mit Unter­ druck beaufschlagt sind, die sich unterhalb dieses Platten­ formates befinden. Es ist dabei besonders zweckmäßig, die Stanzgegenplatten beispielsweise in vier Größen bereitzu­ halten, also eine Art Normung vorzunehmen und außerhalb dieser Normung liegende Formate zu meiden. An einer ausge­ führten Maschine können die Abmessungen einer entsprechenden Stanzgegenplatte zum Beispiel 50 cm×60 cm, 60 cm×80 cm und 70 cm×100 cm betragen.
Bei einem noch höheren Automatisierungsgrad wird eine Stanz­ gegenplatte beliebiger Konfiguration und Größe aufgelegt und in das Leitungssystem der Unterdruckversorgung Druck­ luft eingeblasen. Pro Bereich wird dann eine Druckmessung vorgenommen, wobei diejenigen Bereiche ohne Druckanstieg sind, die infolge fehlender Abdeckung von der Stanzgegen­ platte nicht beaufschlagt werden. Die Bereiche, bei denen ein Druckanstieg gemessen wird, werden gespeichert und an­ schließend mit der Unterdruckquelle verbunden. Das vor­ herige Durchblasen des Leitungssystems mit Druckluft führt außerdem eine erwünschte Reinigung herbei.
Unabhängig von dem Automatisierungsgrad wird bei Verwen­ dung einer Anschlagleiste an der Stanzgegenplatte die bereichsweise Aufgabe des Unterdruckes zuerst an den­ jenigen Bereichen begonnen, die der Anschlagleiste benach­ bart liegen, während als letzte Bereiche die an der gegen­ überliegenden Seite angrenzenden Bereiche unter Unterdruck gesetzt werden. Dies gilt sowohl für eine automatisierte bereichsweise Druckaufgabe als auch für ein völlig losge­ löstes, beispielsweise manuell oder durch eine gesonderte Steuerung betriebenes Programm. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Stanzgegenplatte von der Anschlag­ leiste quasi auf die Grundplatte aufgebracht wird und sich so nach der endgültigen Befestigung kein Spiel zwischen der Anschlagleiste und der Grundplatte einstellen kann.
Ein besonders gleichmäßiger Unterdruck auf die Unterseite der Stanzgegenplatte wird erreicht, wenn die Grundplatte mit einer druckfesten Auflage versehen ist, die selbst in sich porös ist. Dabei sind Schichtdicken dieser Auflage von 0,5 bis 2 cm geeignet, in denen sich nach entsprechender Abdichtung auf der gesamten Oberfläche ein stabiler Unter­ druck bildet. Falls dabei im Format kleinere Stanzgegen­ platten benutzt werden, beispielsweise in Bandstahlwerk­ zeuggröße, die die Größe der Gesamtfläche unterschreiten, können die restlichen, bis dahin freiliegenden Bereiche durch Blindplatten beispielsweise aus Gummi abgedeckt werden. Bei genügend feiner Struktur ist die Unter­ stützung an jeder Stelle ausreichend, und insbesondere in Verbindung mit einer harten, weniger geschmeidigen Stanzgegenplatte beispielsweise aus einem austhenitischen Stahl von 1 mm Dicke läßt sich insgesamt eine sehr gute Positionier- und Haltewirkung erzielen.
Zur Unterstützung der Unterdruckkräfte sind besonders Haftlacke geeignet, die in dünnsten Schichten auf eine der beiden Anlageflächen oder auf beide Anlageflächen aufge­ bracht werden. Hierfür eignen sich auch Überzüge aus soge­ nannten Heißklebern, die jedoch bei erfindungsgemäßer Ver­ wendung nicht erwärmt werden, so daß sie zwar eine Haft- und Hemmwirkung gegen Verschieben der Anlageflächen gegen­ einander entwickeln, jedoch keine Klebkräfte im Sinne einer herkömmlichen Klebverbindung.
Der genauen Wiederpositionierung der Stanzgegenplatte mit den aufgebrachten Zurichtmustern bei erneuter Verwendung nach einer Produktionspause muß eine ähnlich gute Wieder­ positionierung des Bandstahlwerkzeuges gegenüberstehen. Die herkömmliche Befestigungsart innerhalb eines Rahmens an der Anlageseite der zu bearbeitenden Bögen soll beibe­ halten werden, in Weiterbildung der Erfindung wird jedoch eine Positionierhilfe an dieser Seite ergänzt, die die wiederholbar genaue Befestigung des Bandstahlwerkzeuges an dem Rahmen gestattet. Dabei trägt der Rahmen einen oder zwei Positioniersteine, beispielsweise jeweils in Form eines halben Würfels oder Quaders, während das Bandstahl­ werkzeug an dieser Stelle einen ähnlich geformten Ausschnitt aufweist. Dabei liegen zwei vertikal zu der Rahmenseite verlaufende Flächen aneinander, während an den mit einem Abstand zueinander angeordneten Flächen, die diesen An­ lageflächen gegenüberliegen, eine federnde Spreizein­ richtung vorhanden ist, die für eine gleichmäßige und sichere Berührung der beiden Anlageflächen aneinander sorgt. Dieselbe Anordnung von Positionierstein und Aus­ schnitt wiederholt sich an der gegenüberliegenden Seite des Bandstahlwerkzeuges und an einer Spannleiste, die in dem Rahmen auf das Format des Bandstahlwerkzeuges ver­ schiebbar und feststellbar ist. In dieser Weise gelingt es, in kürzester Zeit ein bereits benutztes Bandstahlwerk­ zeug zu wiederholten Malen an ein und derselben Stelle in dem Rahmen anzuordnen, was ebenfalls für eine benutzte Stanzgegenplatte gilt, die mit den vorangehend beschriebenen Positionierhilfen versehen ist. Das Umrüsten einer Stanz­ maschine von einem Auftrag auf den nächsten gelingt unter Benutzung der Erfindung mit ihren Weiterbildungen in sehr kurzer Zeit.
