DE3438316C2 - - Google Patents

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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D17/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic coating
    • C25D17/16Apparatus for electrolytic coating of small objects in bulk

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Naßentleerung einer transportablen Galvaniktrommel, insbesondere in drehbarer Lagerung und mit durchbrochener Oberfläche und aufklappbarem Mantelteil, die in einen Flüssigkeitsbehälter, der mit Mitteln zum Befüllen und Ent­ leeren versehen ist, unter eine Bad­ oberfläche einbringbar ist, und die einen unter der Trommel angeordneten transportablen Auffangbehälter aufweist. Nach der galvanischen Oberflächenbehandlung werden die beschich­ teten Gegenstände mit einer transportablen Galvaniktrommel aus dem Galvanisierbad gehoben und in geeigneter Weise in den Zentrifugenkorb einer Industriezentrifuge verbracht, wo sie einem Zentriervorgang unterzogen werden, in dem überschüssige Teile des Galvanisierbades abgeschleudert werden.
Da die beschichteten Teile dazu neigen, an der Oberfläche der zu entleerenden Galvaniktrommel zu haften, wodurch der Entleervorgang unvollkommen bleibt, ist es bekannt, in einem sogenannten Naßentleerungsverfahren die Galvanik­ trommel zumindest teilweise unter eine Badoberfläche zu bringen und dort zum Entleeren zu öffnen.
Bei einer bekannten Vorrichtung für diesen Zweck ist ein Flüssigkeitsbehälter vorgesehen, in dem sich eine Innenwan­ ne mit durchbrochener Oberfläche befindet, in welche die Galvaniktrommel eingebracht und entleert wird. Die Innen­ wanne ist dabei in Form einer Schütte ausgebildet und kann nach dem Herausheben der entleerten Galvaniktrommel über einen Rand des Behälters gekippt werden, wobei die be­ schichteten Gegenstände in einen daneben stehenden Trans­ portbehälter rutschen, mit dem sie weiter zu einer Indu­ striezentrifuge transportiert werden.
Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung, die als Schwenk­ trommelapparat bezeichnet wird ("Handbuch der Galvanotech­ nik, Bd. 1, Teil 1, München 1963, S. 360, 1. Abs.) kann dem Galvanisierbad ein Spülbehälter vorgebaut sein, in den die Galvaniktrommel nach Beendigung des Galvanisierens schnell umgeschwenkt werden kann. In das Spülbad kann zusätzlich ein Schwenksieb eingebaut sein, auf welches die Galvanik­ trommel entleert wird. Zum Weitertransport zu einer Indu­ striezentrifuge ist das Schwenksieb aus dem Spülbad zu he­ ben und in einen Transportbehälter zu entleeren.
Neben den beschriebenen Vorrichtungen zur Naßentleerung sind auch bereits Industriezentrifugen mit entnehmbarer, transportabler Zentrifugentrommel mit vertikaler Achse be­ kanntgeworden.
Die beschriebenen Vorrichtungen zur Naßentleerung haben sich dadurch als nachteilig erwiesen, daß beim Entleeren der als Schütte ausgebildeten Innenwanne bzw. des Schwenk­ siebes wieder einzelne der behandelten Metallteile in der Schütte bzw. im Sieb haften bleiben, da beim Entleervorgang die Schütte bzw. das Sieb aus dem Flüssigkeitsbad heraus­ gehoben wird und somit bei diesem zweiten Umfüllvorgang keine Naßentleerung stattfindet. Die bekannten Mängel beim Weitertransport von galvanisch behandelten Metallteilen treten somit hier wieder in Erscheinung. Darüber hinaus muß es als umständlich erscheinen, daß die Metallteile auf ihrem Wege vom Galvanisierbad zur Industriezentrifuge gleich mehrfach unter Einbeziehung von zumindest einem, oder sogar zwei Zwischenbehältnissen umgefüllt werden müs­ sen. Ein weiterer Nachteil der beschriebenen Vorrichtungen ergibt sich daraus, daß infolge der abgeschlossenen Bau­ weise des Behälters eine schnelle Verschmutzung der Bad­ flüssigkeit beim Gebrauch stattfindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren vorzuschlagen, mit denen in geeigneter Weise der Transport behandelter Metallteile aus einem Gal­ vanisierbad in eine Industriewaschmaschine oder -zentri­ fuge verbessert und vereinfacht werden kann und die Nach­ teile bekannter Vorrichtungen zumindest teilweise überwun­ den werden können. Die Lösung hierfür besteht in einer Vor­ richtung der eingangs genannten Art, die gekennzeichnet ist durch eine unverschließbare Öffnung im Boden des Behälters, ein unter den Behälter verfahrbares Transportmittel mit einer flüssigkeitsdichten Wanne, eine Aufnahmevorrichtung für einen als transportablen Zentrifugenkorb ausgebil­ deten Auffangbehälter in der Wanne, und bewegliche Abdicht­ mittel zum flüssigkeitsdichten Verbinden des Behälters mit der Wanne im Bereich der Öffnung und in einem Verfahren zur Naßentleerung einer Vorrichtung der eingangs genannten Art, bei dem die Entleerung der Galvaniktrommel direkt in einen darunter befindlichen transportablen Zentrifu­ genkorb erfolgt.
