DE19542276C2 - Abduktionssitzbank - Google Patents

Abduktionssitzbank

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Abstract

Im Gegensatz zu den bekannten Reitsitzen, bei denen sich die einzunehmende Sitzhaltung nachteilig auf die Durchblutung der Beine auswirken kann, eine Überbelastung der Knie nicht auszuschließen ist und nur einen Sitzplatz aufweisen, soll die neue Sitzbank eine ebenfalls stabile und aufrechte Sitzhaltung ermöglichen, wobei die Durchblutung des gesamten Körpers gewährleistet und Platz für eine zweite Person geschaffen werden soll. DOLLAR A Die Sitzbank besteht aus einer ebenen, nach vorne geneigten und in der selben Richtung beidseitig verjüngten, langgezogenen Sitzfläche (1), die bündig auf dem Korpus (2, 10) aufliegt, so daß die Füße einer sitzenden Person auf dem Fußboden aufgestellt sind und die Sitzbank für zwei hintereinander sitzende Personen benutzbar ist. Eine vorteilhafte Ergänzung bieten die beidseitig angebrachten Aufnahmen (3) über die unter anderem eine Rückenstütze (5) montiert werden kann. DOLLAR A Die Sitzbank eignet sich allgemein zum körpergerechten aktiven Sitzen, und bietet neue Möglichkeiten bei pflegerischen und therapeutischen Aufgaben mit behinderten Menschen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Sitzbank zum gespreitztbeinigen Sitzen mit einer ebenen, nach vorn geneigten und beidseitig verjüngten Sitzfläche, die auf einem dreiseitig- oder allseitig geschlossenen, ein- oder zweiteiligen Korpus bündig aufliegt, dessen Seiten in senkrechter Stellung bis zum Boden reichen.
Körpergerechtes Sitzen ist ein immer häufiger gestellter Anspruch von Medizinern und Therapeuten. Dabei rückt besonders der Begriff des "aktiven Sitzens" mehr und mehr in den Vordergrund. Ein gespreitztbeiniges (die Beine abduziertes) nach hinten erhöhtes Sitzen in der richtigen Sitzhöhe bewirkt bei den meisten Personen eine den Oberkörper aufgerichtete, die Körpersymetrie unterstützende Sitzhaltung. Über die praktische Umsetzung dieser, und zusätzlicher Anforderungen wurden in der Vergangenheit eine Vielzahl von Lösungen vorgestellt. So ist u. a. ein Sitzmöbel mit einer sattelartigen Sitzfläche und einer beidseitig tiefer als der Sattelscheitel liegenden Stütze zum Abstützen der Knie bekannt (DE-PS 17 79 455). Weiterhin ist ein sattelartig benutzbares Sitzmöbel bekannt, das eine schräg nach vorne geneigte Sitzfläche und eine beiderseits zu dieser angeordnete, tiefer gelegte, schräg nach hinten geneigte Abstützfläche für die Knie und Unterschenkel aufweist, so dass die beiden seitlichen Abstützflächen an zusammenhängenden Blöcken ausgebildet sind, deren untere Grundflächen auf einer gemeinsamen Ebene liegen (DE-OS 20 20 658).
Als nachteilig wird angesehen, dass durch die Sitzhaltung auf diesen Reitbänken die Durchblutung der Beine beeinträchtigt wird und eine Überlastung der Knie nicht auszuschließen ist. Zudem eignen sie sich nicht um zwei hintereinander sitzenden Personen ausreichend Platz zu bieten.
