DE29717924U1 - Steckbuchse eines Steckverbinders für Datenübertragungssysteme - Google Patents

Steckbuchse eines Steckverbinders für Datenübertragungssysteme

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/64Means for preventing incorrect coupling
    • H01R13/645Means for preventing incorrect coupling by exchangeable elements on case or base
    • H01R13/6456Means for preventing incorrect coupling by exchangeable elements on case or base comprising keying elements at different positions along the periphery of the connector
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R24/00Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure
    • H01R24/60Contacts spaced along planar side wall transverse to longitudinal axis of engagement
    • H01R24/62Sliding engagements with one side only, e.g. modular jack coupling devices
    • H01R24/64Sliding engagements with one side only, e.g. modular jack coupling devices for high frequency, e.g. RJ 45

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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE *"* " Aktenzeichen"
DIPL-ING. CONRAD KÖCHLING Anm· : Wilhelm Rutenbeck
DiPL-ING. CONRAD-JOACHIM KÖCHLING
i-io
P.O. Box 20 69 - D-58020 Hagen
FleyerStraße 135-D-58097Hagen D-58579 Schalksmühle
Telefon 02331 / 81164 + 85033 Telefax 02331 / 84840
Telegramme: Patentköchling Hagen
Konten: Commerzbank AG, Hagen 3 515 095 (BLZ 450 400 42) Sparkasse Hagen 100 012 043 (BLZ 450 500 01) Postbank: Dortmund 5989 - 460 (BLZ 440 100 46)
VNR: 11 58 51
Lfd. Nr. 12625/97 CJK/Bo.
vom 8. Oktober 1997
Steckbuchse eines Steckverbinders für Datenübertragungssysteme
Die Erfindung betrifft eine Steckbuchse eines Steckverbinders für Telekommunikations- oder Datenübertragungssysteme mit einer Steckeraufnahme und mit Kontakten insbesondere für einen 8-poligen Stecker, wobei zur Anpassung der Steckbuchse zur Aufnahme eines im Querschnitt kleineren, insbesondere schmaleren Steckers mit weniger Polen, insbesondere 6-Polen, mindestens ein Reduzierelement vorgesehen ist, mittels dessen wahlweise eine Verengung der Steckeraufnahme, insbesondere deren Breite, vorgenommen werden kann.
Solche Steckbuchsen sind im Stand der Technik bekannt. Dabei sind in der Bodenfläche der Steckeraufnahme Kontakte eingesetzt, die mit Kontakten des entsprechenden Steckers in Berührung kommen. Beispielsweise bei ISDN-Telekommunikationssystemen
werden 8-polige Steckverbinder mit 8 nebeneinander angeordneten Kontakten verwendet, während bei analogen Telekommunikationssystemen 6-polige Steckverbinder mit sechs nebeneinander angeordneten Kontakten verwendet werden. Entsprechend sind die Stecker der 8-poligen Ausführungsformen breiter als die der 6-poligen Ausführungsform. Es gibt dabei Einsatzfälle, bei denen verhindert werden soll, daß ein breiterer, beispielsweise 8-poliger Stecker in die Steckbuchse gesteckt werden kann und nur ein schmaler, beispielsweise 6-poliger Stecker in die Steckbuchse ordnungsgemäß eingesteckt werden kann.
Um dies zu ermöglichen, sind im Stand der Technik diverse Lösungen bekannt. Es wird hierzu auf die DE 40 05 924 Cl, die DE 40 31 826 C2, aus DE 91 06 764 Ul, die DE 91 08 267 Ul und die DE 92 00 849 Ul verwiesen.
Aus diesem Stand der Technik sind Reduzierelemente bekannt, die seitlich in die Steckeraufnahme der Steckbuchse eingesetzt werden oder auch in anderer Weise mit der Steckbuchse verbunden werden, wobei durch die Reduzierelemente sichergestellt ist, daß dann, wenn diese Reduzierelemente an der Steckbuchse
angeordnet sind, lediglich ein schmalerer Stecker, beispielsweise ein 6-poliger Stecker gesteckt werden kann, nicht aber ein breiterer Stecker, beispielsweise ein 8-poliger Stecker.
