DE1191158B - Seitenrechen - Google Patents

Seitenrechen

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Publication number
DE1191158B
DE1191158B DEP25016A DEP0025016A DE1191158B DE 1191158 B DE1191158 B DE 1191158B DE P25016 A DEP25016 A DE P25016A DE P0025016 A DEP0025016 A DE P0025016A DE 1191158 B DE1191158 B DE 1191158B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chassis
support frame
side rake
frame
wheels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP25016A
Other languages
English (en)
Inventor
Cornelis Van Der Lely
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Patent Concern NV
Original Assignee
Patent Concern NV
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Filing date
Publication date
Application filed by Patent Concern NV filed Critical Patent Concern NV
Publication of DE1191158B publication Critical patent/DE1191158B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
    • A01D78/148Rakes having only one heads carrying arm

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c-83/00
Nummer: 1191158
Aktenzeichen: P 25016III/45 c
Anmeldetag: 17. Mai 1960
Auslegetag: 15. April 1965
Seitenrechen
Anmelder:
Patent Concern N. V.,
Willemstad, Curagao (Niederländische Antillen)
Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Boshart
und Dipl.-Ing. W. Jackisch, Patentanwälte,
Stuttgart N, Birkenwaldstr. 213 D
Als Erfinder benannt:
Cornells van der LeIy, Zug (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 10. Juni 1959 (240073)
Die Erfindung betrifft einen Seitenrechen mit einem mit Laufrädern versehenen Fahrgestell und einem Traggestell, an dem Rechräder angeordnet sind, die in Fahrtrichtung vor dem Traggestell liegen, und bei dem das Traggestell mit dem Fahrgestell gekuppelt ist.
Es ist bereits ein von Hand bedienbarer Gartenrechen dieser Art bekannt. Bei dem bekannten Gerät kann das Traggestell in bezug auf das Fahrgestell angehoben werden, wobei die Rechräder um eine io' Achse verschwenkt werden, die vor und parallel zu der Rechradreihe liegt, so daß die Rechräder beim Verschwenken um diese Achse eine schräge Lage zum Boden einnehmen.
Eine derartige konstruktive Anordnung der beiden Gestelle und der Rechradreihe ist zwar bei einem Gartenrechen verwendbar, bei dem im allgemeinen nur eine verhältnismäßig geringe Grasmenge seitlich versetzt wird. Bei größeren in der Landwirtschaft zum maschinellen Versetzen von Erntegut ein- so gesetzten Seitenrechen würde aber bei einer derartigen Konstruktion die Gefahr bestehen, daß das Erntegut nicht gleichmäßig und vollständig versetzt wird. Wenn nämlich eine größere Erntegutmenge vor den Rechrädern liegt, könnte sich die Rech- as radreihe beim Verschwenken der Rechräder über das Erntegut bewegen, so daß dieses Gut nicht vollständig erfaßt würde.
Der Erfindung liegt die Aufgäbe zugrunde, einen 2
in der Landwirtschaft einsetzbaren Seitenrechen zu
schaffen, bei dem die Rechräder unter Beibehaltung Zweckmäßig ist das Fahrgestell mit dem Trag-
ihrer Arbeitsstellung in bezug auf das Erntegut und gestell durch mindestens zwei um horizontale oder unter Beibehaltung ihrer gegenseitigen Lage höhen- nahezu horizontale Achsen drehbare Kurbeln vereinstellbar sind, wobei die Einstellung einfach und bunden, an denen Arme befestigt sein können, die ohne konstruktiv aufwendige Mittel durchführbar 35 miteinander durch eine Kupplungsstange gelenkig sein soll. verbunden sind. Hierdurch ist ein einfaches An-
Diese Aufgabe wird bei einem Seitenrechen der
eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß das Traggestell in einer mindestens annähernd lotrechten Ebene gegenüber dem Fahr- 40 Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsgestell zu sich selbst parallel verschieb- und einstell- form besteht das Traggestell in an sich bekannter bar ist, wobei das Fahrgestell zusammen mit den die
beiden Gestelle verbindenden Kupplungsteilen in
Fahrtrichtung hinter den Rechrädern angeordnet ist.