Anhand der nachfolgenden Ausführungsbeispiele der Erfindung wird das exakte Vorgehen bei der Umrüstung einer Maschine, die gemäß der Erfindung ausgestattet ist, im einzelnen beschrieben. Es wird daher diesbezüglich auf diese Aus­ führungen verwiesen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert; in der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der bei einem Schneid- und Rillvorgang in einer Stanzmaschine beteiligten Werk­ zeuge, Bleche, Platten und Folien,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Befestigungs­ rahmen für ein Bandstahlwerkzeug in vereinfachter Darstellung,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Grundplatte einer Stanzmaschine, die gemäß der Er­ findung mit Nuten zur Aufbringung eines Unterdruckes versehen ist,
Fig. 4 eine Ansicht gemäß der Fig. 3 einer Grundplatte, die außerhalb der Schneid- und Rillbereiche mit Öffnungen zur Auf­ bringung eines Unterdruckes versehen ist;
Fig. 5 ein Schaltdiagramm zum Anschließen einer mit Kanälen versehenen Grund­ platte an eine Unterdruckquelle gemäß der Erfindung und
Fig. 6 eine Querschnittsansicht durch eine Grundplatte mit einer in sich porösen, druckfesten Auflage gemäß einer Weiter­ bildung der Erfindung.
In der Fig. 1 ist schematisch der Aufbau einer Stanz­ maschine für bogenförmiges und bandförmiges Material, insbesondere für Karton wiedergegeben, soweit er zum Ver­ ständnis der Erfindung erforderlich ist.
Im unteren Teil der Fig. 1 befindet sich eine Grundplatte 1, in der auf der Oberseite Nuten 2 oder Öffnungen 6 (Fig. 4) eingelassen sind, die jeweils mit Kanälen 4 in Verbindung stehen. An den Kanälen 4 kann über Leitungen, Steuermittel und sonstige Hilfsgeräte eine Unterdruck­ quelle 40 (Fig. 5) angeschlossen werden, um eine Stanz­ gegenplatte 10 an der Grundplatte 1 unverrückbar, jedoch lösbar zu befestigen. Zur Positionierung der Stanzgegen­ platte 1 ist an der einen Seite eine Anschlagleiste 11 vorhanden, die an der Grundplatte 1 angelegt wird. Selbst­ verständlich ist auch eine Fixierung in Längsrichtung der Anschlagleiste 11 vorhanden, die jedoch in der Fig. 1 nicht dargestellt ist.
Bei bereits benutzten Stanzgegenplatten 10 sind auf deren Oberseite Zurichtfelder 12 oder Zurichtstreifen aufgeklebt, während bei der ersten Inbenutzungnahme die Stanzgegen­ platte 10 ohne diese Zurichtelemente auf der Grundplatte 1 aufgebracht wird. Der Hergang der Aufbringung wird weiter unten noch genauer erläutert.
Im oberen Bereich der Maschine befindet sich ein Stanz­ kopf 20, der für jeden Schneid- und Rillvorgang abwärts bewegt und für jeden Bogenwechsel aufwärts bewegt wird. Unterhalb des Stanzkopfes 20 ist ein Zurichtblech 22 ge­ halten, das direkt auf die Oberseite eines Bandstahlwerk­ zeuges 23 wirkt, das innerhalb eines ebenfalls bewegbaren Rahmens 24 gehalten ist (Fig. 2). Und zwar ist das Band­ stahlwerkzeug 23 auf der einen Seite direkt an der Innen­ seite des Rahmens 24 mit Hilfe von angedeuteten Schrauben­ bolzen befestigt, während auf der gegenüberliegenden Seite in den Rahmen eine Spannleiste 27 eingerastet ist, von der aus mit Hilfe von Spannbolzen 21 das Bandstahlwerkzeug 23 ebenfalls gehalten, nämlich in dem Rahmen fest verspannt ist. Zwischen den Spannbolzen 21 und dem Bandstahlwerkzeug 23 können zur Schonung Unterlegplättchen verwendet werden.
Das Bandstahlwerkzeug 23 trägt an seiner Unterseite aus­ tretende Schneidlinien 25 und Rillinien 26, wobei die Schneidlinien 25 von Moosgummistreifen (nicht dargestellt) flankiert sind, die nach dem Schnitt für eine Entflechtung der Schneidlinie aus dem geschnittenen Karton sorgt. Jeder Rillinie 26 ist ein Zurichtstreifen mit einer ent­ sprechenden Rille 13 oder ein Bereich eines Zurichtfeldes 12 zugeordnet, um einen Prägevorgang und keinen Schneid­ vorgang zu erzeugen.
Im laufenden Betrieb wird ein zu bearbeitender Bogen 14 von einem Greiferwagen 15 gegen einen nicht dargestellten Anschlag an der linken Seite der dargestellten Anordnung gezogen und die Stanzmaschine zusammengefahren. Nach dem Schneid- und Rillvorgang wird die Maschine wieder aufge­ fahren, der bearbeitete Bogen angehoben und weiterbe­ fördert, während ein neu zu bearbeitender Bogen in die Maschine eingelegt wird.
Das Einrichten einer derartigen Stanzmaschine wird bei erstmalig benutzten Werkzeugen folgendermaßen vorgenommen. In den Rahmen 24 wird ein Bandstahlwerkzeug 23 eingesetzt und befestigt. Damit die Befestigung des Bandstahlwerk­ zeuges 23 in dem Rahmen 24 bei späterer, erneuter Be­ nutzung an derselben Stelle gelingt, sind der Rahmen 24 und die Spannleiste 27 jeweils mit einem Positionierstein 33 versehen, der bequem innerhalb eines etwas größeren Ausschnittes 34 derselben Form an beiden Längsseiten des Bandstahlwerkzeuges 23 Platz findet. Jeder Positionier­ stein 33 und jeder Ausschnitt 34 weisen an einer gemein­ samen Stirnseite Anlageflächen 35 auf, die sich zur Fest­ legung der Positionierung berühren, wenn das Bandstahl­ werkzeug 23 in dem Rahmen 24 befestigt wird. Für die Sicherstellung der Berührung an den Anlageflächen 35 sowie für einen gleichmäßigen Andruck sorgt eine Feder­ einrichtung 36, die aus jedem Positionierstein 33 an der der Anlagefläche 35 gegenüberliegenden Seite austritt und beispielsweise aus einer Blattfeder, aus einer federbe­ belasteten Kugel oder ähnlichen Elementen besteht. Die Ausschnitte 34 werden zur Erzielung einer guten Genauig­ keit vorzugsweise zusammen mit den Ausschnitten für die Schneid- und Rillinien hervorgebracht, beispielsweise also mit Hilfe eines Laserwerkzeuges.
