DE618420C - Streckwerk fuer Spinnereimaschinen - Google Patents

Streckwerk fuer Spinnereimaschinen

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DE618420C
DE618420C DEM122994D DEM0122994D DE618420C DE 618420 C DE618420 C DE 618420C DE M122994 D DEM122994 D DE M122994D DE M0122994 D DEM0122994 D DE M0122994D DE 618420 C DE618420 C DE 618420C
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stretching
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/28Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by inserting twist during drafting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Streckwerk für Spinnereimaschinen Die Erfindung betrifft ein Streckwerk für Spinnereimaschinen mit einem zwischen Einzugwalzen und Streckwalzen ortsfest angeordneten, in der Streckrichtung frei tragenden stabförmigen Luntenführer, um den die Lunte in schraubenförmigen Windungen herumgeführt ist, zum Verstrecken von ungedrehten oder schwach gedrehten Faserbändern, insbesondere Langfaserbändern, unter Erteilen eines falschen Dralles undVerdichten des Faserbandes.
  • Bekannt sind bei Streckwerken als Luntenführer verwendete umlaufende Drehröhrchen oder Drehscheibchen mit einem daran befestigten zentralen, glatten oder schraubenförmig gewundenen Draht, um den die Lunte herumgeführt wird. Solche Luntenführer geben wohl einen falschen Drall, bedürfen jedoch eines besonderen Antriebes, und das Einlegen der durch das Röhrchen oder Scheibchen hindurchgehenden Lunte wie auch das Wiederaufnehmen von abgerissenen Lunten ist sehr umständlich und zeitraubend. Es ist auch ein Luntenführer bekannt, bei dem die Lunte durch einen ortsfest angeordneten hohlen Zylinder, dessen Wandung nach einer Schraubennut aufgeschnitten ist, und dann durch einen abwechselnd hin und her gedrehten Trichter mit exzentrischer Austrittsöffnung hindurchgeführt wird. Da jedoch das Faserband durch den Hohlzylinder axial geradlinig hindurchläuft und nur die am Umfang liegenden Fasern in die nach dem Hohlraum offene Schraubennut treten und durch diese herumgelegt werden, der ganze übrige Teil der Lunte dagegen im wesentlichen unbeeinflußt bleibt, so ergibt ein solcher Hohlzylinder kein wirksames Verdichten und Drallerteilen. Schließlich gibt es auch schon Streckwerke, bei denen zwischen Einzugwalzen und Streckwalzen ein in der Streckrichtung frei tragender, als Luntenführer dienender glatter Stab ortsfest angeordnet ist, an dem das schraubenförmig um den Stab herumgeführte Faserband durch das Streckwalzenpaar entlang gezogen wird. Dieser Luntenführer erteilt dein Faserband zwar einen falschen Draht, aber es wird kein Verdichten des Faserbandes erzielt, da im Gegenteil die Fasern der Lunte durch den glatten Draht gewaltsam abgebogen werden und infölgedessen das Bestreben haben, sich auseinanderzuspreizen, so daß ein ungedrehtes Faserband zerfallen muß#.
  • Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der bisherigen Nachteile und besteht zu diesem Zweck darin, daß bei Streckwerken mit einem zwischen Einzugwalzen und Streckwalzen ortsfest angeordneten, frei tragenden Luntenführer .dieser aus einer vollwandigen, auf ihrem Umfang mit einer-schrauben- oder schneckenartigen Nut versehenen Spindel besteht.
