AT516412A1 - Strangführungsrolleneinheit für eine Stranggießmaschine - Google Patents

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AT516412A1
AT516412A1 ATA50774/2014A AT507742014A AT516412A1 AT 516412 A1 AT516412 A1 AT 516412A1 AT 507742014 A AT507742014 A AT 507742014A AT 516412 A1 AT516412 A1 AT 516412A1
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Josef Ing Guttenbrunner
Martin Dipl Ing Dr Hirschmanner
Franz Josef Hoechtel
Michael Ing Starrermair
Helmut Dipl Ing Wahl
Günter Dipl Ing Ziegler
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Primetals Technologies Austria GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) zum Führen eines metallischen Strangs in einer Stranggießmaschine (2), aufweisend eine einzeln gegen den Strang anstellbare Strangführungsrolle (26), einen Rollenträger (28, 28a), eine Verstelleinrichtung (30) und ein Querhaupt (32, 32a), wobei die einzeln anstellbare Strangführungsrolle (26) mit dem Rollenträger (28, 28a) und die Verstelleinrichtung (30) einends mit dem Rollenträger (28, 28a) und andernends mit dem Querhaupt (32, 32a) verbunden ist, sowie ein Strangführungssegment (101) und eine Strangführung (8). Eine besonders vorteilhafte Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) wird erreicht, wenn die Verstelleinrichtung (30) mittels zumindest einer Lagerung (43) translatorisch und rotatorisch beweglich mit dem Querhaupt (32, 32a) oder mit dem Rollenträger (28, 28a) verbunden ist.

Description

Beschreibung
Strangführungsrolleneinheit für eine Stranggießmaschine
Die Erfindung betrifft eine Strangführungsrolleneinheit zumFühren eines metallischen Strangs in einer Stranggießmaschi¬ne, aufweisend eine einzeln gegen den Strang anstellbareStrangführungsrolle, einen Rollenträger, eine Verstellein¬richtung und ein Querhaupt, wobei die einzeln anstellbareStrangführungsrolle mit dem Rollenträger und die Verstellein¬richtung einends mit dem Rollenträger und andernends mit demQuerhaupt verbunden ist.
Beim Stranggießen von Metallen wird eine metallische Schmelzeeiner gekühlten Kokille zugeführt, in dieser zumindest in derRandzone zur Erstarrung gebracht und üblicherweise kontinu¬ierlich — bereits in Form eines Strangs — aus der Kokille ei¬ner der Kokille nachgelagerten Strangführung der Stranggie߬maschine zugeführt und durch die hindurchgefördert.
Durch die Strangführung wird der Strang geführt, gestützt undweiter abgekühlt. Zu diesem Zweck weist die Strangführung üb¬licherweise mehrere Strangführungssegmente mit Strangfüh¬rungsrollen auf. Zumindest einige dieser Strangführungsrollensind üblicherweise zu mehreren oder einzeln mittels einerVerstelleinrichtung gegen den Strang anstell- bzw.anpressbar.
Aus der WO 2011 / 095 383 Al ist ein Strangführungssegmentmit kassettenartig angeordneten Strangführungsrolleneinheitenbekannt. Jede Strangführungsrolleneinheit weist eine einzelnanstellbare Strangführungsrolle, ein Querhaupt, einen Rollen¬träger und eine Verstelleinrichtung auf, wobei die Verstell-einrichtung jeweils mittels Drehgelenken rotatorisch beweg¬lich mit dem Querhaupt und mit dem Rollenträger verbundenist.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine vorteilhaft konstru¬ierte Strangführungsrolleneinheit vorzuschlagen.
Diese Aufgabe wird durch eine Strangführungsrolleneinheit dereingangs genannten Art gelöst, bei der erfindungsgemäß dieVerstelleinrichtung mittels zumindest einer Lagerungtranslatorisch und rotatorisch beweglich mit dem Querhauptoder mit dem Rollenträger verbunden ist.
Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass eine hinrei¬chend bewegliche Lagerung der Verstelleinrichtung am Quer¬haupt und/oder am Rollenträger, insbesondere zur Vermeidungeiner unerwünschten Querkraft- und/oder einerMomenteneinwirkung auf die Verstelleinrichtung, notwendigist. Die Erfindung geht weiterführend von der Erkenntnis aus,dass die übliche, rotatorisch bewegliche Verbindung der Vers¬telleinrichtung mit dem Querhaupt und mit dem Rollenträger,insbesondere mittels beiderseits der Verstelleinrichtung an¬geordneten Drehgelenken, nachteilig sein kann.
Zum einen kann diese beiderseits drehgelenkige Verbindungbzw. Lagerung mit einem erhöhten konstruktiven Aufwand ver¬bunden sein. Insbesondere die Ausstattung des Querhaupts unddes Rollenträgers mit jeweils zumindest einem für die drehge¬lenkige Verbindung erforderlichen Lagerelement — beispiels¬weise eine Querbohrung zur Aufnahme eines Bolzens, eines La¬gersitzes oder dergleichen — kann die mechanischen Eigen¬schaften der Strangführungsrolleneinheit beeinträchtigen. Umtrotz der Lagerelemente eine hinreichende Biege- und/oderSchubfestigkeit des Querhaupts und/oder des Rollenträgers zuerreichen, kann es erforderlich sein, deren Bauhöhe zu ver¬größern oder einen höherfesten Werkstoff zu verwenden. Dieskann zu einer übermäßigen Beanspruchung von begrenzt zur Ver¬fügung stehendem Bauraum und/oder zu erhöhten Kosten führen.
Zum anderen kann die beiderseits drehgelenkige Verbindung ei¬ne flexible — zum Ausgleich der Drehbewegung — Verschlauchungzur Zuführung eines Wirkmediums, beispielsweise einer Hydrau¬likflüssigkeit oder dergleichen, zur Verstelleinrichtung er¬fordern. Solche flexiblen, biegsamen Schläuche können, insbe¬sondere unter den beim Stranggießen vorherrschenden Umge¬ bungsbedingungen, leicht beschädigt werden. Infolgedessenkann es zu einem leckagebedingten Austreten des Wirkmediumsaus dem Schlauch, mithin zu einem unerwünschten Kontakt desStrangs mit dem Wirkmedium und letztlich zu einer Brandge¬fährdung kommen.