Als nachteilig bei diesen bekannten Ausbildungen wird angesehen, daß die Reduzierelemente jeweils separate Teile sind, die leicht verlorengehen können und die in einem separaten Herstellungsvorgang hergestellt, montiert beziehungsweise gelagert werden müssen. Sofern beispielsweise eine solche Steckbuchse zur Aufnahme eines breiten, beispielsweise 8-poligen Steckers installiert wird und nachträglich der Installationszweck geändert werden soll, so daß ein breiterer Stecker nicht mehr steckbar ist, sondern nur ein schmalerer Stecker, der beispielsweise &bgr; Pole aufweist, so sind häufig die Reduzierstücke nicht mehr auffindbar, da diese bei der Erstinstallation der Steckbuchse abgelegt worden sind und nicht mehr auffindbar sind.
Aus dem Stand der Technik sind auch Steckbuchsen mit einstückig federnden Führungsmitteln bekannt. Hierzu wird auf das DE 91 09 890 Ul verwiesen. Bei diesen Steckbuchsenelementen sind Führungsmittel vorgesehen, die zur Führung eines schmaleren Steckers dienen, wobei diese Führungsmittel beim Einsatz eines
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breiteren Steckers aus dem Einschubpfad weggedrückt werden, so daß der breitere Stecker dann in der Führungsbuchse beziehungsweise in deren Steckeraufnahmeöffnung geführt ist.
Bei einer derartigen Lösung ist zwar eine unverlierbare Anordnung der Führungsmittel gewährleistet, jedoch ist es bei dieser Anordnung möglich, in jedem Falle einen breiteren Stecker oder einen schmaleren Stecker zu stecken, da die Führungsmittel dann, wenn ein breiterer Stecker in die Buchse eingesteckt wird, durch den Stecker selbst aus dem Einschubpfad weggedrückt werden und somit kein Hindernis darstellen. Es ist damit nicht gewährleistet, daß ein breiterer, beispielsweise 8-poliger Stecker nicht gesteckt werden kann, sondern der Anwender kann, beispielsweise in Unkenntnis der Installationslage, noch einen breiteren, beispielsweise 8-poligen Stecker stecken, obwohl dies bezüglich des mit der Steckbuchse verbundenen Leitungssystemes unerwünscht oder unerlaubt ist.
Ausgehend von dem eingangs bezeichneten Stand der Technik, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Steckbuchse gattungsgemäßer Art zu schaffen, bei der einerseits sichergestellt ist, daß ein breiterer Stecker nicht gesteckt werden kann, sofern das oder
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die Reduzierelemente sich in der entsprechenden Lage befinden, während andererseits eine unverlierbare Anordnung der Reduzierelemente erreicht werden soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß das Reduzierelement einstückig mit der Steckbuchse oder einem in die Steckbuchse einsetzbaren Einsatz, der die Steckeraufnahme bildet, ausgebildet ist, wobei das Reduzierelement manuell oder mit Hilfe eines Werkzeuges vor dem Einstecken des Steckers aus einer ersten Stellung, in der der große Einsteckbereich der Steckeraufnahme zum Einsatz eines großen Steckers freigegeben ist, in eine zweite Stellung unter Aufrechterhalt der Einstückigkeit verstellbar ist, in der der Einsteckbereich der Steckeraufnahme zum Einsatz eines kleinen Steckers eingeengt und freigegeben ist.
