DE6601406U - Mehrsystemige strickmaschine mit axial uebereinander angeordneten nadelzylindern - Google Patents

Mehrsystemige strickmaschine mit axial uebereinander angeordneten nadelzylindern

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DE6601406U
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/10Circular knitting machines with independently-movable needles with two needle cylinders for purl work or for Links-Links loop formation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
DR.-ING. H. FINCKE 8MUNCHENa1
DIPL.-ING. H. BOHR MOIIerKroBe 31
DIPL..ING. S. STAEGER
F β r η r υ fi *26 6060
22. HOV. 1968
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Mappe 6546 ~ B/H. ¥ 36 627/25a Gtm
BESCHREIBUNG zum Gebrauchsmuster der
der Pirma WILDT MELLOR BROiILEY LIMIIED, LeicesterANGLAND,
betreffeua;
"Mehrsystemige Strickmaschine mit axial übereinander
aagsordneten
IRIORIIÄTs 6. Februar 1965 - ÖEOSSBEIIAHNIEM.
Sie !feuerung betrifft eine mehrsystemige Strickmaschine mit axial übereinander angeordneten unteren und oberen nadelzylindern, in denen lührungsschlitze sowohl für im Kreis angeordnete, in diesen Bihrungsschlitzen beweglieh geführte
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unabhängige doppelendige Zungennadeln wie auch für untere und obere mit Arbeitsfüßchen versehene Betätigungsschieber für die Badein vorgesehen sind, ferner mit den Nadelzylindern zugeordneten unteren und oberen Schloßkästen mit Strick-, Abschlag- und Übertragungsnocken zur Einwirkung auf die Betätigungsschieber, mit unterhalb der unteren Betätigungsschieber in den gleichen Pührungsschlitzen wie dieselben geführten mit Püßchen versehenen Stößern für die Steuerung dieser Schieber, mit Wählern, die unterhalb der S ößer zur Betätigung derselben angeordnet sind und die sowohl Arbeitsfüßchen wie auch in bestimmter Weise in unterschiedlichen Höhen entlang der w'ählerseMfte angeordnete Viählfüßchen aufweisen, sowie mit einer bei einer einzelnen Wähistation vor jedem Zuführer angeordneten umlaufenden Mustereinheit, üie mit eines Satz von Betätigungseiementen für die genannten Musterfüßchen versehen ist. Derartige Maschinen sollen die Herstellung von glatter, gerippter und Perlware einschließlich wahlweiser links~Links-¥aren ermöglichen, welche durch verschiedene Auslaß- oder Nichtstrick-Sffekte bemustert sind, .\B. flattierende Jacquardeffekte, Preßmascheneffekte, usw.
Zur Herstellung einer wahlweisen iiaks-links-Zweifarben-Hinterlege-Jacquardware Bit oder ohne PrefiEaseaeneifekte waren bisher in einer laehrsystemigen Strickmaschine äer er-
wähnten Art zvrei Wählstationen oder -vorrichtungen vor mindestens einigen ihrer Zuführungen erforderlich. In mancher;
Fällen wurden praktisch zwei Wählstationen vor jeder Zufüh- | rung angeordnet. In anderen Fällen wurde jedoch eine her- | kömmliche Haschine der erwähnten Art durch Auslassen einiger | Zuführungen, beispielsweise jeder zweiten Zuführung, und Yer- 1 Wendung der Mustervorrichtungen an ciesen Zuführungen in der 1 V/eise umgewandelt, daß zwei Wählstationen vor jeder der | übrigen Zuführungen erhalten wurden. Offensichtlich führt jedoch jede solche Verringerung in der nominellen Zahl von Zuführungen zu einer entsprechenden Verringerung der Ftrtigungsgeschwindigkeit der Maschine.
Aufgabe der Neuerung ist die Ausbildung einer mehrsystemigen Strickmaschine der vorliegenden Art zur Herstellung der genannten Strickware, bei welcher vor jedem System nur eine Wählvorrichtung vorgesehen ist und alle unteren Nadelschieber in steter Aufnahmestellung geführt sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die Strickmaschine der voi\Llegenden Art gemäß der Neuerung durch einen im uin r-en Sehloßkasten angeordneten Hocken suia Anhoben von Arbeitsfüßchen ausgewählter Wähler und damit zum Anheben der entsprechenden Stößer für die Auswahl von Nadeln vor der entsprechenden geradzahligen Zuführung zwecks Überführung
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der Hadeln nach aufwärts vom unteren Nadelzylinder in den oberen nadelzylinder} ferner durch einen weiteren Hocken is unteren Schloßkasten für die Jetätigung der IHißchen derart angehobener Stößer zwecks weiteren Anhebens derselben und damit der entsprechenden unteren Schieber zur Vorbereitung der Aufwärtsübertragung von Nadeln, weiterhin durch einen unteren Übertragungsnocken- der sich in einer Striek-Über-» tragungs-Bahn im unteren Schloßkasten zur Einwirkung auf die Füßchen der weiterhin angehobenen Stößer zwecks Einleitung der genannten Aufwärtsübertragung ausgewählter Nadeln befindet, sowie durch einen oberen Übertragungsnocken im oberen Schloßkasten für die Betätigung der Püßchen von oberen Schiebern sweeks Übertragung von Nadeln in den unteren Nadelzylinder vor dem Maschennocken der entsprechenden ungeradzahüigen Zuführung, und schließlich durch im unteren Schloßkasten vorgesehene Nocken für eine selbsttätige Einstellung derjenigen unteren Schieber, die ausgewählten nach aufwärts in den oberen Nadelzylinder vor der geradzahligen Zuführung übertragenen Nadeln entsprechen, in eine Stellung, in welcher sie diese Nadeln für ihre nächste Übertragung nach abwärts in den unteren NadelsylInder vor dem Maschennocken der ungeradzahligen Zuführung aufnehmen. Vorteilhaft ist eine derartige neue Ausführungsforra weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Schloßkansten drei feststehende Nocken angeordnet sind, von denen sich ein erster Nocken