Dadurch, dass die Verstelleinrichtung mittels der sowohltranslatorisch als auch rotatorisch beweglichen Lagerung mitdem Querhaupt oder mit dem Rollenträger verbunden ist, ermög¬licht die Erfindung eine hinreichend bewegliche Lagerung derVerstelleinrichtung. Eine unerwünschte Querkraft- und/odereine Momenteneinwirkung auf die Verstelleinrichtung wirdhierdurch vermieden. Dabei ist es hinreichend, wenn die Vers-telleinrichtung entweder mit dem Querhaupt oder mit dem Rol¬lenträger derart gelagert verbunden ist. Auf eine beiderseitsrotatorisch bewegliche Verbindung der Verstelleinrichtungmittels Drehgelenken kann deshalb — unter Überwindung dervorgenannten Nachteile — verzichtet werden. „Gegen den Strang anstellbar" im Sinne der vorliegenden Er¬findung kann bedeuten, dass die Strangführungsrolle zur Auf-prägung einer Kraft auf den Strang in Richtung des Strangsverfahr-, verstell- bzw. zustellbar ist. Die Verstelleinrich¬tung kann hierfür eine Kraft und/oder eine Verschiebung aufden Rollenträger bzw. mittelbar auf die Strangführungsrolleaufprägen. Die Kraft und/oder die Verschiebung kann längs ei¬ner Verstellrichtung bewirkt werden. Die Verstellrichtungkann eine Richtung längs einer Wirkrichtung der Verstellein¬richtung sein, insbesondere eine Richtung längs einer Hub¬richtung eines Hydraulikzylinders oder dergleichen. Vorzugs¬weise kann die Verstellrichtung eine Richtung quer zu einerGieß- bzw. einer Förderrichtung des Strangs durch ein Strang¬führungssegment sein.
Im Sinne der Erfindung kann die Verstelleinrichtung dann mit¬tels der Lagerung translatorisch beweglich verbunden sein,wenn die Verstelleinrichtung gegenüber dem mit ihr mittelsder Lagerung verbunden Bauteil eine durch ein konstruktives
Element nach Richtung und Betrag definierte translatorischeRelativbewegung ausführen kann.
Im Sinne der Erfindung kann die die Verstelleinrichtung dannmittels der Lagerung rotatorisch beweglich verbunden sein,wenn die Verstelleinrichtung gegenüber dem mit ihr mittelsder Lagerung verbunden Bauteil eine durch ein konstruktivesElement nach Richtung und Betrag definierte rotatorische Re¬lativbewegung ausführen kann.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich auchaus den abhängigen Ansprüchen.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist dieVerstelleinrichtung translatorisch und rotatorisch fixiertmit dem nicht mittels der Lagerung verbundenen Querhaupt odermit dem nicht mittels der Lagerung verbundenen Rollenträgerverbunden. Vereinfacht ausgedrückt ist die Verstelleinrich¬tung an ihrem der Lagerung gegenüberliegenden Ende - alsoentweder am Querhaupt oder am Rollenträger - translatorischund rotatorisch fixiert, beispielsweise mittels einerSchraub- und/oder einer Schweißverbindung.
Durch die derartige Verbindung kann auf eine leckageanfälligeflexible Verschlauchung zwischen dem Querhaupt und der Vers¬telleinrichtung oder zwischen dem Rollenträger und der Vers¬telleinrichtung zur Wirkmittelzuführung verzichtet werden.Außerdem können konstruktiv aufwändige, bauraumgreifende unddie mechanischen Eigenschaften der Strangführungsrollenein¬heit beeinträchtigende Lagerelemente vermieden bzw. in ihrerAnzahl verringert werden. Auf diese Weise wird eine vorteil¬haft konstruierte Strangführungsrolleneinheit erreicht. Ins¬besondere kann derart eine Strangführungsrolleneinheit mitvergleichsweise verringerter Bauhöhe und mit verringerterMasse erreicht werden.
Im Sinne der Erfindung kann die Verstelleinrichtung danntranslatorisch fixiert mit einem Bauteil verbunden sein, wenn eine translatorische Relativbewegung der Verstelleinrichtungund des Bauteils gegeneinander — wie sie beispielsweise durcheine Führung, eine Gleitschiene oder dergleichen ermöglichtwäre — durch ein konstruktives Element unterbunden ist. Einetranslatorische Relativbewegung infolge einer elastischen De¬formation muss bzw. kann selbstverständlich nicht unterbundenwerden.
Im Sinne der Erfindung kann die Verstelleinrichtung dannrotatorisch fixiert mit einem Bauteil verbunden sein, wenneine rotatorische Relativbewegung der Verstelleinrichtung unddes Bauteils gegeneinander — wie sie beispielsweise durch einDrehgelenk, eine Anlenkung oder dergleichen ermöglicht wäre —durch ein konstruktives Element unterbunden ist. Einerotatorische Relativbewegung infolge einer elastischenDurchbiegung, einer elastischen Schubdeformation oder der¬gleichen muss bzw. kann selbstverständlich nicht unterbundenwerden.
In einer weiteren Ausführungsform weist die Lagerung einentranslatorischen Freiheitsgrad in der Axialrichtung der ein¬zeln anstellbaren Strangführungsrolle auf. Im Sinne der vor¬liegenden Erfindung kann unter einem translatorischen Frei-heitsgrad eine kinematische Bewegungsmöglichkeit entlang ei¬ner durch ein konstruktives Element vorgegebenen Richtungverstanden werden. Durch den translatorischen Freiheitsgradder Lagerung kann eine relative Beweglichkeit der Verstell-einrichtung zum Querhaupt oder zum Rollenträger - je nachdem,ob die Verstelleinrichtung mittels der Lagerung mit dem Quer¬haupt oder mit dem Rollenträger verbunden ist - erreicht wer¬den. Derart kann eine Übertragung von unerwünschten Querkräf¬ten — die zu einem Verkanten des Rollenträgers im Rahmen ei¬nes Strangführungssegments und/oder zu einer Beeinträchtigungder Verstelleinrichtung führen können — auf die Verstellein¬richtung minimiert werden.
Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn die Lagerung einetranslatorisch bewegliche Gleitführung aufweist. Vorteilhaft¬ erweise ist die Gleitführung eine Lineargleitführung zur Füh¬rung einer translatorischen Relativbewegung zwischen derVerstelleinrichtung und dem Rollenträger oder zwischen derVerstelleinrichtung und dem Querhaupt. Gleitführungen sindvielfach erprobt, aufwandsgünstig unter Verwendung einfacherAuslegungsvorschriften dimensionierbar und wartungsarm. Mit¬hin kann durch diese Gleitführung eine vorteilhafte Konstruk¬tion der Strangführungsrolleneinheit erreicht werden.
