DE2114063B2 - Vorrichtung zum bilden geraffter kuenstlicher darmstuecke - Google Patents

Vorrichtung zum bilden geraffter kuenstlicher darmstuecke

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DE2114063B2 DE19712114063 DE2114063A DE2114063B2 DE 2114063 B2 DE2114063 B2 DE 2114063B2 DE 19712114063 DE19712114063 DE 19712114063 DE 2114063 A DE2114063 A DE 2114063A DE 2114063 B2 DE2114063 B2 DE 2114063B2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In der DT-AS 12 35 766 ist eine Vorrichtung der einleitend genannten Art beschrieben, die einen einzigen waagerechten Dorn aufweist, auf den mittels eines ortsfesten Raffkopfes ein künstlicher Darm zunächst gegen einen federnden Verzögerungsteil locker gerafft, danach auf gewünschte Länge abgeschnitten und schließlich auf dem gleichen Dorn in eine Zusammendrückstation verschoben wird, in welcher das Zusammendrücken stattfindet. Hier können unerwünschte Zugkräfte auf den Darm ausgeübt werden. Es erfordert eine genaue Synchronisation des Arbeitens der Zuführeinrichtung und der Raffeinrichtung, weil sonst unerwünschte Beanspruchungen an dem Darm auftreten können.
In der DT-AS 12 95 414 ist eine Vorrichtung zum Bilden geraffter künstlicher Därrne beschrieben, bei welcher auf einem einzigen waagerecht angeordneten Dorn mittels einer ortsfesten Raffeinrichtung gerafft wird. Der geraffte Darm wird auf diesem Dorn auf di< gewünschte Länge geschnitten und danach auf eine* einer Mehrzahl von Aufnahmedornen überführt, au dem er zusammengedrückt wird. Die bekannte Vorrich tung ist vergleichsweise kompliziert aufgebaut, und e: können in der Raffstation unerwünschte Zugkräfte insbesondere durch nicht vollkommene Synchronisatioi zwischen der Zufuhr zum Dorn und dem Arbeiten de ortsfesten Raffeinrichtung, auf den Darm ausgeüb ίο werden, wodurch sein Reißen hervorgerufen werdet kann. Außerdem ist das Überführen von dem Raffdon zu den Aufnahmedornen nicht problemlos.
In der FR-PS 12 56 077 ist eine Vorrichtung zun Raffen von künstlichen Därmen beschrieben, jedocl ohne Zusammendrückstation. Diese Vorrichtung weis einen einzigen senkrechten Dorn auf, auf den mittel: eines ortsfesten Raffkopfes Darm gerafft wird. Eii Zusammendrücken des Darms erfolgt nicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eint Vorrichtung der einleitend genannten Art derar auszuführen, daß ohne Auftreten unerwünschter Bean spruchungen an dem Darm und mit möglichst einfacher Mitteln ein einwandfreies Raffen des Darmes erziel wird. Gelöst wird diese Aufgabe durch die Erfindung
ö gemäß Patentanspruch 1.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiterer Ansprüchen unter Schutz gestellt.
Bei einer Vorrichtung gemäß der Erfindung ist e: nicht zu erwarten, daß während des Raffens des Darme; unerwünschte Beanspruchungen auf ihn ausgeüb werden. Weiterhin wird eine sehr gute Qualität de; Raffens zufolge der Bewegung des Raffkopfes untei teilweiser Abstützung auf dem bereits gerafften Teil de; Darmes erhalten.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeich nung beispielsweise erläutert.
F i g. 1 ist eine schematische Seitenansicht einei Vorrichtung gemäß der Erfindung, die z. T. geschnitter dargestellt ist.
F i g. 2 ist ein Schnitt durch die Vorrichtung nach dei Linie II-II in Fig. 1.
F i g. 3 ist eine Teildraufsicht in Richtung des Pfeile; III in Fig. 1.
F i g. 4 ist eine Draufsicht auf den Raffkopf. F i g. 5 ist eine Draufsicht auf die Schneideinrichtung;
F i g. 6 ist eine Seitenansicht, die den zwischen der Raff rädern hindurchlaufenden Darm zeigt.