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vor dem Haschennoeken der geradlinigen Zuführung für die Betätigung bestimmter Wählfüßchen zum Anheben von Wählern und Stößern befindet, die denjenigen leeren unteren Schiebern entsprechen, von denen Nadeln nach aufwärts in eine Höhenstellung übertragen wurden, in der die Füßchen dieser Stößer von üan Püßchen derjenigen übrigen Stößer getrennt sind, die den unteren Schiebern bei der Nadelsteuerung entsprechen, während ein zweiter Nocken in Form eines geraden waagerechten Wächter- oder Trennockens im Stößerfüßchensystem für eine wirksame Aufrechterhaltung dieser Trennung der Stööerfüßchen so eingesetzt ist, daß die Stößerfüßchen, welche den leeren unteren Schiebern entsprechen, über diesen zweiten Nocken hinweglaufen, während die Püßchen derjenigen übrigen Stößer, welche den unteren Schiebern bei der Nadelsteuerung entsprechen, unterhalb dieses Nockens hindurchlaufen, und sich ein dritter Nocken unmittelbar an den genannten zweiten Nocken zur Einwirkung auf die Unterseite derjenigen Püßchen von Stößern anschließt,, welche den leeren unteren Schiebern entsprechen, der einen geeigneten Umriß für das Anhebe« der genannten Püßchen und damit der genannten leeren Schieber in eine Rohe auf\*eist, bei welcher sich ein selbsttätig eingesetzter Nocken für "zurückgehaltene Wahl" zum weiteren Anheben leerer Schieberfüßchen befindet, so daß dann die leeren Schieber vor dei t'Iaschennocken bei der entsprechenden ungeraden Zuführung zur Aufnahme von Nadeln be-
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reitstellen» die void oberen Nad el z/lind er nach abwärts übertragen werden. Dabei soll unter der Bezeichnung "geradzahlige Zuführung" entweder die erste von nur zwei Zuführungen oder jede gerade Zuführung einer Vielzahl von ungeraden oder geraden Zuführungen verstanden werden. Entsprechend ist unter der Bezeichnung "ungeradzahlige Zuführung" entweder die zweite von zwei Zuführungen oder jede ungerade Zuführung einer Vielzahl von Zuführungen zu verstehen» Ferner umfaßt die Bezeichnung "Zuführung" bzw. "Zuführer" nicht nur den oder die eigentlichen Fadenführer, durch Vielehe mindestens ein Garn oder Faden den Nadeln an der Strickstelle zugeführt wird, sondern auch die an der letzteren vorgesehenen Nocken, welche bewirken, daß Nadeln dieses G-arn bz\tf„ diesen Faden entweder aufnehmen oder auslassen, dieses bzw. diesen zu verstricken oder zu pressen oder in der Weise zu verarbeiten, daß Auslaß- oder Nichtstriekeffekte erzielt werden.
Die Neuerung ergibt daher erstmals die vorteilhafte Möglichkeit, eine Nadelwahl bei einem ersten Zuführer auszuführen, bei welcher alle diejenigen Radeln in den oberen Zylinder übertragen werden, welche erforderlich sind, bei einem zweiten Zuführer im unteren Zylinder zu stricken. Die beim ersten Zuführer im unteren zylinder strickenden Nadeln v/erden so gewählt, daß sie entweder hinterlegen oder für das Stricken beim zweiten ZufUhrer in den oberen Zylinder übertragen wer-
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den. Dadurch ergibt sich, daß sich bei Verwendung lediglich einer einzigen Auswahl mittels eier trommel einer einzigen Wählvorrichtung bei der zweiten Zuführung eine Nadel bei dieser Zuführung in drei Stellungen befinden kann.
Obwohl die JKfeueruing sich in erster linie auf eine mehrsystemige Strickmaschine mit einer geradzahligen Vielzahl von Zuführungen bezieht, kann eine Anwendung auch bei Haschinen mit einer Mindestzahl von nur zwei Zuführungen erfolgen. Dann können die Strickarbeiten als eine I?olge von Arbeitsstufen aufgefaßt werden, \*elche die Verwendung beider MusterVorrichtungen in Verbindung mit den laen von zvrei Zuführungen umfaßt.
Zum erleichterten Verständnis der Neuerung v/erden nachfolgend Seile des oberen und des unteren Hockenschlosses einer herkömmlichen mehr sy st einigen Strickmaschine mit axial übereinanderstehenden Nadelzylindern anhand schematischer Zeichnungen erläutert, aus denen sich die neuerungsgemäßen Abänderungen ergeben.