Vorteilhafterweise weist die Gleitführung zumindest eineGleitleiste auf. Es ist vorteilhaft, wenn die Gleitleiste amRollenträger oder am Querhaupt angeordnet ist. Vorteilhafter¬weise weist die Gleitführung zumindest einen Gleitstein auf,der auf der Gleitleiste, bevorzugt zwischen zwei Gleitleis-ten, geführt ist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Lagerung einenrotatorischen Freiheitsgrad um eine zur Stranglängsrichtungparallele Drehachse auf. Die Stranglängsrichtung kann dieRichtung sein, entlang der der Strang durch ein tangentialesÜberwälzen der Strangführungsrolle in der Stranggießmaschinebzw. deren Strangführung führbar ist. Im Sinne der vorliegen¬den Erfindung kann unter einem rotatorischen Freiheitsgradeine kinematische Bewegungsmöglichkeit um eine durch ein kon¬struktives Element vorgegebene Drehachse verstanden werden.Durch den rotatorischen Freiheitsgrad der Lagerung kann einerelative Drehbeweglichkeit der Verstelleinrichtung zum Quer¬haupt oder zum Rollenträger - je nachdem, ob die Verstellein¬richtung mittels der Lagerung mit dem Querhaupt oder mit demRollenträger verbunden ist - erreicht werden. Derart kann ei¬ne Übertragung eines unerwünschten Moments — das zu einemVerkanten des Rollenträgers im Rahmen und/oder zu einer Be¬einträchtigung der Verstelleinrichtung führen kann — auf dieVerstelleinrichtung vermieden werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die La¬gerung eine rotatorisch bewegliche Bolzenverbindung auf.Bolzenverbindungen sind vielfach erprobt, aufwandsgünstig un- ter Verwendung einfacher Auslegungsvorschriftendimensionierbar, mit üblichen Werkzeugen leicht lösbar undwartungsarm. Mithin kann durch diese Bolzenverbindung einevorteilhafte Konstruktion der Strangführungsrolleneinheit er¬reicht werden.
Außerdem ist es vorteilhaft, wenn die Verstelleinrichtung ei¬nen Schraubflansch zur Verschraubung mit dem Querhaupt odermit dem Rollenträger aufweist. Schraubflanschverbindungensind vielfach erprobt und mit geringem Aufwand konstruktivdimensionierbar, so dass eine vorteilhafte und aufwandsgüns¬tige Konstruktion des Strangführungselements erreicht werdenkann. Eine besonders einfache Demontage der Verstelleinrich¬tung aus der Strangführungsrolleneinheit wird ermöglicht,wenn die Schraubflanschverbindung zumindest ein lösbares Ver¬bindungsmittel aufweist. Das Verbindungsmittel kann eineSchraube, eine Mutter, ein Gewindebolzen oder dergleichensein.
Zudem ist es vorteilhaft, wenn die Verstelleinrichtung einBolzenauge zum Verbolzen mit dem Rollenträger oder mit demQuerhaupt aufweist. Es ist zweckmäßig, wenn das Bolzenaugeund der Schraubflansch an sich gegenüberliegenden Enden derVerstelleinrichtung angeordnet sind. Unter einem Bolzenaugekann eine Querbohrung zur Aufnahme eines Bolzens verstandenwerden. Auf diese Weise kann eine besonders vorteilhafte, miteinfachen Mitteln herstell- und lösbare Verbindung der Vers¬telleinrichtung mit dem Querhaupt oder dem Rollenträger unddamit eine vorteilhafte Konstruktion der Strangführungsrol¬leneinheit erreicht werden.
Es ist vorteilhaft, wenn die Verstelleinrichtung mittels derLagerung mit dem Rollenträger verbunden ist. In diesem Fallist es zweckmäßig, wenn die Verstelleinrichtungtranslatorisch und rotatorisch fixiert mit dem Querhaupt ver¬bunden ist. Durch die derart fixierte Verbindung zwischen demQuerhaupt und der Verstelleinrichtung kann eineleckageanfällige flexible Verschlauchung zwischen dem Quer¬ haupt und der Verstelleinrichtung, beispielsweise zu einerWirkmittelzuführung, vermieden werden. Außerdem können kon¬struktiv aufwändige, bauraumgreifende und die mechanischenEigenschaften des Querhaupts beeinträchtigende Lagerelementevermieden werden. Derart kann das Querhaupt mit vergleichs¬weise geringer Bauhöhe und vergleichsweise geringer Masse beivergleichbaren oder verbesserten Festigkeitseigenschaften er¬reicht werden.
Es ist vorteilhaft, wenn die Verstelleinrichtung ein Druck¬mittelzylinder ist. Insbesondere um hinreichend große Kräfteausgehend von der Verstelleinrichtung über den Rollenträgerund die Strangführungsrolle auf den Strang aufprägen zu kön¬nen, ist es vorteilhaft, wenn die Verstelleinrichtung einHydraulikzylinder ist.
In einer vorteilhaften Weiterbildung sind jeder einzelnanstellbaren Strangführungsrolle zwei Druckmittelzylinder,insbesondere zwei Hydraulikzylinder, zugeordnet und mit demRollenträger verbunden. Insbesondere eine nicht-synchrone An¬steuerung der beiden Druckmittelzylinder mit folglich un¬gleichmäßigen Verstellkräften und/oder Verstellwegen, eineungleiche Hebelwirkung der Verstelleinrichtungen auf den Rol¬lenträger oder dergleichen, können bzw. kann ein unerwünsch¬tes Kippmoment am Rollenträger bewirken. Mithin kann es zueinem Verkanten des Rollenträgers in der Strangführung, ge¬nauer in einem Strangführungssegment bzw. dessen Rahmen, kom¬men. Insbesondere bei der Verwendung von zwei Druckmittelzy¬lindern je Strangführungsrolle ist die vorgenanntetranslatorisch und rotatorisch bewegliche Verbindung zwischender Verstelleinrichtung und dem Rollenträger deshalb beson¬ders vorteilhaft. Es ist vorteilhaft, wenn jedem Druckmittel¬zylinder jeweils eine Lagerung zugeordnet ist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Strangfüh¬rungssegment eine am Querhaupt und an der Verstelleinrichtungbefestigte Rohrleitung zur Zuführung eines Druckmittels zurVerstelleinrichtung auf. Unter einer Rohrleitung kann eine — im Gegensatz zu einer Schlauchleitung — im Wesentlichen bie¬gesteife Leitung zur Führung eines Wirkmediums verstandenwerden. Durch die Verwendung einer Rohrleitung anstelle einerüblicherweise weniger robusten Schlauchleitung kann eineSchadenssicherheit der Druckmittelzuleitung erhöht, somit ei¬ner Leckage entgegengewirkt, weiter ein ungewolltes Austretendes Druckmittels auf den Strang vermieden und letztlich einerBeeinträchtigung der Strangqualität entgegengewirkt werden.Ferner kann derart ein Verschlauchungsaufwand reduziert wer¬den .