Die Parallelverstellung ergibt in jeder Einstellung 45
die gleiche zweckmäßige Lage der Rechräder zum
Erntegut, und die erfindungsgemäße Anordnung der
Kupplungsteile und des Fahrgestelles hat den Vorteil, daß das Ablegen des Erntegutes nicht behindert
wird, auch wenn sich vor den Rechrädern Erntegut 50 angeordnet, so daß die auf die Laufräder ausgeübanhäufen sollte, weil dieses Gut nicht mit den Ge- ten Kräfte auf die federnde Verbindung übertragen stellteilen in Berührung kommen kann. werden. Diese federnde Verbindung kann hierdurch
heben des Traggestelles möglich, ohne daß ein besonders hoher konstruktiver Aufwand erforderlich
Weise aus zwei vorzugsweise mittels Federn gelenkig miteinander verbundenen Gestellteilen, und die Rechräder sind an beiden Gestellteilen angeordnet. Es ist an sich bekannt, das Gestell eines Seitenrechens aus zwei federnd oder gelenkig miteinander verbundenen Teilen herzustellen. Bei den bekannten Maschinen dieser Art sind aber die Laufräder an den federnd miteinander gekuppelten Gestellteilen
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derart belastet werden, daß eine gegenseitige Bewe- meinsam mit den abgebogenen Enden 20 und 21 gung der Gestellteile unter der Wirkung der auf die des Zentralträgers 19 in waagerechter Richtung. Die Rechräder ausgeübten Kräfte nicht mehr auftreten Enden 20 und 21 und die Tragarme 24, 25 und 26 kann. bilden am Gestell 4 fest angeordnete Achsen, um
Bei dem erfindungsgemäßen Seitenrechen sind da- 5 welche die Rechräder frei drehbar sind. Vorzugs- gegen die Laufräder an einem besonderen Gestell, weise werden Rechräder mit Zinken verwendet, die nämlich dem Fahrgestell, angeordnet, so daß die auf sich gut an Unebenheiten des Bodens anpassen diese Lauf räder wirkenden Kräfte nicht auf das können.
Traggestell der Rechräder übertragen werden. Die Die Kurbeln 5 und 6, welche das Gestell 1 und
beiden Teile des zweiteiligen Traggestelles können io das Gestell 4 miteinander verbinden, sind mit sich daher unabhängig von den auf die Laufräder horizontalen Achsen 30, 31 bzw. 32, 33 versehen. wirkenden Kräften gegeneinander bewegen, so daß Die Achsen 30 und 32 sind in am Zentralträger 19 eine sehr gute Bodenanpassung der Rechräder er- des Gestelles 4 befestigten Lagern 34 und 35 und reicht wird. die Achsen 31 und 33 sind in am Zentralträger 7
Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren 15 des Gestelles 1 befestigten Lagern 36 und 37 ge Einzelheiten an Hand einer in den Zeichnungen dar- lagert. Die Lager 34, 35, 36 und 37 sind derart an gestellten Ausführungsform näher erläutert. Es zeigt den Gestellen 1 und 4 befestigt, daß von den zwei
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Seitenrechen, Achsen 30, 31 bzw. 32, 33 der Kurbeln 5 bzw. 6,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Rechens in Richtung welche die Gestelle 1 und 4 miteinander verbinden, des Pfeiles II in Fig. 1, 20 im normalen Betrieb der Vorrichtung die mit dem
F i g. 3 den Zugarm des Seitenrechens in Rieh- Gestell 4 verbundene Achse 30 bzw. 32, in Rich tung des Pfeiles III in F i g. 1 gesehen, tung Rechraddrehachse — vorderer Eingriffspunkt
F i g. 4 eine Teilansicht des Seitenrechens nach des Rechrades gesehen, vor der mit dem Gestell 1 F i g. 2 in einer anderen gegenseitigen Lage des gekuppelten Achse 31 bzw. 33 liegt.
