DE2311152C3 - Öffner für Kipp- oder Klapp-, Schwing- oder Wendeflügel - Google Patents

Öffner für Kipp- oder Klapp-, Schwing- oder Wendeflügel

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DE2311152C3
DE2311152C3 DE19732311152 DE2311152A DE2311152C3 DE 2311152 C3 DE2311152 C3 DE 2311152C3 DE 19732311152 DE19732311152 DE 19732311152 DE 2311152 A DE2311152 A DE 2311152A DE 2311152 C3 DE2311152 C3 DE 2311152C3
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actuation device
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DE19732311152
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DE2311152B2 (de
DE2311152A1 (de
Inventor
Gert 4049 Langwaden; Flier Günter 4040 Neuß Brockers
Original Assignee
Friedrich Hahn Gmbh, 4040 Neuss
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Description

2. öffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Treibstangenkupplung (24) ein Gelenk (25) für einen mit dem Ausstellarm (23) schwenkbar verbundenen Ausstellsteg (27) sowie einen Haken (26) für die Verriegelung der Ausstellvorrichtung (20) befestigt ist.
3. öffner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Treibstangenkupplung (36) der Handhebelbetätigungsvorrichtung (30) ein Hebelbock (37) für den über Steglaschen (35) mit dem Bock (34) gelenkig verbundenen Handhebel (46) befestigt ist.
4. öffner nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibstangenkupplungen (24, 36) der Ausstellvorrichtung (20) und der Handhebelbetätigungsvorrichtung (30) und ein Halter (51) für eine Zusatzverriegelung (57) als ein identisches hohles Kastenprofil (52) mit einem rechteckigen Querschnitt (50) ausgebildet sind, wobei in dem Hohlraum (53) der Treibstangenkupplung (24) das eine Ende (55) der einen Treibstange (50), in dem Hohlraum (53) der Treibstangenkupplung (36) das eine Ende (55) der anderen Treibstange (50) und ein Füllstück (41) zum Befestigen des Hebelbockes (37) und der Halter (51) auf einer oder beiden Treibstangen (50) befestigt ist.
5. öffner nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibstangen (50) als flache Stangen ausgebildet sind, deren andere Enden (56) an der Eckumlenkung [40) befestigt sind.
6. öffner nach einem der Ansprüche 1 bis 5, Jadurch gekennzeichnet, daß die Treibstangen (50) lurch Abdeckleisten (44) mit im Querschnitt J-förmigem Profil und einem mittleren Längsschlitz Die Erfindung betrifft einen am Blendrahmei raumseitig nicht verdeckt angebrachten öffner fü Kipp- oder Klapp-, Schwing- oder Wendeflügel voi
Fenstern oder Türen, mit einer Ausstellvorrichtung einer Handhebelbetätigungsvorrichtung sowie einei Eckumlenkung und je einer Treibstange zwischen dei Ausstellvorrichtung bzw. der Handhebelbetätigungs vorrichtung einerseits und der Eckumlenkung andererseits.
Es sind auf dem Blendrahmen von Fenster oder Türen aufliegende Öffner mit einer aus mehreren Gelenkstäben bestehenden Ausstellvorrichtung bekannt, die mittels eines Scharniers am Blendrahmen und mittels Zapfen und Flügelblech am Flügel angelenkt ist. An einem der Gelenkstäbe der Ausstellvorrichtung ist ein Anlenkstück schwenkbar gelagert, das an einer Treibstange angelenkt ist, die mittels eines Handhebels betätigbar ist. Da die Treibstange über der Ausstellvor-
richtung liegt, hat dieser Öffner am oberen Querschenke] des Fensters oder der Tür einen großen Platzbedarf. Es ist auch schon ein Öffner bekannt, bei dem die Treibstange hinter der Ausstellvorrichtung liegt und gleichzeitig als Welle des Scharniers dient, mit dem die Ausstellvorrichtung am Blendrahmen angelenkt ist. Trotzdem hat auch dieser Öffner noch eine große Bauhöhe und damit einen großen Platzbedarf. Bei der heutigen Bauweise, bei der z. B. Leichtmetall- oder Kunststoffenster bevorzugt werden, ist aber das Platzangebot auf dem Blendrahmen so gering, daß auch dieser bekannte öffner nicht mehr untergebracht werden kann, weil er eine geringste Einbaubreite von 25 mm braucht.