Mit der Erfindung wird bewirkt, daß die galvanisch behan­ delten Metallgegenstände unmittelbar von der Galvaniktrom­ mel, die zum Ausheben aus dem galvanischen Bad und zum Wei­ tertransport dient, in eine Zentrifugentrommel umgefüllt werden, und beim Umfüllen unterhalb der Oberfläche eines Wasserbades oder einer Waschflüssigkeit bleiben und sich somit problemlos aus der Galvaniktrommel lösen, einem wäh­ rend des Absinkens stattfindenden ersten Spülvorgang unter­ worfen werden und dabei nicht der Gefahr eines Festhaftens oder erneuten Festklebens an Behälterwänden bei ihrem Transport vom Galvanisierbad in die Zentrifuge oder Wasch­ maschine für die Weiterbehandlung unterliegen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist einfach in ihrem Auf­ bau und benötigt relativ wenig bewegliche Teile. Die Vor­ richtung funktioniert in der Weise, daß die horizontal ver­ fahrbare Wanne zur Aufnahme einer Wasch- oder Zentrifugen­ trommel bzw. eines -korbes unter dem Behälter transportiert wird, in den vorher oder gleichzeitig die horizontal lie­ gende Galvaniktrommel eingehängt worden ist. Zwischen dem Behälter und der Wanne wird anschließend eine wasserdichte Verbindung hergestellt und beide werden dann mit Wasser oder einer geeigneten Waschflüssigkeit aufgefüllt. Sobald dies soweit geschehen ist, daß sämtliche galvanisch behan­ delten Metallteile in der Galvaniktrommel unterhalb der Badoberfläche liegen, kann die Galvaniktrommel durch Dre­ hen und/oder Aufklappen entleert werden, wodurch sich die Metallteile mühelos aus ihr lösen und in den Zentrifugen­ korb absinken. Zumindest der Behälter und vorzugsweise auch die Wanne werden anschließend durch Ablassen oder Ab­ pumpen der Waschflüssigkeit entleert. Behälter und Wanne werden dann horizontal gegeneinander verschoben, so daß eine Zugriffsmöglichkeit zur Zentrifugentrommel für ein geeignetes Transportmittel besteht, die von diesem aus der Wanne ausgehoben und in die Zentrifuge oder Waschmaschine eingesetzt wird. Gleichzeitig oder in zeitlicher Abfolge kann die Galvaniktrommel aus dem Behälter herausgehoben, neu gefüllt und in ein Galvanisierbad eingesetzt werden. Hierfür kann durchaus das gleiche Transportmittel wie für die Zentrifugentrommel verwendet werden, was nur eine gleichartige Ausgestaltung der Angriffspunkte an der Gal­ vaniktrommel und den Zentrifugenkörben bedingt. Bevorzugte Einzelheiten der Erfindung werden anschließend unter Erläu­ terung ihrer Funktion beschrieben.
Die Galvaniktrommel, deren Querschnitt im allgemeinen als Polygon ausgebildet ist und die um eine horizontale Achse drehbar ist, kann wie zuvor angedeutet, alleine transpor­ tiert werden, es ist jedoch auch möglich, die Trommel zu­ sammen mit einer Lagerungsanordnung, die etwa gabelförmig die Achsstummel an den Enden der Galvaniktrommel erfaßt, gemeinsam transportabel auszuführen, wobei die Lagerungs­ anordnung zudem einen ebenfalls transportablen Antrieb aus­ weisen kann, mit dem die Trommel insbesondere zum Entleeren innerhalb des Behälters um 180° gedreht werden kann. Eine der Seitenflächen der Galvaniktrommel kann offen oder mit einem aufklappbaren oder entfernbaren Deckelteil ver­ schließbar sein, wobei diese Seite zum Entleeren der Gal­ vaniktrommel nach unten gedreht und dann ggfls. geöffnet wird. Zur Erzielung einer kompakten Bauweise und zur Ein­ sparung der benötigten Waschflüssigkeit wird der Behälter an die Form der Galvaniktrommel angepaßt und bevorzugt im unteren Bereich trichterförmig ausgebildet.