Gemäß der Erfindung ist das oder sind die Reduzierelemente einstückig mit der üblicherweise aus Kunststoff bestehenden Steckbuchse oder einem in die Steckbuchse eingesetzten Einsatz aus Kunststoff ausgebildet. Die Reduzierelemente sind damit unverlierbar an der Steckbuchse angeordnet. Es ist nicht erforderlich, diese Reduzierelemente aus der Buchse zu entfernen oder von der Buchse zu lösen, sofern beispielsweise ein breiterer Stecker gesteckt
• ·
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werden soll. Vielmehr ist es möglich, die Reduzierelemente, die sich im Normalzustand in einer Stellung befinden, in der die gesamte Breite der Steckeraufnahme zum Einsatz eines breiten Steckers freigegeben ist, in eine zweite Stellung zu verstellen, in der der Einsteckbereich der Steckeraufnahme nur zum Einsatz eines schmaleren Steckers geeignet ist. Insbesondere deswegen, weil das jeweilige Reduzierelement nur manuell oder mit Hilfe eines Werkzeuges vor dem Einstecken des Steckers in die eine oder andere Stellung verstellt werden kann und eine Verstellung durch das Einstecken des Steckers selbst ausgeschlossen ist, ist das Ziel erreicht, daß dann, wenn das Reduzierelement sich in der zweiten Stellung befindet, das Einstecken eines breiteren Steckers nicht möglich ist. Das Reduzierelement kann nämlich nicht durch den Stecker selbst aus der zweiten Stellung in die erste Stellung verstellt werden. Zudem ist durch die erfindungsgemäße Anordnung (einstückige Ausbildung) die verliersichere Anordnung gewährleistet.
Bevorzugt ist dabei vorgesehen, daß das Reduzierelement in den beiden Extremlagen reibschlüssig und/oder formschlüssig, zum Beispiel durch Rastung, gehalten ist.
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Vorzugsweise ist das Reduzierelement in der ersten Stellung lediglich kraftschlüssig oder reibschlüssig gehalten, während es vorzugsweise in der zweiten Stellung formschlüssig gehalten ist, beispielsweise durch eine Rastung gesichert.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, daß das Reduzierelement hebelartig ausgebildet ist, wobei das eine Hebelende innenliegend der Steckbuchse entfernt der Steckeraufnahmemündung an die Steckbuchse oder deren Einsatz angeformt ist und das freie Hebelende aus der ersten Stellung in die zweite Stellung biegbar ist, wobei insbesondere das Reduzierelement quer zur Einsteckrichtung des Steckers beweglich ist.
Auch kann vorgesehen sein, daß das hebelartige Reduzierelement mit seinem einen Ende über ein Filmscharnier an der Steckbuchse oder deren Einsatz angeformt ist.
Zudem kann vorgesehen sein, daß das Reduzierelement in der ersten Stellung in einer Gehäusetasche der Steckbuchse angeordnet ist und aus einer zur Steckeraufnahme offenen Seite der Gehäusetasche in die zweite Stellung schwenkbar oder biegbar ist.
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Durch diese Anordnung ist erreicht, daß das Reduzierelement in der ersten Stellung die Steckeraufnahme der Steckbuchse völlig freigibt und in einer beispielsweise oberhalb der Steckeraufnahme ausgebildeten Tasche angeordnet ist, die über einen entsprechenden Spalt oder Schlitz mit der Steckeraufnahme (dem Steckeraufnahmeraum) in Verbindung steht. Durch manuelle Betätigung oder durch Betätigung beispielsweise mit der Klinge eines Schraubendrehers kann das Reduzierelement aus der ersten Stellung in die zweite Stellung geschwenkt oder gebogen werden.
Um den Benutzer eine Hilfestellung zu geben, so daß er erfassen kann, daß das Reduzierelement sich in der zweiten Stellung befindet, ist zusätzlich vorgesehen, daß das hebelartige Reduzierelement nahe seinem freien Ende seitlich vorstehend eine Anschlagnase aufweist, die in der zweiten Stellung an einer Anschlagfläche der Steckbuchse beziehungsweise der Gehäusetasche anliegt.
Zusätzlich ist bevorzugt vorgesehen, daß das hebelartige Reduzierelement nahe seinem freien Ende seitlich vorstehend eine Rastnase aufweist, die bei Verstellung aus der ersten in die zweite Stellung eine Rastnase der Steckeraufnahme beziehungsweise der
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der Gehäusetasche überläuft und in der zweiten
Stellung hinter dieser verrastet ist.