Es ist eine Ausstellvorrichtung für einen um eine waagerechte Achse kippbaren Oberlichtflügel eines Metallfenster bekannt. Das Fenster besteht aus einem Blendrahmenprofil und einem Flügelrahmenprofil, die in geschlossenem Zustand des Fensters einen Hohlraum zwischen sich bilden, in dem die Ausstellvorrichtung untergebracht ist. Die Ausstellvorrichtung ist also verdeckt angebracht, d. h. in dem freien Raum zwischen dem fest angeordneten Rahmen und dem Flügelrahmen verdeckt liegend angeordnet.
Dabei macht die bekannte Ausstellvorrichtung von Teilen des Blendrahmenprofils und Teilen des Flügelrahmenprofils Gebrauch, und zwar von einer im Querschnitt T-förmigen Führung beim Blendrahmen und einer im Querschnitt ebenfalls T-förmigen Führung im Flügelrahmen Ausstellvorrichtung und Fensterrahmen sind also aufeinander angewiesen, die Ausstellvorrichtung ist in den Fensterrahmen integriert, sie ist vom Profil des Fensterrahmens abhängig. Deshalb wird durch diese bekannte Ausstellvorrichtung, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabenstellung nicht angesprochen.
Der Erfindung liegt nämlich die Aufgabe zugrunde, einen öffner der gattungsgemäßen Art so auszugestalten, daß die Bestandteile einen geringen Platzbedarf rund um den Blendrahmen beanspruchen und zugleich die Bestandteile der Ausstellvorrichtung sowie der Handhebelbetätigungsvorrichtung in hohem Maß nach Art eines Baukastensystems austauschbar sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch
gelöst daß sowohl die Ausstellvorrichtung als auch die Handhebelbetätigungsvorrichtung ein identisch ausgebildetes Führungsteil aufweisen, welches aus einem U-förmigen Profilstab besteht, der mit jeweils zwei an den Enden seiner Schenkel nach innt;n weisenden, im Abstand zueinander angeordneten Leisten versehen ist, wodurch im Profilstab zwei Kanäle gebildet sind, wobei für die Ausstellvorrichtung der untere Kanal als Gleitkanal zur Aufnahme einer Treibstangenkupplung und der obere Kanal als Befestigungskanal für ein Scharnier eines Ausstellarmes bzw. dergleichen verwendbar ist und für die Handhebelbetätigungsvorrichtung der untere Kanal ebenfalls als Gleitkanal zur Aufnahme ein;r Treibstangenkupplung und der obere Kanal ebenfalls als Befestigungskanal zur Aufnahme einer Leitschiene sowie eines Bockes der Handhebelbetätigungsvorrichtung verwendbar ist.
Der mit der Erfindung erzielbare technische Fortschritt beruht auf mehreren Vorte:len. Durch die Ausbildung der Führungsteile der Ausstellvorrichtung und der Handhebelbetätigungsvorrichtung als im Querschnitt U-förmiger Profilstab mit der besonderen Formgebung seiner Schenkelenden zur Befestigung eines Scharniers für einen Ausstellarm bzw. eine Leitschiene mit einem Bock für zwei Steglaschen des Handhebels wird eine Breite des gesamten Öffners von nur 21 mm erreicht. Dadurch ist es möglich, mit einer Einbaubreite von nur 22 mm oberhalb oder seitlich des Flügels zwischen Flügel und Leibung des Mauerwerks auszukommen. Der öffner gemäß der Erfind-ing hat also einen minimalen Platzbedarf.
Da der öffner auf dem fest angeordneten Blendrahmen flach aufliegt, braucht er keinen freibleibenden Hohlraum zwischen feststehendem Blendrahmen und Flügelrahmen. Diese Eigenschaft, auf einen Hohlraum zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen verzichten zu können, ha* den Vorteil, daß Blendrahmen und Flügelrahmen so flach und dünn wie nur möglich hergestellt werden können. Da der Öffnerbeschlag weder von Teilen des feststehenden Blendrahmenprofils noch von Teilen des beweglichen Flügelrahmenprofils Gebrauch macht, sind Fensterrahmen und Fensterbeschlag nicht aufeinander angewiesen; der Fensterbeschlag ist vom Profil des Fensterrahmens nicht abhängig. Deshalb hat der Fensterbeschlag ein sehr weitreichendes Anwendungsgebiet. Er läßt sich sowohl auf Holz-, als auch auf Metall- und Kunststoffenstern anbringen. Es brauchen keinerlei Voraussetzungen dafür geschaffen zu werden, daß der Beschlag in das Profil eingearbeitet werden kann. Das Rahmenprofil braucht nicht auf den Beschlag abgestimmt zu werden, eine Kontaktaufnahme des Beschlagherstcllers mit dem Hersteller des Rahmenprofils vor der Herstellung des Rahmenprofils ist deshalb nicht notwendig. Es genügt eine Rahmenbreite von nur 22 mm, um den Fensterbeschlag flach auf den Fensterrahmen aufsetzen zu können.