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Pig. 1 eine Ansicht im senkrechten Schnitt des Strickkopfes Silier Machine Sit 2.XIaI ff,faft?ya!«andarateheMjan Nadelzylindern gemäß der !Teuerung,
eine Einzeldarstellung im senkrechten Schnitt, welche die Art und V/eise zeigt, in welcher die Stößer zur Betätigung der unteren Uadelbetätigungsschieber gewählt werden,
Fig. 3 und 3A zusammen eine Abwicklung der Teile des obe ren und des unteren Nockenschlosses der Wa schine an einer ersten (geradzahligen) Zuführung und eine unmittelbar benachbarte
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Zeichnung der Bahnverlauf durch diese zwei Zuführungen von Füßchen an den Schiebern, Stößern und Wahlern fur doppelendige Fädeln während der Herstellung wahlweiser LiiOcs-Links-Hinterlege-Jacquardware zeigt,
Pig. 4 eine Seilansicht in schaubildlicher Darstellung, welche einige im oberen und im unteren Zylinder an eier in Jrig, 3 bei A mit eines Kreis umringten Stelle arbeitende Eadeln zeigt,
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Pig. 5 eine der Pig. 4 ähnliche Ansicht, welche die in beiden Zylindern an der in Pig. 3 hei B mit eine© Kreis umgebene Stelle arbeitenden Nadeln zeigt, und
Pig. 6 und 6A zusammen einen Seil eines Nockenschlosses
ähnlich dem in Pig. 5 dargestellten, das jedoch den Bahnverlauf der Püßchen an den jeweiligen Werkzeugen während der Herstellung von Ware mit kombinierten Links-links- und Pestraascbeneffekten zeigt.
Aus Pig. 1 ist ersichtlich, daß der Kopf der Maschine mit axial übereinanderstehenden nadelzylindern zur Durchführung 4ar «flitflyn« jrgjpQtnH β an St-riokverfahreB tmiaßt einen geeignot genutete«, drehbaren unteren nadelzylinder 1, einen in ähnlicher Weise genuteten gleichachsigen gegenüberliegenden drehbaren oberen nadelzylinder 2, doppelendige Zungennadeln 3, die in den Zylindern betätigt und von einem Zylinder zum anderen und umgekehrt übertragen werden können, Hadelbetätigungsschieber 4 im unteren Zylinder 1 und Hadelbetätigungsschieber 5 im oberen Zylinder 2«. Der untere und der obere Zylinder 1 bzw. 2 sind mit Rändern 6 und 7 geformt, deren gegenüberliegende Kanten in Pig. 3 und 6 durch die strichpunktierten Linien 6a und 7a dargestellt sind.
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Zur wahlweises Steuerung der unteren Kadelbetätigungsschieber 4 sind in einem Stößerzylinder 8, welcher eine untere Verlängerung des unteren lladelaylinders 1 bildet. Stößer 9 vorgesehen, welche ihrerseits wahlweise durch Stößerwähler 10 betätigt werden. Diese Wähler sind in den gleichen Rinnen oder !Juten 11 im Zylinder 8 wie die Stößer 9 gleitbar und schwenkbar angeordnet.
Die kombinierten Zylinder 1 und 8 sind von einem vergleichsweise langen ringfönoigen Jfoekenkasten oder -Mantel umgeben, an dessen innerer Wand alle die Eocken befestigt sind, die in den unteren Abschnitten der Pig. 3 und 6 unterhalb der strichpunktiertes Linie 6a dargestellt sind. Bex Sjfiiuuer 2 ist andererseits von eineö vergleichsweise kurzen ringförmigen Hockerikast en oder -iHantel umgeben 9 der alle die Hocken trägt, welche in Fig. 3 und 6 oberhalb der strichpunktierten Linie 7a dargestellt sind. Von den zwei in 3?ig· 3 und. 6 gezeigten benachbarten Zuführungen ist die erste, eine geradzahlig Zuführung «nit 3?! bezeichnet, während die zweite oder ungeraözahlige Zuführung mit 3?2 bezeichnet ist*
An ,-jeder dieser Zuführungen ist ein Garnauführer 12 mit einer länglichen Garnzuführungsöffnung 12a vorgesehen. Die Nocken an jeder solchen Zuführung im unteren 3Jockens;stem
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umfassen einen verstellbaren Q-lattstricknocken 13 einen Klariernocken 14 zur Einwirkung auf die liißcben 4a der unteren Schieber 4, einen Stößerhubnooken 15 "und einen unteren Übertragungs-Bolzennoeken 16 (zum Aufwärtsübertragen) in einer Strickubertragungsbalm ΐ zur Einwirkung auf p Püßchen 9a an den Stößern 9» und einen dicken Leistennocken 17, übei dem ein verhältnismäßig dünner Wähler-Hubnocken aur Einwirkung auf Püßchen 10a angeordnet ist, welch letztere an den unteren Enden der Stößerwähler 10 vorgesehen sind. Die Hocken an jeder der Zuführungen 3?1 und 3?2 im oberen Kockensystem umfassen einen verstellbaren Rippstric ;-nocken 19, einen Klariernocken 20 und einen oberen Übertragungs-Bolzennoeken 21 (zur Abwärtsübertragung) zur Einwirkung auf die Rißchen 5a der oberen Schieber 5e I
Es ist zweckmäßig, hier zu erwähnen, daß in Pig. 3 die einzigen gezeigten LJchieberfüßehen 5a diejenigen an den Schiebern 5 des oberen Zylinders sind, welche die Nadeln 3 steuern, d.h. die IHißcnen von leeren oberen Schiebern sind nicht gezeigt. Im unteren !Peil der 2?ig. 3 jedoch sind die Püßchen 4s der unteren Schieber» die StößerfüSchen ga und di^ Wählerfüßchen 10a auf zweierlei verschiedene V/eise gezeif, -, nämlich als unausgefüllte Rechtecke und die anderen schwarz ausgefüllte Rechtecke, Die unausgefüllten Rechtecke stellen Püßchen an die Nadeln nichtsteuernden Werk-