Als nächstes wird die Stanzgegenplatte 10 unter Zuhilfe­ nahme der Anschlagleiste 11 eindeutig und wiederholbar auf der Grundplatte 1 aufgelegt und durch Unterdruck fest­ gesaugt. Die Einzelheiten dieses Vorganges werden weiter unten noch näher erläutert. Vor dem Aufbringen der Zu­ richtfelder 12 auf der Stanzgegenplatte 10 wird noch ein sogenannter Zurichtbogen 28 angefertigt, der infolge eines Blaupausenabdruckes des Bandstahlwerkzeuges 23 quasi einen Werkzeugplan darstellt, der dann später bei voll­ ständig eingerichteter Stanzmaschine Verwendung findet.
Jede Platte und jedes Werkzeug ist mit bestimmten Tole­ ranzen behaftet, so daß bei einem vertretbaren Fertigungs­ aufwand einige Schneidlinien bei zusammengefahrener Maschine das Zurichtblech 22 auf der einen Seite und die Stanzgegenplatte 10 auf der anderen Seite berühren, während an Nachbarbereichen oder an anderen Schneidlinien noch ein Spiel von beispielsweise 0,05 mm vorhanden ist. Es ist deshalb eine Korrektur an der Maschine vorzunehmen, bei der der Zurichtbogen 28 verwendet wird. Zunächst muß jedoch der Zurichtbogen geschaffen werden, was in folgender Weise geschieht:
Auf die Stanzgegenplatte 10 wird der Zurichtbogen 28 aufgelegt, wobei seitliche Löcher zwei Stifte 31 im Bereich der Anschlagleiste 11 übergreifen. Zum falten­ freien und glatten Aufliegen können in der Stanzgegen­ platte 10 Öffnungen vorhanden sein, die sich mit darunter­ liegenden Öffnungen des Unterdrucksystems decken, so daß durch die Stanzgegenplatte 10 hindurch der Zurichtbogen 28 angesaugt wird. (Nach dem Zurichten werden diese Öffnungen 6 durch ein Ventil verschlossen.) Auf den Zurichtbogen 28 wird nun eine Blaupause gelegt und die Maschine zusammengefahren. Auf dem Zurichtbogen 28 ent­ steht infolge des Druckes der Schneidlinie ein getreues Abbild aller Schneidlinien, mit anderen Worten, der Zu­ richtbogen 28 ist ein naturgetreuer Werkzeugplan aller Schneidlinien.
Der Zurichtbogen 28 wird zunächst zur Seite gelegt und die Stanzgegenplatte 10 mit Zurichtstreifen oder Zuricht­ feldern bestückt. Dazu werden die Rillinien 26 des Band­ stahlwerkzeuges 23 mit Zurichtreitern und klemmend aufge­ nommenen Zurichtstreifen oder mit Zurichtfeldern ver­ sehen, die nach denselben Koordinaten wie die Holzplatte des Bandstahlwerkzeuges 23 hergestellt sind und mit Hilfe von durch die Holzplatte hindurchragenden Stiften zu den einzelnen Linien positioniert werden. Nach dem Ablösen von Schutzschichten auf den Unterseiten der Zurichtstreifen bzw. auf den Unterseiten der Zurichtfelder wird die Maschine zusammengefahren. Dabei bleiben die Zurichtstreifen bzw. Zurichtfelder in der vorgegebenen Position infolge einer nun freigelegten Klebeschicht auf der Stanzgegenplatte 10 haften. Nach dem Entfernen der Zurichtreiter bzw. nach dem nachfolgenden sorgfältigen Andrücken der Klebeflächen nach dem erneuten Auffahren der Stanzmaschine ist sie für die ersten Schnitte bereit.
Nach einigen Probeschnitten haben sich in der Regel ins­ besondere die Schneidlinien leicht gesetzt, so daß die vorangehend beschriebenen, unvermeidbaren Werkzeug- und Plattentoleranzen sich so auswirken, daß einige Schneid­ linien nicht vollständig bis zur Stanzgegenplatte 10 vordringen und folglich kein vollständiger Schnitt durch­ geführt wird. An diesen Stellen muß der aus den einzelnen Platten und dem Werkzeug gebildete Schichtaufbau ent­ sprechend verdickt werden. Das geschieht mit Hilfe des Zurichtbogens 28.
An Stellen eines mangelhaften Schnittes werden Folien­ streifen in entsprechender Dicke auf den Zurichtbogen 28 aufgeklebt, auf dem ja sämtliche Schneidlinien abgebildet sind. Durch Vergleich mit einem tatsächlich auf der Stanz­ maschine geschnittenem Bogen lassen sich diese Bereiche eines unvollständigen Schnittes sehr leicht feststellen. Nach einiger Erfahrung ist auch die Dicke der aufzutragen­ den Klebefolie relativ leicht abschätzbar, so daß in der Regel eine einzige Korrektur ausreicht. Der in dieser Weise örtlich verdickte Zurichtbogen wird nun zwischen das Zurichtblech 22 und den Stanzkopf 20 gelegt, wobei zwei Stifte 29 auf dem Zurichtblech 22 die Lage des Zuricht­ bogens 28 bestimmen. Die Stifte 29 tauchen in entsprechende Öffnungen 30 in dem Stanzkopf 20 ein. Die beiden Loch­ paare in dem Zurichtbogen 28 für die Stifte 31 sowie für die Stifte 29 sind vorher auf einer entsprechenden Vor­ richtung gestanzt worden, so daß eine absolute Deckungs­ gleichheit in vertikaler Richtung zwischen beiden Positionen vorhanden ist, nämlich einmal auf der Stanzgegenplatte 10 aufliegend und einmal zwischen dem Zurichtblech 22 und dem Stanzkopf 20 liegend. Gegebenenfalls können Bereiche des Zurichtbogens 28 geschnitten werden, zum Beispiel der ursprünglich für die Positionierung im Bereich der Stifte 31 vorhandene Abschnitt. Der Zurichtbogen gehört von da an zu dem Werkzeugsatz, der aus dem Bandstahlwerk­ zeug 23 und der bestückten Stanzgegenplatte 10 besteht.