Darüber hinaus ergibt sich der Vorteil, daß für die Führungsteile der Ausstellvorrichtung und der Handhebelbetätigungsvorrichtung ein und derselbe im Querschnitt U-förmige Profilstab verwendet werden kann. Dadurch verringert sich die Anzahl der verschieden geformten Beschlagteile, wodurch sich ein Rationalisierungseffekt ergibt.
Zum Ausschwenken des Ausstellarmes und damit zum Kippen des mit ihm verbundenen Flügels ist an der Treibstangenkupplung der Ausstellvorrichtung ein Gelenk für einen mit dem Ausstellarm schwenkbar verbundenen Ausstellsteg sowie ein Haken für die Verriegelung der Ausstellvorrichiung befestigt.
Zum Übertragen der Hebelbewegung auf die Treibstangen und die Ausstellvorrichtung ist an der Treibstangenkupplung der Handhebelbetätigungsvorrichtung ein Hebelbock für den über die Steglaschen mit dem Bock gelenkig verbundenen Handhebel befestigt
Zum Befestigen der Treibstangen an den verschiedenen Teilen des Öffners sind die Treibstangenkupplungen der Ausstellvorrichtung und der Handhebelbetätigungsvorrichtung und ein Halter für eine Zusatzverriegelung als ein identisch hohles Kastenprofil mit einem rechteckigen Querschnitt ausgebildet, wobei in dem Hohlraum der Treibstangenkupplung der Ausstellvorrichtung das eine Ende der einen Treibstange, in dem Hohlraum der Treibstangenkupplung der Handhebelbetätigungsvorrichtung das eine Ende der anderen Treibstange und ein Füllstück zum Befestigen des Hebelbockes und der Halter auf einer oder beiden Treibstangen befestigt ist.
Dadurch ist es möglich, ein und dasselbe Profil für mindestens drei verschiedene bewegliche Teile des Öffners zu verwenden. Diese Teile können alle vom gleichen Ausgangsprofil hergestellt werden, wodurch sich Erleichterungen und Vereinfachungen bei der Materialbeschaffung, Fertigung, Lagerhaltung, Ersatzteilbeschaffung usw. ergeben. Außerdem ergibt sich durch das identische hohle Kastenprofil der Treibstangenkupplungen der Vorteil, bei breiten Flügeln eine zweite Ausstellvorrichtung mittels einer weiteren Treibstange an die erste Treibstangenkupplung anzuschließen. Ferner können mittels des Halters weitere Zusatzverriegelungen an den Treibstangen angebracht werden.
Bei einer praktischen Ausführungsform sind die Treibstangen als flache Stangen ausgebildet, deren andere Enden an der Eckumlenkung befestigt sind. Diese technisch einfache und platzsparende Bauweise der Erfindung ist dadurch ermöglicht, daß die Treibstangen zum Schließen des Flügels, wozu große Kräfte aufgebracht werden müssen, auf Zug beansprucht werden, zum öffnen des Flügels dagegen, wozu geringere Kräfte ausreichend sind, weil das Gewicht des Flügels das öffnen des Flügels begünstigt, auf Druck beansprucht werden. Die Treibstangen können durch Abdeckleisten mit im Querschnitt U-förmigem Profil und einem mittleren Längsschlitz zum Durchtritt der Haken für die Zusatzverriegelung verblendet sein.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 den öffner geschlossen und verriegelt in Vorderansicht an einem Fenster,
F i g. 2 die Ausstellvorrichtung des Öffners geöffnet in Draufsicht,
F i g. 3 den Schnitt nach Linie HI-III der Fi g. 2,
F i g. 4 den Schnitt nach Linie IV-IV der F i g. 2,
F i g. 5 den Schnitt nach Linie V-V der F i g. 2,
Fig.6 die Handhebelbetätigungsvorrichtung des Öffners, halb geöffnet in Seitenansicht, teilweise geschnitten,
F i g. 7 den Schnitt nach Linie VlI-VlI der F i g. 6 und F i g. 8 den Schnitt nach Linie VIlI-VIII der F i g. 6.