Fahrgestelles und des Traggestelles, .35 An den Kurbeln 5 und 6 sind Arme 38 und 39
Fig. 5 die federnde Verbindung zwischen zwei befestigt, die durch eine Kupplungsstange 40 mit- Teilen des Traggestelles in vergrößerter Darstellung, einander verbunden sind. An der Kupplungsstange
F i g. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI in 40 ist eine öse 41 und am Zentralträger 7 des Ge-Fig. 5. steiles 1 ist eine Öse42 befestigt. Zwischen diesen
Der Seitenrechen nach F i g. 1 hat ein Fahr- 30 Ösen 41 und 42 ist vorzugsweise nur eine Feder 43 gestein, das von Laufrädern 2 und 3 abgestützt angebracht, die wenigstens einen Teil des Gewichtes wird, und ein Traggestell 4, das mit dem Fahrgestell des Gestelles 4 mit den darauf angebrachten Rech- durch Kurbeln 5, 6 verbunden ist. Das Fahrgestell 1 rädern 22, 23, 27, 28 und 29 auf den Zentralträger 7 ist mit einem Träger 7 versehen, an dessen Enden des Gestelles 1 überträgt. An dem Zentralträger 7 die Laufräder 2, 3 befestigt sind. Das Laufrad 2 ist 35 des von Laufrädern abgestützten Gestelles 1 ist ein um eine waagerechte Achse 8 frei drehbar, die über Zugarm 44 befestigt, der über die Rechräder hin einen Tragarm 9 mit einer senkrechten Achse 10 gekrümmt und am freien Ende mit einem Kuppverbunden ist. Diese senkrechte Achse ist in einer lungsglied 45 versehen ist, durch welches der Seiten- am Träger 7 befestigten Buchse 11 drehbar gelagert. rechen mit einem Schlepper oder einem ähnlichen An der senkrechten Achse 10 ist ein Arm 12 und an Fahrzeug gekuppelt werden kann. In der Nähe des der Buchse UL eine sektorförmige Scheibe 13 be- Kupplungsgliedes 45 ist eine senkrecht stehende festigt. Sowohl im Ann 12 als auch in der sektor- Platte 46 an dem Zugarm befestigt. In der senk- förmigen Scheibe 13 sind Löcher vorgesehen. Indem rechten Platte 46 sind Aussparungen 47 vorgesehen. in die Löcher im Arm 12 und in ein entsprechendes Ein Betätigungsglied in Form eines Hebels 48 ist mit Loch in der sektorförmigen Scheibe 13 ein Ver- 45 der Platte 46 verbunden und drehbar um die Achse riegelungsstift 14 gesteckt wird, kann das Vorder- 49. Mit dem Betätigungsglied 48 ist auf an sich be lauf rad 2 in verschiedenen Lagen gegenüber dem kannte, nicht näher dargestellte Weise eine Sperr- ersten Gestell 1 fixiert werden. Wenn die Lage des klinke verbunden, die durch eine Feder in die Aus- Vorderlaufrades 2 geändert wird, wird die Arbeits- sparungen 47 der Platte 46 gedrückt wird und auf breite des Seitenrechens eingestellt. Das hintere 50 diese Weise die Lage des Betätigungsgliedes gegen- Laufrad 3 ist um eine waagerechte Achse 15 frei über der Platte verriegelt. Mittels des gekrümmten drehbar, die mittels eines Tragarmes 16 mit einer Endes 50 der Zugstange 51 kann diese Stange 51, an senkrechten Achse 17 gekuppelt ist. Die senkrechte der die Sperrklinke befestigt ist, derart verschoben Achse 17 ist frei drehbar in einer am Zentralträger 7 werden, daß die Sperrklinke aus den Aussparungen des Gestelles 1 befestigten Buchse 18 gelagert und 55 47 der Platte 46 gehoben wird, so daß das Be kreuzt die waagerechte Welle 15. Auf diese Weise tätigungsglied 48 in eine andere Lage gegenüber der bildet das Laufrad 3 ein selbsteinstellendes Laufrad. Platte 46 geführt werden kann. Wird darauf das ab-