Für die Gestaltung des Anschlusses zur darunterstehenden Wanne wird eine bevorzugte Möglichkeit vorgeschlagen. Hiernach kann der Behälter mit einer ebenen horizontalen Anschlußplatte versehen sein, an die sich die beweglichen Abdichtmittel von unten anlegen. Als besonders einfaches und funktionssicheres Abdichtmittel werden ein oder meh­ rere durch Druckluft aufweitbare Schläuche vorgeschlagen, die in ein oben offenes Profil an der Wanne eingelegt werden können. Dies hat den Vorteil, daß kleinere Fehler bei der Positionierung der Wanne nicht zu einer Beein­ trächtigung der Funktion führen können.
Grundsätzlich ist daran gedacht, den Behälter zur Aufnahme der Galvaniktrommel fest anzuordnen und die Wanne für die Zentrifugentrommel transportabel zu gestalten, wobei diese insbesondere auf einen schienengeführten Wagen montiert sein kann. Es sind dabei auch Abwandlungen in der Art denk­ bar, daß die Wanne unmittelbar auf einer Rollen- oder Gleitbahn geführt ist. Darüber hinaus schließt die Erfin­ dung jedoch auch äquivalente Vorrichtungen ein, bei denen die Wanne feststehend angeordnet ist, beispielsweise im Bereich des Portals eine Behandlungsstraße mit mehreren Zentrifugen und/oder Waschmaschinen, und der Behälter dabei mittels besonderer Transportmittel über die Wanne gefahren werden kann. Auch hierfür ist eine schienenge­ führte Ausgestaltung des Behälters möglich, wobei dieser stehend oder hängend in bezug auf die Führungsmittel kon­ struiert sein kann. In diesem Zusammenhang ist anzufügen, daß es für die Steuerung vorteilhaft erscheint, wenn die Abdichtmittel jeweils an einem feststehenden Teil der Vor­ richtung angeordnet sind.
Bei der Ausgestaltung einer einzelnen oder zweiter Wasser­ anschlußleitungen ist ebenfalls zu berücksichtigen, daß die Wanne oder ggfs. der Behälter transportabel sind, so daß die Anschlüsse zu dem transportablen der beiden Behälter im Anschlußbereich flexibel oder aber lösbar sein müssen. Flexible Anschlüsse oder Übergangsstücke stellen eine un­ komplizierte Lösung dar, für die entsprechende Materialien von außerordentlicher Haltbarkeit zur Verfügung stehen. Im Falle größerer und ggfs. um Hindernisse führender Trans­ portwege für die Wanne bzw. den Behälter sind jedoch lös­ bare Anschlüsse vorzuziehen. Hierfür können Schnellkupp­ lungen vorgesehen werden, die beim Trennen der Verbindung zugleich ein Absperrorgan verschließen.
Üblicherweise wird ein Wasserzulauf an dem Behälter und ein Wasserablauf am tiefsten Punkt der beweglichen Wanne vorgesehen werden. Sofern nur die erste der beiden genann­ ten Leitungen vorgesehen und zum Befüllen und Entleeren verwendet werden soll, ist es zum vollständigen Entleeren auf der Wanne erforderlich, das Ende der Leitung in die Wanne absenkbar auszugestalten. Grundsätzlich wäre es zur Vereinfachung auch möglich, hierauf zu verzichten und die Wanne ständig wassergefüllt zu lassen, wodurch der Trans­ port der Wanne und die Entnahme der Zentrifugentrommel an sich nicht behindert werden. Für den Fall, daß nur eine Wasseranschlußleitung vorgesehen werden soll, erscheint es jedoch günstiger, hierfür die eingangs zweitgenannte Lei­ tung am tiefsten Punkt der Wanne zu verwenden, da hiermit eine vollständige Entleerung gewährleistet ist und ein Absetzen verschmutzter Flüssigkeit in der Wanne verhindert wird.