Der öffner gemäß der Erfindung ist an einem Blendrahmen 10 raumseitig nicht verdeckt angebracht und hat die Aufgabe, einen gegenüber dem Blendrahmen 10 um eine untere waagerechte Achse kippbaren Flügel 11 zu öffnen oder zu schließen. Dazu besteht der öffner aus einer Ausstellvorrichtung 20, die Blendrah-
men 10 und Flügel 11 miteinander verbindet, einer Handhebelbetätigungsvorrichtung 30, einer Eckumlenkung 40 und je einer Treibstange 50 zwischen der Ausstellvorrichtung 20 bzw. der Handhebelbetätigungsvorrichtung 30 einerseits und der Eckumlenkung 40 andererseits.
Die Ausstellvorrichtung 20 ist mit einem Führungsteil 21 und die Handhebelbetätigungsvorrichtung 30 mit einem identisch ausgebildeten Führungsteil 31 an dem Blendrahmen 10 befestigt, vorzugsweise verschraubt. Die Führungsteile 21 und 31 sind als ein im Querschnitt U-förmiger Profilstab 60 ausgebildet, der mit seinem Steg 61 am Blendrahmen 10 flach aufliegt und dessen Schenkel 62 an ihren Enden 63 mit je zwei nach innen weisenden, einander zugekehrten, im Abstand zueinander angeordneten Leisten 64 versehen sind. Die Führungsteile 21 und 31 können also von ein und demselben Profilstabmaterial gefertigt werden. Zwischen den Leisten 64 des Führungsteils 21 ist ein Scharnier 22 für einen Ausstellarm 23 befestigt, dessen freies Ende am Flügel 11 schwenkbar und auslösbar gelagert ist. Zwischen den Leisten 64 des Führungsteils 31 ist eine Leitschiene 32 mit einem Längsschlitz 33 und einem Bock 34 für zwei Steglaschen 35 eines Handhebels 46 befestigt.
Zwischen dem Steg 61 und den inneren Leisten 64 des Profilstabes 60 ist ein Hohlraum 65 gebildet, in dem bei dem Führungsteil 21 eine Treibstangenkupplung 24 verschiebbar geführt ist, an der ein Gelenk 25 und ein Haken 26 befestigt sind. An dem Gelenk 25 ist ein Ausstellsteg 27 schwenkbar gelagert, dessen freies Ende mit dem Ausstellarm 23 schwenkbar verbunden ist. Dem Haken 26 liegt in dem Ausstellarm 23 ein Bolzen 28 gegenüber, hinter den der Haken 26 beim Verriegeln der Ausstellvorrichtung 20 greift.
In dem Hohlraum 65 des Profilstabes 60 ist bei dem Führungsteil 31 eine Treibstangenkupplung 36 verschiebbar geführt, an der ein Hebelbock 37 befestigt ist, auf dem der Handhebel 46 verschwenkbar gelagert ist. Der Handhebel 46 weist ferner für verschiedene Flügelhöhen in seiner Längsrichtung hintereinander angeordnet mehrere Bohrungen 38 auf, durch eine von denen er mittels eines Bolzens 39 mit den Steglaschen 35 schwenkbar verbunden ist, ie nachdem für welche Flügelhöhe der öffner vorgesehen ist
Die Treibstangenkupplungen 24 und 36 und ein an jeder Stelle einer Treibstange 50 befestigbarer Halter 51 für eine Zusatzverriegelung 57 sind als ein hohles Kastenprofil 52 ausgebildet, das einen Hohlraum 53 mit einem rechteckigen Querschnitt 54 hat In dem Hohlraum 53 der einen Treibstangenkupplung 24 ist da: eine Ende 55 der einen Treibstange 50 und in den Hohlraum 53 der anderen Treibstangenkupplung 36 da! eine Ende 55 der anderen Treibstange 50 befestigt Außerdem ist in dem Hohlraum 53 der Treibstangen kupplung 36 ein Füllstück 41 zum Befestigen de; Hebelbockes 37 angeordnet. Durch den Hohlraum 53 des Halters 51 geht eine der Treibstangen 50, auf der dei Halter 51 festgeklemmt wird. DieTreibstangenkupplun-
ίο gen 24 und 36 und die Halter 51 können ebenfalls vor ein und demselben Profilstabmaterial gefertigt werden von dem sie einfach abgeschnitten werden.