Nachdem mit der endgültig eingerichteten Stanzmaschine der entsprechende Auftrag abgewickelt bzw. die vorge­ sehene Charge von Kartonbögen gestanzt und gerillt worden ist, wird in der Regel ein abweichender Zuschnitt produ­ ziert, wozu die Maschine umgerüstet wird. Dazu muß zunächst die vorhandene Stanzgegenplatte 10 mit ihren Zurichtfeldern 12 wiederverwendbar von der Grundplatte 1 gelöst werden, was mit Hilfe der Erfindung besonders leicht gelingt. Zunächst wird der Unterdruck abgebaut, als nächstes kann die Stanzgegenplatte 10 mühelos abgehoben werden. Falls sie sich in den Bereichen außerhalb der Nuten 2 an der Grundplatte 1 festgesaugt hat, so daß ein einfaches Ab­ heben nicht gelingt, kann durch dieselben Kanäle 4, durch die Unterdruck aufgebracht wird, ein kurzer Druckluftstoß gegeben werden, der spätestens eine schonende Abhebung der Stanzgegenplatte 10 erlaubt. Als nächstes muß noch das Bandstahlwerkzeug 23 durch Lösen aus dem Rahmen 24 aus der Maschine entfernt und der Zurichtbogen 28 zwischen dem Stanzkopf 20 und dem Zurichtblech 22 hervorgezogen werden. Die Maschine ist nun wieder für die Aufrüstung mit Werkzeugen anderer Muster und/oder Abmessungen bereit. Wenn dabei ein bereits benutzter Werkzeugsatz mit einer schon bestückten Stanzgegenplatte 10 eingesetzt wird, sind folgende Arbeiten erforderlich:
Zunächst wird ein neues Bandstahlwerkzeug 23 in dem Rahmen 24 befestigt, und zwar unter Einsatz der Positionier­ steine 33 und der Ausschnitte 34. Bei häufig benutzten Bandstahlwerkzeugen 23 kann es zweckmäßig sein, die An­ lageflächen 35 an der Holzplatte des Bandstahlwerkzeuges 23 mit einem Kunststoff zu beschichten, der auch zur Repa­ ratur teilweise ausgebrochener Holzplatten eingesetzt wird. Es handelt sich um einen Zweikomponenten-Kunststoff, der formstabil, abriebfest und dennoch gut bearbeitbar ist. Als nächstes wird die von der ersten Aufrüstung bereits mit Zurichtfeldern 12 bestückte Stanzgegenplatte 10 auf der Grundplatte 1 aufgelegt und unter Beachtung einer lückenlosen Anlage der Anschlagleiste 11 oder sonstiger Positionierhilfen, die ursprünglich die Lage der Stanzgegenplatte 10 bei der ersten Verwendung festge­ legt haben. Nun fehlt noch das Einlegen des neuen Zuricht­ bogens 28, was sehr einfach durch Einschieben zwischen den Stanzkopf 20 und das Zurichtblech 22 gelingt. Dabei sorgen die Positionierstifte 29 wiederum für eine identische Lage des Zurichtbogens 28 zu der restlichen Maschine.
Besonders hervorzuheben ist hierbei, daß auch der Zuricht­ bogen 28 bei der nun beginnenden Bearbeitung dieselbe Lage einnimmt wie bei der ersten Bestückung der Maschine.
Diese Tatsache verdient insofern Beachtung, als dadurch eine besondere Werkzeugschonung herbeigeführt wird. Zwar ist rein theoretisch die genaue Fixierung des Zuricht­ bogens zu der Maschine nicht erforderlich, da die aufge­ klebten Korrekturstreifen eine gewisse Breite aufweisen, die Mikrostruktur würde jedoch wiederum in geringem Maße Spitzenbelastungen bzw. unvollständige Schnitte nach sich ziehen, wenn diese genaue Positionierung nicht erfolgt. Neben einer besonders raschen Umrüstung kann also der weitere Vorteil der Maschinenschonung festgestellt werden.
Es kann für Nacharbeiten und Kontrollarbeiten an den Zu­ richtstreifen bzw. an den Zurichtfeldern auf der Stanz­ gegenplatte 10 vorteilhaft sein, wenn die gesamte Fläche außerhalb der Maschine inspiziert werden kann oder zugäng­ lich ist. Eine derartige lnspektion beispielsweise während einer Betriebsunterbrechung würde normalerweise bedingen, daß die Stanzgegenplatte 10 von der Grundplatte 1 in der beschriebenen Weise gelöst wird. Wegen des Zeitaufwands wird diese Unterbrechung des Maschinenbetriebes selbstver­ ständlich gescheut.
In Weiterbildung der Erfindung ist daher vorgesehen, daß die Grundplatte zusammen mit der Stanzgegenplatte 10 unter Vakuum aus der Maschine entfernbar ist,da die Grundplatte in der Regel besonders leicht wiederpositionierbar ist, nämlich durch entsprechende Stifte, prismatische Führungen oder dergleichen. Dabei können Schlauchverbindungen von der Stanzmaschine zu der Grundplatte 1 für die Aufrechterhaltung des Unterdruckes sorgen. Es ist jedoch ebenso möglich, die Grundplatte dicht abzuschließen und jegliche Ver­ bindung zu der Unterdruckquelle zu lösen. Allerdings kann der Unterdruck dabei durch mögliche Leckverluste nach und nach abgebaut werden. Es ist also diese letztgenannte Art der Verselbständigung nur bei einem Reservoir gefahrlos möglich.