Desweiteren kann vorgesehen sein, daß das Reduzierelement in einer Ecke der rechteckigen Steckeraufnahme angeordnet ist.
Bevorzugt ist vorgesehen, daß in zwei oberen oder unteren Eckbereichen der Steckeraufnahme Reduzierelemente angeordnet sind.
Unter Umständen kann auch vorgesehen sein, daß in allen Eckbereichen der Steckeraufnahme Reduzierelemente angeordnet sind.
In an sich bekannter Weise ist vorgesehen, daß in der Steckeraufnahme mindestens ein Führungsmittel angeordnet ist, das beim Einschieben eines schmalen Steckers an diesem zur Anlage gelangt und in Steckrichtung eine Führung des Steckers in der Steckeraufnahme bewirkt, während es beim Einschieben eines breiten Steckers durch Bestandteile des Steckers aus dem Einschubweg entfernt wird, wobei der breite Stecker an den Seitenflächen der Steckeraufnahme geführt ist.
t I*
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Dazu ist vorteilhaft, wenn die Führungsmittel an beiden Seitenbereichen der Steckeraufnahme ausgebildet sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt:
Figur 1
eine Steckbuchse in Ansicht mit gestecktem 6-poligen Stecker;
Figur 2 bis 4
die Steckbuchse in Ansicht, Seitenansicht und im Schnitt II/II der Figur 4 gesehen, jeweils ohne eingesetzten Stecker;
Figur 5 bis 8
die Steckbuchse analog den Darstellungen gemäß Figur 1 bis zur Aufnahme eines breiten, beispielsweise 8-poligen Steckers
In der Zeichnung ist eine Steckbtichse 1 eines Steckverbinders für Telekommunikatxons- oder Datenübertragungssysteme mit einer Steckeraufnahme und Kontakten 3 gezeigt. Die Steckbuchse 1 dient alternativ zur Aufnahme eines schmalen, beispielsweise 6-poligen Steckers 4 oder eines breiten,
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beispielsweise 8-poligen Steckers 5. Zur Anpassung der Steckbuchse 1 zur Aufnahme eines im Querschnitt kleineren, insbesondere schmaleren Steckers 4 sind Reduzierelemente 6 vorgesehen, mittels derer wahlweise eine Verengung der Steckeraufnahme 2, insbesondere deren Breite, vorgenommen werden kann. Die Reduzierelemente &bgr; sind einstückig mit dem Gehäuse der Steckbuchse 1, welches aus Kunststoff besteht, ausgebildet. Die Reduzierelemente 6 sind manuell oder mit Hilfe eines Werkzeuges vor dem Einstecken des jeweiligen Steckers 4 beziehungsweise 5 aus einer ersten Stellung, wie sie in den Figuren 5 bis 8 gezeigt ist, in eine zweite Stellung, wie sie in den Figuren 1 bis 4 gezeigt ist, unter Beibehalt der Einstückigkeit verstellbar oder analog umgekehrt, wobei in der zweiten Stellung der Aufnahmeraum (Einsteckbereich) der Steckeraufnahme 2 so eingeengt ist, daß nur der kleinere, insbesondere schmalere Stecker 4 gesteckt werden kann, nicht aber der größere, insbesondere breitere Stecker 5. Das Reduzierelement 6 ist in der ersten Stellung gemäß Figur 5 bis 8 reibschlüssig in der Sollposition gehalten, wozu an dem Gehäuse der Steckbuchse 1 ein Vorsprung 7 ausgebildet ist, der an einer Seitenfläche des Reduzierelementes 6 anliegt und dieses unter Reibschluß in seiner Lage sichert. In der anderen
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Extremlage, die in Figur 1 bis 4 gezeigt ist, ist das Reduzierelement 6 formschlüssig, insbesondere durch Rastung, in der Sollage gehalten. Wie insbesondere aus den Figuren 2, 3 und 6,7 ersichtlich, ist das Reduzierelement 6 hebelartig ausgebildet, wobei das eine Hebelende 8 innenliegend der Steckbuchse 1 entfernt der Mündung der Steckeraufnahme 2 an die Steckbuchse angeformt ist und das freie Hebelende aus der ersten Stellung gemäß Figur 5 bis 8 in die zweite Stellung gemäß Figur 1 bis 4 biegbar ist. Die Reduzierelemente 6 sind jeweils quer zur Einsteckrichtung 9 des entsprechenden Steckers 4,5 beweglich, wie aus der Gegenüberstellung beispielsweise der Figuren 2 und 6 verständlich ist. Unter anderem hierdurch ist gewährleistet, daß das Reduzierelement &bgr; nicht, beispielsweise durch das Einstecken eines breiten Steckers 5 aus der zweiten Stellung gemäß Figur 1 bis 4 in die erste Stellung gemäß Figur 5 bis 8, verstellt werden kann. Vielmehr ist es erforderlich, daß das Reduzierelement 6 manuell oder beispielsweise mit der Klinge eines 'Schraubendrehers in die unterschiedlichen Positionen verstellt wird.