Bei der bevorzugten Ausgestaltung mit zwei Wasseranschluß­ leitungen, d. h. einem Wasserzulauf im oberen Bereich des Behälters und einem Wasserablauf im unteren Bereich der Wanne ist es besonders günstig, ein Umlaufsystem mit einem besonderen Sammelbehälter vorzusehen, wodurch aus wirt­ schaftlichen Gründen ausschließlich unter Ersatz von Leck­ verlusten ständig die gleiche Wassermenge wieder verwendet werden kann. Je nach Anordnung des Sammelbehälters ober­ halb des Behälters oder unterhalb der Wanne kann dabei ent­ weder in der Wasserzulauf- oder in der Wasserablaufleitung auf eine Pumpenanordnung verzichtet werden und in dieser Weise die Vorrichtung vereinfacht werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist im wesentlichen anhand der oben erläuterten Funktionen bereits beschrieben. Es ist jedoch nicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung be­ schränkt, sondern umfaßt auch andere Formen von Behältern, andere zeitliche Abläufe und andere Transport- und Bewe­ gungsarten der beiden verwendeten Trommeln, soweit das direkte Umfüllen unterhalb einer gemeinsamen Badoberfläche von der Galvaniktrommel in die Zentrifugentrommel dabei verwirklicht ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren beschrieben. Die einzelnen Darstellungen haben dabei fol­ gendes zum Gegenstand:
Fig. 1 die Vorrichtung in Seitenansicht mit Teilschnitt durch Behälter und Wanne,
Fig. 2 die Vorrichtung in Vorderansicht mit Teilschnitt durch den Behälter,
Fig. 3 die Einzelheit X aus Fig. 1.
Sich entsprechende Teile sind in den Figuren mit gleichen Zif­ fern bezeichnet. In den Fig. 1 und 2 ist ein im Quer­ schnitt rechteckiger Behälter 1 zur Aufnahme einer Galvanik­ trommel 2 dargestellt, der unten trichterförmig zuläuft und eine Öffnung 3 aufweist. Die Galvaniktrommel ist mit einer bügelförmigen Lagerungsanordnung 4 in den oberen Rand 5 des Behälters 1 eingehängt. Seitliche Arme 6 nehmen die Wellenzapfen der Galvaniktrommel auf und umfassen zu­ gleich Teile eines Drehantriebes für die Drehung der Trommel. Unterhalb des Behälters 1 befindet sich eine transportable Wanne 8 zur Aufnahme eines Zentrifugenkorbes bzw. einer Zentrifugentrommel 9. Dieser ist innerhalb der Wanne in einer Korbaufnahme 10 gehalten. Die Wanne 8 ist auf einem fahrbaren Wagen 11 mit eigenem Antrieb 12 fest montiert, der auf Schienen 13 geführt ist. Am Behälter 1 ist ein Wasserzulauf 14 mit einem Steuerventil 15 darge­ stellt, während an der Wanne 8 ein Wasserablauf 16 mit einem Steuerventil 17 dargestellt ist. Der Behälter 1 ist mit einer Anschlußplatte 7 versehen, die mit den Dich­ tungsmitteln gemäß der Einzelheit X zusammenwirkt.
Diese sind in der Fig. 3 dargestellt, in der ein Teil der Anschlußplatte 7 des nicht weiter dargestellten Behälters sowie der obere Rand der Wanne 8 erkennbar sind. Im Be­ reich des oberen Randes ist ein umlaufendes, oben offenes Profil 18 vorgesehen, in welches ein aufweitbarer Schlauch 19 eingelegt ist. Der Schlauch ist mit einem Druckluft­ anschluß mit einem Steuerventil 20 versehen. Erst unter Druckbeaufschlagung weitet sich der Schlauch zu der dargestellten Form auf und überbrückt damit den Abstand zwischen dem Behälter 8 und den Anschlußplatte 7, so daß eine flüssigkeitsdichte Verbindung geschaffen wird.