Das Gestell 4 ist mit einem Zentralträger 19 ver- gebogene Ende 50 der Zugstange 51 gelöst, so wird sehen, dessen Enden abgebogen sind. An den ab- die Feder die Sperrklinke wieder in eine Aussparung gebogenen Enden 20 und 21 des Zentralträgers 19 60 47 der Platte 46 hineindrücken. Das abgebogene sind Rechräder 22 bzw. 23 befestigt, so daß die ab- Ende 50 der Zugstange 51 liegt in der Nähe des gebogenen Enden 20 und 21 als Tragarme für die Handgriffes 52, der innerhalb des Bereichs des Rechräder 22 bzw. 23 dienen. Zwischen den abge- Schlepperführers liegt. Mit der Kupplungsstange 40 bogenen Enden 20 und 21 des Zentralträgers 19 ist ein Hebel 53, der um eine Achse 54 am Zentralsind auf dem Zentralträger Tragarme 24, 25 und 26 65 träger des Gestelles 1 schwenkbar ist, gelenkig ver befestigt, auf denen Rechräder 27, 28 bzw. 29 an- bunden. Der Hebel 53 ist durch ein Kupplungsglied geordnet sind. Die Tragarme 24, 25 und 26, die fest 55 mit einem Hebel 56 verbunden, der durch ein am Zentralträger befestigt sind, erstrecken sich ge- Kupplungsglied 57 mit dem Betätigungsglied 48 ver-
bunden ist. Beim Drehen des Betätigungsgliedes 48 werden sich auch die Hebel 56 und 52 drehen. Wird somit das Betätigungsglied 48 in einer anderen Lage gegenüber der Platte 46 fixiert, so nimmt auch der Hebel 53 eine andere Lage ein. Bei Verdrehen des Hebels 53 wird die Kupplungsstange 40 in ihrer Längsrichtung verschoben. Die Verschiebung der Kupplungsstange 40 bewerkstelligt eine Verdrehung der mit der Kupplungsstange 40 verbundenen Kurbeln 5 und 6, wodurch das Gestell 4 gegenüber ίο dem Gestell 1 in senkrechter oder nahezu senkrechter Richtung in mehreren Lagen fixiert werden kann. Dies ist beispielsweise in F i g. 4 veranschaulicht, wobei das Gestell 4 gegenüber dem Gestell 1 eine höhere Lage einnimmt als in Fig. 2. In der in F i g. 4 veranschaulichten Lage sind die Rechräder frei von dem Boden, so daß diese Lage sich zum Transportieren des Seitenrechens eignet. Die Kupplungsglieder 55 und 57 können sowohl durch Stangen als auch durch Seile oder Ketten gebildet werden. Bestehen sie aus Seilen oder Ketten, so kann sich das Gestell 4 in einer bestimmten Lage noch weiter in der Höhenrichtung gegenüber dem Gestell 1 bewegen. Wird die Sperrklinke des Betätigungsgliedes außer Betrieb genommen, so ist das Gestell 4 ganz frei gegenüber dem Gestell 1 beweglich.
Das Gestell 4 besteht aus zwei Teilen 58 und 59 nahezu gleicher Länge, die nachgiebig miteinander gekuppelt sind. Dazu ist am Teil 58 ein Flansch 60 und am Teil 59 ein Flansch 61 befestigt. In dem am Teil 59 befestigten Flansch 61 sind Bohrungen 62 und in dem am Teil 58 befestigten Flansch 60 sind entsprechende Bohrungen vorgesehen. Die Teile 58 und 59 des Gestelles 4 werden durch Bolzen 63 zusammengehalten, die durch die Löcher 62 im Flansch 61 und durch die entsprechenden Löcher im Flansch 60 gesteckt sind. Zwischen den Flanschen 60 und 61 sind Schraubenfedern 64 vorgesehen, die sich parallel zur Längsrichtung des Gestelles erstrecken und dadurch an ihrer Stelle gehalten werden, da die Bolzen 63 durch diese Federn geführt sind. Da der Durchmesser der Bolzen kleiner ist als der Durchmesser der Bohrungen in den Flanschen, sind die Flansche 60 und 61 und somit auch die Teile 58 und 59 des Gestelles 4, an dem die Rechräder befestigt sind, einander gegenüber beweglich. Diese Bewegung wird durch die Federn 64 nachgiebig gesteuert. Es wird einleuchten, daß eine solche nachgiebige Verbindung zweier Gestellteile nicht nur für das Gestell eines Seitenrechens in dem geschilderten Ausführungsbeispiel anwendbar ist, aber auch erfolgreich bei anderen Vorrichtungen zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Erntegutes benutzt werden kann.