F i g. 7 veranschaulicht in schematischer Weise die Phase des Durchschneidens eines auf einem Dorr gerafften Darms,
F i g. 8 veranschaulicht die Phase des Zusammendrük kens eines gerafften Darms.
Bei dem in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiel weist die gemäß der Erfindung ausgebilde te Vorrichtung zum Raffen künstlicher Därme eine ar einem Gestell 2 drehbar gelagerte Welle 1 auf, die eine Spule 3 eines künstlichen Darms aufnimmt, und mii einer an sich bekannten Elektrobremse 5 versehen ist Auf der Ablaufseite der Darmspule 3 ist an eimerr Ständer 8 des Gestells 2 eine Spanneinrichtung vorgesehen, die aus einer ortsfesten Rolle 6 und einei Spannrolle 7 besteht, die beide frei drehbar sind.
Auf dem Gestell 2 sind vier senkrechte Säulen ί abgestützt, die an ihren oberen Enden mit einei Tragplatte 10 verbunden sind. Diese Platte 10 kann eine Abgabeeinrichtung 12 aufnnehmen, die eine ortsfesi angeordnete, frei drehbare Trommel 13, eine au; Kautschuk bestehende, auf einem Exzenter angeordne
te Andrücktrommel 14 und einen mit der Andrücktrommel 14 zusammenarbeitenden Hebel 15 aufweist, der ermöglicht, die Andrücktrommel 14 von der ortsfesten Trommel 13 zu entfernen. Ein an sich bekannter nicht dargestellter Zähler mit Vorwanl steht in direktem λ Eingriff mit der ortsfesten Trommel 13.
Von der Tragplatte 10 sind ferner an der hintenliegenden Seite der Abgabeeinrichtung 12 ein Paar Führungsrollen 17 mit waagerechter Achse und ein weiteres Paar Führungsrollen 18 mit senkrechter Achse abgestützt, ;c wobei die Rollen beider Paare frei drehbar gelagert sind.
Ein Wagen 20, der von einer oberen Platte 25 und einer unteren Platte 26 gebildet ist, die mittels Streben 27 in gleichem Abstand voneinander gehalten sind, ist an den Säulen 9 mittels Kugellagerbuchsen 21 verschiebbar angeordnet. Ein pneumatischer Zylinder 22 dessen Kolbenstange 23 mit der oberen Piattt 25 des Wagens 20 verbunden ist, dient dessen Verschiebung auf den Säulen 9.
Die obere Platte 25 des Wagens 20 trägt einen an sich bekannten Raffkopf .4 sowie Führungsrolien 28 mit waagerechter Achse und Führungsrollen 29 mit senkrechter Achse. Die Platte 25 trägt ferner an ihrer Unterseite einen mit einer Elektrobrernse versehenen i$ Motor 31.
Der Motor 31, der so angeordnet ist, daß er das Gewicht des Raffkopfes A ausgleicht, ist mit dem Raffkopf in bekannter Weise durch Zahnräder ρ, p'und einen mit Schlitzen versehenen Riemen 35 verbunden. Der Motor 31 ist mit einem nicht dargestellten Zähler mit Vorwahl gekoppelt, der an der Trommel 13 angeordnet ist.
An der unteren Platte 26 des Wagens 20 sind die Organe einer automatischen Schneideinrichtung B angeordnet.
An der Oberseite des Gestells 2 ist ein Tisch T vorgesehen, der eine drehbare Scheibe 40 mit zwei diametral gegenüberliegenden Dornen 41 und 42 aufweist, welche an Stoßdämpfern, wie z. B. Kautschukblöcken 43 bzw. 44 befestigt sind.
Die Scheibe 40 ruht auf einer Nabe 45, die mit einer pneumatischen Einrichtung 46 verbunden ist, weiche eine Drehung des Tisches T um 180° ermöglicht und welche an einer Konsole 47 des Gestells 2 befestigt ist.
Die Scheibe 40 weist eine Abdeckplatte 48 auf, während die pneumatische Einrichtung 46 mit einer nicht dargestellten Verstelleinrichtung versehen ist, welche eine Änderung der Winkelstellung des Tisches T ermöglicht.