zeugen äar, während die schwarz ausgefüllten Reekteeke Füßchen an die Hadeln steuernden Werkzeugen darstellen. Schieber, «ale keine Tadeln steuern, sind natürlich leer·
Das Mßchen 10a an jedem Wähler 10 ist so angeordnet, daß, wenn der Wähler an einer der Stationen S1 und S2, wie in Pig. 1 gezeigt, nach aussen verschwenkt ist, auf dieses Füßchen der Wählerhubnocken 18 wirkt, um den Wähler an dieser Station anzuheben. Wenn jedoch der Wähler ausgewählt und diamit in die in Pig. 2 dargestellte Stellung nach innen vor einer Zuführung verschwenkt ist, wird das Füßchen 10a von dem Wählerhubnocken 18 weg verlagert, was zur Folge hat, daß der Wähler nicht angehoben wird. An seines oberen Ende, an welchem er gelenkig gelagert ist, kann jeder der Stößerwähler 10 auf eine Schulter 9b benachbart dem Betätigungsfüßchen des entsprechenden Stößers 9 wirken. Damit sie \iahlweise in der vorangehend beschriebenen Weise angehoben werden können, weisen die Stößerwähler 10 WählfUßehen 10b in verschiedenen Höhen längs ihren Schäften auf, auf welche Stifte, Hasen oder Vorsprünge, Wählerelexnente oder dergleichen, die in Pig. 2 mit 22 bezeichnet sind, wirken können, welche je nach den Bemusterungserfordernissen beispielsweise auf einem drehbaren Rad oder auf einer drehbaren Trommel vor jeder Zuführung vorgesehen sind. In Pig. 3 und 6 sind die Wählstationen vor den gerad-
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zahligen trad ungeradzahlisen Zuführungen mit C und D bezeichnet. Obwohl der einfacheren Sarstellung halber in Pig. 1 und 2 die Wähler 10 je Bit einem vollen Satz von Wählfüßchen 10b dargestellt sind» können diese Mßchen in der Praxis natürlich zerbrechlich sein und - falls erforderlich - abgebrochen werden.
Wie erwähnt, sind im unteren Nocksnsystera Nockenelemente vorgesehen, die so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie sicherstellen können, daß die unteren Schieber 4f welche den gewählten !Tadeln entsprechen, die nach oben in den oberen Zylinder 2 vor die geradzahlige Zuführung P1 übertragen worden sind, wie nachfolgend näher beschrieben wird, selbsttätig zur Aufnahme dieser Nadeln dargeboten werden, wenn sie als nächste nach unten in den unteren Zylinder 1 vor den Stricknocken 13 an der uageradsahligen Zuführung Έ2 übertragen werden. Bei dem besonderen dargestellten Beispiel umfassen diese Nocken drei mit 24, 25 und 26 bezeichnete feste Nocken, Von diesen drei besonders vorgesehenen festen Nocken ist der Nocken 24 zur Einwirkung auf die Wählerfüßohen 10a bestimmt und unmittelbar vor einer senkrechten Linie L angeordnet, welche mit den Stricknocken 13 und 19 der geradzahligen Zuführung F1 zusammenfällt. Durch den Höökeü 24 werden durch die ~nwir2smg auf entsprechende, d.h. unausgefüllte Wählerfütfcben 10a die Wähler 10 und
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Stößar 9ί welche leeren unteren Schiebern 4 (von welchen !Tadeln nach aufwärts übertragen worden sind) auf eine Höhe angehoben, in welcher die nicht ausgefüllten IPüßchen Sa dieser StöOer von den schwarz ausgefüllten Füßehen 9a der übrigen Stößer, welche den unteren Schiebern 2ur Steuerung der Fädeln entsprechen, getrennt, Der feste Nocken 25 ist ein gerader waagerechter Wächter- oder £eilernoeken, der in das Stößerfüßchensystem eingebaut ist und die erwähnte Trennung der Stößerfüßchen zwangsläufig aufrecht erhält, wobei die nicht ausgefüllten Füßchen 9a der Stößer 9, welche den leeren unteren Schiebern entsprechen, sich über den erwähnten Nocken hinwegbewegen, während die schwarz ausgefüllten Füßchen 9a der übrigen Stößer die den unteren Schiebern in der Nadelsteuerung ent. ichen, unter diesen hindurch tr et en« Der feste Nocken 26, der ebenfalls dem Stösserfüßchensystem einverleibt ist, folgt unmittelbar dem Nocken 25 und wirkt auf die Untersaiten der unausgefüllten Füßchen 9a von Stößern, die den leeren unteren Schiebern entsprechen, wobei das Profil des Nockens 26 derart ist, daß die erwähnten Füßchen und damit die leeren unteren Schieber 4 auf eine Höhe angehoben werden, in welcher die leeren Schieber, d.h. unausgefüllten Füßchen 4a weiter angehoben werden durch einen selbsttätig betätigten Bolr.ennooken 27 für "zurückgehaltene Auswahl", worauf die leeren unteren Schieber weit vor den Stricknocken 13 und 19 der
ungeradzahligen Zuführung F2 dargeboten werden, um von den oberen Zylindern 2 nach abwärts übertragene Nadeln aufzunehmen. "Von des Keckes 25 kann daher gesagt werden, daß er die unausgefüllten Püßchen 9a der Stößer 9, die den leeren unteren Schiebern 4· entsprechen, leitet und sie am Hubnocken 26 zur Anlage bringt·