Ausgehend vom Stand der Technik gemäß DE-OS 20 20 658 besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Sitzbank zu schaffen, die auch Personen mit einer körperlichen Beeinträchtigung eine stabile und aufrechte Sitzhaltung ermöglicht, wobei die Durchblutung des gesamten Körpers, insbesondere auch die der Unterschenkel und Beine gewährleistet und eine Überlastung der Knie vermieden werden soll und zusätzlich Platz für eine zweite, dahintersitzende Person geschaffen werden soll, um vorteilhaftere und vielseitigere Körperhaltungen und Anwendungen, insbesondere auch für körperbehinderte Personen zu ermöglichen. Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Durch die ebene und nach vorne um etwa 9° geneigte Sitzfläche wird ein leicht nach hinten erhöhtes Sitzen bei gleichzeitig individuell bestimmbarer Sitzhöhe ermöglicht, und durch die beidseitige Verjüngung der Sitzfläche um etwa 5° in derselben Richtung eine Spreizung (Abduktion) der Beine beim Sitzen verlangt, wobei die Sitzfläche dadurch derart lang ausgebildet werden kann, dass zwei hintereinander sitzende Personen darauf Platz finden können. Dazu kommt, dass durch diese Kombination die Sitzbreite proportional zur Sitzhöhe ansteigt und dadurch die Sitzbreite im Verhältnis zur Körpergröße des/r Benutzers/in automatisch angepasst werden kann. Durch diese Formgebung verlangt die Sitzbank nach einem gespreitztbeinigen, die Beine am Fußboden aufgestellten, das Becken nach hinten gekippten und die Lendenwirbel aufgerichteten Sitzen in der individuell auszuwählenden Sitzhöhe, wobei die Durchblutung des ganzen Körpers gewährleistet ist und die Knie nicht ungewöhnlichen Belastungen ausgesetzt werden, was insgesamt wieder die Konzentrationsfähigkeit und geistige Aufnahmefähigkeit positiv unterstützt. Bei der Benutzung von Kindern und Jugendlichen bietet die Sitzbank Platz für einen dahintersitzenden Erwachsenen, der dadurch eine Vielzahl von therapeutischen und pflegerischen Aufgaben übernehmen kann. Beide nehmen dabei eine körpergerechte und aktive Sitzhaltung ein.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch 2 angegeben. Besonders für Personen mit einer körperlichen Beeinträchtigung ist die beidseitig in den Korpus integrierte Aufnahme, und eine Klemmvorrichtung, die in jeder Position der Aufnahme anzubringen ist von Vorteil. Damit können verschiedenste Adaptionen für den/die Benutzer/in angebracht, anders positioniert oder wieder entfernt werden, um eine optimale Unterstützung der Sitzhaltung zu erreichen. Bei den in Frage kommenden Adaptionen kann es sich um eine Rückenstütze, um gepolsterte, höhen- und waagerecht verstellbare seitliche Lehnen (Pelotten) zur Unterstützung der physiologischen Aufrichtung der Wirbelsäule, um gepolsterte höhenverstellbare Armlehnen zum entspannteren und stabileren Sitzen, um Kniepolster, die einer medialen Kontraktion der Beine, sowie einer spastischen Hüftbeugung entgegenwirken, um eine Lese-, Schreib- und Zeichenplatte, die am vorderen Teil der Sitzbank angebracht wird und zum/r Benutzer/in hin auf dessen/deren Schoß geklappt wird, oder um eine Stütz- und Aufsteighilfe, die zum Festhalten beim Hinsetzen und Aufstehen dient, und um höhenverstellbare Tritte, die bei ungleicher Beinlänge des/r Sitzenden Ausgleich schaffen bzw. die sonst vorgesehene Kontaktfläche der Füße am Fußboden ersetzen und nach oben verlagern, handeln.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in Patentanspruch 3 angegeben. Die Rückenstütze dient in erster Linie zur gezielten Unterstützung der Lendenwirbelsäule, aber auch zur Markierung der individuellen Sitzposition des/r Benutzers/in. Durch ihre Verstellmöglichkeiten und unterschiedlichen Ausformungen der Kissen bietet sie dem/r Benutzer/in eine individuell anpassbare Unterstützung der Wirbelsäule und ermöglicht somit bei Fehlstellungen der Wirbelsäule eine Korrektur der Oberkörperhaltung. Die Verstellbarkeit der Rückenstütze über etwa das hintere 2/3 der Sitzbank (nicht weiter, da sonst keine Sitzfläche verbleibt!) ist durch zwei Platten möglich, die beidseitig über je zwei aufrecht stehende Teile mit den Klemmvorrichtungen verbunden sind. Die Platten sind wellenförmig ausgebildet und greifen ineinander, dadurch kann der Abstand verändert werden, ohne daß der Kontakt zueinander verlorengeht. Die Platten sind durch das zuvor darübergeschobene Kissen, das auf einem Rahmen aufgezogen ist, verdeckt und werden durch den Rahmen geführt. Die Verbindung zwischen den Platten und der Klemmvorrichtung besteht jeweils aus zwei aufrechten Teilen, an denen die Rückenlehne in der Höhe verstellbar, schräg zur Sitzlängsrichtung stellbar (um eine seitlich betonte Stützung der Wirbelsäule zu erzielen) und je nach Bedarf vor oder nach hinten bewegbar ist, um sie anschließend festzustellen. Der Rahmen kann durch Verschieben in die gewünschte Position gebracht werden und rastet in Abständen von ca. 1 cm selbständig durch z. B. zwei an den Kontaktpunkten gekröpfte Blattfedern, die an der Innenseite des Rahmens angebracht sein können, am ebenfalls wellenförmigen oberen und unteren Rand der ineinandergreifenden Platten ein. Das Kissen kann auf Vorder- und Rückseite verschieden geformt sein und ist so durch kippen und drehen in 4 verschiedenen Positionen nutzbar. Ebenso ist ein Austauschen des Kissen durch ein, den speziellen Anforderungen des/r Benutzers/in angepaßtes Kissen möglich.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert.
