DE280065C - - Google Patents

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DE280065C
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Germany
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G29/00Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00 
    • A47G29/14Deposit receptacles for food, e.g. breakfast, milk, or large parcels; Similar receptacles for food or large parcels with appliances for preventing unauthorised removal of the deposited articles, i.e. food or large parcels
    • A47G29/20Deposit receptacles for food, e.g. breakfast, milk, or large parcels; Similar receptacles for food or large parcels with appliances for preventing unauthorised removal of the deposited articles, i.e. food or large parcels with appliances for preventing unauthorised removal of the deposited articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 280065 KLASSE 34/. GRUPPE
WILHELM HÜLSE in NEUKÖLLN.
Frühstückskasten mit selbsttätig wirkendem Verschluß.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Oktober 1913 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein selbsttätig schließender Behälter für Eßwaren, insbesondere für Frühstücksbrot. Es sind Anordnungen bekannt geworden, bei welchen das unbefugte öffnen des Frühstücksbehälters dadurch unmöglich gemacht wird, daß die Eßware nach dem Einbringen selbst ein nochmaliges Öffnen des Deckels verhindert, sei es, daß sie durch ihre Form ein öffnen des Deckels verhindert, oder daß durch ihr Gewicht auf die Unterlage eine Art Schnappschloß geschlossen wird. Erst durch Umlegen des Behälters kann die Eßware in eine solche Lage gebracht werden, daß sich der Deckel wohl öffnen läßt, ein Umlegen des Behälters aber ist erst nach der Abnahme von der Korridortür möglich, und ein solches Abnehmen kann nur durch öffnen der Tür erfolgen. Während bei der letztgenannten Art eines Früstückskastens die richtige Wirkung
ίο von dem Gewicht der Eßware abhängig ist, weisen Frühstücksbehälter der erstgenannten Art den Nachteil auf, daß ein Unbefugter die Eßware durch Druck auf den Deckel beschädigen kann.
s5 Nach der vorliegenden Erfindung wirkt die Eßware selbst nicht auf das Schloß des Behälters ein. Das Schloß des Behälters ist mit Zuhaltungen versehen, welche nach zwei Richtungen bewegbar, beispielsweise bei nach rechts geneigter Stellung des Behälters sich an der linken Seite der am Deckel angeordneten Zuhaltungen befinden und so beim Schließen des Deckels außer Eingriff mit dessen Zuhaltungen stehen. Bei normaler Stellung des Behälters jedoch oder bei einer beispielsweise nach links geneigten Stellung desselben geraten die Zuhaltungen des Behälters und die des Deckels, sofern letzterer geschlossen ist, miteinander in Eingriff. Infolgedessen kann der Deckel, sofern er in der erstgenannten Lage des Behälters geschlossen wurde, nochmals geöffnet werden. Sofern der Deckel aber in normaler Lage geschlossen wurde, wie' dies nach Einlage des Frühstücksbrotes der Fall ist, kann eine nochmalige Öffnung desselben erst nach der Abnähme von der Korridortür erfolgen.
Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Fig. ι zeigt eine Korridortür mit dem angehängten Behälter,
Fig. 2 zeigt den Behälter mit dem selbsttätigen, im Innern des Behälters angebrachten Schloß,
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform des Schlosses.
An der Rückwand des Behälters befindet sich in bekannter Weise ein Schlitz 1, in welchen ein in die Tür 2 eingeschraubter Haken 3 eingreift. Der Behälter 4 ist so in diesen Haken eingehängt, daß bei geschlossener Tür eine Verschiebung des Behälters 4 nach links nicht möglich ist. Erst beim öffnen der Tür kann der Behälter 4 um etwas nach links verschoben und so aus dem Haken 3 herausgehoben werden.