Die anderen Enden 56 der Treibstangen 50, die als flache Stangen ausgebildet sind und deshalb einen minimalen Platzbedarf haben, sind an der Eckumlenkung 40 befestigt. Jeder Halter 51 ist mit einem Haken
26 und der Flügel 11 an der entsprechenden Stelle mit einem Bolzen 12 für die Zusatzverriegelung 57 versehen. Der Hebelbock 37 ist mit einer Kerbe 42 und der Handhebel 46 mit einem Raststift 43 versehen, der in die Kerbe 42 einrastet, wenn der Handhebel 46 sich in der Verriegelungsstellung des Öffners befindet. Die Treibstangen 50 zwischen der Ausstellvorrichtung 20, der Eckumlenkung 40 und dem Handhebel 46 sind durch Abdeckleisten 44 verkleidet, die im Querschnitt ein U-förmiges Profil mit den gleichen äußeren Abmessungen wie der Profilstab 60 und einen mittleren Längsschlitz 45 zum Durchtritt der Haken 26 für die Zusatzverriegelung 57 haben.
Beim Herunterschwenken des Handhebels 46 dreht sich dieser in seinem Gelenk mit den Steglaschen 35 und gegenüber dem Hebelbock 37, wobei der letztere in dem Längsschlitz 33 der Leitschiene 32 und mit ihm die Treibstangenkupplung 36 hochgeschoben wird. Durch die Treibstangenkupplung 36 wird die senkrechte Treibstange 50 nach oben und über die Eckumlenkung 40 die waagerechte Treibstange 50 in der Zeichnung gesehen nach links verschoben. Mit der Treibstange 50 werden der Halter 51 mit dem Haken 26 und die Treibstangenkupplung 24 mit dem Haken 26 und dem Gelenk 25 mit dem Ausstellsteg 27 nach links verschoben. Dabei entriegeln die Haken 26 und der Ausstellsteg 27 den Flügel 11. Beim Weiterschwenken des Handhebels 46 nach unten drückt der Ausstellsteg
27 den Ausstellarm 23 und mit ihm den Flügel 11 vom Blendrahmen 10 ab, bis ein bestimmter Öffnungswinkel erreicht ist, der durch Ausstellarm 23 und Ausstellsteg 27 begrenzt ist. Das Schließen und Verriegeln des Flügels 11 geschieht in umgekehrter Reihenfolge.
50
35
40
45
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

(45) zum Durchtritt der Haken (26) für di Zusatzverriegelung (57) verblendet sind. Patentansprüche:
1. Am Blendrahmen raumseitig nicht verdeckt "angebrachter öffner für Kipp- oder Klapp-, Schwing- oder Wendeflügel von Fenstern oder Türen mit einer Ausstellvorrichtung, einer Handhebelbetätigungsvorrichtung sowie einer Eckumlenkung und je einer Treibstange zwischen der Ausstellvorrichtung bzw. der Handhebelbetätigungsvorrichtung einerseits und der Eckumlenkung andererseits, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Ausstellvorrichtung (20) als auch die Handhebelbetätigungsvorrichtung (30) ein identisch ausgebildetes Führungsteil (21, 31) aufweisen, welches aus einem U-förmigen Profüstab (60) besteht, der mit jeweils zwei an den Enden (63) seiner Schenkel (62) nach innen weisenden, im Abstand zueinander angeordneten Leisten (64) versehen ist, wodurch im Profilstab (60) zwei Kanäle gebildet sind, wobei für die Ausstellvorrichtung (20) der untere Kanal als Gleitkanal zur Aufnahme einer Treibstangenkupplung (24) und der obere Kanal als Befestigungskanal für ein Scharnier (22) eines Ausstellarmes (23) bzw. dergleichen verwendbar ist und für die Handhebelbetätigungsvorrichtung (30) der untere Kanal ebenfalls als Gleitkanal zur Aufnahme einer Treibstangenkupplung (36) und der obere Kanal ebenfalls als Befestigungskanal zur Aufnahme einer Leitschiene (32) sowie eines Bockes (34) der Handhebelbetätigungsvorrichtung (30) verwendbar ist.
DE19732311152 1973-03-07 1973-03-07 Öffner für Kipp- oder Klapp-, Schwing- oder Wendeflügel Expired DE2311152C3 (de)

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