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Sitzbank mit Rückenstütze und einem zusätzlichen Rückenkissen,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Sitzbank, die auf der rechten Seite auf Höhe der Rückenstütze geschnitten dargestellt ist.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Sitzbank besteht aus einem 2-teiligen Korpus 2, 10, auf dem eine abnehmbare Sitzfläche 1 bündig aufliegt, wobei die Seiten des Korpus 2, 10 bis zum Boden reichen und die Sitzfläche 1 nach vorne um etwa 9° und in derselben Richtung beidseitig um etwa 5° verjüngt ist. Weiter sind der Korpus 2, 10 und die Sitzfläche 1 derart langgezogen ausgebildet, dass sie für zwei hintereinander sitzende Personen benutzbar sind. Der Korpus 2, 10 ist auf beiden Seiten jeweils mit einer durchgehenden, parallel zur Sitzfläche 1 verlaufenden Aufnahme 3 versehen, in die jeweils eine stufenlos über die ganze Länge der Sitzbank zu bewegende Klemmvorrichtung 4 einschiebbar ist. Auf den Klemmvorrichtungen 4 ist eine Rückenstütze 5 angeordnet. Die Rückenstütze 5 weist zwei wellenförmig ineinandergreifende, quer zur Sitzlängsrichtung angeordnete plattenförmige Teile 11 auf, die jeweils mit den Klemmvorrichtungen 4 über je zwei übereinander angeordnete, aufrecht stehende Teile 7, 20 verbunden sind.
Die beiden Klemmvorrichtungen 4 bestehen jeweils aus einem Gegenstück 15, das in die Aufnahme 3 eingeschoben wird und mit einer Schloßschraube 16 verbunden ist, die durch das untere aufrecht stehene Teil 7 ragt und mit einer Griffmutter 17 arretiert wird. Die Klemmvorrichtung 4 und das untere aufrechte Teil 7 ist zusätzlich gegen Verdrehen gesichert.
Am oberen Ende der beiden unteren aufrecht stehenden Teile 7 befindet sich eine Bohrung, in der ein Metallrohr 19 befestigt ist. Am unteren Ende der oberen aufrecht stehenden Teile 20 befindet sich ebenfalls eine Bohrung 18, in die das Rohr 19 eingeschoben ist. Dadurch ist die Rückenstütze 5 in der Höhe verstellbar und in Verbindung mit den Klemmvorrichtungen 4 in der Sitzlängsrichtung schrägstellbar. Die Klemmschrauben 21 dienen zur Arretierung dieser Verstellung. Die beiden wellenförmig ausgebildeten und ineinandergreifenden plattenförmigen Teile 11 sind durch ein auf einen Rahmen 12 aufgezogenes Kissen 6 verdeckt. Der Rahmen 12 kann auf den plattenförmigen Teilen 11 seitlich bewegt werden. Durch zwei an den Kontaktpunkten gekröpfte Blattfedern 13, die sich an der Innenseite des Rahmens 12 befinden, und die ebenfalls wellig vorgesehene Ober- und Unterkante 14 der plattenförmigen Teile 11 rastet der Rahmen beim seitlichen Verschieben in Abständen von etwa 1 cm ein. Der Rahmen 12, an dem auf Vorder- und Rückseite verschieden geformte Kissen 6 angebracht sein können, ist durch seine Symetrie durch Kippen und Drehen in vier verschiedenen Positionen anwendbar.
Am unteren Rand des oberen Korpusteils 2 ist ein Boden 24 angebracht, um in Verbindung mit der abnehmbaren Sitzfläche 1 einen Stauraum zu schaffen. Das untere Korpusteil 10 ist mit Beistößen 22 und vier Spannhebelverbindern mit dem oberen Korpusteil 2 verbunden und kann nach Bedarf entfernt werden.
Beidseitig sind am hinteren Ende der Sitzbank Rollen 8 angebracht. Am vorderen Ende befindet sich ein Griffloch 9. Durch das Anheben der Sitzbank am Griffloch 9 werden die Rollen 8 frei beweglich und dadurch ein Ortswechsel der Sitzbank erleichtert. Wenn der untere Korpusteil 10 nicht zum Einsatz kommt können die Rollen durch die sich am hinteren Ende des Korpusteil 2 befindenden Bohrungen 23 montiert werden.