Die Einrichtung des Schlosses ist aus der Fig. 2 ersichtlich. Im Innern des Behälters ist an der Vorderwand eine Dose 14 angebracht, z. B. aufgelötet. Die Vorderwand, erscheint in der Zeichnung aufgebrochen, so daß die Dose im Schaubild sichtbar ist. Auf dem an der Dose 14 angebrachten Stift A ist eine Scheibe 8
drehbar gelagert. Der Deckel 5 des Behälters 4 ist mit einer Nase 6 versehen. Wird der Deckel zugeklappt, so wird durch diese Nase 6 die Zuhaltung 7, welche mit der drehbaren Scheibe 8 in fester Verbindung steht, zunächst etwas auf die Seite geschoben, entgegen der Wirkung eines Gewichtes 9. Hierauf hängt sich die Zuhaltung 7 in die Nase 6 ein, indem die Scheibe 8 unter der Wirkung des Gewichtes 9 wieder in die gezeichnete Lage sich zurückdreht. En Öffnen des Deckels 5 kann nur dadurch erfolgen, daß der ganze Behälter 4 in der Pfeilrichtung umgelegt wird. Hierbei bleibt die Scheibe 8 unter der Wirkung des Gewichtes 9 in der gezeichneten Stellung, so daß sich die Nase 6 aus der Zuhaltung 7 herausdreht. Weiter besitzt die Scheibe 8 einen Vorsprung 10. Wird der Kasten umgelegt und dann der Deckel geschlossen, so legt sich Nase 6 an die linke Seite des Vor-Sprunges 10, so daß Zuhaltung 7 und Nase 6 nicht in Eingriff kommen.
Die Anwendungsweise ist folgende:
Der Behälter wird während des Schließens des Deckels so umgelegt, daß die Nase 6 in der beschriebenen Weise an dem Vorsprung 10 anliegt und ein einmaliges öffnen des Deckels ohne weiteres möglich ist. In diesem Zustande wird der Behälter an die Korridortür, wie in der Fig. 1. dargestellt, eingehängt. Am anderen Morgen kann der Deckel 5 einmal geöffnet und das Brot in den Behälter eingelegt werden. Beim Öffnen des Deckels dreht sich unter der Wirkung des Gewichtes 9 die Scheibe in die gezeichnete Stellung. Wird jetzt der Deckel 5 von dem Brotträger geschlossen, so schnappt die Zuhaltung 7 in die Nase 6 ein. Ein weiteres öffnen ist zunächst unmöglich. Das Brot kann also von einem Unbefugten nicht entwendet werden. Erst nath dem Öffnen der Korridortür und nach der Abnahme des Behälters 4 kann 4c durch Umlegen des Behälters in der Pfeilrichtung der Deckel geöffnet werden.
Eine etwas veränderte Ausführungsform zeigt die Fig. 3. Hier kann die Scheibe 8 auch von Hand gedreht werden, und zwar mittels eines 4i Handgriffes 12. Sofern dieser Handgriff nach oben gedreht wird, geht die Scheibe mit dem Vorsprung 10 nach rechts, wobei der Vorsprung 10 in die Nut 13 des Hebels 11 einschnappt. Letzterer ist an der Büchse 14 um 5t einen Stift 15 drehbar gelagert und hat das Bestreben, die gezeichnete Lage einzunehmen. Befindet sich der Vorsprung 10 in der Nut 13, so kann der Deckel beliebig oft geöffnet werden, weil sich die Nase 6 gegen die linke Seite des 5ü Vorsprunges 10 anlegt, ohne sich einzuhaken. Durch Druck auf den Hebel 11 wird der Vorsprung 10 und hierdurch die Scheibe 8 wieder frei und kann unter Wirkung des Gewichtes 9 die gezeichnete Lage wieder einnehmen. Wird 6c jetzt der Deckel 5 geschlossen, so kann derselbe erst wieder nach Umlegen des Behälters, also erst nach Öffnen der Korridortür, geöffnet werden. Die beiden Anordnungen ermöglichen einen sicheren Verschluß des Behälters ohne 6; Schlüssel.

Claims (1)

  1. Pa tent-An Spruch:
    Frühstückskasten mit selbsttätig wirkendem Verschluß, dadurch gekennzeichnet, daß 7c die mit der Nase des am Deckel befestigten Schnappriegels (6) zusammenwirkende Zuhaltung (7) im Schloß auf einer drehbaren Scheibe (8) sitzt, die unter dem Einflüsse eines Gewichtes (9) in jeder Stellung des Behälters ihre Lage beibehält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE280065C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2989938A1 (de) * 2014-08-21 2016-03-02 Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co. KG Paketkasten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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