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der ein¬zeln anstellbaren Strangführungsrolle zumindest eine Positi¬onsüberwachungseinrichtung zu einer Überwachung einer Positi¬on der Strangführungsrolle, beispielsweise auf Basis einerVolumenstrommessung, und/oder eine Wegmesseinrichtung zurMessung einer Anstellposition der Strangführungsrolle, insbe¬sondere längs ihrer Verstellrichtung, zugeordnet. Auf dieseWeise kann unter Verwendung der derart messbaren Anstellposi¬tion eine Steuerung und/oder eine Regelung der Anstellung derStrangführungsrolle ermöglicht werden.
Zudem ist es von Vorteil, wenn die Wegmesseinrichtung baulichgetrennt von der Verstelleinrichtung zwischen dem Querhauptund dem Rollenträger angeordnet ist. „Baulich getrennt" kannbedeuten, dass die Wegmesseinrichtung als nicht-integralerBestandteil der Verstelleinrichtung, beispielsweise außerhalbdes Druckmittelzylinders, ausgebildet ist. Durch die derarti¬ge „externe" Anordnung kann eine verbesserte Zugänglichkeit,beispielsweise zu Wartungszwecken, der Wegmesseinrichtung er¬reicht werden. Eine Demontage der Verstelleinrichtung, um dieWegmesseinrichtung erreichen zu können, kann derart vermiedenwerden.
In einer weiteren Ausführungsform ist die Wegmesseinrichtungeinends am Querhaupt und andernends am Rollenträger befes¬tigt. Auf diese Weise kann mit einfachen Mitteln vermiedenwerden, dass ein etwaiges Lagerspiel der Lagerung durch die
Wegmesseinrichtung erfasst und derart die Wegmessung beein¬trächtigt wird.
In einer Weiterbildung weist die Wegmesseinrichtung einenmagnetostriktiven Wegaufnehmer auf. An sich bekanntemagnetostriktive Wegaufnehmer sind weitgehend unempfindlichgegenüber Umwelteinflüssen wie Temperatur, Vibration und Ver¬schmutzung und damit in besonderer Weise für die Verwendungunter den Betriebsbedingungen einer Stranggießmaschine geeig¬net .
In einer besonders robusten Weiterbildung weist die Wegmess¬einrichtung ein Schutzgehäuse auf.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Wegmesseinrichtung ein amRollenträger befestigtes Formrohr und einen zwischen derSchutzabdeckung und dem Formrohr angeordneten Faltenbalg auf-weist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Schutzgehäuse,insbesondere ein durch das Schutzgehäuse ausgebildeter Hohl-raum, zur Aufnahme des Wegaufnehmers, mit einem Schutzmediumbeaufschlagt. Vorteilhafterweise ist das Schutzmedium eindruckbeaufschlagtes Gas, beispielsweise Druckluft, das einerEinbringung von Schmutz- bzw. Staubpartikeln in das Inneredes Schutzgehäuses entgegenwirkt. Derart kann eine besondersrobuste und wartungsarme Wegmesseinrichtung erreicht werden.
Außerdem ist die Erfindung gerichtet auf ein Strangführungs-segment für eine Strangführung einer Stranggießmaschine.
Das Strangführungssegment weist zumindest eine Strangfüh¬rungsrolleneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 13 auf.
Es ist vorteilhaft, wenn das Querhaupt der Strangführungsrol¬leneinheit lösbar mit einem Rahmen des Strangführungssegmentsverbunden ist. Vorteilhafterweise ist der Rollenträger derStrangführungsrolleneinheit quer zur Verstellrichtung, insbe¬sondere mittels Führungsleisten, am Rahmen des Strangfüh¬ rungssegments abgestützt. Die Führungsleisten können alsGleitlager, insbesondere als Lineargleitlager, ausgebildetsein. Auf diese Weise kann eine vom Strang auf die Strangfüh¬rungsrolle aufgeprägte Querkraft über den Rollenträger unddie Führungsleisten in den Rahmen des Strangführungssegmentsausgeleitet werden, wobei eine unerwünschte Einwirkung derQuerkraft auf die mit dem Rollenträger verbunden Verstellein¬richtung reduziert wird.
Es ist zweckmäßig, wenn in Verstellrichtung gegenüber derStrangführungsrolleneinheit, insbesondere in Verstellrichtunggegenüber der einzeln anstellbaren Strangführungsrolle, eineweitere Strangführungsrolle am Rahmen des Strangführungsseg¬ments axial rotierbar abgestützt ist. Des Weiteren ist esvorteilhaft, wenn mehrere, beispielsweise fünf bis zehn,Strangführungsrolleneinheiten im Rahmen des Strangführungs-segments in Stranglängsrichtung kassettenweise hintereinanderangeordnet sind. Durch die kassettenweise Anordnung derStrangführungsrolleneinheiten im Rahmen des Strangführungs-segments wird eine besonders einfache Montage, Demontage undWartbarkeit der Strangführungsrolleneinheiten bzw. desStrangführungssegments erreicht.
Ferner ist die Erfindung gerichtet auf eine Strangführung füreine Stranggießmaschine. Die Strangführung weist zumindestein Strangführungssegment nach Anspruch 14 auf. Es ist zweck¬mäßig, wenn mehrere StrangführungsSegmente in Stranglängs¬richtung hintereinander in der Strangführung der Stranggie߬maschine angeordnet sind. Vorteilhafterweise sind die Strang-führungsSegmente einzeln montier- und demontierbar. Derartwird eine besonders aufwandsgünstig wart- und anpassbareStrangführung erreicht.