  • Bezugszeichenliste  1 Behälter
     2 Galvaniktrommel
     3 Öffnung
     4 Lagerungsanordnung
     5 Behälterrand
     6 Arme
     7 Anschlußplatte
     8 Wanne
     9 Zentrifugenkorb
    10 Korbaufnahme
    11 Wagen
    12 Wagenantrieb
    13 Schiene
    14 Wasserzulauf
    15 Steuerventil
    16 Wasserablauf
    17 Steuerventil
    18 Profil
    19 Schlauch
    20  Steuerventil

Claims (16)

1. Vorrichtung zur Naßentleerung einer transportablen Galvaniktrommel (2), insbesondere in drehbarer Lagerung und mit durchbrochener Oberfläche und aufklappbarem Mantelteil, die in einen Flüssigkeitsbehälter, der mit Mitteln zum Befüllen und Entleeren versehen ist, unter eine Badoberfläche einbringbar ist und die einen unter der Trommel (2) angeordneten transportablen Auffangbe­ hälter (9) aufweist, gekennzeichnet durch
eine unverschließbare Öffnung (3) im Boden des Behäl­ ters (1),
ein unter den Behälter (1) verfahrbares Transport­ mittel (11) mit einer flüssigkeitsdichten Wanne (8),
eine Aufnahmevorrichtung (10) für einen als transportablen Zentrifugenkorb (9) ausgebildeten Auf­ fangbehälter in der Wanne (8),
bewegliche Abdichtmittel zum flüssigkeitsdichten Verbinden des Behälters (1) mit der Wanne (8) im Bereich der Öffnung (3).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in den Behälter (1) einsetz­ bare transportable Lagerungsanordnung für die Galvanik­ trommel (2).
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch eine mit der transportablen Lagerungsanordnung verbundene Antriebsanordnung für die Drehung der Galvaniktrommel (2) um ihre horizontale Mittelachse.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine ebene horizontale Anschlußplatte (7) am Behälter (1), in die ebenfalls eine Öffnung (3) eingelassen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtmittel am oberen Rand der Wanne (8) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtmittel ein in ein umlaufendes, oben offenes Profil (18) eingelegter, mittels Druckluft aufweitbarer Schlauch (19) sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportmittel (11) als schienengeführter Wagen ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Behälter (1) und/oder an der Wanne (8) zumindest eine Wasseranschlußleitung (14, 16) angeschlossen oder anschließbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasseranschlußleitungen (14, 16) mit Ventilen (15, 17) versehen sind und mit einem Sammelbehälter über zumindest eine motorbetriebene Pumpe verbunden sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wasserzulaufleitung (14) am Behälter (1) und eine Wasserablaufleitung (16) an der Wanne (8) ange­ schlossen ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer gemeinsamen Zulauf- und Abflußleitung am Behälter (1) das behälterseitige Ende einer Wasseran­ schlußleitung (14, 16) in den Behälter (1) aufziehbar und in Wanne (8) absenkbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das wannenseitige Ende einer Wasseranschlußleitung (14, 16) flexibel an der Wanne (8) angeschlossen ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrifugenkorb (9) ein drehstellungsunab­ hängig von Greifermitteln erfaßbares oberes Randprofil und die Lagerungsanordnung der Galvaniktrommel (2) drehstellungsunabhängig von Greifermitteln er­ faßbare Halterungsmittel hat.
14. Verfahren zur Naßentleerung einer transportablen Galvaniktrommel (2), die in einen Flüssigkeitsbehälter unter eine Badoberfläche einbringbar ist, in einen unmittelbar darunter unter einer gemeinsamen Badober­ fläche befindlichen transportablen Auffangbehälter (9), dadurch gekennzeichnet, daß die Entleerung direkt in einen transportablen Zentrifugenkorb erfolgt.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Behälter (1) zur Aufnahme der Galvaniktrommel (2), der im Boden eine unverschließbare Öffnung aufweist, mit einer den Zentrifugenkorb (9) aufnehmenden Wanne übereinanderstehend flüssigkeitsdicht verbunden wird, anschließend die Wanne (8) und der Behälter (1) mit Wasser oder einer geeigneten Waschflüssigkeit aufgefüllt und die Galvaniktrommel (2) in den Behälter (1) eingebracht wird, dann die Galvaniktrommel (2) durch Drehen und/oder Öffnen in den Zentrifugenkorb (9) entleert wird und endlich der Behälter (1) und ggfs. die Wanne (8) entleert und in eine Entnahme­ position für den Zentrifugenkorb (9) zueinander ver­ schoben werden.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Befüllen und Entleeren des Behälters (1) und der Wanne (8) durch Umpumpen und ggfs. Zurückströmen aus einem und in einen Sammelbehälter erfolgt.
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