An Stelle einer Rückenlehne sind alternativ auch die Anordnung von Pelotten, Armlehnen, eines Kniepolsters, einer Lese-, Schreib-, und Zeichenplatte, einer Stütz- und Aufsteighilfe oder eines Trittes über die Aufnahme 3, der Klemmvorrichtung 4 und den aufrechtstehenden Teilen 7, 20 möglich. Beim Tritt bietet sich eine vierkantige Lösung für die Höhenverstellung an, da diese gegen Verdrehen bereits durch die Bauart gesichert ist. Bei der Lese-, Schreib- und Zeichenplatte ist eine Verbindung zweier Verlängerungen vorzunehmen, die durch Bohrungen im oberen Bereich der Verlängerungen und ein dazwischengesetztes Rundmaterial gleichzeitig noch in der Waagerechten gedreht werden kann. Auf dieses Rundmaterial wird dann eine nach vorne ausziehbare Platte angebracht, die im ausgezogenen Zustand arretiert wird. Die Platte kann mit einer Stoßleiste am unteren Ende und/oder mit einer Klemmvorrichtung für Papiere oder Bücher versehen sein.
Für die Ausführung eignen sich besonders Plattenmaterialien bevorzugt Furnierplatten mit einer Mindeststärke von 16 mm, die mit im Holzhandwerk üblichen Verbindungstechniken verbunden werden. Auch ist ein formverleimter Korpus denkbar, der am vorderen Ende gerundet ist und am hinteren Ende geöffnet bleibt. Diese Form würde im Grundriß dann einem leicht aufgebogenem "U" entsprechen. Durch die Öffnung am hinteren Ende bietet sich dann die Möglichkeit, eine oder mehrere Bänke zur platzsparenden Aufbewahrung ineinander­ zuschieben. Vorstellbar ist aber auch ein in Kunststoff gegossener Korpus mit integrierter Sitzfläche, oder, für die 1-teilige Ausführung, ein aus Karton gefalteter, stapelbarer Korpus, dessen Sitzfläche aus mehreren Lagen Wellpappe besteht, die auch entsprechend kaschiert sein können. Die Sitzfläche 1, die Kissen 6, die Pelotten, Armlehnen und die Kniepolster können aus Polyurethanschaum mit einer geschlossenen Oberfläche in einem Stück gegossen sein oder in herkömmlicher Weise gepolstert und mit Leder oder Kunstleder überzogen werden. Auch ist eine Ausgestaltung dieser Teile mit Kork möglich.

Claims (3)

1. Sitzbank zum gespreitztbeinigen Sitzen mit einer ebenen, nach vorn geneigten und beidseitig verjüngten Sitzfläche (1), die auf einem dreiseitig- oder allseitig geschlossenen, ein- oder zweiteiligen Korpus (2) bündig aufliegt, dessen Seiten in senkrechter Stellung bis zum Boden reichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten des Korpus (2) jeweils in einer Ebene senkrecht bis zum Boden reichen, so dass die Füße einer sitzenden Person auf dem Fußboden oder einer entsprechenden Kontaktfläche aufgestellt sind, und dass die Sitzfläche (1) sich nach vorn um etwa 9° neigt und in derselben Richtung beidseitig um etwa 5° verjüngt und derart langgezogen ausgebildet ist, dass sie für zwei hintereinander sitzende Personen benutzbar ist.
2. Sitzbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Korpus (2) auf beiden Seiten jeweils mit einer durchgehenden, parallel zur Sitzfläche (1) verlaufenden Aufnahme (3) versehen ist, in die jeweils eine stufenlos über die ganze Länge der Sitzbank zu bewegende Klemmvorrichtung (4) einschiebbar ist, und dass auf den Klemmvorrichtungen (4) eine Rückenstütze (5), Pelotten, Armlehnen, ein Kniepolster, eine Lese-, Schreib-, und Zeichenplatte, eine Stütz- und Aufsteighilfe oder ein Tritt anbringbar ist.
3. Sitzbank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rückenstütze (5) zwei wellenförmig ineinandergreifende, quer zur Sitzlängsrichtung angeordnete plattenförmige Teile (11), die jeweils über zwei aufrecht stehende Teile (7, 20) mit einer der Klemmvorrichtungen (4) verbunden sind, aufweist,
wodurch sie in ihrer Breite variabel und durch Verschieben der Klemmvorrichtungen (4) über ca. 2/3 der Sitzbanklänge benutzbar ist, dass die Rückenstütze (5) an den beidseitig der Sitzfläche (1) angeordneten, aufrecht stehenden, und mit der Klemmvorrichtung (4) verbundenen Teilen (7, 20) in der Höhe verstellbar und durch die Klemmvorrichtungen (4) in Bezug auf die Sitzlängsrichtung schrägstellbar und arretierbar ist, und dass die ineinandergreifenden Teile (11) durch ein auf einen Rahmen (12) aufgezogenes Kissen (6) verdeckt sind, wobei der Rahmen (12) auf den Teilen (11) seitlich verschiebbar und arretierbar ist.
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