Die bisher gegebene Beschreibung vorteilhafter Ausgestaltun¬gen enthält zahlreiche Merkmale, die in den einzelnen Unter¬ansprüchen teilweise zu mehreren zusammengefasst wiedergege¬ben sind. Diese Merkmale können jedoch zweckmäßigerweise aucheinzeln betrachtet und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammengefasst werden. Insbesondere sind diese Merkmale je¬weils einzeln und in beliebiger geeigneter Kombination mitdem erfindungsgemäßen Verfahren sowie der erfindungsgemäßenAnordnung gemäß den unabhängigen Ansprüchen kombinierbar.
Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteiledieser Erfindung, sowie die Art und Weise, wie diese erreichtwerden, werden klarer und deutlicher verständlich im Zusam¬menhang mit der folgenden Beschreibung der Ausführungsbei¬spiele, die im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläu¬tert werden. Die Ausführungsbeispiele dienen der Erläuterungder Erfindung und beschränken die Erfindung nicht auf die da¬rin angegebene Kombination von Merkmalen, auch nicht in Bezugauf funktionale Merkmale. Außerdem können dazu geeigneteMerkmale eines jeden Ausführungsbeispiels auch explizit iso¬liert betrachtet, aus einem Ausführungsbeispiel entfernt, inein anderes Ausführungsbeispiel zu dessen Ergänzung einge¬bracht und/oder mit einem beliebigen der Ansprüche kombiniertwerden.
Es zeigen: FIG 1 eine schematische Darstellung einer Stranggießma¬schine mit einer Strangführung bzw. Strangführungs-segmenten, FIG 2 ein ausschnittweises Detail der Strangführung ausFIG 1, FIG 3 eine perspektivische Darstellung des Strangfüh¬rungssegments aus FIG 2 mit mehreren Strangfüh¬rungsrolleneinheiten, FIG 4 eine perspektivische Darstellung einer der Strang¬führungsrolleneinheiten des Strangführungssegmentsaus FIG 3, FIG 5 eine perspektivische Darstellung einer weiteren
Strangführungsrolleneinheit, FIG 6 eine perspektivische Schnittdarstellung einerStrangführungsrolleneinheit und FIG 7 eine perspektivische Schnittdarstellung der Weg¬messeinrichtung der Strangführungsrolleneinheit ausFIG 3 und FIG 4. FIG 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Stranggießma¬schine 2 zur Herstellung eines metallischen Strangs in Bram¬menform. Die Stranggießmaschine 2 weist einen Pfannendrehturm4, eine Kokille 6 und eine Strangführung 8 mit mehrerenStrangführungssegmenten 10a bis 101 auf. Die Stranggießma¬schine befindet sich in einer Halle, die gegenüber einem Fun¬dament über ein Hallengerüst mit mehreren Stahlträgern 12 ab¬gestützt ist. Die Stranggießmaschine 2 ist an einer Stützkon¬struktion 14 abgestützt.
Zur Herstellung eines metallischen Strangs wird der Kokille 6über den Pfannendrehturm 4 flüssiger Stahl zugeführt. In derKokille 6 wird der flüssige Stahl zumindest in einer Randzonezur Erstarrung gebracht und kontinuierlich — bereits in einerteilerstarrten Strangform — aus der Kokille 6 der Strangfüh¬rung 8 der Stranggießmaschine 2 zugeführt und durch diehindurchgefördert.
Durch die Strangführung 8 wird der Strang geführt, gestütztund weiter abgekühlt. Zu diesem Zweck weist die Strangführung8 die Strangführungssegmente 10a bis 101 auf. FIG 2 zeigt ein ausschnittweises Detail der Strangführung 8aus FIG 1. Aus der Darstellung sind die Strangführungssegmen¬te lOj, 10k und 101 ersichtlich. Die Strangführungssegmente10j und 10k sind als sogenannte 4-Achsen-Segmente ausgeführt.Das Strangführungssegment 101 ist in einer Kassettenbauweisemit einer Einzelrollenanstellung ausgeführt. Zu diesem Zwecksind mehrere, genauer sieben, im Wesentlichen baugleiche
Strangführungsrolleneinheiten 33 in einer StranglängsrichtungL kassettenweise hintereinander im Strangführungssegment 101angeordnet. Es ist selbstverständlich auch denkbar und vor¬teilhaft, sämtliche Strangführungssegmente der Strangführung8 in Kassettenbauweise mit Einzelrollenanstellung auszufüh¬ren . FIG 3 zeigt eine perspektivische Darstellung des Strangfüh¬rungssegments 101 aus FIG 2. Das Strangführungssegment 101weist einen Rahmen 16 auf, der aus einem Oberrahmen 18, einemUnterrahmen 20 und seitlichen Tragrahmen 22 gefügt ist.
Dem Unterrahmen 20 sind mehrere Strangführungsrollen 24 zuge¬ordnet, die als unverschiebbare — also in radialer Richtungunbewegliche — Strangführungsrollen 24 ausgebildet sind. Jededer radial unbeweglichen Strangführungsrollen 24 ist mittelsjeweils vier Lagern 42 am Unterrahmen 20 um ihre Längsachserotierbar abgestützt.
Dem Oberrahmen 18 sind im vorliegenden Ausführungsbeispielsieben einzeln in einer Verstellrichtung V anstellbareStrangführungsrollen 26 zugeordnet.
Jeder der einzeln anstellbaren Strangführungsrollen 26 istjeweils ein Rollenträger 28, mindestens eine Verstelleinrich¬tung 30 und ein Querhaupt 32 zugeordnet. Jede der einzelnanstellbaren Strangführungsrollen 26 ist mittels jeweils vierLagern 40 an dem ihr zugeordneten Rollenträger 28 axialrotierbar abgestützt. Jeder Rollenträger 28 ist an seinenStirnseiten gleitend in bzw. an den seitlichen Tragrahmen 22gelagert und in Verstellrichtung V verschieblich. Jedes Quer¬haupt 32 ist lösbar mit dem Oberrahmen 18 verbunden.
Eine einzeln anstellbare Strangführungsrolle 26 nebst dem ihrzugeordnetem Querhaupt 32, dem Rollenträger 28 und der min¬destens einen Verstelleinrichtung 30 bilden eine Strangfüh¬rungsrolleneinheit 33.
Das Strangführungssegment 101 weist sieben solcher Strangfüh¬rungsrolleneinheiten 33 auf, die im Wesentlichen baugleichsind. Durch diesen kassettenartigen Aufbau des Strangfüh¬rungssegments 101 mit jeweils einzeln montier- unddemontierbaren Strangführungsrolleneinheiten 33 wird eine ho¬he Wartungsfreundlichkeit erreicht.
