DE231261C - - Google Patents

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DE231261C
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DE
Germany
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stuffing box
rings
shaft
packing rings
conical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/32Other parts
    • B63H23/36Shaft tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/32Other parts
    • B63H23/321Bearings or seals specially adapted for propeller shafts
    • B63H2023/327Sealings specially adapted for propeller shafts or stern tubes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die Erfindung betrifft eine metallene Stopfbüchsendichtung, insbesondere für Schiffsschraubenwellen. Bei den bekannten, unter Keilwirkung gegen die Welle gepreßten Packungsringen müssen diese, um die Keilwirkung zu ermöglichen, entweder aus nachgiebigem Material (Hanf, Weichmetall u. dgl.) hergestellt sein, oder sie müssen aus Teilringen zusammengesetzt werden, welche an
ίο den Stoßfugen mit ihren Stirnflächen sich nicht berühren dürfen. Im letzteren Falle ist daher die Gefahr vorhanden, daß die Flüssigkeit, der Dampf o. dgl., gegen welche abgedichtet werden soll, durch die Stoßfugen hindurchtreten, und es müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden, um dies zu verhindern.
Nach der vorliegenden Erfindung sind die zu dichtenden Flächen, d. h. diejenigen, zwisehen denen die Bewegung und daher Abnutzung stattfindet, selbst als Kegelflächen ausgebildet. Infolgedessen können hier sowohl ungeteilte Ringe aus hartem Material verwendet werden, als auch geteilte Ringe, die mit ihren Stirnflächen dicht aufeinanderstoßen, so daß eine besondere Abdichtung an diesen Stellen unnötig wird. Durch achsiale Verschiebung dieser Kegelflächen wird die Anpressung der zu dichtenden Flächen gegeneinander erzielt, ohne daß dabei eine radiale Zusammenziehung bzw. Erweiterung der Dichtungsringe erforderlich wäre.
Insbesondere bei mit großer Kraft gedrehten Wellen, wie denjenigen von Schiffsschrauben, ist aber bei Verwendung derartig kegelförmiger Packungsringe die Gefahr vorhanden, daß die Stopfbüchsenringe unter der Wirkung des Federdrucks gegen die Welle festgekeilt werden, so daß sie mit dieser umzulaufen suchen und dabei vollkommen zerstört werden. Um dies zu verhindern, wird im Innern der Stopfbüchse ein mit der Welle umlaufendes Auflager angeordnet, auf welches sich die Packungsringe stützen, so daß der unterste Ring in reibender Berührung mit diesem umlaufenden Bund steht und dieser den auf die Ringe ausgeübten Druck aufnimmt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt durch eine Schiffsschraubenwelle veranschaulicht.
Auf die Schiffsschraubenwelle 1 ist eine Büchse 2 aufgezogen. Diese ist außen mit einer flachen Kegelfläche versehen. Sie wird von der Stopfbüchse 3 umgeben, und an ihrem hinteren Ende ist ein Bund 7 ausgebildet, welcher bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit der Büchse 7 aus einem Stück besteht.
Auf die Büchse 2 sind die metallenen Packungsringe aufgeschoben, deren Innenflächen genau der Kegelfläche der Hülse 2 entsprechen. Der Grundring 8 sitzt unmittelbar auf dem Bund 7 auf. Er ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit Schmierkanälen 9 (Fig. 1) versehen, durch welche hindurch Schmieröl der §5 Reibungsfläche zwischen ihm und dem Bund 7 zugeführt werden kann. Die metallenen Packungsringe können entweder voll sein und aus einem Stück bestehen, oder aber sie können auch hohl und mit Schmierstoff gefüllt
oder auch aus zwei aneinanderstoßenden Halbringen zusammengesetzt sein.
Der Schlußring 13, welcher etwas größeren äußeren Durchmesser besitzt als die übrigen, ist an einer oder mehreren Stellen mit achsialen Nuten 14 (Fig. 1) versehen, in welche Keile oder Stifte 15 eingesteckt werden können, die gleichzeitig in entsprechende Aussparungen 16 des Stopfbüchsenkörpers eingreifen. Auf diese Weise wird eine Drehung des Schlußringes 13 und der mit ihm durch Zapfen 0. dgl. verbundenen übrigen Packungsringe gegen die Stopfbüchse verhindert.
Mannigfache Änderungen der hier dargestellten Ausführungsform sind möglich. So kann der Bund 7 auch unmittelbar an der Welle sitzen. Ebenso kann die Büchse 2 auch fehlen und dann die Welle selbst kegelförmig ausgebildet sein. Ist die Stopfbuchse von beiden Enden her zugänglich, so kann der sich mit der Welle drehende Bund statt nahe dem hinteren Ende der Stopfbüchse auch in deren Mitte liegen, so daß sich die metallenen. Packungsringe zu beiden Seiten an den Bund anschließen.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Stopfbüchse mit metallenen konischen Packungsringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsflächen der Packungsringe (8,13) mit der Welle o. dgl. (1,2) kegelförmig ausgebildet sind und die Packungsringe sich auf ein im Innern der Stopfbüchse (3) liegendes, mit der Welle umlaufendes Auflager (7) stützen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT231261D Active DE231261C (de)

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DE (1) DE231261C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3661399A (en) * 1971-01-13 1972-05-09 Fmc Corp Shaft seal with split sleeve

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3661399A (en) * 1971-01-13 1972-05-09 Fmc Corp Shaft seal with split sleeve

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