Die Dorne 41 und 42 bestehen aus Rohren, die eine leichte Konizität aufweisen, wobei der Durchmesser von oben nach unten zunimmt. Die oberen freien »Enden« der hohlen Dorne weisen eine mit Löchern versehene Spitze 50 bzw. 51 auf.
Die Konsole 47 trägt eine Aufbläheinrichtung mit einem pneumatischen Verteiler 52 der gegenüber den als Stoßdämpfer wirkenden Kautschukblock 43 mit dem Inneren des hohlen Dorns 41 in Verbindung steht. Die F i g. 1 und 3 zeigt eine Zusammendrückeinrichtung C, deren Arm 54 von der Kolbenstange 56 eines pneumatischen Zylinders 57 längs einer Gleitschiene 55 senkrecht verschiebbar ist. Eine Rampe 58 dient dazu, dem Arm 54 eine waagerechte Schwenkbewegung zu erteilen, weist in ihrpm oberen Tf1H einen Absatz 59 auf. ft-, Die ganze Einrichtung ist mit einem Ständer 60 verbunden, der an dem Gestell 2 der Vorrichtung starr befestigt ist.
Wie insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich ist, weist de! Arm 54 der Zusammendrückeinrichtung C an seinen freien Ende einen Haken 62 auf und ist auf einerr Schwenkzapfen 63 von einer Rolle 64 waagerecht verschwenkbar, die an dem Arm angeordnet ist und vor einer Feder 65 mit der Führungsrampe 58 in Berührung gehalten wird.
Wie aus Fig.4 ersichtlich ist, weist die den Raffkop; A tragende obere Platte 25 des Wagens 20 eine öffnung 70 auf, weiche zum Durchlassen des jeweiligen Dorn: bestimmt ist und welche beispielsweise lotrecht übei dem Dorn 41 in der in F i g. 1 wiedergegebenen Stellung liegt. Der Raffkopf A besteht in bekannter Weise au: drei drehbaren Raffrädern 74, 75, 76, die mi Einölpinsein 77 versehen sind, welche mit einem nich dargestellten ölbehälter verbunden sind.
Zum Drehen der Raffräder 74, 75, 76 sine Riemenscheiben 80 bzw. 81, 82 vorgesehen, die miteinander durch einen Riemen 83 verbunden sind, dei über eine Spannrolle 84 läuft. Die Riemenscheiben 80 81, 82 werden von dem mit einer Elektrobremst versehenen Motor 31 über den mit Schlitzen versehener Riemen 35 (Fig. 1) zwangsläufig angetrieben, der ml· dem seitlichen Zahnrad p'am Raffkopf im Eil · 1 iff steht.
Ein mit der Riemenscheibe 82 verbunden , Handrac 90 ermöglicht, die Drehung der Raffräder von Hanc herbeizuführen. Das Handrad 90 entkuppelt sich vor selbst beim zwangsläufigen Antreiben der Riemenschei ben.
Fig. 5 ist eine Draufsicht der Schneideinrichtung B die an der einen Seite der unteren Platte 26 des Wagen; 20 rechtwinklig zu dem betreffenden Dorn angecrdne ist. Sie weist zwei Backen 95 und % auf, die ar Querstücken 97 bzz. 98 angeordnet sind, welche läng! Gleitführungen 99 bzw. 100 verschiebbar sind, die an dei Platte 26 befestigt sind. Die Verschiebung der Backen 9ΐ und 96 wird mittels pneumatischer Zylinder 101 bzw
102 bewirkt.
In der Mittelebene der Backen 95, 96 ist ein Messe!
103 angeordnet, dem eine waagerechte und rechtwink lig zu den Querstücken 97, 98 verlaufende Bewegung mittels eines pneumatischen Zylinders 104 erteilt wird Das Messer 103 ist in Gleitnuten 106 und IO; verschiebbar geführt, die in den Backen 95 bzw. 9( ausgebildet sind.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung wird nachstehenc erläutert.