Das Reduzierelement 6 ist jeweils in der ersten Stellung in einer Gehäusetasche 10 der Steckbuchse 1
angeordnet, und es ist aus einer zur Steckeraufnahme offenen Seite der Gehäusetasche aus der ersten Stellung gemäß Figur 5 bis 8 in die zweite Stellung gemäß Figur 1 bis 4 biegbar. Das hebelartige Reduzierelement 6 weist nahe seinem freien Ende seitlich vorstehend eine Anschlagnase 12 auf, die in der zweiten Stellung gemäß Figur 1 bis 4 an einer Anschlagfläche der Steckbuchse 1 beziehungsweise der nach außen offenen Gehäusetasche 10 anliegt. In der ersten Stellung weist die Anschlagnase 12 Abstand von der entsprechenden Anschlagfläche 13 auf. Diese Anschlagnase 12 und Anschlagfläche 13 dient dazu, daß der Benutzer, der das Reduzierelement &bgr; aus der ersten Stellung in die zweite Stellung überführt, dem Biegevorgang nicht überdehnen kann, sondern der Biegevorgang ist durch das Anlegen der Anschlagnase 12 an die Anschlagfläche 13 begrenzt.
Das hebelartige Reduzierelement 6 weist nahe seinem freien Ende zusätzlich seitlich vorstehend eine Rastnase 11 auf, die bei Verstellung aus der ersten in die zweite Stellung eine Rastnase (Vorsprung 7) der Steckeraufnahme beziehungsweise der Gehäusetasche überläuft und in der zweiten Stellung hinter dieser verrastet ist, wie insbesondere aus Figur 1 und 4 ersichtlich ist.
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Im Ausführungsbeispiel sind zwei Reduzierelemente 6 in den oberen Eckbereichen, der im wesentlichen rechteckigen Steckeraufnahme 2 angeordnet.
Zusätzlich sind in der Steckeraufnahme 2 an beiden Seitenwänden Führungsmittel 14 angeordnet, die beim Einschieben eines schmalen Steckers 4 an dessen Seitenflächen zur Anlage gelangen und in Steckrichtung 9 eine Führung des Steckers 4 in der Steckeraufnahme 2 bewirken, während sie beim Einschieben eines breiten Steckers 5 durch Bestandteile des Steckers 5 aus dem Einschubweg entfernt werden, so daß der breite Stecker 5 an den Seitenflächen der Steckeraufnahme geführt ist.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel· beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vieifach variabel·.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (12)

Schutzansprüche:
1.Steckbuchse eines Steckverbinders für Telekommunikations- oder Datenübertragungssysteme mit einer Steckeraufnahme und mit Kontakten, insbesondere für einen 8-poligen Stecker, wobei zur Anpassung der Steckbuchse zur Aufnahme eines im Querschnitt kleineren, insbesondere schmaleren Steckers mit weniger Polen, insbesondere 6-Polen, mindestens ein Reduzierelement vorgesehen ist, mittels dessen wahlweise eine Verengung der Steckeraufnahme, insbesondere deren Breite, vorgenommen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Reduzierelement (6) einstückig mit der Steckbuchse (1) oder einem in die Steckbuchse (1) einsetzbaren oder eingesetzten Einsatz, der die Steckeraufnahme (2) bildet, ausgebildet ist, wobei das Reduzierelement (6) manuell oder mit Hilfe eines Werkzeuges vor dem Einstecken des Steckers (4,5) aus einer ersten Stellung, in der der große Einsteckbereich der Steckeraufnahme (2) zum Einsatz eines großen Steckers (5) freigegeben ist, in eine zweite Stellung unter Aufrechterhalt der Einstückigkeit verstellbar ist, in der der Einsteckbereich der Steckeraufnähme (2) zum Einsatz eines kleinen Steckers (4) eingeengt und freigegeben ist.