Daher werden, wenn auf der dargestellten I-Saschine das neuerungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer wahlweisen Links-Iinks-Hinterlege-Jacquardware ausgeführt wird, die Nadeln 3 im unteren Zylinder 1, vrelche zum Stricken an der geradzahligen Zuführung S1I nicht erforderlich sind, durch die Mustervorrichtung ausgewählt, die sich bei C vor dieser Zuführung zur Übertragung in den oberen Zylinder 2 ausgewählt, wo, bei A, da die Füßehes 5a der aiifneaffianäen oberen Schlitten 59 die sich längs der Bahn 21 im oberen Ifockenschloß bewegen, diese Übertragenen Nadeln (wie beispielsweise bei 3 in Fig. 4 angegeben), Garn Y sammeln, jedoch ihre Zungen 28 am oberen Stricknocken 19 der geradzahligen Zuführung 51I andrücken, um ihre alten Schleifen aufrechtzuerhalten, welche dementsprechend infolge der Stellung des erwähnten Stricknockens nicht abgeschlagen werden, Alle übrigen Eaueln im unteren Zylinder 1 werden äasu gebracht, as unteren Stricknocken 13 der geradsahligen Zuführung Fl zu stricken (siehe Nadeln 3 in Pig» 4)»
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An der ungeradzahligen Zuführung P2 werden alle aufwärts übertragenen Nadeln 3 im oberen Zylinder 2, welche ihre Zungen an den oberen Stricknocken 19 der geradzahligen Zuführung gepreßt haben, nach abwärts in den unteren Zylinder 1 vor den unteren Stricknocken 13 der ungeradzahligen Zuführung übertragen, wobei die unteren Schieber 4, welche diesen Nadeln entsprechen, selbsttätig dargeboten werden zur Aufnahme der letzteren durch die Wirkung der besonders ausgebildeten festen Hocken 24, 25 "und 26 im unteren Nockenschloß auf den unausgefüllten Püßchen 9a entsprechender Schiebersteuerungsstößer 9 "und den unausgefüllten 3?üßchen 10a der zugeordneten Stößerwähler 10. Die nun nach abwärts übertragenen Hadein 3 (siehe Pig· 5) stricken im unteren zylinder i aia unteren S%SxcKSöSae3 13 übt uugers.uzs.hligss ■ Zuführung P2, sofern sie nicht wiedergewählt worden sind zur Oberführung durch die Mustervorrichtung, die an der Wählerstation D vor der letzterwähnten Zuführung vorgesehen ist, an welcher eine Auswahl entweder zur Übertragung oder zum Biehtstricken getroffen wird. Daher können geaäß dem neuerungsgemäßen Strickverfahren nadeln, beispielsweise die Hadeln 3 , die zum Stricken iia unteren Zylinder γ-q der
ungeradsahligen Zuführung 3? erforderlich sind, dies nur tun, wenn sie vorher vor der '«!geradzahligen Zuführung i1 zur Übertragung sum oberen Zylinder 2 gewählt worden sind und veranlaßt werden, ihre Zungen an der erwähnten gerad-
zahligen Zuführung anzupressen. In Pig. 5 sind beispielsweise Nadeln, welche durch die Mustervorrichtung bei D zur Übertragung nach oben in den oberen Zylinder 2 und zum
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Stricken in diesem gewählt worden sind, mit 3^ bezeichnet. Andererseits sind Nadeln im unteren Zylinder, die bei D zum Nichtstricken ausgewählt wurden, mit 3 bezeichnet.
Wie aus dem Vorangehenden ersichtlich ist, ist beabsichtigt, daß die gewählten doppelendigen Nadeln, welche vom
unteren Zylinder 1 in den oberen Zylinder 2 vor den Stricknoeksn 13 "2d 19 der geradzahligen Zuführung F1 übertragen worden sind, durch die jeweiligen oberen Schieber 5 erfaßt und gehalten werden, durch welche sie durch das Stricknockensystem der geradzahligen Zuführung ohne Abschlagen hindurchgeleitet werden, wodurch sie veranlaßt werden, Garnschlingen über ihren offenen Zungen zusätzlich zu den alten Schleifen aufzunehmen, welche unterhalb der Zungen gehalten werden, während gleichzeitig nicht gewählte Nadeln im unteren Zylinder Garn aufnehmen und glatte oder Vorderseiteschleifen stricken* die einer glatten einfarbigen Ware einverleibt werden« Sie Absicht ist ferner derart, daß an der ungeradzahligen Zuführung diejenigen zurückgehaltenen, nach aufwärts übertragenen Nadeln, die zu einer Übertragungsstelle nach abwärts bewegt werden und von den jeweiligen unteren Schiebern aufgenommen werden,
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die zur Aufnahme herangeführt werden, neues Garn am Zufübrer 12 unmittelbar vor den Stricknocken 13 und 19 der ungeraözauligen Zuführung 3?2 aufnehmen sollen und an dem unteren Stricknocken 13 an äieser Zuführung TreiterSvriokes sollen, so daß die alten Schleifen öl und die erwähnten Schlingen b des Garns längs der Schäfte der erwähnten Nadeln gleiten, wobei bei der Bewegung über die oberen Zungen der letzteren die alten Schleifen öl diese selbsttätig se"1 ließen und von den Uadeln abgeworfen werden, während die Schlingen b des Garnes der gleichen Bahn folgen und sur Innenseite der Ware gelangen, wodurch Plottierwirkungen hinter der erwähnten glatten Bahn der V/are erhalten v/erden.