  • Diese Ausbildung ergibt den wesentlichen Vorteil, daß infolge des Hindurchziehens des Faserbandes auf dem Grund und zwischen den Wänden einer am Umfang einer vollwandigen ortsfesten Spindel angebrachten Schraubennut in ebenso einfacher und zuverlässiger Weise nicht nur der gewünschte falsche Draht, sondern auch ein wirksames Verdichten des Faserbä.ndes erzielt wird. Mit diesem Vorteil ist der Vorzug gewahrt, daß das Einlegen des Faserbändes und das Wiederaufnehmen eines abgerissenen Faser-Bandes in die frei außenliegende Schraubennut der ortsfesten Spindel schnell und ohne jede Schwierigkeit vorgenommen werden kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in mehrerenAusführungsbeispielen dargestellt. -Abb. i veranschaulicht schematisch die Anordnung des Luntenführers gemäß der Erfindung beim Streckwerk einer Vorspinnmaschine oder eines Gillspinmers. Mit A sind die Einzugwalzen und mit C die Streckwalzen bezeichnet. Zwischen den Einzug-und Streckwalzen ist statt des bisherigen Gillwerkes lediglich die auf ihrem Umfang mit der schraubenförmigen oder schneckenartigen Rinne oder Nut s versehene vollwandige Spindel k ortsfest angeordnet. Die Lunte. l tritt bei den Einzugwalzen A in das Streckfeld ein, läuft in der schraubenförmigen Nut s der Spindel k und tritt zwischen den rascher laufenden Streckwalzen C aus. Durch den Zug, der hierbei auf die Fasern ausgeübt wird, wird die Lunte stets in die Nut gedrückt, durch welche sie verdichtet und mit einem falschen Drall versehen wird.
  • Abb. 2 zeigt schematisch eine Hochverzugspinnmaschine für feinere Garne, wobei im zweiten Streckwerk zwischen den Walzen D und F der aus der vollwandigen, auf ihrem Umfang mit der Schneckennut s versehenen Spindel k bestehende Luntenführer ortsfest angeordnet ist. Diesem. Streckwerk ist im ersten Streckfeld ein an sich bekanntes Nadelstreckwerk n vorgelagert, so daß die Streckwalzen D' des letzteren die Einzugwalzen des ersteren bilden. Abb. 2 zeigt auch. die einfache Befestigungsweise des Luntenführersk mittels eines Halters 1b an einer- geeigneten Längsschiene m der Maschine. Bei dieser Ausführungsform ist die Luntenspindel k als nach dem Ablaufende verjüngter Kegel ausgebildet, um der zunehmenden Verjüngung der Lunte Rechnung zu tragen.
  • Abb. 3 zeigt den Luntenführer k bei einer schematisch dargestellten Gillspinmnaschine, die zwei Streckfelder mit ortsfestem Luntenführer k gemäß der Erfindung besitzt. Der Luntenführer zwischen den uTalzen G und I des ersten Streckfeldes ist entsprechend dem Luntenführer der Abb. i als zylindrische, am Umfang mit der Schraubennut s versehene Spindel k ausgebildet, während der Luntenführer im zweiten Verstreckungsfeld aus einer kegelförmig verjüngten Spindel besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Streckwerk für Spinnereimaschinen mit einem zwischen Einzugwalzen und Streckwalzen ortsfest angeordneten, in der Streckrichtung frei tragenden stabförmigen Luntenführer, um den die Lunte in schraubenförmigen Windungen herumgeführt ist, zum Verstrecken von ungedrehten oder schwach gedrehten Faserbändern, insbesondere Langfaserbändern, dadurch gekennzeichnet, daß der Luntenführer aus einer vollwandigen, auf ihrem Umfang mit einer schrauben- oder schneckenartigen Nut (s) versehenen Spindel (k) besteht.
DEM122994D 1933-02-22 1933-02-22 Streckwerk fuer Spinnereimaschinen Expired DE618420C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE849522C (de) * 1950-11-28 1952-09-15 Beckmann & Co Bastfaser-Feingillspinnmaschine
DE872471C (de) * 1948-10-02 1953-04-02 Karl Dipl-Ing Mueller Spinnverfahren nebst Einrichtungen zu dessen Durchfuehrung
FR2596073A1 (fr) * 1986-03-19 1987-09-25 Prouvost Sa Procede et dispositif de transformation d'un file de fibres textiles
CH706909A1 (de) * 2012-09-04 2014-03-14 Rieter Ag Maschf Spinnmaschine mit Drallelement.

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CH706909A1 (de) * 2012-09-04 2014-03-14 Rieter Ag Maschf Spinnmaschine mit Drallelement.

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