Zum Inbetriebsetzen wird der künstliche Darm Dvor Hand von der Lieferspule 3 abgewickelt und um di< ortsfeste Rolle 6 und die Spannrolle 7 längs des Wege: geführt, der in F i g. 1 durch einen Pfeil Fangedeutet isl Hinter der Rolle 7 wird der Darm zwischen dei Rollenpaaren 29, 28 und cn Rollenpaaren 17, 18 und ii der Abgabeeinrichtung 12 zwischen der ortsfester Trommel 13 und der Andrücktrommel 14 hindurchge führt. Nach Verlassen der Trommeln 13, 14 folgt de Darm einer senkrecht nach unten gerichteten Bahn wobei er zuerst durch die öffnung 70 in der oberei Platte 25 des Wagens 20 hindurchgeht und dam zwischen den Raffrädern 74, 75, 76 und schließlicl zwischen den Backen 85, 96 bei in geöffneter Stellunj befindlicher Schneideinrichtung B hindurchläuft.
Der Darm wird dann senkrecht nach unten gezogei und auf den betreffenden Dorn, in dem dargestellter Beispiel auf den Dorn 4: aufgefädelt, bis sein Ende di< Basis des Dorns geführt ist.
Zu Beginn des Arbeitszyklus befindet sich der Wagei 20 in seiner oberen Stellung. Die Abwärtsbewegung die;
Wagens 20 wird dann durch Inwirkungsetzen des pneumatischen Zylindcs 22 herbeigeführt, wobei gleichzeitig das öffnen des pneumalischen Verteilers 52 bewirkt wird, der Luft in den hohlen Dorn 41 einläßt, die aus der mit Löchern versehenen Spitze 50 des Doms S austritt und den auf dem Dorn befindlichen Darm unter geringem Druck aufbläht.
Während der ganzen Dauer des Raffvorganges wird der Darm unter geringem Druck aufgebläht gehalten.
In einer gegebenen Stellung der Kolbenstange 23 des ι ο pneumatischen Zylinders 22 befindet sich der Wagen 20 am Ende seiner Abwärtsbewegung (in F i g. 1 durch strichpunktierte Linien angedeutet). Die Raffräder 74, 75, 76 befinden sich dann in der unteren Stellung und stehen in Berührung mit dem Darm D an der Basis des Doms 41. Durch das Anhalten des Wagens 20 in der durch die Kolbenstange 23 des pneumatischen Zylinders 22 gegebenen unteren Stellung wird der Motor 31 eingeschaltet, welcher die Raffräder 74, 75, 76 in Drehung versetzt. Während ihrer Drehung (siehe insbesondere F i g. 6) ergreifen die Räder den aufgeblähten Darm und raffen ihn, wobei sie ihn nach unten ziehen, wodurch er von der durch die Haspelwelle 1 getragenen Spule 3 abgewickelt wird. Das Abwickeln des Darms wird von der Elektrobremse 5 gesteuert, die auf der Haspelwelle 1 befestigt ist. Durch das Einschalten des Motors 31 und den Lauf der Raffräder 74, 75, 76 wird die Aufwärtsbewegung des Wagens 20 bewirkt.
Das hinter den Raffrädern 74, 75, 76 geraffte Darmstück übt auf diese Räder einen senkrechten Schub aus, wodurch der Raffkopf nach oben steigen kann. Es ergibt sich ein Gleichgewicht zwischen dem Druck des steuerbaren pneumatischen Zylinders 22, der über seine Kolbenstange 23 auf den Wagen 20 wirkt, indem er ihn in Aufwärtsrichtung verschiebt, und dem Druck, der von dem bereits gerafften Darmstück auf den Raffkopf ausgeübt wird. Ferner ermöglicht das Gewicht des Raffkopfes, das auf das geraffte Darmstück wirkt, eine Vorkompression des Darms zu erhalten.
Während der Dauer des Raffvorganges wird der Darm von den Pinseln 77 eingeölt, wobei die ölzufuhr zu diesen Pinseln in bekannter Weise durch die Drehung der Raffräder 74,75,76 gesteuert wird.