Ferner sind die Verstelleinrichtungen 30 als Druckmittelzy¬linder 34, genauer als Hydraulikzylinder, ausgeführt. DesWeiteren ist jeweils eine Rohrleitung 36 an jedem Querhaupt32 und an jeder Verstelleinrichtung 30 zur Zuführung einesDruckmittels zur jeder Verstelleinrichtung 30 befestigt.
Jeder der einzeln anstellbaren Strangführungsrollen 26 istzumindest eine Wegmesseinrichtung 38 — im hier vorliegendenAusführungsbeispiel sind es zwei — zur Messung einer Anstell-position der jeweiligen Strangführungsrolle 26 zugeordnet.
Die Wegmesseinrichtung 38 ist baulich getrennt von der Vers¬telleinrichtung 30 - also außerhalb des Druckmittelzylinders34 — zwischen einem Querhaupt 32 und einem Rollenträger 28angeordnet.
Mittels der einzeln in der Verstellrichtung V an den Stranganstellbaren Strangführungsrollen 26 kann der Strang gemäßeiner Vorgabe metallurgisch behandelt und somit in seinen Ei¬genschaften beeinflusst werden. Beispielsweise kann durch dieAnstellung der Strangführungsrollen 26 in der Verstellrich¬tung V ein über der Länge des Strangs lineare und/oder nicht¬lineare Verlauf der Dicke des sich entlang der Stranglängs¬richtung L durch das Strangführungssegment 101 bewegendenStrangs bewirkt werden.
Zur Anstellung einer der Strangführungsrollen 26 wird überdie ihr zugeordnete Rohrleitung 36 ein Druckmittel zu den je¬weiligen Druckmittelzylindern 34 zugeführt und ein Hub, alsoein Ein- oder Ausfahren, der Druckmittelzylinder 34 bewirkt.Der Hub der Druckmittelzylinder 34 in der Verstellrichtung Vprägt eine Verschiebung auf den der Strangführungsrolle 26 zugeordneten Rollenträger 28 und die Strangführungsrolle 26auf. Der Rollenträger 28 wird dabei gleitend in den seitli¬chen Tragrahmen 22 geführt und in Axialrichtung A der Strang¬führungsrollen 26 abgestützt, wobei die Strangführungsrolle26 an den Strang angestellt wird. Eine entgegen der Verstell¬richtung V wirkende, der Strangführungsrolle 26 aufgeprägteReaktionskraft wird über den Rollenträger 28, die Druckmit¬telzylinder 34 und das Querhaupt 32 letztlich in den Rahmen16 des Strangführungssegments 101 und ferner in die Stützkon¬struktion 14 der Stranggießmaschine 2 (siehe FIG 1) abgelei¬tet .
Die Beschreibung der nachfolgenden Ausführungsbeispiele be¬schränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu denAusführungsbeispielen aus FIG 1, FIG 2 und FIG 3, auf die be¬züglich gleich bleibender Merkmale und Funktionen verwiesenwird. Im Wesentlichen gleich bleibende Bauteile sind grund¬sätzlich mit den gleichen Bezugszeichen beziffert und nichterwähnte Merkmale sind in den folgenden Ausführungsbeispielenübernommen, ohne dass sie erneut beschrieben sind. GleicheMerkmale, die jedoch geringfügige Unterschiede aufweisen kön¬nen, beispielsweise in einem Betrag bzw. einem Zahlenwert, ineiner Abmessung, einer Position und/oder einer Funktion oderdergleichen, sind mit der gleichen Bezugsziffer und einembzw. einem anderen Bezugsbuchstaben gekennzeichnet. Wird dieBezugsziffer alleine ohne einen Bezugsbuchstaben erwähnt, sosind die entsprechenden Bauteile aller Ausführungsbeispieleangesprochen. FIG 4 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Strangfüh¬rungsrolleneinheit 33 aus FIG 3, d.h. eine einzelnanstellbaren Strangführungsrolle 26 des Strangführungsseg¬ments 101 aus FIG 3 nebst dem dieser Strangführungsrolle 26zugeordneten Rollenträger 28, der Verstelleinrichtung 30 —hier als zwei Druckmittelzylinder 34 ausgeführt —, dem Quer¬haupt 32 und den Wegmesseinrichtungen 38.
Die Verstelleinrichtung ist im vorliegenden Ausführungsbei¬spiel mittels zweier Lagerungen 43 (Details siehe FIG 6)translatorisch und rotatorisch beweglich mit dem Rollenträger28 verbunden ist. Es ist außerdem möglich, dass die Verstell¬einrichtung 30 mittels zumindest einer Lagerung 43translatorisch und rotatorisch beweglich mit dem Querhaupt 32verbunden ist. D.h. generell kann die Verstelleinrichtung 30mittels zumindest einer Lagerung 43 translatorisch undrotatorisch beweglich mit dem Querhaupt 32 oder mit dem Rol¬lenträger 28 verbunden sein.
Die Verstelleinrichtung 30 ist translatorisch und rotatorischfixiert — vereinfacht ausgedrückt „starr" bzw. „drehfest" —mit dem nicht mittels der Lagerung 43 verbundenen Querhaupt32 verbunden. Durch den Verzicht auf eine Anlenkung der Vers¬telleinrichtung 30 bzw. der Druckmittelzylinder 34 am Quer¬haupt 32, beispielsweise mittels eines Drehgelenks, eines La¬gers oder dergleichen, kann ein besonders günstiger Kraft¬fluss und eine vergleichsweise geringe Bauhöhe des Querhaupts32 erreicht werden. Ferner wird dadurch erreicht, dass dasQuerhaupt 32 unter einer durch die Druckmittelzylinder 34 be¬wirkten Belastung eine vergleichsweise geringere Durchbiegungaufweist, was sich positiv auf die erzielbaren Eigenschaftendes Strangs auswirken kann.
Es ist alternativ möglich — sofern die Verstelleinrichtung 30mittels den Lagerungen 43 mit dem Querhaupt 32 verbunden wäre—, dass die Verstelleinrichtung 30 translatorisch undrotatorisch fixiert mit dem nicht mittels der Lagerung 43verbundenen Rollenträger 28 verbunden ist.
Das Querhaupt 32 ist mit dem Oberrahmen 18 verbindbar bzw.verbunden (siehe FIG 3). Die einzeln anstellbare Strangfüh¬rungsrolle 26 ist mit dem Rollenträger 28 und die Verstell¬einrichtungen 30 einends mit dem Querhaupt 32 und andernendsmit dem Rollenträger 28 verbunden.