Yiie ersichtlich, wird die Wahl der Had ein 5 vor der geradzahligen Zuführung 51I zur Aufwärtsubertragung vom ΰΏΐ-eres Zylinder 1 in den oberen Zylinder 2 eingeleitet durch eine wahlweise Betätigung der Tiahler 10 derart, daß die BetätigungsfüSchen 10a der ausgeimhlten ¥ahler durch den Iiocken 18 angehoben werden, Mm die entsprechenden Stößer 9 auf eine Höhe anzuheben, in welcher ihre ]?üßohen 9a ihrerseits durch den weiteren Uocken 15 betätigt vierden können, welcher die Aufgabe hat, die erwähnten Stößer und damit auch die entsprechenden unteren Schieber 4 auf eine Höhe anzuheben, in welcher die Stößerfüßcnen dem Übertragungs
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bolzennocken 16 in der jeweiligen Strickübertraguagsbahn T dargeboten werden, wie dies herkömmlich ist. Dem Übertragungsbolzennocken 16 wirkt der obere Schieberübertragungsbolzennocken 21 entgegen, durch welchen leere obere Schieber 5 bewegt werden, um die nach aufwärts übertragenen doppelendigen Nadeln aufzunehmen«, Hierauf laufen die Fuß- J chen 5a dieser besonderen oberen Schieber längs der Bahn Ϊ1, welche infolge der Stellung des Stricknockens 19 nicht zuläßt, daß die unteren Zungen der doppelendigen Nadeln abschlagen, so daß die£?e Nadeln nicht stricken, 1
Eine zur Durchführung dieses Strickverfahrens abgeänderte Maschine mit Mehrfachzuführung kann daher Strickkleidungslängen mit Rand-Eipp-Pfirl- und ähnlichen Links-Iinks-Effek- If ten und einfarbige glatte Flächen herstellen, die durch Zweifarben-Hinterlege-Jacquardeffekte bemustert sind, zu- ξ sammen mit ausgewählten Preßbereichen, wobei alle Zuführungen der Faschine, von denen jede nur eine einzige Wählstelle vor sich hat, verwendet werden.
Das vorerwähnte, in Fig. 6 dargestellte Ergänzungs- bzw. 2 ätzliche Verfahren umfaßt im wesentlichen die folgenden Arbeitsstufen:
Auswählen der Nadeln an aer einzigen Wählerstation 0 vor
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der geradzahligen Zufühung ?1 zum Stricken in unteren Zylinder 1 sowohl an der geradzahligen Zuführung ali* auch an der ungeradzahligen Zuführung P2, während die übrigen nicht gewählten Nadeln zum lichtstricken veranlaßt werden und selbsttätig an der geradzahligen Zuführung PI und an der ungeradzahligen Zuführung P2 pressen, Nadeln zum Stricken im oberen Zylinder 2 an der ungeradzahligen Zuführung ausgewählt v/erden und nadeln, welche vorher an der geradzahligen Zuführung nicht gestrickt haben, wieder zum Nichtstricken zu veranlassen und an der ungeradzahligen Zuführung selbsttätig zu pressen„ Um die Durchführung dieses zusätzlichen Verfahrens zu ermöglichen, wird die in Pig. 3 dargestellte Nockenanordnung in der Weise abgeändert, daß die unteren und die oberen Übertragungsbolzennocken 16 und 21 an der geradzahligen Zuführung P1 an ihrer Wirkung gehindert werden und zur Wirkung auf bestimmte der unteren Schieberfüßchen 4a vor dem unteren Stricknocken 13 an jeder der Zuführungen ein selbsttätig arbeitender Preßbolzennocken 29 vorgesehen wird.
Um das Verständnis des in Fig. 6 dargestellten Bahnverlaufs der Püßchen zu erleichtern, ist zu erwähnten, daß alle schwarz ausgefüllten Püßchen diejenigen an Werkstücken sind, welche Nadeln steuern, alle unausgefüllten Püßchen an Werkzeugen, wie leeren Schiebern sind, die
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keine Nadeln steuern, während alle diejenigen unausgefüll ten 3?üßchen, welche Punkte tragen, auf Werkzeugen sind, welche nichtausgewählte Had ein steuern, die zum Nichtstrieken und Pressen veranlaßt worden sind.
Im Verfolg des zusätzlichen Verfahrens werden, während e; Anzahl von Nadeln, die bei D vor der ungeradzahligen Zufi rung ]?2 ausgewählt worden sind, durch den jeweiligen oberen Stricknocken 19 veranlaßt wurden, im oberen Zylinder an der geradzahligen Zuführung 1P1 zu stricken9 die Stößer 9 und die zugeordneten leeren unteren Schieber 4, welche diesen Nadeln entsprechen, an der einzigen Wählerstation vor der geradzahligen Zuführung ausgewählt, um ihre Filßchen 9a und 4a ±\i die Strick/Übertragungsbahnen T zu lei ten. Bs findet jedoch s« der geradzahligen Zuführung P1 keine Aufwärtsübertragung von Nadeln statt, da sowohl di unteren Übertragungs- als auch die Stößerübertragungsbol zennocken vor dieser Zuführung einer Wirkung entzogen sind. Gleichzeitig werden Nadeln, die dann im unteren Zy der 1 sind, an der Wäblerstation C vor der geradzahliger Zuführung ]?1 ausgewählt, einige zum Pressen, da die uriat gefüllten mit einem Punkt versehenen Füßchen 10a der eni sprechenden Wählsr 10 so gele*54 verd«n. daß sie sich längs einer niedrigen Preßbahi V2 bewegen, die mit der Oberkante des Nockens 17 zusammenfällt, und andere zum
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Stricken im unteren Zylinder 1, da die schwarz ausgefüllten und die unausgefüllten !Püßehen 10a der zugeordneter Wähler in eine höhere Bahn 23 geleitet werden, welche mit der waagerechten Kante des Wählerhubnoekens 13 zusammenfällt, um die entsprechenden Stößer und Schieber zu einer Stelle anzuheben, in welcher die jeweiligen fladeln am unteren Stricknocken 13 der geradzahligen Zuführung 3?1 stricken.