Unter der Steuerung des nicht dargestellten, an der Trommel 13 angeordneten Zählers mit Vorwahl wird der Motor 31 stillgesetzt, wenn eine gewünschte Darmlänge zwischen den Trommeln 13,14 hindurchgegangen ist. Das Stillsetzen des Motors 31 bewirkt das Anhalten der Drehung der Raffräder 74,75,76.
Der Wagen 20 setzt indessen seinen Weg über einige Zentimeter fort, bis die Kolbenstange 23 des pneumatischen Zylinders 22 eine Stellung erreicht, in welcher der Wagen 20 angehalten wird. Der Raffkopf A ist zu diesem Zeitpunkt außer Eingriff mit dem Dorn 41 gekommen, und die Schneideinrichtung B befindet sich dann lotrecht über dem Dorn 41 unmittelbar oberhalb der letzten Falten des gerafften Darmstücks.
Das Anhalten des Wagens 20 ruft die Inbetriebsetzung der pneumatischen Zylinder 101, 102 hervor, welche die Querstücke 97,98 betätigen. Dadurch nähern sich die Backen 95, 96, umschließen des Dorn und erfassen ihn schließlich.
Durch das Anhalten der Querstücke 97, 98 wird der pneumatische Zylinder 104 in Wirkung gesetzt, welcher ^ das Messer 103 antreibt. Das Messer 103 schneidet den Darm durch, der von den Backen 95, % gehalten ist, welche mit den Qucrstückun 97,98 verbunden sind.
Die seitliche Führung des Messers 103 in den Nuten 106 und 107 gewährleistet ein vollständiges und glattes Durchschneiden des zwischen den Backen 95, 96 eingeklemmten künstlichen Darms.
Durch das Inbetriebsetzen des pneumatischen Zylinders 104 wird auch der pneumatische Verteiler 52 geschlossen und demzufolge die Zufuhr von Luft in den Darm unterbrochen.
Nach dem Durchschneiden des Darms ruft die Rückhewegung des Messers 103 die Trennung der Backen 95,% hervor.
Auf Grund der Ausbildung der Innenflächen der Backen 95, % nehmen sie bei ihrer Trennung die Wandung des Darms mit und bewirken dadurch ein Aufweiten des Endes des Darms. Der so aufgeweitete Darm kann danach bei Beginn eines neuen Arbeitszyklus auf einen neuen Raffdorn aufgefädelt werden.
Der Wagen 20 setzt dann seine Aufwärtsbewegung fort und ermöglicht die vollkommene Trennung des Raffkopfes. Das in der aufsteigenden Zone übermäßig abgewickelte Stück des Darms, welches insbesondere während der Aufwärtsbewegung des Wagens gebildet wird, wird dann durch die Spannrolle 7 aufgenommen, wie dies in F i g. 1 durch die strichpunktierte Linie angedeutet ist.
Am Ende des Weges des Wagens 20, welches der obersten Stellung der Kolbenstange 23 des pneumatischen Zylinders 22 entspricht, wird die pneumatische Einrichtung 46 in Wirkung gesetzt, die die Drehung des Tisches Turn 180° hervorruft. Der nackte Dorn 42 tritt dann an den Platz des Dorns 41, während der den gerafften Darm tragende Dorn 41 den Platz des Dorns 42 einnimmt, d. h. in eine Stellung gelangt, die dazu bestimmt ist, das Zusammendrücken des gerafften Darms zu gewährleisten, wobei sich dann der Kompressionsarm 54 in seiner oberen Stellung befindet
Der Arbeitszyklus ist beendet, und die Vorrichtung ist bereit, einen neuen Arbeitszyklus durchzuführen.
Beim Inbetriebsetzen des pneumatischen Zylinders 22, der die Abwärtsbewegung des Wagens 20 steuert, wird auch der pneumatische Zylinder 57 in Wirkung gesetzt, dessen Kolbenstange 56 den Kompressionsarm 54 steuert.
Unter der Wirkung des pneumatischen Zylinders 57 wird über dessen Kolbenstange 56 dem Kompressionsarm 54 eine senkrechte Abwärtsbewegung erteilt, wobei er sich längs der Gleitschiene 55 bewegt.