Das Querhaupt weist zwei Schraubflansche 44 zur Verschraubungmit der Verstelleinrichtung 30 bzw. jeweils einem der Druck¬mittelzylinder 34 auf. Jeder Druckmittelzylinder 34 weist ei¬nen Schraubflansch 46 zur Verschraubung mit dem Querhaupt 32auf. Die Schraubflansche 44 des Querhaupts 30 und dieSchraubflansche 46 der Druckmittelzylinder 34 sind paarweisemittels Verbindungsmitteln 50 zu jeweils einer Schraub¬flanschverbindung 48 gefügt.
Die Wegmesseinrichtungen 38 sind jeweils einends am Querhaupt32 und andernends am Rollenträger 28 befestigt. Auf dieseWeise kann eine besonders präzise Wegmessung erreicht werden,da ein etwaiges Lager- bzw. Verbindungsspiel an den Verbin¬dungsstellen zwischen den Druckmittelzylindern 34 und demQuerhaupt 32 und dem Rollenträger 28 nicht erfasst wird, wiees jedoch beispielsweise bei einer in die Druckmittelzylinderintegrierten Wegmesseinrichtung der Fall wäre. FIG 5 zeigt eine perspektivische Darstellung einer weiteren,alternativen Strangführungsrolleneinheit 33a. Bei dieserStrangführungsrolleneinheit 33a ist der einzeln anstellbarenStangführungsrolle 26 genau genau ein Druckmittelzylinder 34zugeordnet, der in Axialrichtung A mittig der Strangführungs-rolle 26 und in Verstellrichtung V zwischen dem Querhaupt 32aund dem Rollenträger 28a angeordnet ist. FIG 6 zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung derStrangführungsrolleneinheit 33 aus FIG 4. Der Druckmittelzy¬linder 34 weist ein Zylindergehäuse 52 und einen in der Vers¬tellrichtung V gleitend beweglichen Zylinderkolben 54 auf.
Einends ist der Druckmittelzylinder 34 — wie vorgenannt be¬schrieben — mittels des Schraubflanschs 46 und den Verbin¬dungsmitteln 50 mit dem Schraubflansch 44 des Querhaupts 32translatorisch und rotatorisch fixiert verbunden.
Andernends ist die Verstelleinrichtung 30 bzw. der Druckmit-telzylinder 34 mittels der Lagerung 43 translatorisch undrotatorisch beweglich mit dem Rollenträger 28 verbunden.
Die Lagerung 43 weist einen translatorischen Freiheitsgrad FTin der Axialrichtung A der Strangführungsrolle 26, so dassdie Verstelleinrichtung 30 in Axialrichtung mittels einertranslatorisch beweglichen Gleitführung 56 verschieblich ge¬lagert mit dem Rollenträger 28 verbunden ist.
Außerdem weist die Lagerung 43 einen rotatorischen Freiheits¬grad FR um eine zur Stranglängsrichtung L parallele DrehachseD auf, so dass die Verstelleinrichtung 30 bzw. der Druckmit¬telzylinder 34 mittels einer rotatorisch beweglichenBolzenverbindung 58 um die Drehachse D drehbar gelagert mitdem Rollenträger 28 verbunden ist. Für die Bolzenverbindung 58 weist der Zylinderkolben 54 einenKolbenfortsatz 60 mit einem Bolzenauge 62 auf, wobei dasBolzenauge 62 als eine kreiszylindrische Bohrung zur Aufnahmeeiner kreiszylindrischen Bolzenmantelfläche 64 eines Bolzens66 ausgeführt ist. Die Gleitführung 56 ist aus paarweise inder Verstellrichtung V gegenüberliegenden Gleitleisten 68 undzwei jeweils als Gleitstein 70 ausgebildeten Stirnenden desBolzens 66 gebildet. FIG 7 zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung der Weg¬messeinrichtung 38 der Strangführungsrolleneinheit 33 aus FIG3 und FIG 4.
Die Wegmesseinrichtung 38 weist einen magnetostriktivenWegaufnehmer 72 auf, welcher hinreichend unempfindlich gegen¬über Umwelteinflüssen wie Temperatur, Vibrationen und Ver¬schmutzung und damit in besonderer Weise für die Verwendungunter den Betriebsbedingungen der Stranggießmaschine 2 geeig¬net ist. Der magnetostriktive Wegaufnehmer 72 weist einenWellenleiter 74, einen Signalumformer 76 und einen Magnet 78,welcher als Ringmagnet ausgebildet ist, auf. Die relative An-
Ordnung des Wellenleiters 74 und des Magnets 78 ist dazu vor¬bereitet, eine Relatiwerschiebung zwischen dem Querhaupt 32und dem Rollenträger 28 — wie sie insbesondere durch eineVerschiebung der Gleitführung 56 quer zur Verstellrichtung Vauftreten kann — beschädigungsfrei auszuführen.
Ferner weist die Wegmesseinrichtung 38 ein Schutzgehäuse 80mit einem am Rollenträger 28 befestigten Formrohr 82, eine amQuerhaupt 32 befestigte Schutzabdeckung 84 und einen zwischendem Formrohr 82 und der Schutzabdeckung 84 angeordneten Fal¬tenbalg 86 auf.
Ein durch das Schutzgehäuse 80 ausgebildeter Hohlraum 90 zurAufnahme des Wegaufnehmers 72 bzw. des Wellenleiters 74 istmit einem Schutzmedium 92 beaufschlagt. Das Schutzmedium 92ist ein druckbeaufschlagtes Gas — im hier vorliegenden Aus¬führungsbeispiel Druckluft —, das einer Einbringung vonSchmutz- bzw. Staubpartikeln in das Innere des Schutzgehäuses80 entgegenwirkt.
Die Wegmesseinrichtung 38 ist baulich getrennt von der Vers¬telleinrichtung 30 (siehe FIGen 3—5) zwischen dem Querhaupt32 und dem Rollenträger 28 angeordnet. „Baulich getrennt" be¬deutet, dass die Wegmesseinrichtung 38 als nicht-integralerBestandteil der Verstelleinrichtung 30, also außerhalb desund getrennt vom Druckmittelzylinders 34, ausgebildet ist.Durch die derartige „externe" Anordnung der Wegmesseinrich¬tung 38 kann eine verbesserte Zugänglichkeit für Wartungszwe¬cke erreicht werden. Eine Demontage der Verstelleinrichtung30 (siehe FIG 3 und FIG 4), um die Wegmesseinrichtung 38 er¬reichen zu können, wird derart vermieden.