Claims (13)

55 Patentansprüche:
1. Seitenrechen mit einem mit Lauf rädern versehenen Fahrgestell und einem Traggestell, an dem Rechräder angeordnet sind, die in Fahrtrichtung vor dem Traggestell liegen und bei dem das Traggestell mit dem Fahrgestell gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell (4) in einer mindestens annähernd lotrechten Ebene gegenüber dem Fahrgestell (1) zu sich selbst parallel verschieb- und einstellbar ist, wobei das Fahrgestell (1) zusammen mit den die beiden Gestelle (1,4) verbindenden Kupplungsteilen (5,6) in Fahrtrichtung hinter den Rechrädern (22, 23, 27, 28, 29) angeordnet ist.
2. Seitenrechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (1) mit dem Traggestell (4) durch mindestens zwei um horizontale oder nahezu horizontale Achsen drehbare Kurbeln (5, 6) verbunden ist.
3. Seitenrechen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kurbeln (5, 6) Arme (38,39) befestigt sind, die miteinander durch eine Kupplungsstange (40) gelenkig verbunden sind.
4. Seitenrechen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsstange (40) mit einem Betätigungsglied, vorzugsweise einem Hebel (53), verbunden ist, der um eine an dem Fahrgestell (1) befestigte Achse (54) derart drehbar ist, daß durch Drehung des Hebels (53) das Traggestell (4) in einer senkrechten oder nahezu senkrechten Richtung gegenüber dem Fahrgestell (1) bewegt wird.
5. Seitenrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (1) durch zwei in Fahrtrichtung annähernd hintereinanderliegende Laufräder (2, 3) abgestützt ist, von denen das vordere (2) um eine senkrechte Achse (10) drehbar und in mehreren Lagen fixierbar ist.
6. Seitenrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Fahrgestell (1) befestigter Zugarm (44) über die Rech räder geführt ist.
7. Seitenrechen nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Zugarm (44) in der Nähe eines Punktes, in dem der Zugarm mit einem Schlepper kuppelbar ist, ein mit dem Betätigungsglied (53) gekuppelter Bedienungshebel (48) befestigt ist.
8. Seitenrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (43) vorgesehen ist, die wenigstens einen Teil des Gewichtes des Traggestelles (4) mit dem Gewicht der Rechräder auf das Fahrgestell (1) überträgt.
9. Seitenrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Achsen (30, 31 bzw. 32, 33) einer das Fahrgestell (1) mit dem Traggestell (4) verbindenden Kurbel (5 bzw. 6) im normalen Betrieb des Seitenrechens die mit dem Traggestell (4) verbundene Achse (30 bzw. 32) in Fahrtrichtung vor der mit dem Fahrgestell (1) gekuppelten Achsen (31 bzw. 33) liegt.
10. Seitenrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechräder (22, 23, 27, 28, 29) auf an dem Traggestell (4) fest angeordneten Achsen frei drehbar sind.
11. Seitenrechen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell in an sich bekannter Weise aus zwei vorzugsweise mittels Federn gelenkig miteinander verbundenen Gestellteilen besteht und die Rechräder an beiden Gestellteilen angeordnet sind.
12. Seitenrechen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Teilen (58, 59) des Gestelles (4) Federn (64) angeordnet
sind, die sich parallel zur Längsrichtung des Gestelles erstrecken.
13. Seitenrechen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (64) zwischen an den beiden Gestellteilen (58,59) befestigten Flanschen (60,61) eingeschlossen sind, welche durch Bolzen (63) miteinander verbunden sind,
welche in Löchern (62) der Flansche frei beweglich sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 1 095 043, 160 198.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 539/35 4.65 © Bundesdruckerei Berlin
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DE (1) DE1191158B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1095043A (fr) * 1953-01-02 1955-05-26 Lely Nv C Van Der Râteau à livraison latérale avec support en plusieurs sections pour les organes de râtelage
FR1160198A (fr) * 1955-11-10 1958-07-08 Lely Nv C Van Der Machine à râteler propulsée à la main

Patent Citations (2)

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FR1095043A (fr) * 1953-01-02 1955-05-26 Lely Nv C Van Der Râteau à livraison latérale avec support en plusieurs sections pour les organes de râtelage
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