Weise unter Einsatz des Positioniersteins 33 und des Ausschnittes 34 das neue Bandstahlwerkzeug 23 positioniert und wiederum seitlich angeschraubt. Bei häufig benutzten Bandstahlwerkzeugen 23 kann es zweckmäßig sein, die An­ lagefläche 35 mit einem Kunststoff zu beschichten, der auch zur Reparatur teilweise ausgebrochener Holzplatten eingesetzt wird. Es handelt sich um einen Zweikomponenten- Kunststoff, der formstabil, abriebfest und dennoch gut bearbeitbar ist. Als nächstes wird die von der ersten Auf­ rüstung bereits mit Zurichtfeldern 12 bestückte Stanzgegen­ platte 10 auf der Grundplatte 1 aufgelegt unter Beachtung einer lückenlosen Anlage der Anschlagleiste 11 oder sonstiger Positionierhilfen, die ursprünglich die Lage der Stanzgegenplatte 10 bei der ersten Verwendung festge­ legt haben. Nun fehlt noch das Austauschen des Zuricht­ bogens 28, was sehr einfach nach dem Trennen des Schon­ bleches 21 von dem Zurichtblech 22 möglich ist. Dabei sorgen die Positionierstifte 29 wiederum für eine iden­ tische Lage des Zurichtbogens 28 zu der restlichen Maschine.
Besonders hervorzuheben ist hierbei, daß auch der Zuricht­ bogen 2 bei der nun beginnenden Bearbeitung dieselbe Lage einnimmt wie bei der ersten Bestückung der Maschine. Diese Tatsache verdient insofern Beachtung, als dadurch eine besondere Werkzeugschonung herbeigeführt wird. Zwar ist rein theoretisch die genaue Fixierung des Zuricht­ bogens 28 zu der Maschine nicht erforderlich, da die aufgeklebten Korrekturstreifen eine gewisse Breite auf­ weisen, die Mikrostruktur würde jedoch wiederum in ge­ ringem Maße Spitzenbelastungen bzw. unvollständige Schnitte nach sich ziehen, wenn diese genaue Positionierung nicht erfolgt. Neben einer besonders raschen Umrüstung kann also der weitere Vorteil der Maschinenschonung fest­ gestellt werden.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die genannte Ver­ fahrensweise und die Bedienung der Maschine, die gemäß der Erfindung ausgerüstet ist, keine langwierigen Mani­ pulationen erfordert, wie beispielsweise das Ablösen einer angeklebten Stanzgegenplatte. Folglich kann die Stanzmaschine mit viel kürzeren Rüstzeiten betrieben werden, was sich positiv auf die Amortisation auswirkt. Angesichts der hohen Produktivität derartiger Maschinen ist jede Produktionsminute kostbar, so daß die zusätz­ lichen Kosten für den Betrieb, die Anschaffung und die Unterhaltung der Unterdruckquelle kaum ins Gewicht fallen; auf der Habenseite ist schließlich die Einsparung von Kleber und Lösungsmittel festzustellen.
Die Erfindung vermeidet also nicht nur die unangenehme Arbeit des Ablösens eines Klebers mit Hilfe eines stark riechenden Lösungsmittels, sondern erlaubt darüber hinaus eine drastische Verkürzung der Umrüstzeiten sowie eine erhebliche Verlängerung der Lebensdauer der Stanz­ gegenplatten. Während also infolge der kürzeren Rüst­ zeiten die Produktivität einer Maschine verbessert wird, tritt auch durch die Vermeidung von großen Mengen an Kleber und Lösungsmittel eine deutliche Entlastung der Umgebungsluft an Kohlenwasserstoffen auf.
Kernstück der Erfindung bildet die Grundplatte 1, von der in den Fig. 3 und 4 für verschiedene Ausführungs­ beispiele Draufsichten wiedergegeben sind. In einem Fall verlaufen die Nuten 2 unter einem Winkel α von ca. 45° quer über die Grundplatte 1, während im anderen Fall entlang der äußeren Kanten die Öffnungen 6 an der Ober­ fläche enden, so daß der innere, eigentliche Arbeitsbe­ reich, wo geschnitten und gerillt wird, von Öffnungen 6 frei ist. Jede Nut 2 ist über einen Kanal 4 mit einer der Seitenflächen verbunden, wo ohne Störung der Schneid- und Rillfunktion Schlauchanschlüsse oder Rohranschlüsse untergebracht werden können. Dasselbe gilt für die Öffnungen 6, wobei in der Fig. 2 allerdings auf eine Darstellung verzichtet worden ist.
Die Nuten 2 sind besonders schmal gehalten, damit die Unterstützung der daraufliegenden Stanzgegenplatte 10 möglichst vollständig ist, also jede entstehende Brücke beim Zusammentreffen einer Schneidlinie oder einer Rill­ linie mit einer Nut 2 möglichst kurz ist. Da die über­ wiegende Zahl der Rillen und Schnitte bei Kartonzuschnitten parallel zu den Seitenkanten der Grundplatte 1 verlaufen, ist ein hohes Maß an Wahrscheinlichkeit vorhanden, daß keine der Schneidlinien oder Rillinien über eine längere Distanz direkt über einer der Nuten 2 angeordnet sein wird.
Um eine Beeinflussung der Auflageverhältnisse an der einen Längsseite der Grundplatte 1 von denen der anderen Seite der Grundplatte zu vermeiden, ist jede Rille in der Mitte mit einem Steg 3 oder gleichmäßig oder ungleich­ mäßig verteilt mit mehreren Stegen (nicht dargestellt) versehen, die die entstehenden Rillenabschnitte voneinan­ der trennen, was den Unterdruck betrifft. Aus diesem Grunde befinden sich auch in dem dargestellten Ausführungs­ beispiel an jeder Nut 2 zwei Kanäle 4.