An der ungeradzahl-\gen Zuführung P2 wird die Ausitfahl von unteren Schiebern 4 in die jeweilige Strick/Übertragungsbahn T, Vielehe vorher, wie erwähnt, an der geradzahligen Zuführung 3M durchgeführt wurde, selbsttätig beibehalten und in die ungeradzahlige Zuführung P2 vorwärts gebracht, da die schwarz ausgefüllten und unausgefüllten Püßchen 10a der entsprechenden Yfähler 10, auf Vielehe der Nocken 24 wirkt, und welche von diesem angehoben werden, währerd die schwarz ausgefüllten und unausgefüllten Füßchen 9a der zugeordneten Stößer 9 durch den festen Hocken 25 überwacht und dann in Anlage an dem festen Hocken 26 gebracht und weiter stufenweise angehoben werden, während die schwarz ausgefüllten und unausgefüllten Füßchen 4a der jeweiligen unteren Schieber 4 sine Einwirkung durch den selbsttätig arbeitenden Bolzennocken 27 mit "zurückgehaltener Ausirahl" erfahren. Daher müssen bei den Hadeln,
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die entweder im oberen Zylinder 2 oder im unteren Zylinder 1 an der uns erad zahl igen Zuführung 1*2 stricken sollen, zuerst ihre unteren Schieber 4 wahlweise in die entsprechende Strick/Üb ertragung s !bahn T durch eine entsprechende Auswahl an der Wählerstation C vor der geradzahligen Zuführung ΙΊ bewegt werden,, Hur dann ist es möglich, diese Sadeln an der Wählerstation D vor der ungeradzahligen Zuführung ¥2 erneut zu wählen, um zu bestimmen, welche am unte-
ren Stricknocken 13 und welche am oberen Stricknocken 19 |
an der erwähnten ungeradzahligen Zuführung stricken sollen. I
In ähnlicher Weise können nadeln, die an der ungeradzahli- j gen Zuführung P2 pressen sollen, nur dazu gebracht werden,
dies zu tun, daß sie zuerst an der Wählerstation C vor f
I der geradzahligen Zuführung Pi gewählt werden, um an der \ letzteren zu pressen, so daß sich die unausgefüllten und | mit einem Punkt versehenen Püßchen 9a der zugeordneten I Stößer 9 in einer geringen Höhe unterhalb der Strick/Übertragungswahl-ZurückhaDtenoeken 25 und 26 bewegen können, Kur unter diesen Bedingungen können die gleichen Nadeln wieder an der Wählerstation D vor der xtngeradzahligen Zuführung ]?2 gewählt werden, um an der letzteren zu pressen.
Mit anderen Worten, es erfolgt bei der Durchführung dieses zusätzlichen Verfahrens die Einverleibung von Preßmaschen-
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effekten in die Wa. 'e die wahlweise Übertragung an der ungeradzahligen Zuführung i*2. Zuerst v/erden alle Hadeln im oberen Zylinder nach abwärts übertragen, so daß alle Nadeln in der Maschine sich dann im unteren Zylinder 1 befinden. Durch eine vor der ungeradzahligen Zuführung ¥2 vorgenommene Nadelauswahl werden ausgewählte Nadeln vom unteren Zylinder in den oberen Zylinder übertragen, um am oberen Stricknocken 19 an der ungeradzahligen Zuführung zu stricken, während die nichtgewählten Nadeln im unteren Zylinder zwei Bahnen folgen, deh» einige sum Stricken im unteren Zylinder am unteren Stricknocken 13 der ungeraden Zuführung und andere (diejenigen, welche sich längs einer Hichtstrickbabn ΐ4 an der ungeradzahligen Zuführung ]?1 bewegt haben) zur Anordnung zum Pressen, da ihre unausgef Uliten, mit einem Punkt versehenen unteren Schieberfüßchen 4a sich zuerr-t längs einer Nichtstrickbahn TA- an der ungeradzahligen Zuführung 3?2 bewegen un dann eine Einwirkung erfahren und auf Preßhöhe durch den selbsttätig arbeitenden Bolzeimocken 29 angehoben werden, welcher dem unteren Stricknocken 13 an der ungeradzahligen Zuführung unmittelbar vorausgeht« Auf diese Weise werden an der ungeradzahligen Zuführung Hadeln zur Aufnahme von Garn zur Bildung von Schleifen für Perl-, Glattstrick- und Preßware dargeboten.
SQWUT^ANSPRÜCHE!