Während dieser Abwärtsbewegung des Kompressionsarms 54 (siehe F i g. 3 und 8) wird die an dem Arm angebrachte Rolle 64 von der Feder 65 in Berührung mit der Rampe 58 gehalten. Wenn die Rolle 64 von dem Absatz 59 der Rampe freikommt, erteilt sie dem Arm 54 eine Drehbewegung um den Schwenkzapfen 63 in Richtung des in Fig.3 eingezeichneten Pfeiles Fu wodurch der am freien Ende des Armes 54 befindliche Haken 62 in eine Stellung über dem den gerafften Darm tragenden Dorn 41 bewegt wird. Die Abwärtsbewegung setzt sich fort, und der Haken 62 in Höhe der Spitze des den gerafften Darm tragenden Dorns ankommt, umgreift er den Dorn und stützt sich auf dem gerafften Darm ab. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Armes 54 wird dann der geraffte Darm zusammengedrückt. Wenn der Arm 54 das Ende seines Weges erreicht, verbleibt er in dieser Stillung während einer gewissen Zeitdauer, um den zusammengedrückten, gerafften Darm unter Druck zu halten und die Kompression des Darms zu vollenden. Dann beginnt der Arm 54 seine Aufwärtsbewegung längs des Dorns,
wobei er an der Schiene 55 entlanggleitet und immer von der Rolle 64 längs der Rampe 58 geführt wird.
Wenn die Rolle 64 über den Absatz 59 der Rampe 58 läuft, erteilt sie dem Arm 54 eine waagerechte Drehbewegung in umgekehrter Richtung zu der vorhergehenden Richtung, was bewirkt, daß der Arm 54 von dem Dorn 41 weggeschwenkt wird. Wenn der Arm
54 wieder in seine Ausgangsstellung gelangt ist, ist ein freier Raum senkrecht über dem Dorn 41 vorhanden, was schließlich ein leichtes Abziehen des zusammengedrücklen Darms von dem Dorn gestattet.
Wenn sich der Kompressionsarm 54 am Ende seines Weges befindet, wird der zusammengedrückte Darm von dem ihn tragenden Dorn von Hand abgenommen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Palentansprüche:
1. Vorrichtung zum Bilden von in Längsrichtung gerollten zusammengedrückten künstlichen Darmstücken bestimmter Länge, bestehend aus einer Meßvorrichtung für den zugelieferten ungerafften Darm, aus einem hohlen Dorn zum Aufblähen des Darms mit Luft vor dem Raffen, einem mit Raffrädern versehenen Raffkopf, mit dessen Hilfe der auf dem Dorn geführte Darm gerafft wird, aus einer Schneidvorrichtung zum Abschneiden der Darmstücke und aus einer Vorrichtung zum Zusammendrücken der gerafften Darmstücke, d a durch gekennzeichnet, daß der Dorn (ζ. Β. 42) zum Raffen und Zusammendrücken lotrecht angeordnet ist und der Raffkopf (A) über den Dorn auf- und abwärts bewegbar ist.
2. Vorrichiung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raffkopf (A) mittels einer Antriebseinrichtung für das Raffen eines Darmes (D) entlang eines Domes anfänglich nach unten und dann während des Raffens des Darmes unter teilweiser Abstützung auf den bereits gerafften Teil des Darmes nach oben bewegbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Dorne (41,42) vorgesehen sind, die an einem Drehtisch (T) angeordnet sind, welcher derart schwenkbar ist, daß die beiden Dorne zwischen der Stelle, an der die Därme gerafft werden, und einer Stelle hin- und herbewegbar sind, an welcher die gerafften Därme zusammengedrückt werden.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Elektrobremse versehene Antriebsmotor (31) für die Raffräder (74, 75, 76) an einem den Raffkopf (A) tragenden Wagen (20) derart angeordnet ist, daß er das Gewicht des Raffkopfes ausgleicht.
5. Vorrichiung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch einen Zusammendrückarm (54), der unter der Wirkung einer mit der Raffkopfantriebseinrichtung synchronisierten Antriebseinrichtung zwischen einer oberen und einer unteren Stellung lotrecht hin- und herbewegbar ist.
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