Neben der dargestellten Konfiguration von diagonalen Nuten 2 und kranzförmigen Öffnungen 6 können noch weitere Strukturen und Formen verwendet werden, beispielsweise eine auf die Grundplatte 1 aufgedruckte sternförmige Struktur. Bei ihr ist in der Mitte der Grundplatte 1 eine oder mehrere Öffnungen 6 vorhanden, die dann mit geraden oder gewundenen Kanälen Verbindung haben, die sich von der Mitte nach außen hin erstrecken. Die Kanäle sind die nicht bedruckten Bereiche der Struktur, deren Breite wenige Zehntelmillimeter betragen kann. Der äußere Randbereich ist dann wieder als Erhebung bedruckt, so daß sich an dieser Stelle eine Art kranzförmige Ab­ dichtung rings um die Grundplatte 1 ergibt. Dichtöle können die äußere Abdichtungswirkung unterstützen, so daß im inneren Bereich, also im Bereich der von Kanälen durchzogenen Struktur annähernd allseits ein gleich­ mäßiger Unterdruck vorherrscht.
In der Fig. 5 ist anhand eines Diagrammes veranschau­ licht, in welcher Weise die Nuten 2 mit Unterdruck ver­ sorgt werden, wie also die auf der Grundplatte 1 liegende Stanzgegenplatte 10 angesaugt wird. Die einzelnen Kanäle 4, von denen aus Gründen der Übersicht nur diejenigen einer Seitenkante berücksichtigt sind, sind jeweils mit einem Ventil 37 und nachfolgend mit einer Drossel 38 ver­ sehen und stehen im übrigen durch ein als Pufferbehälter dienendes Sammelrohr 39 mit einer Vakuumpumpe 40, die als Unterdruckquelle dient, in Verbindung. Je nach Be­ legungsgröße der Grundplatte 1 durch die Stanzgegen­ platte 10 können über die Ventile 37 Bereiche der Ober­ fläche abgeschaltet werden, so daß sie an der Befestigung der Stanzgegenplatte 10 an der Grundplatte 1 nicht teil­ nehmen. Andererseits können die Ventile 37 dazu benutzt werden, um beim Auflegen der Stanzgegenplatte 10 ein fortschreitendes "Aufschalten" manuell oder automatisch der Bereiche vorzunehmen, um nach und nach die einzelnen Nuten 2 mit Unterdruck zu versorgen, auf die in einer Wälzbewegung die Stanzgegenplatte 10 bereichsweise auf­ gelegt worden ist. Zur automatischen Steuerung können die Ventile selbstverständlich elektro-magnetisch oder -pneumatisch betätigt sein. Rein theoretisch ist auch eine hydraulische Betätigung möglich, aus Kostengründen wird diese Lösung jedoch weniger Beachtung finden.
Die Drosseln 38 und das Sammelrohr 39 gewährleisten, daß die von der Stanzgegenplatte 10 abgedeckten Bereiche der Nuten 2 stets ausreichend mit Unterdruck versorgt werden, selbst wenn beispielsweise durch eine Verunreini­ gung oder dergleichen eine der Nuten oder mehrere ver­ sehentlich oder kurzfristig nicht abgedeckt sind, so daß ein freier Luftzutritt aus der Umgebung zu den Nuten 2 möglich ist. Die reduzierte Durchflußmenge durch jede Drossel 38 bzw. das große Polster an Unterdruck innerhalb des Sammelrohres 39 machen jegliche "Leckagen" unschädlich, da für alle anderen, normal abgedeckten Nuten kein plötzlicher Druckaufbau und somit kein Abfall der Saug­ kraft zu befürchten ist.
In der Praxis genügt ein Vakuum von 80 bis 95% als Unter­ druck für eine solide Verankerung der Stanzgegenplatte 10 auf der Grundplatte 1. Die zu erwartenden Seitenkräfte sind nämlich gering und die bei voller Stanzgegenplatte 10 zur Verfügung stehende Fläche an einer kleinen Maschine mit einem Flächenformat von ca. 100 cm×70 cm führen zu ausreichenden Haltekräften im Bereich von 50 MN und mehr, selbst wenn Teilbereiche der Fläche nicht dem vollen Unterdruck unterworfen sind. Die angegebene Zahl betrifft solche Anwendungsfälle, bei denen der Unterdruck unter der gesamten Fläche wirksam ist und nicht nur im Bereich der Nuten 2 oder der Öffnungen 6. Diese Annahme ist jedoch gerechtfertigt, da beispielsweise mit einer Lage aus einem porösen Papier zwischen der Stanzgegen­ platte 10 und der Grundplatte 1 bei einer Dicke von ca. einem zehntel Millimeter dieser Verteilungseffekt herbeigeführt werden kann.
Eine derartige, vollständige Unterdruckverteilung unter der gesamten Fläche der zur Anwendung kommenden Stanzgegen­ platte ist auch ohne Zwischenlagen und dergleichen Hilfsmittel dann möglich, wenn gemäß der Darstellung in der Fig. 6 die Grundplatte 1 mit einer Auflage 45 ver­ sehen ist, die von Hause aus porös ist, also gasdurch­ lässig, zusätzlich jedoch ausreichend druckstabil, um den tonnenschweren Lasten mehrerer Nutzen mit dichtbe­ setzten Schneid- und Rillwerkzeugen zu widerstehen. Als Material für eine Auflage 45 dieser Art eignen sich keramische Werkstoffe oder Sintermetalle, die annähernd in beliebiger Gasdurchlässigkeit und Festigkeit herge­ stellt werden können. Im Falle der Anwendung von Keramik müssen allerdings Spitzenbelastungen wie gezielte Schläge vermieden werden.