2.Steckbuchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reduzierelement (6) in den beiden Extremlagen reibschlüssig und/oder formschlüssig, zum Beispiel durch Rastung, gehalten ist.
3.Steckbuchse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Reduzierelement (6) hebelartig ausgebildet ist, wobei das eine Hebelende
(8) innenliegend der Steckbuchse (1) entfernt der Steckeraufnahmemündung an die Steckbuchse (1) oder deren Einsatz angeformt ist und das freie Hebelende aus der ersten Stellung in die zweite Stellung biegbar ist, wobei insbesondere das Reduzierelement
(6) quer zur Einsteckrichtung des Steckers (4,5) beweglich ist.
4.Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das hebelartige Reduzierelement (6) mit seinem einen Ende (8) über ein Filmscharnier an der Steckbuchse (1) oder deren Einsatz angeformt ist.
5.Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Reduzierelement (6) in der ersten Stellung in einer Gehäusetasche (10) der Steckbuchse (1) angeordnet ist und aus einer zur Steckeraufnahme (2) offenen Seite der Gehäusetasche
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(10) in die zweite Stellung schwenkbar oder biegbar ist.
6.Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das hebelartige Reduzierelement (6) nahe seinem freien Ende seitlich vorstehend eine Anschlagnase (12) aufweist, die in der zweiten Stellung an einer Anschlagfläche (13) der Steckbuchse (1) beziehungsweise der Gehäusetasche (10) anliegt.
7.Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das hebelartige Reduzierelement (6) nahe seinem freien Ende seitlich vorstehend eine Rastnase (11) aufweist, die bei Verstellung aus der ersten in die zweite Stellung eine Rastnase (7) der Steckeraufnahme (2) beziehungsweise der Gehäusetasche (10) überläuft und in der zweiten Stellung hinter dieser verrastet ist.
8. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Reduzierelement (6) in einer Ecke der rechteckigen Steckeraufnahme (2) angeordnet ist.
9.Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in zwei oberen oder
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unteren Eckbereichen der Steckeraufnahme (2) Reduzierelemente (6) angeordnet sind.
10.Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in allen Eckbereichen der Steckeraufnahme (2) Reduzierelemente (6) angeordnet sind.
11.Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der Steckeraufnahme (2) mindestens ein Führungsmittel (14) angeordnet ist, das beim Einschieben eines schmalen Steckers (4) an diesem zur Anlage gelangt und in Steckrichtung (9) eine Führung des Steckers (4) in der Steckeraufnahme (2) bewirkt, während es beim Einschieben eines breiten Steckers (5) durch Bestandteile des Steckers (5) aus dem Einschubweg entfernt wird, wobei der breite Stecker (5) an den Seitenflächen der Steckeraufnahme (2) geführt ist.
12.Steckbuchse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel (14) an beiden Seitenbereichen der Steckeraufnahme (2) ausgebildet sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19926347A1 (de) * 1999-06-09 2001-04-19 Krone Gmbh Einrichtung zur Zugentlastung für Kabel

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DE19926347C2 (de) * 1999-06-09 2002-10-31 Krone Gmbh Einrichtung zur Zugentlastung für Kabel

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