Claims (2)

SCHUTZANSPRÜCHE
1. Mehrsystemige Strickmaschine mit axial übereinander angeordneten unteren und oberen Nadelzylindern, in denen Führungssehlitze sowohl für im Kreis angeordnete, in diesen Führungsschlitzen beweglich geführte unabhängige doppelendige Zungennadeln wie auch für untere und obere mit Arbeitsfüßchen versehene Betätigungsschieber für die Nadeln vorgesehen sind, ferner mit den Nadelzylindern zugeordneten unteren und oberen Schloßkästen mit Strick-, Abschlag- und Übertragungsnocken zur Einwirkung auf die Betätigungsschieber, mit unterhalb der unteren Betätigungsschieber in den gleichen Führungsschlitzen wie dieselben geführten mit Füßchen versehenen Stößern für dio Steuerung dieser Schieber, mit Wählern, die unterhalb der Stößer zur Betätigung derselben angeordnet sind und die sowohl Arbeitsfüßchen wie auch in bestimmter Weise in unterschiedlichen Höhen entlang der Wählerschäfte angeordnete Wählfüßchen aufweisen, sowie mit einer bei einer einzelnen Wählstation vor .ledern Zuführer angeordneten umlaufenden Mustereinheit, die mit einem Satz von Betätigungselementen für die genannten Husterfüßchen -^ehen ist, gekennzeichnet durch einen im unteren Schloßka en angeordneten Nocken (18) zum Anheben von Arbeitsfüßchen (10a) ausgewählter Wähler (10)
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und damit zum Anheben dar entsprechenden Stößer (9) für die Auswahl von Nadeln (3) vor der entsprechenden geradzahligen. Zuführung (Fi) zwecks überführung der Nadeln O) nach aufwärts vom unteren Nadelzylinder (1) in den oberen Nadelzylinder (2), ferner durch einen weiteren Nocken (15) im unteren SchloSkasten für die Betätigung der Füßchen derart angehobener Stößer (9) zwecks weiteren Anhebens derselben und damit der entsprechenden unteren Schieber (4) zur Vorbereitung der Aufwärt^übertragung von Nadeln (3), weiterhin durch einen unteren Übertragungsnocken (16), der sich in einer Striclc-übertragungs-Bahn (T) im unteren Schloßkasten zur Einwirkung auf die Füßchen der weiterhin angehobenen Stößer (9) zwecks Einleitung der genannten Aufwärtsübertragung ausgewählter Nadeln (3) befindet, sowie duvch einen oberen Übertragungsnocken \21) im oberen Schloßkasten für die Betätigung der- Füßchen (5a) von oberen Schiebern (5) zwecks übertragung von Nadeln (3) in den unteren Nadelzylinder (1) vor dem Maechennocken (19) der entsprechenden ungeradzahligen Zuführung (F2), und schließlich durch im unteren Schloßkasten vorgesehene Hocken (2*1, 25, 26) für eine selbsttätige Einstellung derjenigen unteren Schieber (*0, die ausgewählten nach aufwärts in den oberen Nadelzylinder (2) vor der geradzahligen Zuführung (Fl) übertragenen Nadeln (3) entsprechen, in eine Stellung, in welcher sie diese Nadeln für ihre nächste übertragung nach abwärts in den unteren Nadelzylinder (1) vor dem Maschennocken der ungeradaahligen Zufüh-
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rung (P2) aufnehmen.
2. Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Schloßkasten drei feststehende Nocken 25, 2o) angeordnet sind, von denen sich ein erster Nocken vor dem Ilaschennocken (13) der geradlinigen Zuführung (Pl) für die Betätigung bestiimnter Wähifüßchen (10b) zum Anheben von Wählern (10) und Stößern (9) befindet, die denjenigen leeren unteren Schiebern (H) entsprechen, von denen. Nadeln (3D nach aufwärts in eine Eöhensteilung übertragen wurden, in der die Füßchen (9a) dieser Stößer (9) von den Füßchen derjenigen übrigen Stößer getrennt sind, die den unteren Schiebern bei der Nadelsteuerung entsprechen, während ein zweiter Nocken (25) In Form eines geraden waagerechten Wächter- oder Trennoekens im Stößerfüßchensystem für eine wirksame Aufrechterhaltung dieser Trennung der Stößerfüßehen (9a) so eingesetzt ist, daß die 3tößei'füß>chena welche den leeren unteren Schiebern entspreche^ über diesen zweiten Nocken hinweglaufen, während die Füßchen derjenigen übrigen Stößer, welche den unteren Schiebern bei der Nadelsteuerung; entsprechen, unterhalb dieses Nockens hlndurehlaufen, und sich ein dritter Nocken (26) unmittelbar an den genannten zweiten Nocken sur Einwirkung auf die Unterseite derjenigen Füßchen (9a) von Stößern (9) anschließtwelche den leeren unteren Schiebern (^) entsprechen, der einen geeigneten Ginriß für das Anheben der genannten Füßchen (^a) und damit der
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genannten leeren Schieber in eine Höhe aufweist, bei welcher sich ein selbsttätig eingesetzter Nocken (27) für "zurückgehaltene Wahl" zum weiteren Anheben leerer Schieberfüßchen befindet, so daß dann die leeren Schieber (*0 vor den Maschennoclcen (19) bei der entsprechenden ungeraden Zuführung (F2) zur Aufnahme von Nadeln bereitstehen, die vom oberen Nadelzylinder (2) nach abwärts übertragen werden.
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DE19666601406U 1965-02-06 1966-02-07 Mehrsystemige strickmaschine mit axial uebereinander angeordneten nadelzylindern Expired DE6601406U (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB5239/65A GB1083664A (en) 1965-02-06 1965-02-06 Improvements in methods of knitting on circular knitting machines of the superimposed needle cylinder type

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Publication Number Publication Date
DE6601406U true DE6601406U (de) 1969-02-27

Family

ID=9792327

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DE19666601406U Expired DE6601406U (de) 1965-02-06 1966-02-07 Mehrsystemige strickmaschine mit axial uebereinander angeordneten nadelzylindern

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ES (2) ES322673A1 (de)
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Also Published As

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GB1083664A (en) 1967-09-20
US3386267A (en) 1968-06-04
ES322673A1 (es) 1967-02-01
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