Die Wegmesseinrichtung ist mit Verbindungsmitteln 88 einendsam Querhaupt 32 und andernends am Rollenträger 28 befestigt.Auf diese Weise kann mit einfachen Mitteln vermieden werden,dass ein Lagerspiel der Gleitführung 56 und/oder derBolzenverbindung 58 (siehe FIG 6) — in Wirkrichtung der Vers¬telleinrichtung 30 — zwischen der Verstelleinrichtung 30 mit dem Rollenträger 28 durch die Wegmesseinrichtung 38 erfasstwird. Infolgedessen kann eine präzise Wegmessung bzw. Ab¬standsmessung einer Anstellposition s zwischen dem Querhaupt32 und dem Rollenträger erreicht und eine Beeinträchtigungder Messung durch die Lagerspiele der Gleitführung 56und/oder Bolzenverbindung 58 minimiert werden.
Bezugszeichenliste 2 Stranggießmaschine 4 Pfannendrehturm 6 Kokille 8 Strangführung 10a — 101 Strangführungssegment 12 Stahlträger 14 Stützkonstruktion 16 Rahmen 18 Oberrahmen 20 Unterrahmen 22 seitlicher Tragrahmen 24 radial feststehende Strangführungsrolle 26 einzeln anstellbare Strangführungsrolle 28, 28a Rollenträger 30 Verstelleinrichtung 32, 32a Querhaupt 33, 33a Strangführungsrolleneinheit 34 Druckmittelzylinder 36 Rohrleitung 38 Wegmesseinrichtung 40 Lager 42 Lager 43 Lagerung 44 Schraubflansch 46 Schraubflansch 48 Schraubflanschverbindung 50 Verbindungsmittel 52 Zylindergehäuse 54 Zylinderkolben 56 Gleitführung 58 Bolzenverbindung 60 Kolbenfortsatz 62 Bolzenauge 64 Bolzenmantelfläche 66 Bolzen 68 Gleitleisten 70 Gleitstein 72 magnetostriktiver Wegaufnehmer 72 Verbindungsmittel 74 Wellenleiter 76 Signalumformer 78 Magnet 80 Schutzgehäuse 82 Formrohr 84 Schutzabdeckung 86 Faltenbalg 88 Verbindungsmittel 90 Hohlraum 92 Schutzmedium A Axialrichtung D Drehachse FT translatorischer Freiheitsgrad FR rotatorischer Freiheitsgrad L Stranglängsrichtung s Anstellposition V Verstellrichtung

Claims (15)

  1. Patentansprüche 1. Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) zum Führen eines me¬tallischen Strangs in einer Stranggießmaschine (2), aufwei¬send eine einzeln gegen den Strang anstellbare Strangfüh¬rungsrolle (26), einen Rollenträger (28, 28a), eine Verstell¬einrichtung (30) und ein Querhaupt (32, 32a), wobei die ein¬zeln anstellbare Strangführungsrolle (26) mit dem Rollenträ¬ger (28, 28a) verbunden ist und die Verstelleinrichtung (30)einends mit dem Rollenträger (28, 28a) und andernends mit demQuerhaupt (32, 32a) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (30)mittels zumindest einer Lagerung (43) translatorisch undrotatorisch beweglich mit dem Querhaupt (32, 32a) oder mitdem Rollenträger (28, 28a) verbunden ist.
  2. 2. Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (30)translatorisch und rotatorisch fixiert mit dem nicht mittelsder Lagerung (43) verbundenen Querhaupt (32, 32a) oder mitdem nicht mittels der Lagerung (43) verbundenen Rollenträger(28, 28a) verbunden ist.
  3. 3. Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) nach einem der vor¬herigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, die Lagerung (43) einentranslatorischen Freiheitsgrad (FT) in der Axialrichtung (A)der Strangführungsrolle (26) aufweist.
  4. 4. Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) nach einem der vor¬herigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung (43) einetranslatorisch bewegliche Gleitführung (56) aufweist.
  5. 5. Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) nach einem der vor¬herigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung (43) einenrotatorischen Freiheitsgrad (FR) um eine zur Stranglängsrich- tung (L) parallele Drehachse (D) aufweist.
  6. 6. Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) nach einem der vor¬herigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung (43) einerotatorisch bewegliche Bolzenverbindung (58) aufweist.
  7. 7. Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) nach einem der vor¬herigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (30) zu¬mindest einen Schraubflansch (46) zur Verschraubung und einBolzenauge (62) zum Verbolzen jeweils entweder mit dem Quer¬haupt (32, 32a) oder mit dem Rollenträger (28, 28a) aufweist.
  8. 8. Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) nach einem der vor¬herigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (30)mittels der Lagerung (43) mit dem Rollenträger (28, 28a) ver¬bunden ist.
  9. 9. Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) nach einem der vor¬herigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (30) einDruckmittelzylinder (34) ist.
  10. 10. Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) nach einem der vor¬herigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der einzeln anstellbaren Strang¬führungsrolle (26) zumindest eine Positionsüberwachungsein¬richtung zu einer Überwachung einer Position der Strangfüh¬rungsrolle und/oder eine Wegmesseinrichtung (38) zur Messungeiner Anstellposition (s) der Strangführungsrolle (26) zuge¬ordnet ist.
  11. 11. Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) nach Anspruch 10,dadurch gekennzeichnet, dass die Wegmesseinrichtung (38) bau¬lich getrennt von der Verstelleinrichtung (30) ist und insbe¬ sondere einends am Querhaupt (32, 32a) und andernends am Rol¬lenträger (28, 28a) befestigt ist.
  12. 12. Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) nach einem der An¬spruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Wegmesseinrichtung (38) ei¬nem magnetostriktiven Wegaufnehmer (72) aufweist.
  13. 13. Strangführungsrolleneinheit (33, 33a) nach einem der An¬sprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Wegmesseinrichtung (38) einSchutzgehäuse (80) aufweist, welches insbesondere mit einemSchutzmedium (92) beaufschlagt ist.
  14. 14. Strangführungssegment (101) für eine Strangführung (8)einer Stranggießmaschine (2), gekennzeichnet durch zumindest eine Strangführungsrollenein¬heit (33, 33a) nach mindestens einem der vorherigen Ansprü¬che .
  15. 15. Strangführung (8) für eine Stranggießmaschine (2),gekennzeichnet durch zumindest ein Strangführungssegment(101) nach Anspruch 14.
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