Zur Abdichtung der Auflage 45 zu den Seiten hin ist diese in einen Rahmen 44 eingeklebt, wobei auch die Verbindung zwischen der Auflage 45 und der Grundplatte 1 durch Kleben hervorgerufen werden kann. Selbstverständlich wirkt auch an dieser Fügestelle derjenige Unterdruck, der in die Auflage 45 eingebracht wird, so daß nur eine eindeutige Fixierung beispielsweise in Form eines fest an der Grundplatte 1 verschraubten Rahmens 44 erforderlich ist.
Zur Verbindung des Inneren der Auflage 45 mit einer nicht dargestellten Unterdruckquelle dient ein Anschluß 51 etwa in der Mitte der Grundplatte 1, abweichend davon können jedoch selbstverständlich auch Anschlüsse 52 an dem Rahmen 44 vorhanden sein. Im übrigen ist selbstver­ ständlich die Einteilung der Auflage 45 in mehrere Be­ reiche möglich, die dann jeweils einen gesonderten An­ schluß aufweisen. Es sind dann dieselben Schaltmöglich­ keiten gegeben wie anhand der Fig. 5 beschrieben.
Wenn jedoch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 6 die Auflage 45 einstückig ausgebildet ist, kommt es darauf an, daß während des Betriebes die gesamte Fläche der Auflage 45 abgedeckt ist, sei es durch Stanzgegen­ platten 46 oder sei es durch Blindplatten 50, die ledig­ lich eine Abdeckfunktion ausüben und aus einem billigen Material hergestellt sein können, beispielsweise aus Kunststoff oder aus Gummi. Es kann also auch ohne weiteres mit einer einzigen Auflage 45 eine Bearbeitung vorgenommen werden, bei der die Stanzgegenplatte 46 beispielsweise die Größe eines Bandstahlwerkzeuges auf­ weist und die übrigen Bereiche der Auflage 45 werkzeug­ seitig nicht besetzt sind.
Das Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 6 für eine Grundplatte 1 mit einer Auflage 45 wird im übrigen in derselben Weise gehandhabt, wie vorangehend beschrieben. Es kommen also Stanzgegenplatten 46 mit Zurichtfeldern 47 zur Anwendung, in denen sich Rillen 48 zur Ausbildung der entsprechenden Kartonprägungen befinden.
Es ist offensichtlich, daß die Beibehaltung des Unter­ druckes während des Betriebes von Bedeutung für die sichere Funktion und für die Ausschließung gefährlicher Zustände ist. Mit Hilfe geeigneter Schaltungen wird deshalb die Maschinensteuerung so gewählt, daß vor dem Unterschreiten eines bestimmten, vorgegebenen Druckes die Maschine im Not-Aus angehalten wird, damit keine Werkzeugbewegungen ohne ein ausreichendes Vakuum vorge­ nommen werden können. Gegebenenfalls kann der vorhandenen Vakuumpumpe 40 eine weitere Notpumpe zur Seite gestellt werden, die entweder automatisch anläuft oder nach der Signalisierung eines fallenden Druckes manuell oder automatisch in Betrieb gesetzt werden kann. Hier werden also die üblichen Sicherheitsvorkehrungen für derartige lebenswichtige Versorgungsbereiche einer Maschine ge­ troffen.

Claims (34)

1. Verfahren zur lösbaren Befestigung einer Stanzgegen­ platte mit aufgebrachten Zurichtstreifen oder -feldern auf der Grundplatte einer Stanzmaschine für bogen- oder bandförmiges Material, insbesondere Karton, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanz­ gegenplatte durch Unterdruck an der Grundplatte fest­ gesaugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen der Stanzgegenplatte und der Grundplatte eine Lage aus einem dünnen, porösen Papier, Faservlies oder Gewebe zur Verteilung der Unterdruckwirkung eingefügt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Stanzgegenplatte und/oder die Grundplatte mit einem Haftlack oder einem rutsch­ festen Kunststoff beschichtet oder eine bzw. beide Platten mit einer Struktur versehen werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Struktur durch Längsschleifen in einer vorgegebenen Richtung erzeugt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Struktur durch ein Druck­ verfahren aufgebracht wird, insbesondere durch Siebdruck.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Form der Struktur stern­ förmig angelegt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Randbereiche der Struktur während des Druckes ölbenetzbar ausgeführt werden, und daß vor dem Auflegen der Stanzgegenplatte diese Randbereiche durch Walzen oder Sprühen mit Öl benetzt werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Unter­ druck beim Auflegen der Stanzgegenplatte bereichs­ weise fortschreitend, insbesondere von der einen Seite beginnend zu der anderen Seite hin oder vom Zentrum beginnend nach außen aufgebracht wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die einzelnen Bereiche mit Hilfe von Ventilen nacheinander mit Unterdruck versorgt werden, daß der tatsächliche Unterdruck in jedem Bereich gemessen, und daß mit Hilfe einer Steuerung der jeweils nächste Bereich mit Unterdruck versorgt­ wird, wenn in dem vorangehenden Bereich ein vorwähl­ barer Mindestunterdruck erreicht wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß vor der Aufgabe des Unterdruckes ein Überdruck auf das zugehörige Leitungssystem in der Grundplatte gegeben wird, daß an jedem Austritt oder an jedem Austrittsbereich der Druck gleichzeitig oder nacheinander gemessen wird, daß die Austritte bzw. Austrittsbereiche, die mangels Abdeckung keinen nen­ nenswerten Druck aufweisen in einer Steuerung ge­ speichert und mit Hilfe von Ventilen von dem Leitungs­ system getrennt werden, und daß anschließend der Unter­ druck aufgebracht wird.
11. Stanzmaschine für bogenförmiges oder bahnförmiges Material, insbesondere Karton, mit einer bewegbaren Stanzplatte, unter der an einem ebenfalls bewegbaren Rahmen ein Bandstahlwerkzeug gehalten ist, und mit einer auf einer Grundplatte lösbar und unverrückbar befestigten Stanzgegenplatte, auf der Zurichtstreifen oder -felder aufgeklebt sind, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Grundplatte (1) an der der Stanzgegenplatte (10) zugewandten Seite Öffnungen (6) oder Nuten (2) trägt, die mit Kanälen (4) zum Anschluß an eine Unterdruckquelle (40) verbunden sind.
12. Stanzmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Öffnungen (6) oder Nuten (2) in Bereiche eingeteilt sind, und daß jeder Bereich einen eigenen Kanal (4) aufweist.
13. Stanzmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Öffnungen (6) oder Nuten (2) bzw. eine auf die Grundplatte (1) aufgebrachte Struktur sternförmig angeordnet sind.
14. Stanzmaschine nach Anspruch 12 oder 13, dadurch ge­ kennzeichnet, daß jedem Kanal (4) eines Bereiches eine Drossel (8) zugeordnet ist.
15. Stanzmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Drosseln (8) der inneren Be­ reiche der Anlagefläche zwischen der Stanzgegenplatte (10) und der Grundplatte (1) größer dimensioniert sind als die der äußeren Bereiche.
16. Stanzmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kanälen (4) und der Unterdruckquelle (40) eine Unterdruckkammer (39) angeordnet ist.
17. Stanzmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (6) oder Nuten (2) außerhalb des Stanz- und Rillbe­ reiches angeordnet sind.
18. Stanzmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß Nuten (2) vorgesehen sind, die unter einem Winkel α von ca. 45° zu den Seitenkanten der Grundplatte (1) verlaufen.
19. Stanzmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanz­ gegenplatte (10) Positionierlöcher für Paßstifte ent­ hält.
20. Stanzmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stanzgegenplatte (16) in etwa so groß ist wie das Bandstahlwerkzeug (23).
21. Stanzmaschine für bogenförmiges oder bahnförmiges Material, insbesondere Karton, mit einer bewegbaren Stanzplatte, unter der an einem ebenfalls bewegbaren Rahmen ein Bandstahlwerkzeug gehalten ist, und mit einer auf einer Grundplatte lösbar und unverrückbar befestigten Stanzgegenplatte, auf der Zurichtstreifen oder -felder aufgeklebt sind, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Grundplatte (1) eine Auflage (45) aus einem porösen, druckfesten Material, insbe­ sondere aus einer Keramik oder einem Sintermetall trägt, daß die Auflage (45) von einem gasdichten Rahmen (44) umgeben ist, und daß in der Grundplatte (1) oder in dem Rahmen (44) mindestens eine Öffnung auf der der Auflage (45) zugewandten Seite und ein Kanal zum Anschluß einer Unterdruckquelle vorhanden sind.
22. Stanzmaschine nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Stanz­ gegenplatte (10, 46) nicht abgedeckten Bereiche der Grundplatte (1) bzw. der Auflage (45) durch Blind­ platten (50) abdeckbar sind.
23. Stanzmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanz­ gegenplatte (10, 46) mit einem Haftlack oder einer rutschfesten, druckstabilen Kunststoffschicht be­ schichtet ist.
24. Stanzmaschine nach Anspruch 23, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Haftlack aus einem Heißkleber besteht, der jedoch ohne Wärmebehandlung bleibt.
25. Stanzmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanz­ gegenplatte (10, 46) mit Hilfe einer Leiste (11) oder mit Hilfe von Anschlägen gegenüber der Grundplatte (1) positionierbar ist.
26. Stanzmaschine nach Anspruch 12 und Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (11) mit Steuerkonturen wie Stiften, Öffnungen oder Nocken versehen ist, und daß an der Grundplatte (1) Steuermittel wie Schalter, Blas- oder Saugöffnungen oder Ventile angebracht sind, die mit den Steuer­ konturen derart zusammenwirken, daß eine vorgegebene Leiste ein bestimmtes Muster von Bereichen mit der Unterdruckquelle (40) verbindet.
27. Stanzmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Band­ stahlwerkzeug (23) und der Rahmen (24) mit Hilfe mindestens einer Anlagefläche (35) zur Positionierung des Bandstahlwerkzeuges (23) quer zur Laufrichtung des zu schneidenden Materials (14) versehen ist, und daß gegebenenfalls eine Federvorrichtung (36) zur Anlage der Anlageflächen (35) vorgesehen ist.
28. Stanzmaschine nach Anspruch 27, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Anlageflächen (35) auf der Anlageseite zu schneidender Bögen (14) angeordnet sind.
29. Stanzmaschine nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (35) an dem Rahmen (24) aus einer Fläche an einem Positionierstein (33) und die des Bandstahlwerkzeuges (23) aus einer Fläche (35) an einem Ausschnitt (34) besteht.
30. Stanzmaschine nach Anspruch 29, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Ausschnitt (34) und insbe­ sondere die Anlagefläche (35) mit einem Kunststoff belegt ist.
31. Stanzmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzgegenplatte auf der der Stanzplatte (20) zuge­ wandten Seite außerhalb des das Bandstahlwerkzeug (23) haltenden Rahmens (24) mit mindestens zwei Positionierstiften (31) für einen entsprechend gelochten Zurichtbogen (28) trägt.
32. Stanzmaschine nach Anspruch 31, mit einem Zurichtblech (22) zwischen der Stanz­ platte (20) und dem Bandstahlwerkzeug (23), dadurch gekennzeichnet, daß das Zurichtblech (22) auf der der Stanzplatte (20) zugewandten Seite mit zwei Positionierstiften (29) zur Aufnahme des Zurichtbogens (28) versehen ist.
33. Stanzmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzgegenplatte (10) Öffnungen trägt, die mit Öffnungen (6) in der Grundplatte (1) zum Festsaugen eines Zurichtbogens (28) übereinstimmen, und daß diese besonderen Öffnungen (6) innerhalb der Grundplatte (1) gesondert von der Unterdruckquelle (40) abtrennbar sind.
34. Stanzmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanz­ gegenplatte (10) bzw. die Auflage (45) zusammen mit der Grundplatte (1) unter Vakuum aus der Stanz­ maschine entfernbar ist.
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